geben und nehmen
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Berichte Radgruppe

Aufgrund der Vielzahl der Touren, die häufig auch in der näheren Umgebung stattfinden, wird nicht über jede Tour berichtet.

Radtour am Donnerstag, den 24. Oktober 2019

mit Manfred Hopf

 

Per S-Bahn (zunächst S 1, dann ab Duisburg-Hauptbahnhof mit der S 2) erreich­ten wir bei strahlendem Oktober-Wetter gegen 10:00 Uhr die Haltestelle Essen Zeche Zollverein. Nach einer Fahrt über das riesige Gelände erreichten wir den Haupteingang des UNESCO-WELTERBES Zeche Zollverein, auch genannt „Eiffelturm des Ruhrgebietes“. Im Besucherzent­rum gab es erst einmal einen Kaffee. Alle Radler hatten schon einmal eine Besichtigung des­selben in der Ver­gangenheit mitgemacht, so dass es dann zügig zu unserem weiteren Etap­pen­ziel à JAHRHUNDERTHALLE BOCHUM ging.

Die Strecke verlief auf der sogenannten „Erz­bahntrasse“, vorbei an Haus Weitmar. Unterwegs gab es noch einen Kiosk, wo wir erneut eine Kaffeepause einlegten. Die Jahrhunderthalle ist heute eine Veranstaltungshalle. Sie wurde 1902 vom Bochumer Verein für die Düsseldorfer Industrie- und Gewerbeausstellung gebaut. Die Stahlkonstruktion ist besonders bemerkenswert, weil sie in erster Linie nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten, sondern eher nach ingenieurtechnischen Überlegungen ent­worfen wurde. Da bei der Konstruktion schon sicher war, dass die Halle nicht in Düsseldorf bleiben wird, wurde sie so gebaut, dass sie komplett wieder demon­tierbar ist.

 

Dort angekommen, war es für ein Mittagessen noch zu früh, obwohl ein net­tes Restaurant hier die Möglichkeit bot. Gemein­sam beschlossen wir, weiter zu radeln, zu­mal Manfred noch eine gute Einkehr­möglichkeit „in petto“ hatte. Um diese zu erreichen, ging es allerdings ein biss­chen bergauf. Aber danach hatten wir das Essen dann auch ver­dient. Das Lokal hieß „Wunderbau“ und überraschenderweise war heute Schnitzeltag.

 

Von dort aus fuhren wir bei Dahlhausen an die Ruhr in Richtung Heimat. In Essen-Steele lud uns ein schöner Biergarten (Cafe Celona) zum Verweilen ein. Hier verzichteten wir auf den Kuchen und tranken nur einen Kaffee, da ein Mitradler (Adolf) uns den Mund wässerig ge­macht hat: In Essen-Werden gibt es ein Cafe mit dem vielversprechenden Namen „Torten­paradies“. Der Ehrgeiz war geweckt, so dass wir ein neues Etappenziel hatten, zwar nannte es sich nicht Weltkulturerbe, kommt ihm aber sehr nahe. Hier gab es wirklich, was das Herz begehrte.

 

Gestärkt ging es dann auf die letzte Etappe. Weiter entlang der Ruhr fuhren wir über Kettwig bis zur Mendener Brücke. Danach erreichten wir den Stadtteil Saarn. Jetzt dämmerte es schon, so dass wir die „Tret“-zahl erhöht haben. Viel Treten mussten wir allerdings nicht mehr, denn auf dem Nachbarsweg ging es nach einer kleinen Steigung nur noch bergab. Am Entenfang (nach ca. 80 km) trennte sich dann unser gemeinsamer Weg, von wo aus jeder dann in sein Zuhause radelte.

 

Es war ein wunderschöner Herbsttag mit Sonne, bisschen Rückenwind von vorne und Rad­lern mit guter Laune.

 

Immer wieder gerne Manfred. Danke!

