geben und nehmen
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Berichte Radgruppe

Aufgrund der Vielzahl der Touren, die häufig auch in der näheren Umgebung stattfinden, wird nicht über jede Tour berichtet.

Mehrtägige Radtour in Münsterland, die zweite, vom 9. bis 13.September 2019

 

Es war im Januar, als alles begann. Wir mussten das Münsterland auf unser Kommen vorbereiten. Also kümmerten sich einige um eine Bleibe, andere um die Ziele, die das Münsterland ausmachen. Ja, und um eine solche Fahrradtour zu machen, braucht man natürlich auch eine fahrtüchtige Gruppe. Die fand sich im Netzwerk schnell. Neben den Fahrern, die die eigenen Muskeln zur Höchstleistung anspornen, um ihr Fahrrad durch das Münsterland zu bewegen, wollten auch diejenigen, die mit elektrisch unterstützter Muskelkraft unterwegs sind, dieses Gruppenfeeling nicht missen.

Im September nun legten wir vom 9. bis zum 13. den Plan und die Realität übereinander.

Die Bleibe, das Hotel Stüer in Altenberge, lud tatsächlich zum Bleiben ein. Für das Racing Team Netzwerk 55 plus war es ein idealer Platz zum Schlafen, Essen und Trinken. So war sichergestellt, dass keiner wegen Mangelerscheinungen an den Touren nicht teilnehmen konnte.

Aber was ist das beste Umfeld wert, wenn du dir das Münsterland nur von drinnen anschauen kannst, weil der Wettergott gerade Urlaub macht. So wurden ungefähr 18 Wetter Apps bemüht, um die Temperatur, um die 22 Grad, und Sonne mit ein paar Wolken herbei zu zaubern. Es gelang perfekt.

 Nur einmal war die Regenwahrscheinlichkeit schneller als wir. So ein Nachmittag mit Regen musste allerdings auch sein, damit der Übermut nicht zu groß wurde.

Weil die Bleibe und das Wetter stimmten, konnten die Radtouren durch Wiesen und Felder, begleitet durch das Aroma der Schweinezucht und beflügelt durch die Erwartung an interessante Ziele, nur gelingen.

Auf den Spuren der Sachsen besuchten wir den Sachsen Hof zwischen Greven und Emsdetten, ohne es zu versäumen, vorher in der Kirche Sankt Martin in Greven ein Chor Konzert zu geben. 9 Sänger wurden von 9 Zuhörern begeistert gefeiert. Ob unser Konzert in die Kirchenchronik eingeht, wissen wir allerdings nicht.

Nach dem Besuch des alten Dorfes der Sachsen des 4. bis 5. Jahrhundert nach Christus machten wir am nächsten Tag einen Zeitensprung von 1200 Jahren. Wir besuchten die Stadt des Westfälischen Friedens. Münster bot uns seinen wunderschönen Mittwochsmarkt auf dem Domplatz, Reibekuchen und Salzheringe, gemütliche Spaziergänge über den Prinzipalmarkt und rund um das Rathaus und eine heiße Schokolade mit Espresso bei Lindt. Da in Münster, wie ein alter Spruch sagt, „Die Glocken läuten oder es regnet“, hätten wir beim ersten Glockengeläut vorgewarnt sein müssen. Der Rückweg wurde dann, wie oben schon erwähnt, nass.

Nachdem wir die Themenfelder Geschichte und Kultur mit 2 Touren abgedeckt hatten, stand am dritten Tag die Natur auf dem Programm. Dort, wo bis vor 70 Jahren noch die Notdurft der Münsteraner verrieselte, wurden wir zu Ornithologen. Das heutige Naturschutzgebiet „Rieselfelder“ bot uns eine einzigartige Schilf- und Seenlandschaft mit zahlreichen Wasservogelarten, die wir von Stegen, Unterständen und einem Beobachtungsturm beobachten konnten.

Auf den insgesamt 185 Kilometern, die wir geradelt sind, gab es bei den per Muskelkraft angetriebenen Fahrrädern keine „Motor Störungen“. Auch technische Ausfälle bei denjenigen, die mit elektrischer Kraftunterstützung unterwegs waren, konnten wir vermeiden. Bei allen Touren erreichten alle gestarteten Radler ohne Verletzung und Beeinträchtigung das Ziel Altenberge. Lediglich bei 2 Berg- wertungen bei der Rückkehr nach Altenberge konnten einige muskelangetriebene Fahrzeuge nur noch geschoben das Ziel erreichen.

 Beim „after landing“ Bier, 10 Minuten nach der Ankunft, saßen die meisten schon wieder erholt in der Sonne. Spätestens aber zum Abendessen erschienen alle Radler frisch geduscht und gut gelaunt. Keiner wollte sich das leckere Essen entgehen lassen.

Nach dem Essen setzen wir die fröhliche Runde fort, bis das Blaulicht kam. Keine Sorge, es kam nicht die Altenberger Dorfpolizei mit Blaulicht angefahren, weil wir zu laut waren, sondern wir tranken die Schnappsspezialität des Hauses Stüer, die „Blaulicht“ heißt.

 Jede Radtour hat seine Besonderheit. So auch unsere.

 Wir waren nicht die einzigen Duisburger, die im Münsterland die Fahne Duisburgs hochhielten. In Greven wachte eine im Sankt Anna Krankenhaus geborene, am Altenbrucher Damm und in Wedau aufgewachsene Frau mit Hildegardis Abitur und Studium in Münster über den Sachsen Hof. Sie freute sich riesig, so eine fröhliche Gruppe aus Duisburg im Münsterland kennen zu lernen. Leider hatten wir keine Zeit mehr, uns ihrem Vortrag über den Sachsen Hof anzuhören.

Auch der MSV hat seine Fans im Münsterland. Auf dem Weg nach Münster trafen wir einen solchen Fan, der uns freudig begrüßte und uns zur Stärkung zahlreiche Äpfel mit auf die weitere Wegstrecke gab.

Das absolute Highlight war allerdings die spontane Einladung zur Besichtigung einer zum Wohnhaus umgebauten alten Windmühle. Eigentlich hatten wir auf dem Weg nach Münster an der Windmühle nur eine kleine Trinkpause eingeplant.  Es wurde aber daraus eine längere Pause, weil uns die Besitzerin zu einer Besichtigung ihres wunderschönen großen Gartens mit zahlreichen Skulpturen und der umgebauten Mühle mit angrenzenden Wintergärten einlud.

Auf einmal war die schöne Zeit im Münsterland dann am Freitagmorgen vorbei und Duisburg hat alle Radler wieder zurückbekommen. Wir sind wieder da.

Reinhold Pollmann

Radtour an der Sieg am 11. September 2019

 

  

Heute trafen sich 4 unermüdliche Genussradler, um die Sieg zu erkunden.

Zunächst fuhren wir von Duisburg-Buchholz mit der S 1 nach Lohausen und von dort zum Bahnhof Köln Messe/Deutz. Leider ereilte uns dort die Nachricht, dass unser Zug ausfallen ist. Der Bahnhof Messe/Deutz hat leider keinen Aufzug aber dafür lange Treppen. Wir mussten dadurch zweimal unsere Fahrräder herauf und herunter auf den richtigen Bahnsteig tragen. Dabei hatten wir das Glück, dass und zwei junge Leute geholfen haben.

Nach unserer Ankunft in Schladern haben wir zuerst einmal in der Bahnhofsgaststätte einen ordentlichen Kaffee mit einem entsprechenden Pflaumenkuchen zu uns genommen.  

Danach ging es dann zu dem sehr romantischen Siegwasserfall von Schladern. Nach einem kurzen Abstecher in dem dortigen Tourismuszentrum ging es nun an der Sieg entlang über Dattenfeld nach Hoppengarten. Weiter an den Ufern der Sieg erreichten wir den Kurpark von Herchen und die Löwenburg. Nach Eitorf waren wir schnell in Hennef und besuchten den Pizza King und damit eine sehr gute Pizzeria für eine längere Mittagsrast.

Es folgte nun eine längeren Fahrt durch die Siegauen und über den Siegdammweg kamen wir zur Siegfähre. Dies ist die letzte verbliebene Einmann-Personenfähre. Die einzige Fähre über den Fluss und eine der ältesten noch in Betrieb befindlichen Einmann-Gierfähren Deutschlands.

Danach ging es dann mit der Mondorfer Rheinfähre über den Rhein und weiterhin zum Bahnhof Bonn. Leider verpassten wir hier unseren Zug und mussten 1 Stunde warten. Mit dem nächsten Zug kehrten wir dann um 21.30 Uhr wohlbehalten - nach 68 km mit dem Fahrrad - wieder nach Duisburg-Buchholz zurück.

 

Manfred Hopf

 

Radtour Mittwoch 28.8.19 Kettwig-MüGa-Duisburger Wald-Entenfang

 

 

Zu früher Stunde um 9.00 Uhr, starteten 5 Radler/in bei angenehmen Temperaturen Richtung Kettwig. Die 6-Seenplatte den Entenfang und das Rottbachtal ließen wir zügig hinter uns und waren nach ca. 1 Std. pünktlich zur Eröffnung der Eisdiele in Kettwig. Dort ließen wir es und gut gehen und brachen nach genussreichem Eisschlecken auf, um rechts der Ruhr entlang bis zur Mendener Brücke zu radeln. Wir überquerten sie und schwenkten rechts in die Ruhrauen ein. Die landschaftlich schöne Strecke bis zur MüGa waren eine Augenweide für Naturliebhaber. Über den Ruhrtalradweg ging es dann am Aquaturm vorbei, bis zum Zoo-Duisburg. Im Duisburger Wald fuhren wir kreuz und quer, rauf und runter bis zum Entenfang, wo wir noch einmal eine ausgiebige Pause machten. Der Weg nach Hause war dann ein Klacks. Insgesamt waren die Temperaturen erträglich, weil wir zu 3/4 der Tour gut beschattet waren.

Etwas über 50 km kamen doch noch zusammen.

Siegfried Enge

Dienstag 27. August 2019

Erlebnisfahrradtour mit Michael Roth

 

 

 

 

 

Die Augustwärme machte aus der Kaffeetour am Nachmittag ein Erlebnisradeln um 9:15. Und was für ein Erlebnis wurde uns, den 5 hitzebeständigen Radlern, geboten?  Nach kurzer Anfahrt startete Michael seinen Erkundungsworkshop " Offroadfahren im Buchenwald, Asphalt- und Schotterwege sind nicht alles". Wer das Buchenwäldchen zwischen Bahnlinie, Wedauer Str. und Kalkweg ( Sana Klinik) nicht so genau kennt, schaut auf das obige Bild.

Weil vielen Radfahrern im Buchenwäldchen häufig die Orientierung verloren geht und sie nicht an der gewünschten Stelle den Wald verlassen, haben wir  alle Möglichkeiten ausgekundschaftet. 5 Km sind wir im Schatten der Baumkronen auf Trampelpfaden um Baumstümpfe herumgefahren, haben immer wieder die Hauptwege verlassen und wurden dann nach 40 Min. vom Buchenwäldchen an der Wedauer Str. wieder ausgespuckt.

Nach einer kurzen Erholungsfahrt am Dickelsbach entlang, kurvten  wir  wieder zwischen Farnen und Brombeeren um Bäume herum. Bis wir an der steilen Böschung eines ausgetrockneten Baches mitten in zwei Haarnadelkurven von einem Baumstamm gestoppt wurden. Also kam zum Radfahren auch noch eine Kraftübung hinzu. "Vor 30 Jahren, als ich das letzte Mal hier war, lag der noch nicht da", kommentierte Michael das Hinderniss. Um 10:45 war unser Erlebnistrail dann zu Ende. Es hat super Spaß gemacht. Michael herzlichen Dank.

Reinhold Pollmann

 

Montag 26.August 2019 Fahrradtour zu den Ilvernicher Rheinauen, die aber dort nicht ankam 

 

Die Radtour zu den Ivernicher Rheinauen, war als eine geteilte Radtour beschrieben. "Wer kann fährt die 50 Km mit zu den linksrheinischen Ilvernicher Rheinauen, wer nicht soweit eahren will, fährt mit Michael von Kaiserswerth aus zurück." Es wurde eine Mischung aus beidem. Wir setzen uns wie man sieht an den Rhein, aber nicht über. Wir suchten den Schatten und fanden Ihn. Bis zur Brücke der A44 über den Rhein rechtsrheinisch am Rhein entlang und dann von Lohhausen durch eine Schrebergartenanlage, die wie ein großen Park wirkt, mit Trink- und Eisgenuß-Pausen wieder über Kaiserswerth zurück. Am Ende freuten sich die 6 Radler nach 36 Km über die Dusche zu Hause. Zu den Ilvernichen Rheinaue fahren wir ein anderes Mal.

Mittwoch 21.8.2019 Fahrt zum Flughafen Mülheim

 

9 Radler/innen wollten sich die etwas beschwerliche, hüglige Radtour nicht entgehen lassen. Schließlich waren 520 hm zu überwinden und ca. 50 km abzustrampeln, nicht jeder Manns bzw. jeder Fraus Sache.  

Die ersten Höhenmeter absolvierten wir beim Anstieg zum Auberg. Oben angekommen, wurden unsere Anstrengungen durch einen wunderschönen Blick auf das Ruhrtal belohnt. Mit rasantem Tempo brausten wir bergab bis zur Ruhraue. Dort fuhren wir ein kurzes Stück über den Deich, um anschließend über die Mendener Brücke bis zu unserer nächsten Herausforderung dem Mendener Höhen zu fahren. Der anschließende Anstieg war dann auch ein gutes Stück Arbeit für unsere Akkus bzw. Beine. Am Mendener Hauptfriedhof vorbei, fanden wir schließlich doch noch den verpassten Radweg zum Forstbachtal. Rauf und runter ging es dann bis zum AERO-Club Mülheim. Wir umrundeten fast das gesamte Flughafengelände und ‚landeten‘ schließlich im Flughafen-Café direkt an der Abflughalle. Dort ließen wir es uns gutgehen und schauten interessiert dem Flughafentreiben zu.

Der Weg zurück bot uns noch eine sehr sehenswerte Berg-und-Tal-Landschaft, das Rohmbachtal ( eine der schönsten in unserer näheren Umgebung ).  An der Ruhr entlang, ging es dann wieder bis zur Mendener Brücke, über den Saarner Kirmesplatz und dem Leder und Gerber-Museum welches direkt am Heuweg liegt. Dieser Weg hat es in sich. Mit ca. teilweise 13% Steigung der steilste Anstieg auf unserer Tour aber auch diese Herausforderung haben wir gemeistert und fuhren nun über die Großenbaumer Straße bis zum Entenfang wo wir uns noch einen Absacker gönnten.

Diese Radtour war nach einhelliger Meinung eine der landschaftlich schönsten.

Siegfried Enge

 

Dienstag 20. August 2019

Kulinarisches Genussradeln vom Feinsten

 

„Hallo  liebe Genussradler“ …..

So beginnt in der Regel der Text , mit dem Manfred zu  Radtouren einlädt.

Immer wieder überrascht er dann mit neuen Strecken abseits der gekennzeichneten Radrouten.

Auf und entlang Straßen wird nur gefahren, wenn es überhaupt nicht mehr anders geht. Und wenn, dann nur kurze Strecken.

 

Hauptbahnhof Duisburg.  Wir stehen mit 9 Rädern auf Gleis 3.  Einige Meter weiter noch eine Radgruppe , dazu weitere Einzelradler. Alle wollen  um 9.40 Uhr  mit dem RE Richtung Düsseldorf.

Strategische Absprachen.  Alle ins Fahrradabteil auch auf die Gefahr hin, dass es zu voll wird, oder sich besser verteilen und zu zweit  die jeweiligen Einstiege entern?   Und wo wird das Radabteil sein?

Vorne wie angekündigt, oder doch wieder hinten wie schon oft erlebt…?

Alle kommen mit. Wie immer natürlich . Aber das alles gehört einfach dazu.

 

Entspannter Umstieg in Düsseldorf. Ankunft in Dormagen wie geplant um 10.36 Uhr.

Nun kann es beginnen, das Genussradeln mit Manfred, diesmal die Klostertour.

Kloster Knechtsteden – Kaffeepause.

Neben mir genießt ein Kollege eine Waffel mit heißen Kirschen und Sahne. Sozusagen als 2. Frühstück.

Über den „Strategischen Bahndamm“ geht es zu Kloster Langwaden . Unser Feldweg endet im Nichts, nach 100 m Räderschieben über einen schmalen Pfad fahren wir weiter

 

Dienstag ist Reibekuchentag in Langwaden. Wahlweise mit Apfelmus, Rübenkraut oder Lachs.

Die vielen Gäste an den gedeckten Tischen des Klosterhofes lassen ahnen, wie gut das Essen sein kann.

Und es schmeckt einfach toll.

Ein Blick durch die Türe des ansonsten abgeschlossenen Klostergartens zeigt  fleißige  Brüder bei der Gartenarbeit . Das Wildkraut zwischen Möhren, Kohl, Salat und Gurken sagt mir, das hier auf die Giftpritze verzichtet wird.

 

Satt und zufrieden geht es weiter zum Nikolauskloster.

Kaffepause – mit Kuchen. Diesmal Selbstbedienung. Kleine Warteschlange.

