geben und nehmen
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"Facetten des Lebens"  Gesprächskreis

 

Die Gruppe hat sich unter der Leitung von Ingrid Bürgers und Marlies Drückes neu ausgerichtet. Die Eintragungen ab dem 28. Mai 2018 dokumentieren die veränderten Themenstellungen und Herangehensweisen.

Thema am Montag, 24. September 2018

 

"Meine Seele hat es eilig"

Wir diskutierten den Inhalt des gleichnamigen Gedichtes von Mario de Andrade und überlegten, inwiefern das Gesagte mit unseren eigenen Einstellungen zu unserem jetzigen Lebensabschnitt übereinstimmt.

 

Bericht: Ingrid Bürgers

 

Gedicht von Mario de Andrade (San Paolo 1893-1945) Dichter, Schriftsteller, Essayist und Musikwissenschaftler.
Einer der Gründer der brasilianischen Moderne.

 

Meine Seele hat es eilig.

Ich habe meine Jahre gezählt und festgestellt, dass ich weniger Zeit habe, zu leben, als ich bisher gelebt habe.
Ich fühle mich wie dieses Kind, das eine Schachtel Bonbons gewonnen hat: die ersten isst sie mit Vergnügen, aber als es merkt, dass nur noch wenige übrig sind, begann es, sie wirklich zu genießen.
Ich habe keine Zeit für endlose Konferenzen, bei denen die Statuten, Regeln, Verfahren und internen Vorschriften besprochen werden, in dem Wissen, dass nichts erreicht wird.
Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen , die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind. Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen. Ich will nicht in Besprechungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren. Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten. Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Positionen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.
Meine Zeit ist zu kurz um Überschriften zu diskutieren. Ich will das Wesentliche, denn meine Seele ist in Eile. Ohne viele Süssigkeiten in der Packung.

Ich möchte mit Menschen leben, die sehr menschlich sind. Menschen, die über ihre Fehler lachen können, die sich nichts auf ihre Erfolge einbilden. Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen. Die die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite der Wu berühren. Menschen, die durch die harten Schläge des Lebens lernten, durch sanfte Berührungen der Seele zu wachsen.

Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig, mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.
Ich versuche, keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben, zu verschwenden. Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.
Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.
Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast.

Thema am Montag, 25. Juni 2018:

 

„Und woran zweifeln Sie so?" 

 

Im ersten Teil der Themenreihe beschäftigten wir uns mit einem Artikel aus DIE ZEIT vom 17. Mai 2018 mit dem Titel "Reich mir den Apfel, Eva!". Wir stellten uns die Frage, woher unser kritisches Gottesbild kommt und warum wir es verteidigen sollten.

 

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Thema am Montag, 28. Mai 2018:

 

Söder macht das Kreuz zum Bayern-Logo“

 

Diskussionsgrundlage waren zwei Interviews mit der Theologin Ursula Nothelle-Wildfeuer und dem Verfassungsjuristen Horst Dreier, die am 26.04.18 und am 15.03.18 im Deutschlandfunk ausgestrahlt wurden.

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