Friedhelm und Ursel

3- Fähren Tour ab  Emmerich – Elten am 28. September 2019

 

Der neue Bahnhof in Elten kann mit Zug und Rädern Samstags u. Sonntags noch nicht angefahren werden: - Schienen-Ersatz- Verkehr. Also müssen wir planen mit unseren Fahrzeuge mit Rädern und Radlern zum Markt in Elten zu fahren.

 Dann Wetterumschwung, Wetterfühligkeit und die Unwissenheit über die Regenmenge lässt die Teilnehmerzahl auf 8 sinken. Bei trockenem Wetter bei angenehmen 16 Grad verladen wir unsere Räder, Fahren nach Elten und befinden und bald auf schönen radlerfreundlichen Straßen in Gelderland, der niederländischen Provinz die an NRW grenzt. Wir radeln über alte Deiche an teilweise sehr alten reetgedeckten Häusern vorbei. Ein schöner Garten bei einem Haus von 1781 lädt gleich zum Foto ein.

In Pannerden rasten wir bei „mini Resto“, Fisch, Pommes und Co, aber auch Kaffee und „Strammer Max“. Draußen scheint die Sonne. Wir radeln zur ersten Fähre über den „Pannerdens Kanal“, die eine Autofähre mit über 25 Radlern an Bord ist. Gemeinsam radeln oder schieben wir auf der anderen Seite den Fährdamm hoch- das Gefühl in „Holland“ zu sein ist da! Bald trennen sich unsere Wege und wir 8 radeln wieder alleine auf einem Damm am Wal entlang. Wir verpassen den Weg zur 2. Fähre, lesen das Schild nicht, müssen uns erst noch mit der Knotenpunktbeschilderung und der Sprache besser vertraut machen. So wird uns der vorherige heftige Gegenwind zur Unterstützung bei der Rückfahrt mit einsetzenden Niesel zur kleinen „Voetgängerfähre“, die noch vertäut am Steg an der Waal liegt. Der Fährmann setzt uns schnell über, um vor den anrückenden Regenwolken an Land zu sein. Rutschig ist die diesmal, die Abfahrt von der Fähre, aber alles geht gut. Der Regen wartet auch schon auf uns. Wir ziehen wasserabweisende Kleidung an und freuen uns mit der Natur über die Erfrischung, erzählen Geschichten und Erlebnisse vom trockenen Sommer.... der Regen lässt etwas nach und wir erreichen hinter Millingen die Fähre über den Waal.

Der Regen wird heftiger; Adolf zieht seinen wunderbaren Regenschutz an, Michael sucht die Fähre. Auch diese Radfähre ist etwas abseits vertäut am Steg. Auf Zuruf erhalten wir Antwort 'er komm gleich zur Rampe'. Wir stehen noch 'ne Weile im Regen, dann landet die Fähre an und wir radeln auf die Fähre mit Dach! Kaum sind alle Räder auf der Fähre und wir unterm trockenen Dach, hört der Regen auf.

So erreichen wir nicht nur „trockenen Fußes“ das andere Ufer.

Zeit für eine 2. Pause.“ Da sind schöne Cafe`s und Bars am Waal-Ufer in Tolkammer!“. Auf dem Weg dahin machen wir eine neue Erfahrung der niederlän-dischen Radkultur, der Ausbau des Kontennetzes birgt Überraschungen: 'den Knotenpunkt '15' ab ich nicht auf meiner Karte'. Gut das an vielen Knotenpunkten eine Karte ist und so finden wir den Weg zur Uferpromenade. Aber die Lokalitäten sind voll besetzt; draußen ist uns doch etwas zu ungemütlich.

So freuen wir uns auf Bäckerei und Cafe in Elten am Markt. So genießen wir den Abschluss der schönen Tour oder auch den Anfang der Winter- Radlzeit mit Erprobung der diversen Regen-Schutz- Kleidungen.

Michael Roth

Genuss-Radtour durch das Ahrtal am 20.09.2019

 

Vier PedelcRadler/innen und zwei Radler ohne E-Unterstüzung nutzten die  Deutche Bahn für die angenehme Anfahrt nach Blankenheim/Wald zum Start der Ahrtour. Das Ahrtal ist ein malerisches Kleinod, geographisch gesehen liegt es südlich der Kölner Bucht.