 

Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als es Mönche in den Klöstern gab und man zu Einkehrtagen oder Exerzitien hinfuhr.  Etwas für Herz und Seele.

Was mir heute deutlich geworden ist:

Es kommen viel  mehr Menschen, Kinder, Familien, ältere Menschen  - um etwas für den Körper zu tun. Relaxen und gut essen.

Auch dieses Marketingkonzept geht voll auf und macht nicht weniger Spaß.

 

Kloster Knechtsteden- Kloster Langwaden- Nikolauskloster.

Das sind 3 sehr unterschiedliche  Klöster mit ihren jeweiligen Lebensgeschichten.

Und wen es interessiert, der kann das alles bei Wikipedia nachlesen.

 

Danke Manfred für eine sehr schöne, liebevoll ausgearbeitete Tour, die über die Eisdiele in Kaiserswerth zurück nach Buchholz führte. ( 70 km )

Heiner

 

Mittwoch 14.8.2019 8-Seen-Tour zum linken Niederrhein

 

13 Radle/innen unternahmen heute bei schönsten Radler Wetter eine Tour zu den Seen des linken Niederrheins. Mindestens 8 hatte ich angekündigt, es wurden tatsächlich 11 wenn man genau zählt.

 

Krupp See, Dreverbachsee, Töpper See 1+2, Binsenteich, Angler See rechts und links vom Schwarzen Weg, 3 Seen im Erholungsgebiet-Schwafheim und zu guter Letzt das Feuchtbiotop im Schwafheimer-Bruch.

 

Wer hätte gedacht, dass der linke Niederrhein so viele Seen aufzuweisen hat. Eigentlich müsste man noch den Elfrather See hinzuzählen aber den haben wir ausgespart, weil wir pünktlich um 15.00 Uhr im Bienenmuseum in Rumeln sein wollten. Das schafften wir dann auch pünktlich und hatten Glück, dass gerade eine Führung begann, der wir uns anschließen konnten.

Über eine Stunde lauschten wir den interessanten Ausführungen des Imkers. Geduldig beantwortete er unsere vielen Fragen und gab uns somit einen tieferen Einblick in die Vielfältigkeit der Imkerei und der wirklich sehr umfangreichen Arbeit die ein Imker zu verrichten hat. Nun können wir gut nachvollziehen, warum das Glas Honig nicht gerade billig ist.

 

Die Strecke war geprägt, von vielen Richtungswechseln, Seeumrundungen und sehr schönen Streckenabschnitten durch Feld und Wald. Letztlich kamen ca. 45km zusammen.

 

Ach ja, die Rast im Restaurant des Gartencenters Schlösser, hat sich richtig gelohnt.

 

Siegfried Enge

Radtour Samstag 10.8.19 Angerbachtal rechts und links

 

Am heutigen, stürmischen Samstag trafen sich 5 Radler/innen. zu einer etwas hügligeren Ausfahrt zum Angerbachtal. Da wir überwiegend durch Waldgebiete fuhren, spürten wir vom teilweise stürmischen Wind fast nichts. Nach ca. 18km erreichten wir die linke Seite des Angerbachtals flussaufwärts gesehen. Dem sich malerisch schlängelnden Bachlauf folgten wir einige Fluss-km aufwärts um dann auf die andere Seite zu wechseln. Hierfür mussten wir die Güterbahnlinie Wülfrath-Ratingen überqueren und fuhren an ihr parallel entlang. Allerdings gab es keinen Radweg neben der Strecke, sodass wir im ständigen auf und ab über die angrenzenden Hügel fahren mussten. Zwischenzeitlich mussten wir Steigungen von ca. 17% überwinden. Mit den E-Bikes war das allerdings kein Problem, nur ich musste mich mit reiner Menschenkraft die Hügel hochwuchten. Im Gasthof Auermühle machten wir eine längere Rast und stärkten uns mit leckeren Gerichten und Getränken.

Die Testfahrt ins hüglige Umland kann als gelungen betrachtet werden. Nun können weitere mit ähnlichen oder auch mehreren hm folgen.

Insgesamt hatten wir am Ende 300 hm und knapp 50 km absolviert.

Siegfried Enge

Radtour von Emmerich nach Rheinberg am 8. August 2019

 

Diesmal wollten 6 Radler den schönen Niederrhein etwas näher kennen lernen.  Unser Zusammentreffen war um ca. 9.30 Uhr am Duisburger Hbf. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir es schon mit kleinen menschlichen Unregelmäßigkeiten zu tun. Ein Radler wollte einem anderen aus Freiburg das Denkmal für die Loveparade zeigen. Indem er sich nun dem Denkmal näherte und auch noch feststellte, dass dort Glas lag, hatte er selbst schon eine Panne und kam zu Fuß am Bahnhof an. Leider hatte er keinen Ersatzschlauch, sodass unser Gast aus Freiburg zufällig mit seinem Schlauch (französiches Ventil) aushelfen konnte.

Als wir im Zug nach Emmerich saßen, stellte sich dann heraus, dass die Freifahrtscheine unserer zwei Bundesbahner zwar bei der Deutschen Bahn aber für den Abellio Rail NRW nicht gültig waren. Die Beiden hatten Glück, dass der großzügige Kontrolleur nach kurzer Diskussion einfach nur sagte, „diese Fahrkarten habe ich nicht gesehen“.

Nachdem wir in Emmerich mit der Fahrradreparatur fertig waren ging es nun über die Emmericher Rheinpromenade und die Rheinbrücke auf die linke Rheinseite. Hier erreichten wir bald den Wisseler See und danach das Brauhaus Kalkarer Mühle. Hier kehrten wir ein und nach einer guten Stärkung fuhren wir auch noch zum Eiscafé am Kalkarer Markt.

Danach erreichten wir nach einiger Zeit die Xantener Nordsee und natürlich auch die Xantener Südsee. An der Südsee kehrten wir in dem ausgezeichneten Restaurant Plaza del Mar im Hafen von Xanten ein.

Gut versorgt ging es danach weiter durch die Auenlandschaft der Bislicher Insel.  Vorbei an der Weseler Rheinbrücke kamen wir schnell nach Rheinberg und erreichten nach 70 km pünktlich unseren Zug der NordWestBahn um 19.18 Uhr. Diesmal wurden wir glücklicherweise wegen der zwei ungültigen Fahrkarten nicht mehr kontrolliert.

Zum Schluss gab es noch einen kleinen Abschied von unserem Radler aus Freiburg in der Jugendherberge, sodass wir gegen 21.30 Uhr wieder unseren Ausgangspunkt erreichten

  

Manfred Hopf

Radtour Mittwoch 7.8.19 Kaiserswerth mal anders herum

7 Radsportler/innen machten sich auf eine 35km lange Radtour nach Kaiserswerth aber dieses Mal aus einer anderen Richtung. So ging es an mehreren Seen vorbei: Dem Remberger-See, dem Rahmer-Baggerloch und dem Rahmer-See. Wir durchquerten Rahm-West fuhren am Schloss Heltorf vorbei bis wir in Kalkum wieder historischen Boden überfuhren. Kurz hinter den hoffmannschen Reitställen, fuhren wir durch schöne Feld und Wiesenlandschaften bis wir wieder an 3 Seen vorbeikamen: Lambertus-See, Fliedner-See und Suitbertus-See. So heißen sie. Sie waren aber teilweise so versteckt, dass wir nicht alle in voller Pracht sehen konnten. Kurz danach machten wir auch schon am Klemensplatz in Kaiserswerth bei unserer Lieblingseisdiele Rast. Der Eisgenuss wurde leider durch viele Wespen getrübt( siehe Foto), sodass wir es dort nicht lange ausgehalten hatten und uns wieder aufmachten Richtung Rhein und Aschlöksken. Eine Rast dort war nicht gewünscht, sodass wir uns über Gut Kesselsberg und dem Golfplatz Huckingen wieder heimwärts bewegten.

Es war ein schöner sonniger Ausflug ins Grüne.

Siegfried Enge

Radtour nach Kempen am 3. August 2019

 

Ohne die Deutsche Bahn zu belasten haben sich heute 5 Radler um 9 Uhr auf den Weg nach Kempen gemacht.

Zunächst ging es über die Eisenbahnbrücke Rheinhausen und danach am Töpper See vorbei zum Gartencenter Schlößer. Nach einer guten Kaffeepause dort ging es dann weiter in Richtung Schloß Lauersforst. Leider stellte ein Radler nun fest, dass er seine Fahrradtasche im Café Schlößer vergessen hatte. Wir fuhren darauf hin weiter bis zum Café Büsch in Kapellen und warteten dort bis unser vergesslicher Radbruder mit seiner Radtasche glücklich ankam.

Über den Grafschafter Rad- und Wanderweg erreichten wir bald den Hülser Berg und trotz einer baustellenbedingten Umleitung waren wir auch schnell in St. Hubert. In Kempen hatten wir das Glück 5 Minuten vor Geschäftsschluss noch bei De Beukelaer Kekse und Schokolade einkaufen zu können. Danach ging es natürlich zum Eiscafé am Buttermarkt. Anschließend fuhren wir dann endlich zum Gut Heimendahl, wo schon die wohlverdiente Erbensuppe auf uns wartete.

Nach dieser guten Stärkung ging es durch Krefeld nach Burg Linn und zum dortigen Museumscafé. Anschließend fuhren wir über die Uerdinger Brücke in den Duisburger Süden.

Nach 77 km kamen wir wieder um ca. 18 Uhr wohlbehalten zurück.

 

Manfred Hopf

Mittwochtour am 31.7.2019 Lintorfer Wald, Blauer See

 

12 Radler/innen nahmen eine ca. 40 km lange Tour durch den Lintorfer- und die angrenzende Wälder unter ihre Räder. Am Blauen See in Ratingen machten wir unsere erste Rast und hatten Glück, dass der Regenschauer der an diesem Tage herniederging, genau zu dieser Zeit fiel als wir im Trockenen saßen.

Bei der Abfahrt stellte uns der platte Reifen von Elkes Vorderrad auf eine fast unlösbare Aufgabe. Doch Youtube sei Dank, konnten wir den rätselhaften Achsenverschluss doch noch öffnen. Es half uns aber nicht viel, weil wir feststellen mussten, dass der Mantel auf der Felge verklebt war. So mussten Hans-Peter und Petra alleine mit vermutlich ständigem Luftpumpen die Rückfahrt antreten.

Für uns ging es weiter durch die Wälder bis zu einem beschrankten Bahnübergang den die Hälfte vor dem Schließen der Schranke überqueren konnten und die andere Hälfte warten musste, bis zwei Züge an uns vorbei gerollt sind. Der Schrankenwärter erschreckte uns dann auch noch mit der Durchsage, dass die Schranken sich nun schließen und nie wieder geöffnet werden. Zum Glück machte er mit uns einen Scherz und die Schranken gingen nach langem Warten dann doch noch auf.

Den zweiten Halt machten wir im Waidmannheil in Großenbaum und fuhren dann gut gelaunt und mit uns zufrieden nach Hause.

 

Dieses Mal

Siegfried Enge

Radtour von Wickrath nach Duisburg am 23. Juli 2019

 

Heute waren es immerhin 5 Radfahrer, die sich trotz der großen Hitze auf den Weg nach Wickrath machten.

Zunächst ging es um 9.35 Uhr mit der Bahn von Duisburg-Hbf. nach Wickrath. Um 10.30 Uhr waren wir schon am Schloss Wickrath. Leider hatten wir nicht lange Zeit, den barocken Schlossgarten zu bewundern.

Weiter ging es jetzt an der Niers entlang zum Wasserschloss Rheydt. Dort machten wir eine sehr gemütliche Kaffeepause im Innengelände des Schlosses.

Danach ging es über schattige Wege nach Schelsen zum dortigen Gartencenter Lenders. Hier machten wir eine kleine Mittagspause bei Suppen, Salaten, Kalten Getränken und Eis- und Kaffee-Spezialitäten.

Nach dieser Stärkung fuhren wir zum Liedberger Burghof, wo wir uns mit sehr preiswerten Kirschen ( 1 kg für 1,90 € ) versorgten. Danach erreichten wir schnell die Liedberger Schlosskapelle und den Mühlenturm, einem wunderbaren Aussichtspunkt gegenüber von Schloss Liedberg.

Weiter ging es nun nach Schloss Dyck und anschließend zum Nikolauskloster. Hier gab es dann wieder guten Kaffee und leckeren Kuchen.   

Danach fuhren wir über heiße Felder zur Raketenstation Hombroich. Die Raketenstation Hombroich ist ein Museumsgelände auf dem Gebiet der Stadt Neuss. Früher befand sich hier eine Raketenstellung der NATO. Vor der Anlage kam es in den 1980er Jahren zu Demonstrationen und Sitzblockaden durch Anhänger der Friedensbewegung. Die Raketen wurden 1988 demontiert und der Stützpunkt 1990 geschlossen.

Weiter ging es nun an der Museumsinsel Hombroich vorbei und entlang der Erft bis zur Rheinmündung zum Sporthafen Neuss. Da wir bis hierhin genug Tageslast und Hitze getragen hatten, entschlossen wir uns ab Neuss Rheinparkcenter mit dem Zug in Richtung Heimat zu fahren.  Da zur Zeit keine Züge in Duisburg Buchholz halten, sind wir mit der S-Bahn nur bis Düsseldorf-Flughafen Terminal gekommen.  Da der Flughafen nicht für Radfahrer gebaut worden ist, dauerte es einige Zeit bis wir über den Bahnhof Flughafen einen Ausweg ins Freie gefunden haben.

Die restliche Strecke haben wir dann mit dem Fahrrad zurückgelegt. Einem freundlichen Ehepaar gefiel unsere Radtour so gut, dass wir noch zu einem kleinen Abschiedstrunk in Angermund eingeladen worden sind.

 

Durch die hitzebedingte Unterbrechung betrug die gesamte Wegstrecke 67 km. Um 21.30 Uhr erreichten wir wohlbehalten wieder den Duisburger Süden.  

Manfred Hopf   

17.Juli 2019  Mittwochtour  3-Seen-Fahrt zum linken Niederrhein

9 Radler/innen nahmen eine 43km lange Tour zum linken Niederrhein unter ihre Räder. Der Weg führte uns in Hochfeld über die Eisenbahnbrücke auf die andere Rheinseite. Ein kurzes Stück mussten wir den LKW-Lärm auf dem Logportgelände ertragen, doch bald konnten wir auf dem Rheindeich bis Friemersheim über ruhige Radwege fahren. Durch Friemersheim und am Kruppsee vorbei, fuhren wir dann in Richtung unseres Etappenziels dem Elfrather-See. Wir umrundeten den See und machten nach 23 km den ersehnten Stopp am Seekaffee.

Die Rückfahrt nahmen wir nach einer ausgiebigen Pause gestärkt und gut gelaunt in Angriff. Der 3. See ( Üttelsheimer See ) stand ja noch auf unserem Plan. Dorthin war es nicht weit, sodass wir ihn in kurzer Zeit erreichten. Eine kleine Umfahrung zeigte uns erneut, wie schön unsre Heimat ist. Es war mal wieder eine gelungene Mittwochsfahrt bei angenehmen 23 C°.

Siegfried Enge

10.Juli 2019  Blaubeeren Radtour

Wie letztes Jahr führte uns die Blaubeeren Radtour nach Broekhuizen (Limburg / Niederlande)  in der Nähe zu Arcen an die Maas. Dort in der Blue Berry Hill Blaubeeren Plantage sind 9 Netzwerker in einen genüsslichen Tag gestartet. Ausgestattetet mit Eimern eroberten wir zunächst einmal Reihe 16 bis 22 der Blaubeerplantage, um erst einmal ein zweites Frühstück direkt vom Strauch einzunehmen und dann alle freien Kapazitäten im heimischen Kühl- oder Gefrierschrank mit Blaubeeren auszufüllen. Da wir ja auch noch durch Limburg Fahrradfahren wollten, wurde uns von Heiner, der die Tour angeboten hatte, ein zeitliches Limit dafür gesetzt, ob die Blaubeeren in den Mund oder den Eimer wanderten. Als fast alle schon beim Kaffee und einem Stück Blaubeerkuchen saßen, fehlte noch einer aus der Gruppe. Siegfried war noch irgendwo in Reihe 16 bis 22 in Blaubeer-Ekstase. Er wurde dann auch mit 3,3 Kg gepflückten Blaubeeren Blaubeerkönig vor Michael mit 2.7 kg und Reinhold mit 2,5 kg. Aber auch die anderen Pflückergebnisse um die 2 KG konnten sich sehen lassen. Mangels Ermittlung des Eingangsgewichtes vor dem Pflücken, konnte die gegessene Blaubeermenge nicht ermittelt werden.

Nach den Blaubeeren Genuss fieberten wir dem Radl-Genuss entgegen. Von nun an wurde nicht mehr in Blaubeeren sondern in Knotenpunkten gedacht. Gestartet sind wir bei Knotenpunkt 56. Während Heiner die Knotenpunkte auf seiner Karte suchte schaute Michael immer auf seinen Zettel mit Zahlen 56,91,82,81,84,………… Natürlich verbergen sich da auch Ortsnamen wie Houthuizen oder Grubbehorst hinter. Am Kontenpunkt 84 in Grubbehorst bot uns nämlich die Fähre für 2.50 € eine kurze Maas Kreuzfahrt. Wer nun gedacht hatte, es geht nun gemütlich am Maasufer nach Arcen , wurde von Heiner mit einer Route durch  die abseits der Maas liegende Schandeloer und Leermarkscher Heide überrascht. Auf gut ausgebauten Radwegen durch die Heidelandschaft der Maasduinen erreichten wir dann mit einem kurzen Blick auf das Schloss den quirligen Marktplatz von Arcen. Das Ziel unserer Radfahrträume an diesem Tag war aber nicht dieser Marktplatz, sondern ein Herzog. Jan Hertog heißt die nahe Arcen an der Maas gegenüber von Knotenpunkt 56 gelegene Brauerei mit Biergarten und dem malzigen Geruch in der Luft. Ja, wir wären gerne noch länger Gäste von Jan Hertog geblieben aber wir mussten ja noch Knotenpunkt 56 dort wo alles begann auf der anderen Seite der Maas erreichen. Wieder waren 2,50 € pro Person für eine Maas Kreuzfahrt fällig um nach Broekhuizen dem Knotenpunkt 56 zurückzukehren.

Jetzt galt es nur noch die Blaubeeren und die pflückenden Radler des Netzwerkes gut nach hause zu bringen. Auch dies ist gelungen.

Und das Wetter?  Es begann sonnig, bewölkte sich, es wurde schwüler, es bestand die Gefahr, dass das Bier von Jan Hertog mit etwas Wasser von oben verwässert wurde, aber wir saßen trocken.

Reinhold Pollmann

Rad- und Schiffstour von Viersen nach Duisburg-Süd am 3. Juli 2019

 

Heute machten sich 7 Radfahrer mit dem Zug vom Duisburger Hbf. aus auf den Weg nach Viersen. 

Bei schönem Wetter ging es nun von dort mit dem Rad nach Dülken. Hier gab es am Marktplatz erst einmal eine gute Kaffeepause. Danach ging es nach Boisheim und am Breyeller See sowie an vielen weiteren Seen vorbei nach Kaldenkirchen. Nachdem wir dort die Grenze zu den Niederlanden überschritten hatten erreichten wir bald den Ort Steyl an der Maas. 

Nach einer kleinen Stärkung kam langsam unser Schiff, der Maashopper, in Sicht. Wir hatten schon vorher gesehen, dass es keine Anlegestelle gab und waren nun gespannt, wie wir mit den Fahrrädern an Bord kommen sollten. Zu unserer Überraschung konnten wir bequem vom Ufer aus über eine ausfahrbare Gangway in das Schiff gelangen. 

Mit dem Maashopper fuhren wir dann zunächst nach Venlo und waren nach 1 ½ Stunden in Arcen. 

Von hier aus erreichten wir durch ein schönes Waldgebiet hinter der Grenze das Bauern Café Jacobs. Nach einer guten Stärkung ging es weiter nach Straelen und von dort aus über Wachtendonk und Mariendonk nach Kempen. 

Hier wäre eigentlich unsere Radtour zu Ende gewesen. Über Handy erfuhren wir aber, dass in Düsseldorf durch einen Brand die Rückfahrt nur mit Verspätung möglich war. Das hatte zur Folge, dass wir in Meerbusch den Zug verließen und mit dem Fahrrad bis Duisburg-Süd weitergefahren sind.

 

Durch diese zusätzlichen 30 km kamen wir nach ca. 90 km wieder wohlbehalten in Duisburg an. 

 

 

Manfred Hopf

Radtour nach Kettwig, Mittwoch der 3.7.2019

 

Der Mittwoch ist Radfahrtag. Das Angebot für diesen Tag war dann auch außergewöhnlich. Eine Gruppe fuhr an die Maas und wir an die Ruhr nach Kettwig. Die Temperaturen waren erfreulich angenehm, sodass wir ohne ins Schwitzen zu kommen, in Kettwig ankamen und uns dort einen phänomenal, bombastischen Schwarzwaldeisbecher gönnten. Er hat uns sehr gemundet und vergrößerte unsere gute Laune noch um ein gutes Stück. Die Heimfahrt nach Duisburg führte uns an der Ruhr entlang, über die Mendener Brücke, den RS1 Weg und den Duisburger Wald bis zu Michas Büdchen am Parallelkanal in Wedau, wo wir es uns noch einmal mit einer Curryfrikadelle gutgehen ließen. 

Schließlich hatten wir ca. 40 km auf dem Tacho.

Siegfried Enge

Mittwochstour Duisburger Wald 26.Juni 2019

 

Hitzefrei ? ….. Nicht für 6 Radler/innen unseres Netzwerkes. Wegen der zu erwartenden hohen Temperaturen ( 36°C waren angesagt ) trafen wir uns nicht um 11.00 Uhr wie üblich, sondern bereits um 9.00 Uhr an der Jesus-Christus-Kirche um eine ca. 30 km lange Radtour durch den beschatteten Duisburger Wald zu starten.

 

Die Tour führte vorbei an der 6 Seen Platte und durch den Duisburg-Mülheimer Wald. Zwei gemeine Steigungen mussten leider in Kauf genommen werden, damit wir das Wildschweingehege oben auf den Duisburger Höhen besichtigen konnten. Auch am Gelände des Waldgottesdienstes kamen wir vorbei und konnten erahnen, wo sich der ‚Heilige Brunnen‘ verbirgt.

Der Fliegerberg war für uns ein lohnenswerter Haltepunkt um ein kleines Päuschen zu einzulegen. Ein größeres machten wir schließlich an der Radlerkneipe des Entenfangs um uns dort ausgiebig über Gott und die Welt zu unterhalten. Hier wurde so fleißig diskutiert und philosophiert, dass wir total die Zeit vergaßen. Nach dieser langen Pause fuhren wir um einige Erkenntnisse reicher, oder auch nicht, wieder nach Hause.

Mittlerweile zeigte das Thermometer stolze 33°C.

 

Siegfried Enge

Mittwochstour 19. Juni 2019

Trotz Regenwarnung ab 14 Uhr, ließen sich 6 Radler/innen den ‚Höhepunkt‘ der Tour, den Mintarder Berg 110m ü.N. nicht entgehen. Die Wetterprognose spornte uns besonders an, etwas schneller als üblich zu fahren. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 18km/h fuhren wir so flott wie niemals zuvor. Das war aber auch möglich, weil 5 Fahrer/innen mit E-Bikes ausgerüstet waren, ich leider ohne.  Wir waren so schnell unterwegs, dass wir uns am Entenfang eine längere Pause gönnen konnten. Als wir uns wieder auf den Weg machten, zogen bereits die Regenwolken auf. Die meisten von uns kamen mit ein paar Regentropfen davon, Volker jedoch musste noch nach Meiderich fahren, er wurde sicher etwas nasser als wir.

Letztlich sind wir 32km und 162hm über verkehrsberuhigte Wege und durch schöne Landschaften gefahren.

Siegfried Enge

8.Juni 2019 Fahrradtour von Kevelaer nach Duisburg – nur umgekehrt
Mit Manfred eine Fahrradtour zu unternehmen, bedeutet immer flexibel zu sein. Am Samstag trafen sich 5 Radler auf dem Buchholzer S Bahn Bahnsteig, um zur ersten Etappe der Radtour mit dem Zug von Buchholz über Düsseldorf nach Kevelaer zu starten. Wer sich aber auf ein gemütliches Samstagsfrühstück im Zug eingerichtet hatte, hatte seine Planung ohne den Wind gemacht. Der meinte es an diesem Samstag im Gegensatz zur Sonne sehr gut mit uns. Er blies für die geplante Strecke Kevelaer nach Duisburg nur in die verkehrte Richtung. Spontan wurde die Tour daher umbenannt. Ab 9:30 hätte auf der Homepage des Netzwerkes stehen müssen „spontanes Genussradeln mit Manfred und mit Windunterstützung von Duisburg nach Kevelaer.“

In den Straßen von Buchholz war die Windunterstützung gering. Der Wind beschäftigte sich eher mit Bäumen und Dächern. Nach der Rheinüberquerung mittels Rheinhausener Eisenbahnbrücke war es bis zum „Rheinblick“ in Baerl schon hilfreich nicht gegen den Wind anzuradeln. Der Himmel war grau, das Wasser des Rheins war Grau, die Skyline von Ruhrort war grau. Vier in hellblau und ein in Rot gekleidetem Radler brachten Farbe in die Landschaft.

Nach gut 20 km in Baerl angekommen, veränderten wir die Fahrtrichtung Richtung Kamp-Lintfort. Der Schwere dieser Entscheidung und der Tatsache, dass Manfred die ganze Zeit die Tour verkehrt herum denken musste, ist es geschuldet, dass eine Bäckerei mit Kaffeeservice einen deutlichen Umsatzsprung machen konnte.

Mit Coffein wieder aufgemuntert, fanden wir unsere Feldwege zwischen der B75 von Moers nach Xanten und der A 57 bis in das Zentrum von Kamp-Lintfort. An den Flächen der zukünftigen Landesgartenschau und der Gartenanlage des Zisterzienser Klosters „Kloster Kamp“ vorbei, suchten wir, auch ohne den Segen von Kloster Kamp bekommen zu haben, uns den Weg durch die Leucht nach Issum.

 Gut das bereits lange vor uns im 17. Jahrhundert ein junger Herr namens Feltens ein großes Wildschwein auf der Jagd erlegte und an dieser Stelle mit seiner Familie später den Baerlaghof errichtete. In den Gebäudeteilen, die früher als Pferdestelle genutzt wurden, befindet sich nämlich heute ein Bauernkaffee, das gerade an diesem Samstag, oh Schreck, geschlossene Gesellschaften beherbergte. Je näher wir dem Hinweisschild „am 8.6.2019 geschlossene Gesellschaft kamen, desto besser konnten wir auch den kleinen Zusatz „Biergarten geöffnet“ lesen.

Ja, vom Wind war schon lange nicht mehr die Rede. Er war immer da wo wir waren. Wenn wir durch kleine Büsche oder gar einen Wald gefahren sind, konntest Du dank des Windes Büsche und Wald hören. Im Biergarten haben wir dann im Schutze von Hecken herzhafte Gerichte genossen.

Schöne Waldwege mit saftigem Grün führten und durch die Leucht, einem geschichtsträchtigen Waldgebiet von 1200 ha, das zur Bönnighardt, einem Teil der niederrheinischen Höhen, gehört.

Wenn man durch diese Landschaft radelt, kann man sich kaum vorstellen, dass die Bönnighardt früher über die Boxteler Bahnlinie (von Boxtel bei Eindhoven bis nach Wesel) an die internationale Bahnpostlinie, die von Übersee und England ab Vlissingen Post mit der Boxteler Bahn über Wesel, Haltern und Hamburg bis nach Skandinavien und Russland transportierte.

Der Wind ließ weiterhin die die Bäume rauschen, doch bei Issum wagten wir uns dann aus der Deckung der Leucht heraus, um über die Felder mit und gegen den Wind zum Dorf Hamb zu fahren. Schon 1607 n.Chr. war hier die St. Sebastian Kirche erbaut worden.

Hamb war aber nur eine Zwischenstation auf dem Weg über Kapellen nach Kevelaer. Wenn aber zwischen drin ein Bauernkaffee, das fast jeder in der Gruppe durch vorherige Besuche kannte, lockt, nimmt man auch schon einmal holprige Treckerspuren als Weg ins Tal der Niers, an der das Bauernkaffe Binnenheide liegt, in Kauf.

Zwischen Hecken, Schiefertafeln mit klugen Sprüchen und Gemälden schmeckten uns windgestählten Radlern Kaffee und Kuchen umso besser.

Über Wetten schafften wir dann, trotz des Windes, der sich hier auf freiem Feld, das ein oder andere Mal gegen uns wandte, den Rest der Wegstrecke bis zum Bahnhof in Kevelaer.

Zurück nach Buchholz war es eine fast entspannte Heimreise, wenn uns nicht auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof unser „Schöner Tag Ticket“ Inhaber, Manfred, durch zu schnelles wechseln der Bahnsteige, abhandengekommen wäre. Aber am Ende fanden wir Manfred wieder und kamen wieder am Bahnsteig des S-Bahnhofs an, wo alles an diesem Tag begann.

Reinhold Pollmann

5.Juni.2019 Radtour Buchholz – zum neuen RS1, Saarn – Selbeck - Buchholz

 

37 KM mit einigen Steigungen, reine Fahrzeit in der 7er Gruppe 3 Stunden (+ Pausen)

 

Bei der BGU in den Wald, an den Seeen vorbei zur Masuren Allee. Über die Wedauer Brücke kurz links dann rechts in den Duisburger Wald. Über die A3 dann links den Rehweg am Forsthaus vorbei, Uhlenhorst überqueren, unterhalb des Steinbruches vorbei  Richtung Forellenteich.

Wir unterfuhren die Güterzugstrecke an der der RS1 vorbeigehen soll und fahren Rechts an dieser Strecke bis zum Bahnübergang entlang; dann über die Gleise und links weiter an den Gleisen lang bis zum Blötterweg.

Einige Selbsttreter überqueren den Blötterweg weiter bis zur Saarnerstr. Dann rechts bis zur Friedhofsallee. 

Für die Pedelecs geht es rechts und 10 m Links den Aschenbruch hoch bis zum Friedhof und dann bergab  ! Tempo 30!! bis zur Saarnerstr., Ampel. Überqueren und 30 m rechts in die Heerstraße, dann rechts die  Liebigstraße folgen , wieder an der Bahnstrecke vorbei und erreichten die Duisburger Straße (L78).  Rechts ab ca. 50m weiter ist ein Fußgängerüberweg mit Ampel zum Campus Mülheim. Hier  rüber , über das Campusgelände auf die RADAUTOBAHN. Wir bestaunen das neue Stück vom RS1; es ist einer KFZ-Autobahn nachgebaut:  2 Radbahnen ca. 2,5 m breit mit Mittelstreifen, 2m breiter Fußgängerweg mit dicken Noppenstrich und alles glatt geteert. So mancher ist es so aus den Niederlanden gewohnt.

Nach der Ruhrüberqurung sehen wir rechts den Aufzug zur Uferpromenade runter. Ab ier ist der RS1 keine Radbahn mehr sondern eine breite Fläche mit teilweise Gemischtem Rad- u. Fußverkehr. Wir radeln ca. 500 m weiter die Abfahrt links vorsichtig runter durch die Pfähle auf die Straße und bei „grün“ gleich rechts auf der Straße unter den Kurt-Schumacher-Platz dann rechts ca. 100 m die Leineweberstr. (Einbahn) lang. Wenn links die Kirche in der Altstadt in Sicht kommt, halten rechts auf den Gehweg an, um gemeinsam die Straße  zu überqueren.

Wir essen gut im Restaurant Mediterran bei überhöhten Getränkepreisen aber das dreigängige Business- Menü ist lecker und seinen Preis wert. Weiter geht es über den Wasserbahnhof durch die Ruhrauen  zum „Saarner Damm“. Wem die bald folgenden Anstiege aus dem Ruhrtal zu schwierig ist, könnte hier über den „Nachbarsweg“ zurück fahren.

Der Saarner Damm führt am Kloster Saarn vorbei zur Landbergerstr., dort rechts und wieder links auf Voßbeck auf bewaldeter, verkehrsarmer Straße den Auberg hinauf. Mit Schiebehilfe schaffen wir den Anstieg und werden oben mit einem schönen Blick über das Ruhrtal bei Mintard belohnt. Nach ca. 800m biegen wir rechts auf einen breiten Schotterweg, dann den ersten Weg links und nach ca. 500m wieder rechts einen schmaleren Weg, der uns bergab nach einer sandigen Stelle wieder bergauf zur Fahrradstraße Stooterstraße.

Wir überqueren die Kölnerstr. Kurz links und dann rechts in den Stockweg; an der „Drucht“ vorbei geht’s dann zurück nach Buchholz.

29. Mai 2019  Radtour über Großenbaum  Wasserburg Angermund  Schloß Kalkum  Kaiserswerth Mündelheim

Bei bestem Radelwetter machten sich 6 Radler auf den Weg, unterwegs haben wir noch Birgit aufgepickt, die wegen eines Termins nicht rechtzeitig an der Kirche sein konnte. Wir fuhren über Großenbaum und schauten uns die Burg Angermund leider nur von außen an. Die Wasserburg Angermund wurde im 12. Jahrhundert erbaut und hat eine lange Geschichte. Im 19. Jahrhundert diente sie auch als Grenzposten. Im Laufe der Zeit verfiel die Burg und wurde 1985 umgebaut als moderne Wohnanlage. Die Außenfassade wurde erhalten und steht unter Baudenkmalschutz.

Dann machten wir einen Halt  bei einer ehemaligen Mühle, von der nur noch das Mühlrad vorhanden ist. Mit Enten auf dem Angerbach und einem Paradiesvogel heute noch ein Hingucker. Weiter ging es über Wirtschaftswege zu Schloss Kalkum, von dem allerdings wenig zu sehen war, da eingerüstet. Wir durchfuhren den Schlosspark und machten noch eine  kleine Runde durch den sehr schattigen Laubengang. Kaiserswerth umfuhren wir über einen neu angelegten Weg bis zum Deich. Unser Ziel war der Ellerhof und dort probierten wir den leckeren Kuchen. Als ein Bus mit 22 Personen zum Spargelessen ankam, machten wir uns auf den Heimweg durch die Erdbeerfelder in Mündelheim. Nicht ohne vorher noch für den Feiertag ganz frischen Spargel einzukaufen. Wir fuhren durch den Postenhof, an der alten Sandmühle in Huckingen vorbei, am alten Angerbach und Remberger See entlang bis zum Altenbrucher Damm, wo sich die Gruppe auflöste.

Es waren 38 km.

Elke Heidenreich

25.Mai 2019 Radtour nach Burg Linn – Lank-Latum – Langst – Kaiserswerth

Am 25.5.2019 trafen sich 7 Netzwerker bei angenehmen Radfahrwetter um 9 Uhr zu dieser Radtour.

Von Buchholz fuhren wir über den Biegerpark, durch das Angertal zum Heidberg und die Felder zwischen Serm und Wittlaer nach Gellep Stratum. Gellep ist der neuzeitliche Name für das ca. 100 Jahre n.Chr. von den Römern errichtetet Kastell Gelduba, das nach dem Untergang des römischen Reiches bis ins 5.Jahrhundert n. Chr. von den Franken genutzt wurde.

Vor Gellep Stratum bogen wir zum Römersee ab und erreichten das an Gellep Stratum angrenzende Bruchwald und Feuchtgebiet Latumer Bruch, zu dem auch das Trinkwassergewinnungsgebiet Elt gehört, an dem wir eine Zeitlang entlang radelten.

Vorbei an für einen Auenwald typischen Wiesen, Gräben und Tümpeln erreichten wir die Ausläufer des Landschaftsgartens von Haus Greiffenhort, der sich entlang des Linner Mühlenbaches erstreckt. Haus Greiffenhorst wurde 1826 vom Krefelder Seidenfabrikant Cornelius de Greiff erbaut.

Bis Burg Linn im Krefelder Stadtteil Linn und der Kaffeepause nach 20 Km im Museums Café war es nun nicht mehr weit.

Nach der Kaffeepause gehörte natürlich eine Umrundung der Wasserburg Linn, die schon im 12 Jahrhundert von Otto von Lynn erbaut wurde, zum Pflichtprogramm.

Zwischen Linn und Lank-Latum, unserem nächsten Ziel, lag nach dem Latumer Bruch das zweite größere Feuchtwald mit altem Baumbestand, der Herrenbusch. Von Burg Linn führte uns der Weg durch diesen Herrenbusch zum Latumer See an der Ortsgrenze von Lank-Latum.  Auf der Pappelallee sind wir dann um Lank-Latum herum zur Rheinfähre in Langst geradelt. Nach dem Übersetzen nach Kaiserswerth ließen wir uns nach nunmehr 37 Km im Café Werthvoll zur Mittagspause nieder.

Am Rhein entlang bis Wittlaer und weiter durch die Felder bis zum Froschenteich ging es dann zurück nach Buchholz. Um 15:30 war die Tour von 50,2 km zu Ende.

Reinhold Pollmann

15. Mai 2019 Radtour von Buchholz über das Solebad Raffelberg und Saarn zurück nach Buchholz

 

15 Netzwerker wollten an diesem Mitwoch radfahren.

Durch das Wäldchen zwischen Wedauer Str. und Sana Klinikum sind wir Richtung Parallelkanal und Regattabahn gefahren, um an der Koloniestraße direkt hinter der Eisenbahnbrücke den Einstieg in das Nachtigallental, durch das ja mal der Radschnellweg nach Mülheim führen soll, abzuzweigen.

Unser Ziel war aber nicht der Aufstieg durch das Nachtigallental, sondern das Solebad Raffelberg in Mülheim. Um dem Lärm der A3 zu entgehen sind wir über den Amselsteig ein wenig weiter in den Duisburger Wald hineingefahren, ohne aber die Brücke über die Mülheimer Str. zu verpassen. In einem etwas höheren Tempo rasten wir dann den Schafsweg hinab Richtung Solebad Raffelberg in Speldorf.

Die Geburtsstunde des Solebades liegt im Jahr 1855 in Altstaden (damals noch auf dem Stadtgebiet von Oberhausen gelegen). Beim Abteufen einer Zeche fanden die Bergleute eine 26 Grad warme Quelle mit Solewasser, die wohl auf ein urzeitliches Meer zurückgeht. Am Anfang badeten die Bergleute nach der Schicht in selbstgebauten Wannen. Als aber 1884 Alstaden Oberhausen zugeschlagen wurde, hat die Stadt Mülheim zusammen mit Unternehmen die Aktiengesellschaft Solebad Raffelberg gegründet, ein das Gut Raffelberg mit 72000 m² hinzugekauft (der heutige Raffelberg Park) und 1909 den Badebetrieb begonnen. Die Sole wurde durch eine 2,5 Kilometer lange Pipeline ins Solebad Raffelberg gepumpt. Das schlossähnliche Gebäude erhielt 1911 auch noch einen Kursaal mit 800 Zuschauerplätzen. Im Jahr 1973 wurde auf Grund der Schließung der Zeche in Altstaden die Natursole von der Zeche Concordia aus Oberhausen mit dem Tankwagen geholt.

1992 schloss dann das Solebad wegen mangelnden Interesses. Schon seit 1981 ist das Solebad Raffelberg auch eine Spielstätte des renommierten Mülheimer Theaters an der Ruhr.

 

Weiter ging es am Raffelberger Wasserkraftwerk, an der Ruhrschleuse und entlang der A 42 durch die Ruhrauen zum Schloss Broich und dem 50 Meter hohen, von August Thyssen 1893 erbauten, Styrumer Wasserturm, der heute das 1992 eröffnete Wassermuseum Aquarius beheimatet.

 

Schnell durchquerten wir das ehemalige Gelände der Mülheimer Landesgartenschau, um an der Ruhr entlang mit Blick auf den Wasserbahnhof und einige schöne Villen über die Ruhrinsel nach Saarn zu radeln.

 

Im Brauhaus in Saarn haben wir uns dann etwas länger für den Aufstieg zum Nachbarsweg gestärkt.

 

Aber als wir nach einem etwas steileren Stück durch eine Siedlung an Höhe gewonnen hatten, rollten wir aber auch schon gleich wieder über den Nachbarsweg durch den Wald hinab zum Entenfang, den wir bevor wir an unserer Sechs-See-Platte nach Hause fuhren, umrundeten.

 

Reinhold Pollmann

14. Mai 2019 Radtour von Wickrath nach Kaldenkirchen

 

Immerhin machten sich am heutigen Tage um ca. 9.00 Uhr 10 Radfahrbegeisterte auf den Weg zum Duisburger Hauptbahnhof. Von dort kamen wir nach ca. 1 Stunde mit der Regionalbahn pünktlich zum Bahnhof Wickrath bei Mönchengladbach.

Zunächst fuhren wir dort zum Wickrather Schloß. Das Schloss Wickrath ist eine Wasserschlossanlage an der Niers. Das Schloss besteht aus zwei barocken Vorburg-Flügeln, einem schlossartigen Wohngebäude und einem barocken Park in Form einer fünfeckigen Grafenkrone. Es wurde zwischen 1746 und 1772 erbaut.

Nach dem Wickrather Schloss erreichten wir den Ort Genhausen und danach die Holtmühle. An der Buschmühle vorbei fuhren wir weiter durch das Schwalmtal und kamen zur Molzmühle. Das Schwalmtal ist in den Naturpark Maas-Schwalm-Nette integriert. Umgeben ist das Schwalmtal von einer typisch niederrheinischen Landschaft. Der Namensgeber für das Tal, die Schwalm, ist ein 45,3 km langer Nebenfluss der Maas.  Das Schwalmtal wird auch das „Tal der Mühlen“ genannt.

Unsere erste ausgiebige Rast machten wir beim Gasthof Timmermanns. Nach einiger Zeit fuhren wir direkt neben der Schwalm zur Lüttelforster Mühle. Bald erreichten wir auch die Pannenmühle und die Radermühle. Nun ging es durch den schmalen Mühlenbruch zum Waldschlösschen am Hariksee, an dessen Ende sich die schöne Mühlrather Mühle befindet.

Unser nächstes Ziel war Brüggen und insbesondere die „Alte Brüggener Mühle“. Neben dieser besonders attraktiven Mühle gibt es dort ein Restaurant in dem wir sehr gut bewirtet worden sind.

Nach dieser guten Rast ging es nun weiter an der Schwalm entlang zum Venekotensee. Danach erreichten wir schnell das Naturschutzgebiet Brachter Wald. Dort fuhren wir durch das ehemalige Munitionsdepot der Britischen Rheinarmee. Es bestand von 1948 bis 1996 und war zeitweise eins der größten Munitionsdepots Europas.

Anschließend erreichten wir danach auf niederländischem Gebiet das ausgezeichnete Restaurant „Weißer Stein“. Nach einer längeren Erholungspause – es gab Weißer-Stein-Torte - erreichten nach ca. 58 km den Bahnhof Kaldenkirchen.

Der Zug kam pünktlich um ca. 19 Uhr sodass wir um ca. 21. Uhr wieder wohlbehalten im Duisburger Süden angekommen sind.

 

Manfred

 

1. Mai 2019 Genussradeln nach Zons

Am 1. Mai trafen sich 5 Radler, um am Tag der Arbeit die wiedererwachte Natur zu genießen. Pünktlich um 9.00 Uhr kam am Bahnhof Duisburg-Süd die S-Bahn und wir waren schnell in Düsseldorf Eller.

Von Eller aus erreichten wir Benrath und konnten hier einen Kaffee trinken. Nach dem Benrather Schloss kamen wir zur Rheinfähre Urdenbach – Zons und wechselten zur linken Rheinseite.  

Bis hierhin hatten wir eigentlich auf wärmere Wettertemperaturen gehofft. Leider blieb es an diesem Tage relativ kalt. Im Eiscafé am Kräutergarten hatten wir aber trotz der beengten Verhältnisse das Glück, einen warmen Platz im Hause zu bekommen.

Nach einer Rundfahrt durch Zons, dessen Geschichte auf das 7. Jahrhundert zurückgeht, ging es anschließend über schöne Wege auf der linken Rheinseite weiter nach Stürzelberg und Uedesheim.

Nach der Fleher Brücke erreichten wir schnell die Erftmündung und den Sporthafen Neuss. Über die Josef-Kardinal-Frings-Brücke ging es wieder auf die rechte Rheinseite, um hier nach dem Landtag NRW bald den Nordpark zu erreichen.

Hier nahmen wir Im Nordpark Café Restaurant eine kleine Stärkung zu uns, bevor wir mit Sonnenschein und Kälte weiterfuhren.  

Ab Düsseldorf-Flughafen waren wir nun schnell wieder in unserer Heimat. Bis auf die zu kalten Wettertemperaturen für diese Jahreszeit, war es eine interessante Radtour.

 

24. April 2019 Spontanradtour über Friemersheim, Rheinauen,Uerdingen ,Serm nach Buchholz

Auch dieses Mal waren die Wetterprognosen nicht gerade einladend für eine Radtour. Dennoch trafen sich 7 Radler/innen an der Jesus-Christus-Kirche, trotzen den Prognosen und wurden schließlich mit bestem Radler Wetter belohnt.

Der Weg zu den Rheinauen führte uns über die Eisenbahnbrücke am Rheinpark, durch einen Teil des Logportgeländes bis zu den Rheinauen. Dort genossen wir das schöne Wetter, die blühende Farbenpracht der Natur und lauschten dem vielstimmigen Vogelchor. Der Weg zur Einkaufsstraße in Altuerdingen führte uns direkt am Rheinufer entlang. Ein Pausenstopp an der Eisdiele dort, musste natürlich sein. Von nun an mussten wir leider mehr oder weniger den Straßenverkehr in Kauf nehmen um schließlich oben auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe das Kunstwerk Tiger & Turtle und die Aussicht auf den Duisburger Süden zu bewundern. Schließlich kamen wir nach ca. 33 km wieder in Buchholz an.

Siegfried Enge

 

23. April 2019 Radtour von Aprath nach Duisburg

Bei gutem Wetter trafen sich heute wieder 8 unternehmungslustige Radfahrer um 8.45 Uhr auf dem Buchholzer Bahnhof. Ihr Ziel war es einmal über den PanoramaRadweg Niederbergbahn zu fahren.

Der PanoramaRadweg Niederbergbahn geht zurück auf eine stillgelegte Bahntrasse, die in den zwanziger Jahren des frühen zwanzigsten Jahrhunderts entstand. Sie verband die Städte Oberdüssel – Wülfrath – Velbert – Heiligenhaus und Kettwig-Stausee.

Heute ist es eine sichere und komfortable Verbindung für Radfahrer und Fußgänger. Außerdem folgt diese Trasse einem Trend der Zeit, denn Bahntrassenradeln auf ehemaligen Bahnstrecken ist eine neue und weit verbreitete Freizeitbeschäftigung vieler Menschen. Dabei kommt den Radfahrern entgegen, dass ehemalige Bahntrassen nur wenig Steigung haben. Das Radeln ist daher nicht kraftraubend sondern geht eher entspannt vonstatten. Der PanoramaRadweg selbst, bietet an vielen Stellen interessante Aus- und Einblicke, eben PanoramaAusblicke in die Landschaft.  

Die S-Bahn kam pünktlich um 9.00 Uhr und wir erreichten schnell den Düsseldorfer Hbf. Hier und auch später machten wir wieder die Erfahrung, dass E-Biker mit dem Gewicht ihrer Räder unterschiedliche Probleme beim Umsteigen haben. Danach ging es vom Düsseldorf Hbf. nach Düsseldorf-Vohwinkel weiter, um von dort nach erneutem Umstieg die S-Bahn nach Wülfrath-Aprath zu erreichen.

In Aprath erwartete uns eine kleine Überraschung. Eine Radlerin war schon vorgefahren und nahm uns strahlend in Empfang.

Nach einer kurzen Wegstrecke erreichten wir über den PanoramaRadweg das Café am Zeittunnel.

Bei dem Zeittunnel handelt es sich um einem alten Abbautunnel, einem Überbleibsel aus der Zeit des Kalksteinabbaus. Hier können Besucher auf eine Reise durch die Erdzeitalter gehen. Hinter farbigen „Zeitfenstern“ zwischen dunklen Tunnelabschnitten ertönt das Gebrüll des Raubsauriers Megalosaurus. Etwas weiter wird ein Film über den Pflanzenfresser Iguanodon gezeigt.  Am Ende des Tunnels ragen 70 Meter hohe Felswände des ehemaligen Steinbruchs Bochumer Bruch in die Höhe. Auf Aussichtsplattformen direkt an der Abbruchkante haben Besucher einen tollen Blick auf den Bochumer Bruch. 

Heute nutzen Kletterer die Felsen für ihr Hobby. Auf verschiedenen Routen können sie sich an rauem und überhängendem Kalkfels ausprobieren. Und das immer im Einklang mit der Natur.

 

Manfred Hopf

 

Leider reichte unsere Zeit für eine Reise durch die Erdzeitalter nicht aus und auch zum Klettern hatten wir nicht die richtige Ausrüstung dabei, um im Einklang mit der Natur zu stehen. Allerdings bekamen wir von einer freundlichen Dame einen ausgezeichneten frischen Kaffee im Café Zeittunnel serviert.

 

Unsere Fahrt ging nun über den PanoramaRadweg mit vielen schönen Ausblicken weiter und an Neviges  vorbei nach Velbert. Unterwegs war der PanoramaRadweg auch noch gesperrt und ein hilfreicher einheimischer Radfahrer zeigte uns den richtigen Weg in dieser bergigen Gegend.

Schnell erreichten wir nun Heiligenhaus. Hier konnten wir auf dem Heiligenhauser Streckenabschnitt mit seinen 13 Brücken interessante Aussichten genießen. Ein Viadukt war auch dabei, welches wir aber nicht in vollem Umfang sehen konnten.

Einkehrmöglichkeiten gab es an diesem Tag nicht viele auf dem PanoramaRadweg, so dass wir erst in Kettwig ein gutes türkisches Restaurant gefunden haben. Danach ging es dann auf dem Leinpfad unter der Ruhrtalbrücke hindurch nach Mülheim. Neben dem Wasserbahnhof in Mülheim kehrten wir noch in eine Eisdiele ein. Anschließend ging es durch den MüGa-Park Mülheim zum Kurpark Raffelberg. Nun folgte der Duisburger Wald und an der Regattabahn vorbei waren wir nach 53 km wieder um ca. 18 Uhr im Duisburger Süden.

17.April 2019  Radtour Lintorfer Wald

Trotz der schlechten Wetterprognose, fanden sich 7 Radler/innen am Mittwoch zu einer ca. 32km langen Radtour am Startpunkt Arlberger Straße ein und wurden für ihren Mut schließlich auch belohnt, denn es regnete nicht. Die Fahrt führte am Rande der 6-Seenplatte entlang, durch den Rahmer Wald, über Lintorf bis zum ‚Lintorfer Wald‘. Ich habe ihn so getauft, weil ich keine nähere Namensangebe für diesen wunderschönen Wald gefunden habe. Der etwas hügelige Wald ließ uns an manchen Stellen vermuten, wir wären irgendwo in der Eifel. Wir durchquerten ihn kreuz und quer und landeten schließlich in Angermund. Der Weg von dort bis nach Hause war dann ein Klacks. Doch ohne eine Pause im Waidmannheil in Großenbaum ließen wir die schöne Radtour nicht ausklingen.

Siegfried Enge

 

9. April 2019 Aufbruch zum Quellgebiet des Dickelsbaches – eine bemerkenswerte Radtour

In der Radgruppe des Netzwerkes 55 plus hatte sich eine Expeditionsgruppe um den Dickelsbach Erforscher und Bike Spezialisten Heiner Roth gebildet.  Sie wollten den Dickelsbach, den jeder in Buchholz kennt, aber keiner weiß, wo er entspringt, mit dem Fahrrad bis zu Quelle begleiten. Am 9.4.2019 startete die Expetition mit 11 Expeditionsteilnehmern, um in einer Vorortrecherche festzustellen, ob es wirklich stimmt, dass der Dickelsbach 100-mal kürzer als der Colorado ist, aber ebenso wieder Colorado nur unterirdisch das Meer erreicht.

Expeditionsleiter Heiner Roth nutzte an der ersten Dickelsbachüberquerung zwischen BGU und Golfplatz, die Möglichkeit einer kurzen thematischen Einführung in die Fragestellungen „Woher kommt der Dickelsbach her? Wo fließt der Dickelsbach hin?“

 

Das der Dickelsbach tatsächlich ein fließendes Gewässer und kein ausgetrockneter Graben ist, hatten die Expeditionsteilnehmer schon selbst erkannt. Daher war die Fragestellung „Wo fließt der Dickelsbach hin?“ schon richtig. Schon seit dem 8 Jahrhundert nach Christus, weiß man, dass sein Quellgebiet in den Wiesen des heutigen Hösel liegt. Wer also wie die Radexpeditionsteilnehmer des Netzwerkes 55 Plus in dieses Quellgebiet radeln will, muss nach der ersten Dickelsbachüberquerung

einen Höhenunterschied von 109,23 m überwinden.

 

Lange wusste der Dickelsbach zwar wo er herkommt, aber nicht wo er hinwill. Das macht es auch für ein radelndes Expeditionsteam schwer, von der Quelle bis zur Mündung zu radeln.  Im Mittelalter floss er in den, unmittelbar an dem mit einer 10 Meter hohen und 21 Türmen befestigten Duisburg, vorbeifließenden Rhein. Dann überlegte sich der Rhein es anders und verlegte sein Bett um 3 km. Duisburg lag nun nur noch an einem Altarm. Und was machte der Dickelsbach? Er behielt sein Bett, benutzte den alten Rheinarm als Abflussbett und mündete nun in die Ruhr, bis er es nach dem großen Hochwasser 1926 zwischen Wacholder- und Berlepschstraße in Rohren unter die Erde verlegt und dem Rhein zugeführt wurde.

 

  Der Dickelsbach war aber nicht immer ein liebes braves wahrscheinlich namenloses Flüsschen. Er neigte nun immer bei Ruhrhochwasser dazu mit über die Ufer zu treten. Das gefiel den Bürgern von Duisburg damals gar nicht und sie „diekten“ den Bach mit einem Dick ein. Dieser eingedeichte Bach hieß nun im Unterlauf nicht aber Deichbach, sondern Dickelsbach. Ein Name, der wie der Lachs erst einmal den Bach hinaufsteigen musste. Weil in Lintorf Mühlen vom Wasser des Baches profitierten, hieß er bis 1802 noch die Bleek.

Weit war das radelnde Expeditionsteam noch nicht gekommen. Aber der Expeditionsleiter hatte Ihnen viele Informationen über den Dickelsbach gegeben.

 

Da der Dicklesbach, wie der Colorado, schon ab der 1925 nach ihm benannten Dickelsbach Siedlung zwar nicht das Meer aber den Rhein erreicht, strebte das Expeditionsteam nun entlang des hier an der Sechs Seen Platte noch immer kanalisierten Dickelsbaches dem Lintorfer Wald entgegen. Der Forschungsleiter führte die Gruppe immer eng am Bachlauf entlang, so dass auch ein auf dem belaubten Weg liegender Baum mit dem Fahrrad überwunden werden musste.

 

Selbst die Autobahn A 288 kann den Dickelsbach nicht stoppen. Während die Forschergruppe über eine Brücke radeln musste, nahm der Dickelsbach seinen direkten Weg unter der Autobahn hindurch.

 

Im Wald zwischen Lintorf und Angermund, auf dem Stadtgebiet von Düsseldorf und Ratingen, hörte die Kanalisierung des Dickelsbaches auf und er begann sich durch den Laubwald zu schlängeln. Eine Furt, durch die Waldarbeiter mit ihren Fahrzeugen können, erinnerte an Bäche des Mittelgebirges. Die radelnde Forschergruppe konnte nicht umhin durch Selbstversuche an dieser Stelle die Tiefe des Dickelsbaches zu ermitteln. Mangels eines Maßbandes wurde die Bachtiefe als über knöcheltief festgestellt.

 

Abseits der Hauptfahrradrouten von Großenbaum nach Lintorf, wird an einem Sandfangbecken, mit dem die Versandung des Dickelsbaches verhindert werden soll,

deutlich welche Bedeutung der Dickelsbach früher auch für die Trinkwasserversorgung von Duisburg hatte. So bestand im Rahmen der Trinkwasserverteilung auch vom Dickelsbach ein Seitenkanal, den die Stadt Düsseldorf auf dem Gebiet von Angermund geschlossen hat, zum nunmehr ausgetrockneten Rahmer Bach.

 

Mäandert der Dickelsbach durch die Felder zwischen Angermund und Lintorf,

passiert er dort noch Sperrwerke, die früher den Bach aufstauten, um die Felder zu bewässern.

 

Im Rahmen der Fotodokumentation der Forschungsreise wären an dieser Stelle des Bachlaufs auch fast einzigartige Unterwasseraufnahmen des Dickelsbaches durch die

Bachforscherin Ruth möglich gewesen. Das Handy stoppte seine eigensinnige Expetition aber vor der Wasserkante.

 

Mit dem Dickelsbach, der hier bis 1802 Bleek oder Mühlenbeek hieß, erreichte die Netzwerk Forschergruppe mit dem Expeditionsleiter Heiner Roth um die Mittagszeit den Ortskern von Lintorf. Schon im 8. Jahrhundert war der Dickelsbach hier lebenswichtig für die erste Ansiedlung im Beekerhof und dem Gut Helpenstein mit der älteste Lintorfer Mühle und dem Taubenturm.

 

Da 1567 der Graf vom Broich eine Rechnung in einem Gasthof haben wollte und die auch noch aufgehoben hatte, wissen die Lintorfer nun, dass der Gasthof Bürgershof die älteste Gaststätte in Lintorf ist. Etwas jünger, nämlich aus dem Jahr 1642 ist Gut Porz, das heute auch als Gasstätte lockt.

 

Als Forschungsreisender muss man Entbehrungen in Kaufnehmen. So hatte der Expeditionsleiter eine Bäckerei zur körperlichen und geistigen Erholung ausgesucht, um die in der Gruppe, die beim Fahrradfahren ausschließlich auf ihre Muskelkraft angewiesen sind, auch gleichzeitig auf die zu erwartende Höhendifferenz von 109 Metern zwischen Lintorf und Hösel einzustimmen.

 

Nach der Pause lag das Überqueren des Hülsenberg, der südwestlich an Lintorf und Tiefenbroich, südöstlich an Eggerscheidt und nördlich an Breitscheidt grenzt, vor der Gruppe. Das der Hülsenberg den Übergang von den niederrheinischen Sandtrassen zum Bergischen Land bildet, bekamen auf kurzen Stücken nicht nur die Radlerwaden zu spüren, sondern auch das Landschaftsbild im Dickelsbachtal änderte sich. Der Dickelsbach entwickelte sich von einem kanalisierten Arbeitsgewässer, das Walk-. Loh-, Getreide- und Tabakmühlen antrieb und der Holzbeförderung diente zu einem romantischen Mittelgebirgsbach.

 

Durch schönen Laubwald führte der Dickelsbach das Expeditionsteam dann seinem Quellgebiet in Hösel entgegen. 22 Km hat jeder Wassertropfen, der der Quelle des Dickelsbaches entspringt, nun Zeit auf seinem Weg bis in den Rhein das Bachbett zu genießen.

 

Genießen war ein gutes Stichwort für die radelnden Dickelsbacherforscher.

 

Warum nicht in den Ausläufern des Berghisch Landes auf den Höselner Höhen den Gegensatz suchen und in Italien eintauchen und Eis genießen. Claudio macht ein geniales Eis in seiner Eisdiele hausgemacht. Die Kugeln, die Auswahl aus den zahlreichen fällt schwer, sind riesig. die Eisbecher können als Hauptmahlzeit durchgehen. Zwei Expeditionsteilnehmerinnen bestellten die Spaghetti Eis Kinderportion, die dann die Frage aufwarf, „wie groß sind dann die normalen Portionen?“. Die Lage an direkt am Kreisverkehr gibt einem zu dem das Gefühl direkt in Rom oder Mailand im e italienischen Straßencafé zu sitzen. Mit dem Genuss funktionierte es auch deshalb, weil sich die nicht nur bei gutem Wetter bildende lange Schlange von Eis-Genießer aus der Umgebung nicht eingestellt hat.


Genuss hin oder her, der Höhepunkt der Forschungsradeltour war noch nicht erreicht. Das Expeditionsteam hat zwar im Quellgebiet des Dickelsbaches Eis gegessen, aber die Quelle noch nicht gefunden. Das ist, wie sich herausstellt, auch nicht so einfach.

 

Das eine unscheinbare Loch in einer Böschung im Grünpark Fernholz in Hösel soll eine der beiden Quellen des Dickelsbaches sein. Statt reines frisches Quellwasser ist dort ein ausgetrocknetes Bachbett am Straßenrand zusehen. Wo kommt das Wasser des Dickelsbaches her? Der Leiter des Erkundungsprojektes Dickelsbachquelle Heiner Roth führte die Gruppe zu einer zweiten Stelle, die wohl offiziell von der Stadt Ratingen als Quelle ausgewiesen wird. Dort trat tatsächlich Wasser aus einem Rohr heraus und floss den Berg hinab. Der Dickelsbach entspringt aus einem Rohr und verschwindet in Duisburg wieder in einem Rohr.

 

Das Ziel der Forschungstour war erreicht. Eine wunderschöne Tour durch das Dickelsbachtal hatte zur Quelle geführt. Nun ging es von Hösel in Richtung Breitscheidt über eine nicht minder interessante und schöne Radtour zurück nach Buchholz.

Neugierig wurden die Dickelsbach- Erforscher an einem großen Park mit Villa

am Rande von Hösel. Die Gemeinde Hösel ließ 1914 24 Villen in exklusivem Stil für gut betuchte Industrielle bauen. 1917 kaufte auch der Hugo Henkel, Gründer der Henkel Werke, ein großes Grundstück. Er blieb nicht der Einzige in Hösel Andere Industrielle folgten mit Villen in Parklandschaften. Die heutige dortige Villa mit eigenen Pferdestallungen mit Park und Waldlandschaft an der Hugo Henkel Str. wurde 1970 erbaut und steht nach dem Tod von Gabriele Henkel leer und wird für 2,5 Mio. zum Verkauf angeboten.

Kurz vor dem Wald, durch den der Weg nach Breitscheidt führt, wartete der Rückweg mit einer weiteren Überraschung auf: der alter Jüdischer Friedhof am Blomericher Weg. Dieser heute abseits von Kettwig gelegene erste, ältere jüdische Friedhof in Kettwig wurde ab 1786 belegt. Er lag am Blomericher Weg in der Nähe des Blomericher Hofes, der damals zu Essen gehörte. Nun liegt der Friedhof nach einer Gemeindereform im Jahr 1929 auf dem Gebiet der Stadt Ratingen-Hösel.  Weitere Info

https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12379-20110622-11

Danach rollte die Fahrradgruppe sich ganz entspannt den Berg  hinunter nach Breitscheidt.

Eine Supertour fand um 16:30 ihr Ende. Heiner Roth sei noch einmal gedankt.

 

30. März 2019 Radtour von Xanten durch das Naturschutzgebiet Bislicher Insel und entlang der Xantener Nord- und Südsee.

Bei schönstem Frühlingswetter starteten wir mit 11 Radlern aus der Netzwerk Fahrradgruppe mit 4 PKW und einem Anhänger nach Xanten. Verladen und Ausladen der Fahrräder sind ja mittlerweile fast zur Routine geworden.

Von unserem Parkplatz, der in den nächsten Monaten wohl mehrheitlich von Wohnmobilen besetzt sein wird, starteten wir auf den 75 über dem Meeresspiegel liegenden Fürstenberg, der auch dem ehemaligen Kloster Fürstenberg, von dem heute noch die Kreuzkapelle erhalten. Wer die 75 Meter hinauf geradelt ist, kann auf der Abfahrt von diesem Hügel, der sich als Stauchmoräne in der  Saaleeiszeit gebildet hat, mächtig Tempo mach und erst in Birten, dem ehemaligen Römerlager,  wieder anhalten.

Von Birten ging es weiter Richtung Ginderich ins Naturschutzgebiet Bislicher Insel. Dieses Naturschutzgebiet ist eine der wenigen noch vorhandenen Auenlandschaften in Deutschland. Die Bieslicher Inseln ist die Heimat von vielen Vogelarten, die auf Feuchtgebiete angewiesen sind. Eingebettet in das Naturschutzgebiet mit seinen Wasser- und Uferpflanzen ist ein 5 Kilometer langer alte Rheinarm. Im Bauernkaffee des Besucherzentrums legten wir eine kleine Kaffeepause ein, weil wir auch diskutieren mussten, ob in dem Storchnest mit Storch, dass wir alle kurz vorher fotografiert hatten, nun ein Storch stand und einer zu seinen Füssen lag. Es gab kein einhelliges Meinungsbild.

Mit einem Kaffee gestärkt sind wir dann zwischen Seen und Feuchtwiesen, zu einem Beobachtungsstand in der Bislicher Insel gefahren. Wieder gab uns ein Storch die Ehre und schaute sich aus seinem Storchennest die Netzwerkradler an.

Vorbei an der Fähre auf die andere Rheinseite zum Diersforder Wald, die aber erst am 14 April wieder den Fährbetrieb aufnimmt und durch ein Xantener Neubaugebiet fanden wir unseren Weg zur Xantener Nord- und Südsee. Die beiden Seen sind bis 1994 durch Kies-Aushebung entstanden. Beide Seen , die von Wassersportlern genutzt werden, haben eine  Wasserfläche von je rund 110 ha bei einer maximalen Tiefe von 15 m und sind durch einen Kanal verbunden. 

Entlang der Seeufer sind wir dann bis Vynen/Obermörmter geradelt, um dort direkt am Rheindeich in einem Bauern Café uns Kuchen und Eis schmecken zu lassen.

Zurück führte und der Weg am anderen Ufer der beiden Seen entlang auf den Marktplatz von Xanten.

 

20. März 2019 Mittwochsradtour

Am heutigen Frühlingsanfang machten sich 10 Radfahrer/innen bei mäßigen Temperaturen auf einen 26 km langen Weg rund um die 6-Seenplatte, am Entenfang und dem Saarner-Golfplatz vorbei, durch den Angermunder Wald  bis schließlich Rahm/Großenbaum wieder in Sicht kamen.  

Zwischenzeitlich mussten wir uns auf einem Nebenweg 6 ungehaltenen Gänsen erwehren, die flügelschlagend uns klarmachten, wer hier das Sagen hat. Auch einer Gruppe Eselwanderern sind wir begegnet. Wer also glaubt, dass schon öfter gefahrene Strecken nichts Interessantes mehr zu bieten haben, wurden heute eines Besseren belehrt.

6. März 2019  Mittwochsradtour

Heute ließen sich 5 Radler/innen von den kalten Temperaturen, dem wolkenbedeckten Himmel nicht abschrecken und erkundeten den Duisburger Süden. Die Strecke war ca. 30 km lang und begann wie immer in Buchholz, verlief dann durch überwiegend verkehrsberuhigte Zonen neuer Siedlungsgebiete, kreuz und quer durch Parks, am Tiger und Turtle Kunstwerk vorbei, entlang des Angerbachs bis zur Rheinmündung und zurück bis Huckingen, auf neu entdeckten Radwegen entlang der B288, schließlich über Rahm–West und entlang des Remberger Sees wieder nach Buchholz zurück.

Leider ist die Natur noch nicht so richtig erwacht aber wenn sie aus dem Winterschlaf erwacht ist, fahren wir diese Tour sicher noch einmal.

Siegfried Enge

23. Februar 2019  2.Spontanradtour

 

Es war noch kalt, aber Sonnenschein

da fanden sich 14 RadlerInnen ein.

Und die Freude dieses Wiedersehens wärmte unsere Herzen gleich.

Bei der Unfallklinik fuhren wir in den Wald hinein.

Entlang der Saarnerstr. Richtung Entenfang über die Rad- u. Fußbrücke (die bald wegen der Sanierung gesperrt wird).

Über Wedauerstr. und Steinderforst am Golfplatz vorbei;

am Stockweg links und dann bald rechts „ Im Hülgengrath“ über die A3,

zur A524 kurz vor Lintorf.

Daran ein Stück entlang und auch am Breitscheider Bach

und wieder nach Norden zum Bahnübergang in den Lintorfer Waldweg,

dann links den „Weißer Sandweg“ nach Lintorf - West unter die A524 her

über die „Kalkumerstr.“ zum Kalkweg.

Dort am alten Baum ne kleine Pause - diesmal ohne Reparatur.

Weiter ging es durch den Hinkesforst, Tiefenbroichermark, Überangermark zur Anger

und daran lang nach Angermund.

Die geplante Einkehr beim Anger Krug musste geschlossen ausbleiben;

wie gut das gleich Nebenan eine der über 400 Filialen der Düsseldorfer Bäckereikette unseren Appetit und Kaffeedurst stillen konnten.

So gestärkt fuhren wir dann zum Dickelsbach und radelten unserem Hausbach entlang gegen Buchholz.

Noch ein kleiner Abstecher zum Haubach und am LBN- Gelände vorbei waren wir pünktlich nach 4 Stunden Fahrt und geschätzten „paarunddreißig“ KM wieder zurück.

Wir haben die Sonne  das Radeln und die RadelgefährtInnen genossen. So hoffen wir auf Radelwetter am Samstag den 2.3.

 

Michael Roth

15. Februar 2019   1. Spontanradtour

 

Bei zehn, elf Grad und Sonnenschein

fanden sich 10 RadlerInnen ein. Wir fuhren`ne kleine Radeltour, die erste im Jahr, vor der Session; Rundum schönster blauer Himmel und die Temperaturen stiegen noch auf über 15 Grad. An Wambach-, Wolf-, Böllert- und Wildförstersee vorbei durch das Grindsmark und Helforfer Mark nach Lintorf West.

Am alten Baum auf der Kalkstr. machten wir eine kleine Pause; nicht nur zum trinken, auch für`ne kleine Reparatur.

Einem Reifen ging die Luft aus- endlich  wieder eine kleine Übung im Schlauchwechseln. Weiter ging es dann zur Anger und nach Angermund. Dort kam der erste kleine Anstieg über die Eisenbahnlinie. Richtung Schloß Heltorf, dann in gegen Froschenteich, am Kapellchen und Großwinkelhausen vorbei zur alten Sandmühle; am alten Angerbach lang zum Remberger See. Am Altenbrucher Damm war die schöne Tour am End.

 

Michael Roth

 

Radtour von Venlo nach Duisburg am 14.11.2018

 

Heute waren es 8 Radfahrer, die sich bei gutem Wetter auf den Weg nach Venlo machten. Zunächst ging es um 8.41 Uhr mit dem Zug zum Duisburger Hbf. Von dort konnten wir pünktlich abfahren, so dass wir den nächsten Zug in Viersen gut erreichten und um 10.00 Uhr in Venlo ankamen.

Zunächst fuhren wir zum Hafen von Venlo und nahmen in Café BLVD bei einem munteren Niederländer einen guten Kaffee zu uns. Anschließend ging es weiter über die Grenze zu den Krickenberger Seen. Nach einiger Zeit erreichten wir dann auch noch den De Wittsee mit seinen schönen Ufern.

Die weitere Wegführung erfolgte ab dort durch die Bahntrasse Kempen-Kaldenkirchen. Dabei gab es in Grefrath eine kleine Überraschung, als uns der Weg durch eine Baustelle versperrt wurde. Durch einen freundlichen Hinweis einer Grefratherin erreichten wir dann aber doch bald unser wichtiges Zwischenziel, den Flugplatz Niershorst. Im Flughafenrestaurant Niershorst gab es eine ausgedehnte Mittagspause mit ausgezeichnetem Essen.

Danach erreichten wir Kempen und das Gut Heimendahl. Nach einer ausgedehnten Kaffeepause dort kamen wir über die Traprennbahn Krefeld zur Burg Linn. Nach Überquerung der Krefeld-Uerdinger Brücke waren wir nach Mündelheim und Serm um ca. 18.00 Uhr wieder in Buchholz.

Die gesamte Fahrstrecke betrug 68 km.

 

Manfred Hopf

 

 

Radtour über die Balkantrasse am 3. November 2018

 

Heute machten sich 3 unternehmungslustige Radfahrer auf den Weg um nicht den Balkan, aber doch die Balkantrasse zu erkunden.

Das Teilstück der Deutschen Bahn von Remscheid-Lennep bis Opladen wurde wegen der Streckenführung durch dünnbesiedeltes Gebiet und des bergigen, kurvenreichen Trassenverlaufs auch Balkantrasse genannt.

 

Mit einiger Verspätung - nach 9 Uhr - kam die S-Bahn in Duisburg-Buchholz an, was uns schon etwas an den Balkan erinnerte.

Nach dem Umstieg in Solingen-Ohligs gelangten wir über die Müngstener Brücke zu unserem Startpunkt Lennep.

Bei herrlichem Sonnenschein ging es über die Balkantrasse nun nach Wermelskirchen. Hier gab es nach 8 km erst einmal ein gutes Frühstück. Danach folgten wir der kurvenreichen und immer abwärts geneigten Trasse – über 30 km bei 300 m Höhendifferenz - bis zum Ende nach Opladen.

Ab Opladen fuhren wir mehr oder weniger an der Wupper entlang bis zur Wuppermündung am Rhein. Mit der Fähre Hitdorf Langel wechselten wir dann auf die linke Rheinseite.  Hier erreichten wir nach einiger Zeit den Ort Zons und kehrten dort im Schloss Café ein.

Anschließend ging es mit der Fähre Zons-Urdenbach wieder auf die rechte Rheinseite und durch die Urdenbacher Kämpe zum Schloss Benrath. Weiterhin ging es nun am Benrather Bahnhof vorbei durch den Forst Benrath zum Unterbacher See. Von hier aus war es nicht weit zum Bahnhof Düsseldorf-Eller, wo wir schnell die S 1 erreichten.

Wir waren um ca. 18.00 Uhr wieder zuhause und hatten eine Strecke von 65 km zurückgelegt.

 

Manfred Hopf

 

Radtour von Dernau nach Bonn am 18. Oktober 2018

 

Am 18. Oktober 2018 zog es 6 Radfahrer mehr zum Süden hin, obwohl der Himmel an diesem Tage auch dort überall bedeckt war.

Wir fuhren um 9.00 Uhr mit dem Zug über Duisburg Hbf. nach Remagen. Von dort ging es mit der Ahrtalbahn nach Dernau.

An der Ahr entlang fuhren wir zunächst zur Dagernova Weinmanufaktur, der Winzergenossenschaft im Ahrtal.

Eine fränkische Ahrtal-Siedlung im 8. Jahrhundert wird als "Dagernova", das heutige Dernau, erstmals urkundlich erwähnt. Der überlieferte Name stand Pate bei der Gründung der Weinmanufaktur Dagernova, die sich auf eine über 1.000-jährige Weinbautradition besinnt und auf "handgemachte" auserlesene Qualität setzt.

Danach ging es weiter an der Ahr entlang zum Kloster Marienthal. In der dortigen Gaststätte und dem einmaligen Ambiente des Klostergartens entbrennt des Öfteren ein kleiner Streit über Keller und Küche. Wovon sollte man eigentlich mehr begeistert sein: Von der Qualität und Vielfalt des Kellers oder der Küche?

Uns war das eigentlich egal, denn sowohl die angebotenen Weine wie auch unsere Flamm- oder Zwiebelkuchen haben uns hervorragend geschmeckt.

Nach dieser Stärkung ging es weiter über Ahrweiler, Bad Neuenahr und Sinzig zur Mündung der Ahr in den Rhein.

Kurz danach erreichten wir die Brücke von Remagen. Es ist vielleicht interessant, welchen Zusammenhang es hier mit unserer Gegend gibt. Beim Rückzug der Heeresgruppe B unter Generalfeldmarschall Walter Model auf die rechte Seite des Rheins 1945 sollten nach dem Willen der Wehrmachtführung – die Geschichte ist bekannt -  alle Rheinbrücken gesprengt werden.

Am 21. April 1945 erschoss sich Walter Model unter einer Gruppe Eichen im Spee’schen Wald, zwischen Wedau und Lintorf unweit der Sechs-Seen-Platte.

 

Auf unserer weiteren Rheinfahrt kamen wir zum Weinhäuschen am Rhein. Es gibt dort eine königliche Küche mit österreichischen und lokale Spezialitäten.  

Nach dieser letzten guten Pause fuhren wir zum neuen Haltepunkt „Bonn UN Campus“ der Deutschen Bahn.

Die gesamte Fahrstrecke betrug 47 km. Wir hatten die Fahrt von Remagen nach Köln kurzfristig in die Fahrt von Dernau nach Bonn abgeändert.

 

Die Rückkehr nach Buchholz erfolgte gegen 21.00 Uhr.

 

Manfred Hopf

 

Radtour am 13. Oktober 2018 von Kevelaer nach Duisburg

 

Diesmal hatten sich 6 Radbegeisterte das  Ziel gesetzt von Kevelaer nach Duisburg-Buchholz zu fahren.

Zunächst ging es mit dem Zug um 9.30 Uhr von Duisburg-Buchholz zum Düsseldorfer Hbf. und von dort recht zügig zum Bahnhof Kevelaer.

Von hier fuhren wir zur Marienbasilika und zur Kerzenkapelle. Dies sind prachtvolle, schöne Kirchenorte bei denen man sich die Zeit nehmen sollte sie zu besichtigen. Leider wurden an diesem Tag dort Messen gefeiert und wir konnten nur einen kurzen Blick in diese Kirchen werfen.

Nach dem Besuch der Gnadenkapelle ging es nun weiter über Wetten nach Kapellen um eine Kaffeepause zu machen. Leider befanden wir uns aber auf dem Land wo die Backstuben am Samstag um 13.00 Uhr geschlossen haben.

Nach einiger Zeit fanden wir aber auf unserem Weg einen guten Rastplatz um das Versäumte mit eigenem Mundvorrat nachzuholen.

Danach erreichten wir auch schon den Bearlagshof, einem herausragenden Restaurant in der Nähe von Issum. Nach dem wir uns dort ausreichend gestärkt hatten ging es weiter zum Kloster Kamp.

Um Gastfreundschaft als typisch klösterliche Tradition neu mit Leben zu füllen, ist dort im alten Refektorium ein Kloster-Café eingerichtet worden.  Das Klostercafé wird als Spenden-Café – fair und lecker – geführt.

Nach einer guten Kaffeepause ging es über Kamp-Lintfort durch den Baerler Busch zum Rhein. Stromauf folgten wir nun unserem Vater Rhein bis zur Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke und waren dann wieder schnell in Buchholz.

 

Die gesamte Strecke betrug 66 km, da wir nicht wie zuerst vorgesehen zum Heesenhof gefahren sind.

 

Manfred Hopf

 

Radtour am 9. Oktober 2018 zum Haus der Japanischen Kultur

 

Bei gutem Wetter machten sich an diesem Tag um 9.00 Uhr vom Kirchplatz aus 7 Radfahrer auf den Weg nach Düsseldorf. Vielleicht um auch die symbolträchtige Zahl 12 zu erreichen stießen noch 5 weitere Radfahrbegeisterte unterwegs zu uns.

Zunächst erreichten wir den Klemensplatz in Kaiserswerth. Dort gab es erst einmal Kaffee- oder Eisgenuss. Danach ging es mit der Fähre auf die andere Rheinseite und am Freibad Lörick vorbei bis zur Theodor-Heuss-Brücke.

Hier hatten wir eine größere Stärkung verdient und kehrten in der Brauerei Johann Albrecht ein.

Anschließend besuchten wir das Haus der Japanischen Kultur. Schon ein kurzer Rundgang durch den dortigen Garten vermittelte einen Eindruck von der tiefen Verwurzelung der traditionell japanischen Kultur im Buddhismus. Sowohl die Gartenanlage als auch das japanische Haus gaben uns das Gefühl der Achtsamkeit und auch der stillen Einkehr.

 

Danach fuhren wir über die Theodor-Heuss-Brücke auf der rechten Rheinseite bis zum Nordpark. Hier besichtigten wir den dortigen Japanischen Garten.

Während die Japaner ihren Gärten sehr symbolische Bedeutung beimessen und als Orte der Besinnung verstehen, sind Gärten in Deutschland mehr praktisch Orte der Erholung. Bei unserer knappen Zeit hatten wir weder für das Eine noch das Andere Zeit.

Nach einer kurzen Kaffeepause im Café im Nordpark befanden wir uns schon wieder auf der Rückfahrt.

Die gesamte Radtour betrug ca. 52 km.

 

Manfred Hopf

 

Radtour am 5. Oktober 2018

von Haltern nach Dinslaken

 

Es waren wieder einmal 6 Pedalritter, die sich um 9.00 Uhr mit dem Zug auf den Weg nach Haltern machten.

Dies war allerdings einfacher gesagt als getan. Auf dem Duisburger Hbf. sollte unser Zug zunächst auf Gleis 10 fahren, danach auf Gleis 11 und zum Schluss sollten wir innerhalb von 3 Minuten auf Gleis 13 sein.

Wir kamen ganz schön ins Schwitzen und zum treppenrunter und treppenrauf Tragen, um in allerletzten Sekunde den Zug nach Haltern zu erreichen.

In Haltern fuhren wir bei sehr schönem Wetter zunächst am Römermuseum vorbei zur Tannenberg Kapelle. Nach einer kurzen Pause ging es am Ludgerusbrunnen vorbei zum Schloss Lembeck. Im Café am Schloss gab es dann dort eine ausgiebige Kaffeepause.

Danach erreichten wir schnell die Milchhaltestelle vom Hof Kerkmann. Es gibt dort frische, naturbelassene Rohmilch.

An der Milchtanke erwarben wir nun einen Liter frisch gemolkene Kuhmilch. Nach dem Verzehr konnten wir bestätigen, dass für Genießer der intensive, sahnig-süße bis nussige Geschmack der Inbegriff von natürlichem Genuss ist.

Wir störten uns nicht daran, was der Gesetzgeber rät: „Rohmilch ist unbehandelt sollte vor dem Verzehr auf mindestens 70° C erhitzt, bei 5° C oder weniger aufbewahrt werden“.

Als einer der Höhepunkte unserer Radtour konnten wir uns noch mit Frau Kerkmann über viele Gegebenheiten der Milchwirtschaft unterhalten.

Aber dann hieß es doch, an der Milchhaltestelle auftanken und abfahren.

 

Nach einiger Zeit erreichten wir nun Schloss Raesfeld. Dort kehrten wir im Restaurant „Zur Schlosskapelle“ ein. Ausreichend gestärkt fuhren wir nun durch den Schlosspark in Richtung Dämmerwald, der jetzt das erste ausgewiesenes Wolfsgebiet von NRW ist.

Nach mutiger Durchquerung des Wolfsgebietes kamen wir nach längerer Zeit an die Lippe und den Wesel-Datteln-Kanal.

Anschließend erreichten wir den Flugplatz Schwarze Heide mit dem gleichnamigen Restaurant. Von hier aus ging es nach einer längeren Pause durch das Naturschutzgebiet Kirchhellen zum Rotbachweg. Es wurde nun immer schneller dunkel und da kam es gut aus, dass wir um 19.30 Uhr den Bahnhof Dinslaken erreichten.

Die weitere Fahrt nach Duisburg war zügig, so dass wir gegen 20.45 Uhr zurückkehrten.

Die gesamte Strecke betrug 74 km bei wunderschönem Herbstwetter.

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 19. September 2018

zum Museum "Insel Hombroich"

 

Heute hatten 5 Radler mehr ein kulturelles Interesse und machten sich um 9.00 Uhr auf den Weg zum Museum Insel Hombroich.

Zunächst ging es nach Kaiserswerth zum Clemensviertel um dort eine gute Kaffeepause zu machen.

Danach überquerten wir mit der Fähre den Rhein und waren schon nach kurzer Zeit in Meerbusch.

Anschließend erreichten wir Neuss und danach Holzheim.

 

Hier besuchten wir zunächst auf dem Museumsgelände die Raketenstation.  Auf der NATO-Raketenstation wurden früher Nike-Raketen bereitgehalten. Vor der Anlage kam es in den 1980er Jahren zu Demonstrationen und Sitzblockaden durch Anhänger der Friedensbewegung. Die Raketen wurden 1988 demontiert, der Stützpunkt 1990 geschlossen.

Karl-Heinrich Müller erwarb 1994 das Areal und ließ die vorhandenen Gebäude umbauen.. Auf dem Gelände arbeitet heute eine Vielzahl von Künstlern, Dichtern, Komponisten und Wissenschaftlern.

 

Danach ging es dann weiter zum Museum Insel Hombroich.

Vielleicht ist die Insel nur zu erleben, nicht zu beschreiben, sagte der Museums- und Stiftungsgründer Karl-Heinrich Müller (1936-2007)

Das 1987 eröffnete Museum Insel Hombroich umfasst ein Landschaftsschutzareal von 21 ha und ist ein reines Tageslichtmuseum mit zehn begehbaren, teils als Ausstellungsgebäude genutzten Skulpturen, um Kunst und Natur sinnlich erfahrbar zu machen. Speisen und Getränke brauchten wir als Gäste nicht mitzubringen. Essen und Trinken gab es im dortigen Bereich der Cafeteria kostenlos.

Anschließend fuhren wir über den Erftradweg bis zur Mündung der Erft in den Rhein.

Nach dem Yachthafen von Neuss erreichten wir die Rheinpromenade von Düsseldorf. Hier bot es sich natürlich für uns an beim Zum Uerige eine kleine Rast einzulegen.

Danach war dann die Strecke bis zum Duisburger-Süden leicht zu bewältigen.

Nach 82 km kehrten wir um ca. 20.00 Uhr wohlbehalten nach Hause zurück.

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 15. September 2018

zur Zeche Zollverein

 

Vier unternehmungslustige Radfahrer machten sich heute um 9.00 Uhr bei gutem Wetter auf den Weg ins Ruhrgebiet. Zunächst ging es an der Ruhr entlang über Kettwig zum Baldeneysee.

Von dort aus erreichten wir an der Ruhr entlang später das Café Celona. Nach einer guten Kaffeepause ging es nun weiter nach Steele.

Von hier aus kamen wir zur Erzbahntrasse, die uns direkt zur Zeche Zollverein führte. Auf der Essener Zeche Zollverein befindet sich die größte freistehende Rolltreppe Deutschlands. Sie befördert Besucher in die zum Ruhrmuseum umgebaute Kohlenwäsche.

Die Daten:
Gewicht 220 Tonnen ;2 Gangways mit je 250 Stufen;
Höhe 24 Meter; Länge 58 Meter
Im oberen Bereich der Kohlenwäsche befand sich eine kleine Versorgungsstation, bei der wir uns erst einmal wieder stärkten.

Danach ging es dann durch Essen weiter zum Radschnellweg über den wir bis nach Mülheim Bahnhof gefahren sind.

Nachdem wir bei Café Plati noch ein Eis zu uns genommen haben, ging es am Mülheimer Wasserbahnhof vorbei in die Ruhrauen. Wir erreichten nun auch Saarn und den Nachbarsweg, über den wir dann schnell wieder an unseren Startpunkt gelangten.

Die gesamte Strecke betrug 82 km.  

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 8. September

vom Duisburger Süden zum Neandertal und zurück.

 

Bei gutem Septemberwetter sind wir mit 5 Radlern um 8.00 Uhr in Richtung Lintorf losgefahren. Wir erreichten nach einigen Hügeln das Angertal.

Von dort ging es zu unserer Mittagspause im Golfclub-Restaurant Obschwarzbach.

Danach erreichten wir mit weiter Sicht über das umliegende Land Metzkausen sowie Mettmann und das Neandertalmuseum.

Der nächste Ort war dann Erkrath, wo wir bei Panciera sehr guten Kaffee, Kuchen und Eis bekamen.

Gestärkt fuhren wir anschließend über Gerresheim und weiterhin über den Heinzelmännchenweg bis Grafenberg.  Nach dem Grünen See der Volkardeyer Seen erreichten wir Angermund.

Unsere Radtour hatte einem Radlerehepaar so gut gefallen, daß sie uns noch zu einem Abschiedstrunk nach Hause eingeladen haben. Nochmals vielen Dank an das Ehepaar Kammerevert.

Die gesamte Strecke betrug 71 km und unsere Rückkehr erfolgte gegen 18.00 Uhr.

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 22. August 2018 von Düsseldorf Eller an den linken Niederrhein 

 

An diesem Tage sind wir um 9.00 Uhr von Duisburg-Buchholz mit der Deutschen Bundesbahn nach Düsseldorf-Eller gefahren.

Bis Benrath war die Welt noch in Ordnung. Leider fuhr aber unsere Fähre von Urdenbach nach Zons wegen Niedrigwasser nicht über den Rhein.

Dadurch entschlossen wir uns über die Fleher Brücke nach Zons zu fahren. Bis zu dieser Brücke waren es aber noch 12 km und unsere Radtour gewann dadurch etwas an Länge.

Schnell waren wir nun anschließend in Zons und entschlossen uns nun über Dormagen zum Kloster Knechtsteden zu fahren. Nach einer Pause in dem dortigen Restaurant ging es über den Strategischen Bahndamm zur Erft und von hier aus zum Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Die gesamte Strecke betrug 85 km.

Radtour am 21.7.2018 von Wachtendonk nach Walbeck und über Straelen zurück

 

Mit einer Gruppe von 9 Netzwerkern sind wir von Wachtendonk aus gestartet. Der Weg führte uns zunächst ein Stück in die Wachtendonker Altstadt und dann ein wenig an der Niers entlang Richtung Straelen. Um aber nicht schon auf dem Hinweg zu nahe an Straelen heran zu radeln sind wir von dem ausgeschilderten Radweg abgewichen und durch Felder und Auenlandschaft der Niers Richtung Punt geradelt. Zwischen den vielen Gewächshäusern haben wir aber trotz Navigationsgerät und GPS die geplante Route verlassen und sind mit einem kleinen Umweg im Spargeldorf Walbeck angekommen. Der Ortskern mit seinen historischen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert wie dem alten Pastorat, Schloss Walbeck, Haus Steprath und der Steparather Mühle wirkte um die Mittagszeit bei einer Temperatur von 29 Grad verlassen. Viele Restaurants, die zur Spargelzeit geöffnet haben, waren um die Mittagszeit geschlossen.

Wir fanden allerdings nach 20 Km einen schattigen, aber auch warmen Platz für unsere Mittagspause. Aber nach Speis und Trank riefen dann doch wieder die Räder zur Weiterfahrt.

Schon nach einem Kilometer war allerdings eine Fotosession angesagt. Das Motiv im Vordergrund war klar: wir. Der Hintergrund die Kokermühle neben der Steprather Mühle, in der heute noch gemahlen wird, die zweite Walbecker Windmühle, war ja viel interessanter als wir. Sie wurde wohl 1825 aus den Niederlanden nach Walbeck verbracht.

Koker bedeutet im niederländischen Köcher, in dem der Holzbalken steht, der die Verbindung von der Flügelachse mit dem Mahlwerk herstellt. Heute ist Sie nach umfangreicher Renovierung im Privatbesitz eines Architekten.

 

Weiter ging es durch die großen Flächen der Gärtnereien mit Topfpflanzen von der Kokermühle Richtung Straelen. Jetzt ohne Baum und Strauch wurde es zu ersten Mal auf dieser Tour unangenehm heiß auf dem Rücken.

 

Schnell kam aber Straelen, die Stadt der Blumenvermarktung und die heutige Heimat des von Josef Boquoi in Issum am Niederrhein gegründeten größtem Tiefkühlkostdirektvertrieb Europas, näher. Auf dem Marktplatz von Straelen gab es dann die verdiente Erfrischungs- und Eispause.

 

Wer wollte dann noch weiterfahren? 8 Km waren es noch bis Wachtendonk. Der leichte Sommerwind und einige aufziehende dunklere Wolken erhöhten die Fahrgeschwindigkeit, so dass wir nach dieser schönen Tour in der sehr schönen Altstadt von Wachtendonk die Räder wieder ausrollen lassen konnten

Radtour an die Ahr von der Quelle bis zur Mündung am 20. Juli 2018

 

Heute hatten sich 5 Radler ein etwas größeres Ziel gesetzt, bei dem die Deutsche Bundesbahn eine große Rolle spielte.

Wir begannen unsere Fahrradtour im S-Bahnhof Duisburg-Buchholz, um am Flughafenbahnhof den Regionalzug RE 5 Richtung Köln Deutz zu erreichen  Leider kam der RE 5 in Köln Deutz so verspätet an, dass wir den Anschlusszug nach Blankenheim-Wald nicht erreichen konnten.

Der nächste Zug fuhr 1 Stunde später, was auch größere Folgen für den restlichen Tag haben sollte.

Endlich erreichten wir den Bahnhof Blankenheim-Wald eine Stunde später als geplant. Zunächst es ging nach Blankenheim (550 Höhenmeter) zur Ahr-Quelle und dann sofort auf die ehemalige Eisenbahntrasse an der Ahr entlang.

Nach der ersten Pause im Cafe Frings-Mühle erreichten wir bald  Antweiler wo noch einige von uns schöne Erinnerungen aus der Schulzeit an das Schullandheim der Stadt Duisburg am Fuße des Aremberges hatten. Nach über 60 Jahren hatte sich viel verändert, so auch die Nikolaus-Lenz-Brücke, die früher in Wedau zwischen Masurensee und Wolfsee stand, stand und nach Antweiler versetzt wurde.

Nach Antweiler erreichten wir den Ort Schuld, wo wir bei der Bäckerei Schlösser gutes Eifeler Brot und ebenso guten Kaffee bekamen. Die kulinarische Fahrradreise ging weiter nach Insuln, wo wir uns  einen kleinen Abstecher in das Spitzenrestaurant und Hotel Ewerts nicht verkneifen konnten.

Über wunderschöne Wege fuhren wir nun frohgemut weiter bis uns vor Altenahr der Regen einholte. Überrascht vom Regen waren diejenigen , die keinen Regenschutz dabei hatten. Irgendwo unterstellen? Ja, eine gute Idee, wenn da nicht wieder die Deutsche Bahn ins Spiel kam.

 

Nicht nur die 1 Stunde morgentliche Zeitverzögerung, sondern auch

der Schienenersatzverkehr ab Ahrweiler durch Busse ohne Fahrradtransport zwangen uns nicht nur statt 67 km bis Ahrweiler, sondern 86 km bis Remagen zu fahren, wenn wir in Remagen den Zug um 20.43 Uhr erreichen wollten. Wir hatten keine Zeit zum Unterstellen und ganz wenig Zeit für die restlichen 35 km. Als kleine Abwechslung gab es dann zwischendurch auch noch Eisregen mit viel Wind. Zum Unterstellen wären die dortigen Tunnel eigentlich ideal gewesen, aber es musste im Regen weitergehen. Zu unserer Freude hörte

in Dernau der Regen dann plötzlich auf und war auf der weiteren Strecke wie weggeblasen. Nach Ahrweiler, Bad Neuenahr und Sinzig erreichten wir den Rhein und über die Walnuss-Allee die Mündung der Ahr in den Rhein. Auf dem Weg zum Bahnhof in Remagen konnten wir noch einen Blick auf die Brücke von Remagen werfen.

 

Wir kamen 5 Minuten vor Zugabfahrt an und hatten somit großes Glück nach Umstieg in Lohausen um 22.30 Uhr wieder in Duisburg-Buchholz zu sein.

 

Radtour an die Maas am Freitag, dem 13. Juli 2018

 

An diesem sonnigen Freitag machten sich 8 unternehmungslustige Radler um 8.41 Uhr ab Duisburg-Buchholz S-Bahnhof auf den Weg nach Boisheim um die Maas zu erkunden.In den DB-Zügen war an diesem Tag sehr viel Platz und die Fahrzeiten wurden trotz kurzer Umsteigezeit eingehalten.

Also diesmal - auch auf die Rückfahrt bezogen – ein großes Lob an die Deutsche Bahn.

 

 Leider holte uns aber unterwegs der Freitag, der 13. unser „Schwarzer Freitag“ ein. Es stellte sich heraus, dass der Maas-Hopper mit dem wir von Steyl nach Arcen schippern wollten an diesem Tag eine Pause machte.

 

Wir mussten neu disponieren und sind dann folgende neue Strecke gefahren:

 

Nach Boisheim - unserem Zielbahnhof - erreichten wir schnell den Ort Born mit seinem schönen See. Danach ging es dann durch ein Naturschutzgebiet an der Schwalm entlang nach Brüggen. Am Schloss und an der Burg Brüggen ging es nun zügig durch ein großes Waldgebiet weiter an der Schwalm entlang zum Venekotensee.

 

Weiter ging es durch ein Naturschutzgebiet – Elmpter Schwalmbuch – über die „Alte Zollstraße“ zur Deutsch- Niederländischen Grenze. Vorbei am Kasteel Hillenraad erreichten wir bald ein großes Seengebiet  und damit auch den Ort Asselt an der Maas.

 

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es nun zu einer alten Windmühle – De Graue Beer - vorbei nach Beesel zum Cafe‘ Terras Maashof. Hier hatten wir einem wunderbaren Ausblick auf die Maas.

 

Anschließend erreichten wir schnell die Maasfähre nach Kessel. Dort steht als markantes Zeichen für den Ort die Kirche „Onze Lieve Vrouw Geboorte“  und die neu restaurierte Burg (8 Millionen) „Kasteel de Keverberg“. Nach einem gutem Eis in der dortigen hervorragenden Eisdiele erreichten wir bald der Maas stromab folgend und an der Schleuse in Belfeld vorbei die Fähre nach Steyl.

 

Aufgrund der Schwarzen Freitagsgegebenheiten ging es nun ohne Schiff weiter  nach Tegelen. Kurz vor der Grenze nach Deutschland erreichten wir vorher noch einen sehr schönen Biergarten neben einem ehemaligen Trappistenkloster.

 

Nach der Grenze waren wir schnell am Bahnhof von Kaldenkirchen. Hier beginnt die sehr schöne Eisenbahntrasse nach Kempen.  

 

Wir durchquerten den „De Wittsee“ und waren bald in Grefrath. Von hier aus waren wir schnell in Kempen und erreichten so das letzte Ziel unserer Schwachheiten, nämlich den Buttermarkt. Wie jeder gut Informierte weiß gibt es hier ein hervorragendes Eiscafe, welches in heißen Sommerzeiten ein unbedingtes Muss ist.

 

Ab Kempen fuhr unser Zug um 20.15 Uhr ab und wir erreichten nach umsteigen in Düsseldorf um ca. 21.30 Uhr wieder unsere Heimat.

 

Die gesamte Fahrstrecke betrug bei herrlichem Sommerwetter und viel Schatten 70 km.

 

Radtour von Emmerich nach Rheinberg am 6. Juli 2018

 

Um 9.00 Uhr trafen sich 4 Radfahrer an der Ecke Neidenburger Straße /Dickelsbachbrücke, Großenbaumer Allee und Sittardsberger Allee um sich auf den Weg zum Duisburger Hbf. zu machen. Dort fuhr dann der Zug planmäßig nach Emmerich um 9.44 Uhr ab.

Schnell erreichten wir die Rheinpromenade in Emmerich und es ging über die Rheinbrücke auf die andere Rheinseite. Dort fuhren wir durch eine bäuerliche Niederrheinlandschaft über den Ort Wissel am Wisseler See vorbei nach Kalkar.

Hier machten wir an einem ruhigen schattigen Platz im Brauhaus Kalkarer Mühle eine gute Mittagspause. Danach ging es durch Felder und auf kleinen Wegen an Seen vorbei nach Durchquerung eines Golfplatzes nach Obermörmter.

Hier folgten wir dann dem Rhein bis zur Xantener Nordsee und erreichten danach schnell auch die Xantener Südsee.  Dort ließen wir uns im Hafen bei Plaza del Mar zu einem verdienten Eis und anderen Südseegegebenheiten nieder.

Weiter ging es danach über die Bislicher Insel am Vogelparadies vorbei zur Weseler Rheinbrücke. Da das GPS-Gerät ausgefallen war, entschlossen wir uns aufgrund von besserer Wegekenntnis nicht nach Friedrichsfeld sondern nach Rheinberg zu fahren um dort den Zug zu erreichen.

Der Zug war pünktlich und nach Erreichen des Duisburger Hbf. fuhren wir von dort mit dem Fahrrad weiter und waren um ca. 19.30 Uhr zu Hause.

Die gesamte Fahrstrecke von Emmerich bis Rheinberg betrug bei wunderbarem Wetter 70 km.

Radtour am 10 Juli  Entenfang - Mühlheimer Wald - Saerbeck -Breitscheidt-Schloß Linepp- in der Drucht- Sechs Seen Platte 

 

Mit12 Teilnehmern sind wir in die den meisten bekannte Umgebung von Duisburg gestartet. Da es aber so viele Möglichkeiten gibt den Mülheimer Wald zu durchqueren gibt, war auch diese Radtour wieder abwechslungsreich. Gleichzeitig stellte sie auch technische Herausvorderungen an die Gruppe, musste doch der Schlauch in einem Vorderrad gewechselt werden. Alle Golfer des Golfclubs in Selbeck hatten wohl schon Mittagspause als wir am Clubhaus vorbeiradelten.So konnten wir unbehelligt von umherfliegenden Golfbällen weiter nach Selbeck fahren. Dort kreuzten wir die B1 nach Mülheim, um unseren Weg Richtung Ruhrtal fortzusetzen. Bevor uns aber der Übermut einer rasanten Abfahrt ins Ruhrtal erfasste, bogen wir rechts unter der A52 ab richtung Breitscheid. Wir landeten im Paradies aller Bachfreunde. Bemerkenswerte Flußläufe begleiteten uns oder zwangen uns zu ihrer Überquerung. Langkampbach,Hummelsbach,Mückeshoferbach und Linneper Bach heißen die in jedem Quiz gefragten Gewässer rund um Breidscheidt. Der Weg führte uns durch Feld und Wald. Und siehe da oder auch dort, begrüssten uns,an zwei unterschiedlichen Stellen,zwei Rehe. Nach der überraschenden Naturkunde folgte mit dem Schloß Linnep das achitektonische High Light der Tour. Lange konnten wir aber dort nicht verweilen, weil High Noon schon überschritten war, die Magenuhr schon schrill läutete. In dem Lokal Lumare-Zur Grenze haben wir dann im Innnenhof gesessen und uns an den preiswerten aber leckeren Gerichten der italienischen Küche erfreut. Vorbei an dem Lintorfer Waldsee und  an den mondänen Häusern der Lintorfer Waldsiedlung begann der Heimweg über das Lintorfer Pferde Mekka Gut Hülchrath, die Drucht und den Entenfang.

https://www.komoot.de/tour/35737589

 

Fahrradtour Rund um Dülmen vom 30.6.2017

 

Um 9 Uhr haben wir , 11 radelnde Netzwerker, uns am Standort des Anhängers auf der Sittardsberger Allee getroffen und geneinsam die Fahrräder verladen. Hans Peter Andresen hat dann den Anhänger in die Nähe des Freibades und des Stadions nach Dülmen gezogen. Von dort sind wir dann zu der Rundtour um Dülmen herum bei herrlichem Sommerwetter gestartet.

 

Erst einmal mussten wir uns den Weg durch ein schönes Wohngebiet in die Dülmener Innenstadt suchen. Dabei haben wir leider die 120 Jahre alte Klosteranlage  Marian Hamicolt verpasst.

http://www.kloster-hamicolt.de/

Aus der Dülmener Innenstadt ging es dann gleich  in den Wildpark Dülmen. Dieser englische Landschftsgarten wurde um 1860 eröffnet. Der 250 Hektar große Park mit vielen Sichtachsen, kleinen Seen und einem alten Baumbestand war Teil der Gartenanlagen des Schloss Dülmen des Herzog von Croy, das 1830 erbaut aber 1945 zerstört wurde. In den Wiesen, Wäldern und Seen in dem 250 Hektar großen Areal leben Damwild, Rotwild und Heidschnucken. Die Teiche sind Heimat für eine Reihe von Vogelarten.https://de.wikipedia.org/wiki/Wildpark_Dülmen

Durch kleine Dorfschaften führte uns der immer von Alleen gesäumte Weg.

Nach 15 km erreichten wir das rund 360 Hektar große sich im Privatbesitz des Herzogs von Croy befindliche Naturschutzgebiet mit den dort lebenden 300 bis 400  Dülmener Wildpferden. Damit wir einen guten Überblick über die Herde bekommen konnten, hatten sich alle Pferde im Schatten einer Baumreihe versammelt. Besonderes Interesse fanden die trächtigen Stuten und die zahlreichen Fohlen. Die Hengste gingen in der Herde unter.https://www.wildpferde.de/index.php?id=3

Nach 18,1 km folgte die Einkehr im Bauern Café Schnieder in Merfeld. Um 13.30 waren wir zu früh. Die größere Kuchenauswahl für den Nachmittag war noch nicht fertig. So nahmen wir mit den gut schmeckenden Rhabarber Baiser und Eierlikör Torten vorlieb. Für den herzhaften Gaumen wurde uns Schinkenbrot serviert.

Weitere 8 Km weiter bei Km 26,3 erreichten wir in Welte den Teich und den Rhododendronwald einer Gärtnerei. Die unter großen Fichten im Wald stehenden Rhododendren waren natürlich jetzt schon verblüht.

Von dort radelten wir locker durch Felder die 7 Km wieder bis zum Ausgangspunkt am Dülmener Stadion zurück.

26.Juni Dienstag Radtour 25 Km 

 

Zu unserer gemütlichen 25 Km Radtour trafen sich 12 radfahrbegeisterete Netzwerker um 11 Uhr bei schönem Sommer Wetter an der Arlberger Str.

 

Vom Forsthaus am Wambachsee sind wir dem Dickelsbach bis in die Heltorfer Mark gefolgt, bis wir die Lintorfer Waldstraße, die Angermund und Lintorf verbindet erreicht hatten. Von dort statteten wir Angermund einen Besuch ab,

um dann an der Burg Angermund http://amt-angermund.de/2016/12/20/kellnerei-und-burg-angermund/ vorbei dem Angerbach zu folgen. Nach der Überquerung des Angerbaches hatten wir eigentlich vor durch den Hinkesforst direkt nach Lintorf zu fahren. Daraus wurde dann eine sehr schöne Hinkesforst Rundfahrt, die wieder an der Lintorfer waldstraße endete. So konnten wir auf dem Weg nach Lintorf auch noch die uralte Korbweide besuchen. In Lintorf fanden wir dann im Biergarten des Bürgershof einen schönen Platz für unsere Gruppe. Der Bürgershof ist eine der wenigen ehemaligen historischen Hofanlagen der Gegend. Seit 1597 dient der Bürgershof schon als Gaststätte. Wohl gestärkt suchten wir uns den Weg durch Lintorf Richtung Entenfang. Dabei konnten wir einen längeren Aufenthalt an einem Handarbeitsgeschäft noch gerade vermeiden. Die Lintorfer Mark und die Drucht haben wir rechts liegengelassen ,um  dann links über den Bahnübergang entlang der Bahnstrecke Duisburg Bissingheim - Düsseldorf wieder die Sechs-Seen-Platte zu erreichen. Von der BG U.Klink fand dann jeder wieder selber den Weg nach Hause.

 

 

Mittwoch der 16.Mai 2018 ‚Tour der Sinne‘

 

Das Wetter war uns hold an diesem Mittwoch, so dass wir eine sehr schöne und ‚sinnige‘ Radrunde erleben konnten.

Wer kennt sie alle auf Anhieb? Sie sind uns oft gar nicht bewusst. Meist nutzen wir sie wie selbstverständlich und denken wenig über sie nach.

  • der Sehsinn (Augen)
  • der Geruchssinn (Nase)
  • der Gehörsinn (Ohren)
  • der Haut- oder Tastsinn (Haut)
  • der Geschmackssinn (Zunge)
  • der Bewegungssinn
  • der Gleichgewichtssinn

Diese Radtour sollte ein bewusstes Wahrnehmen unserer Sinne werden. Gegenseitig machten wir uns dann auch auf verschiedene Sinneswahrnehmungen aufmerksam.

 

Besonders nahmen wir unsere Umgebung mit den Augen wahr, der Geruchssinn wurde durch die vielen jetzt blühenden Sträucher und Bäume angenehm beansprucht, auf das Gezwitscher der Vögel achteten wir in besonderem Maße, der Geschmackssinn wurde dann beim leckeren Kuchenessen auf dem Eller Hof getestet, dem Bewegungs-und Gleichgewichtssinnen stellten wir uns über die gesamten ca. 30km der Radstrecke, schließlich konnten wir den Fahrtwind auf unserer Haut als letzten Haut-und Tastsinn spüren.

 

Es wurden also alle uns zur Verfügung stehenden Sinne bei unserer Mittwochfahrt angesprochen. Welch ein bewusstes Radfahrerlebnis! Allen die verhindert waren, rate ich, dies auch einmal für sich auszuprobieren, es lohnt sich.

 

Wie ihr seht, ist Radfahren nicht nur eine Sportart die der Gesundheit nutzt, sondern Radfahren kann auch ein sinniges Erlebnis werden.

 

Siegfried Enge

Montag den 7. Mai 2018 17-Seen-Rundfahrt

 

Kaiserwetter war angesagt an diesem schönen Maimontag. Wir haben es dann auch auf unserer 17-Seen-Rundfahrt in vollen Zügen genossen.

14 Radler/innen waren neugierig auf diese 17 Seen. So viele soll es in unserer näheren Umgebung geben? Einige konnten es kaum glauben aber es waren tatsächlich 17 an der Zahl.

Hier noch einmal zum nachzählen:

Remberger See, Großenbaumer See, Rahmer See, Angermunder See, Entenfang, Weißer See, Haubach See, Wildförster See, Wolf See, Wambach See, Masuren See, Böllert See, Blauer See, Barbara See, Regattabahn, Berta See, Margareten See.

Zwischendurch machten wir Halt an einer Pizzabude in Angermund und ließen uns dort die wirklich leckere Pizza schmecken.

Nicht alle Seen konnten wir von den Wegen aus in ihrer vollen Pracht sehen aber stellenweise erahnen wo sie sich hinter Bäumen und Sträuchern verbargen. Wer möchte, kann diese Tour ja noch einmal alleine abfahren und sich die Seen in Ruhe ansehen.

Insgesamt war unsere Tour 36km lang.

 

Siegfried Enge

Samstag 21.4.2018  2. Fahrradtour                                              Von Weeze durch den Nationalpark De Maasduinen zur Maas und über Twisteden und Kevelaer zurück nach Weeze

Um 9 Uhr trafen sich 12 Fahrradfahrer zu einer Rundtour, die Siegfried ausgearbeitet hatte, zum Verladen der Fahrräder in den Anhänger.Dann begann die Sternfahrt nach Weeze, wo wir uns alle auch an einem für den Anhänger geeigneten Parkplatz an der Niers in der Nähe des Weezer Tierparks wiedertrafen.

Gerade dieser Tierpark ist ja die Heimat seltener vom Aussterben bedrohter Vogelarten wie die Cröllwitzer Puttenhenne. Nachdem Weihnachten schon zwei seltene Tauben aus dem 24 Stunden ohne Eintritt zugänglichen Tierpark gestohlen wurden, berichtete die Rheinische Post nun von Dieben die letzte Woche eine Warzenente und zwei Küken mit einer Cröllwitzer Henne entwendet haben.

Aber nicht diese Kriminalgeschichte machte Weeze über den Niederrhein hinaus bekannt. Denn Weeze ist ja nicht, wie einige auswärtige Fluggäste meinen, ein Stadtteil von Düsseldorf. Vermarktet doch Ryanair den Flughafen unter Düsseldorf (Weeze). Nur aus der Fußnote „ca. 70 Kilometer von Düsseldorf“ wird erkennbar, dass es sich um einen sehr weit entfernten Stadtteil am linken Niederrhein handeln muss.

Diesen Flughafen, der Weeze als Royal Air Force Laarbruch und heutigen Airport Weeze bekannt gemacht hat, gibt es schon seit 1933.

Uns interessierte aber nicht der Flugbetrieb, sondern das schöne Umland um den weitläufigen Flugplatz, dessen ehemalige militärischen Anlagen heute privat von einer Championzucht bis hin zu Ferienhäusern genutzt werden.

Unsere Radtour führte uns aus Weeze heraus in Richtung Niederlande. Zunächst auf dem Radweg entlang einer Landstraße vorbei an Feldern und Bauerhöfen. Es handelt sich hier um eine Kulturlandschaft mit vielen ehemaligen Heiden und Mooren. Mit Ausnahme des Laarbruchs,der im 14. Jahrhundert kultiviert worden ist, wurden die anderen Feucht- und Heidegebiete sowie Moore erst um 1900 kultiviert.

 

Diese als Kulturlandschaft "Maasterrassen" bezeichnete Gegend ist Teil der Flussterrasse ,die sich von Arcen bis nach Goch entlang der niederländischen Grenze von hinzieht.

 

Das diese langausgestreckte Flussterrasse bis zu 35 m über dem Meeresspiegel liegen kann, haben wir dann erfreulich zu spüren bekommen, als wir zum Nationalpark De Maasduinen hinunter „düsten“. Wir waren nun in den Niederlanden angekommen.

 

Von nun an ging es von „Knooppunt“ zu „Knooppunt“. Das Knotenpunktnetz wurde von Belgiern entwickelt, um Freizeitradlern ein einfaches Orientierungssystem entlang schöner Wege zur Verfügung zu stellen. Dabei geht es nicht um die Schnellsten, sondern um die schönsten Verbindungen von A nach B.

 

So fanden wir auch an Knooppunt 30 das Reindersmeer. In den Jahren um 1960 wurde hier Sand abgebaut. Aus dieser ehemaligen Sandgrube ging das Reindersmeer und das benachbarte Leukermeer hervor. Das Reindersmeer ist eine ökologisch sensible Naturlandschaft, die sich von dem, mit der Maas über einen Kanal verbunden Leukermeer deutlich unterscheidet. Denn am Leukermeer stehen Freizeiteinrichtungen, Schwimmbad und ein langer Sandstrand bei schönem Wetter vielen Menschen zur Verfügung.

So genossen wir am Reindersmeer unsere Trinkpause lieber in der Ruhe der Natur.

Nach der Pause ging es auf sandigen Boden vorbei am Seeufer und durch Wald in Richtung Maas. So langsam begannen einige vom leckeren Spargelessen zu träumen. So fuhren wir in den Ort Well an der Maas ein – nur auf die Restauration konzentriert- und übersahen das Wasserschloss Well.

Das Schloss Well umgeben von zwei Wassergräben wurde im 13. Jh. erbaut, um den Fährübergang bei Well zu schützen. Es gilt als ein Juwel unter den Schlösser in Nordlimburg. Heute gehört es dem "Emerson College" aus Boston, das dort ein europäisches Bildungszentrum für die Studenten betreibt.

Da das Menu Restaurants Brienen aan de Maasdes -mit wunderschöner direkt an der Maas gelegner Gartenterasse - mit seinen 7 Gängen unseren Zeitrahmen sprengte, mussten wir ein paar Meter weiter fahren.

Aber auf der kleinen Terrasse des kleinen Hotels la Bell Meuse konnten wir aus einer übersichtlicheren Karte mit Sandwiches, Suppen und hausgemachten Apfelkuchen a la Mutter unseren Hunger stillen und ein Amstel Radler oder Bavaria 0% trinken. Die 117 € pro Person für ein 7 Gang Menu konnten wir bei La bell Meuse nicht ausgeben.

Nach der Stärkung führte der Weg an der Maas entlang, bis uns Schilder und Navigationsgerät daran erinnerten, dass wir ja über Twisteden nach Kevelaer fahren wollten. In Twisteden hörten  wir von unserer Radroute, die sich im Freizeitpark „Das Irrland“ freuenden Kinder. Der Park entstand aus Maislabyrinth, das ein Bauer angelegt hatte und wurde über mehrere Jahre zu einem Park mit einer Fläche von etwa 300.000 m² ausgebaut.

Von Twisteden bis Kevelaer reifte in der Gruppe der Wunsch nach einem Eis. In Kevelaer war uns aber die Fußgängerzone zu voll, so dass wir erst noch an der Niers entlang 8 km bis nach Weeze radeln mussten.

Weeze war schon in Sichtweite, als uns Raphaël Freiherr von Loë mit seinem Wasserschloß Wissen den Weg versperrte. Seit 16 Generationen leben die von Loe auf Schloss Wissen direkt an der Niers.

Vorburg, Kernburg mit Haupthaus und Schlosskapelle, Schlossmühle und Schlosspark dienen heute nicht nur als Wohnung der Besitzer, sondern beherbergt auch einen Forst- und Gutsbetrieb,  Ateliers und Werkstätten, sowie einen Hotelbetrieb in den ehemaligen Gesindehäusern.

Wären wir ein kurzes Stück auf der Landstraße und nicht an dem anderen Niersufer weitergefahren, hätten wir uns diese Wasserburg auch anschauen können, denn der Innenhof ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Aber als nächstes Ziel hatte sich die Eisdiele in Weeze in den Köpfen festgesetzt.

Am Ziel unserer Rundreise gab es dann noch das erträumte Eis im Becher. Der Waldbeerbecher war mit 5 Bestellung der absolute Hit.

Nach der Beladung des Anhängers fuhren wir dann um 17:45 wieder nach Duisburg.

Reinhold Pollmann

Samstag 24.3.2018 Rund um Wegberg im Schwalm-Nette-Gebiet

 

Die Premiere ist gelungen!

 

Die Fahrt mit dem großen Anhänger für unsere Räder nach Wegberg im Schwalm-Nette-Gebiet, hat hervorragend geklappt. Das Verstauen und Abladen der Räder hat zwar mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet aber fürs nächste Mal wissen wir nun Bescheid.

 

Eine weitere Premiere war das Finden der Strecke mittels meines Fahrradcomputers, nach einer Strecke die ich nicht vorher abfahren konnte. Ich musste mich also auf einen unbekannten Radler verlassen, der seine Strecke ins Netz gestellt hatte. Das hat er aber sehr gut gemacht und uns eine sehr schöne Radrunde quer durchs Schwalm-Nettegebiet beschert.

 

Wir fuhren entlang der Schwalm, durch das feuchte Bruchgebiet, an mehreren Wassermühlen, vielen Riedgedeckten wunderschönen Häusern vorbei und kamen nach ca. 40 km wieder am Ausgangsort in Wegberg an.

Zwischendurch machten wir Rast in einer italienischen Eisdiele wo wir uns bei schönsten Sonnenwetter mit Eis und heißem, sehr leckeren Apfelstrudel belohnten.

 

Die erste Tour war schon eine Herausforderung für unsere Gesäßpartie und die Muskulatur. Wir trainieren aber fleißig weiter, sodass dieses kleine Ärgernis in Zukunft kleiner werden wird.

 

10 Radler/innen wagten diesen Premiereausflug und haben ihn nicht bereut. Leider konnten min. 5 angemeldete Radler/innen aus Krankheitsgründen nicht teilnehmen, wollen aber beim nächsten Mal dabei sein.

 

Die nächste Fahrt mit dem Fahrradtransportanhänger findet wie geplant, am Samstag den 21. April statt. Wir fahren einen Rundkurs von und nach Weeze ab. Zwischenstation wird in den Maasduinen sein. Insgesamt ist die Strecke 45km lang.

 

Siegfried Enge

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