Offensichtlich hat unser Tourenleiter einen „heißen Draht“ zu Petrus, denn das Wetter ließ keinerlei Wünsche übrig: Temperatur 18-19 Grad C und dazu den ganzen Tag noch Sonnenschein! Optimalste Voraussetzungen für eine längere Radstrecke.

Gg. 12.00h traten wir alle in die Pedalen, um den ersten längeren, aber gut zu schaffenden, Anstieg nach Blankenheim zu überwinden. Dort sahen wir uns die Ahrquelle mit dem Hinweis auf Anno 1726 an. Sie liegt unter einem alten Fachwerkhaus und ist durch ein Eisengitter zu bestaunen. Nach diesen Anstrengungen und dem Natur- und Kulturerlebnis folgte, was danach auch folgen muss: Kaffeepause unter freiem Himmel bei einem Italiener in idyllischer, historischer Umgebung.

„Von nun an ging’s „bergab“ Richtung Rhein. „Bergab“ bezog sich aber nur auf die Höhenlinie zum abfallenden Rheintal, unabhängig von den vielfach kurzen  Steigungen, die uns manchmal  kräftemäßig ganz schön forderten.

 

Nach etwa 25 km Radeln durch eine tolle Natur- und Kulturlandschaft legten wir eine Mittagspause am Wegesrand in der FRINGS-MÜHLE ein. Wir stärkten uns für die kommenden Radkilometer und Kurzsteigungen mit einem vitamin- u. kohlenhydratreichen Essen (es gab sogar einen  „Strammen Max“ mit drei Spiegleiern).

 

Gesättigt, zu Anfang, manchmal mit leichter Luftnot,  folgten wir dem Verlauf des Radweges. Er  schlängelte sich durch die aufregende Landschaft: Viel zum Sehen, aber auch zum Genießen und Verweilen bei Trinkpausen. Wir radelten auf befestigte Wirtschafts- und Waldwege, aber auch auf ausgebaute, asphaltierte Ragwege, vielfach auf ehem. Bahntrassen, durch Tunnel, über Brücken und Viadukte, durch tiefe Taleinschnitte; sahen lebhafte Weinorte mit historischen Stadtkernen.

Zwischen Fuchshofen und Schuld  mussten wir für etwa etwa 4 Kilometer die Strasse benutzen. Kein Problem, geringer Autoverkehr, asphaltierte, leicht hügelige Strecke durch grandiose Landschaft.

In Schuld suchten wir die dort. Traditionsbäckerei auf und versorgten uns mit echtem Eifeler Landbrot.

Nach weiteren zahlreichen Kilometern erreichten wir die Gemeinde Dernau. In der Winzergenossenschaft wanderte die ein oder andere Flasche „Rotwein“ in unsere Radtaschen. Danach kehrten wir zum Abendessen ins KLOSTER MARIENTHAL ein. Das Kloster ist umgeben von steil aufsteigenden Weinbergen, liegt mitten in einem Waldgebiet und bietet mit dem Biergarten eine tolle Lokalität. Ein beeindruckendes Erbe aus der Vergangenheit (S. Internet).

Die Rückfahrt mit der Bahn war von Bad Neuenahr/Ahrweiler vorgesehen. Durch Ausfall der fahrplanmäßig vorgesehen Züge und unter Berücksichtigung der uns noch zur Verfügung stehenden Zeit bis zum Eintritt der Dunkelheit beschlossen wir, bis nach Remagen zu radeln und von dort die Heimreise  mit der Dt. Bahn anzutreten.

Alles verlief nach Plan u. so fuhren wir problemlos vom Bhf. Remagen aus  nach Duisburg .

Im Zug war uns noch der Gedanke an das Erlebte in der rauen Schönheit der Eifellandschaft gegenwärtig. Leider haben wir nur den Beginn des Altweibersommers erlebt. Wir denken, im fortgeschrittenen Altweiber-Sommerkleid wird das Ahrtal einfach noch phantastischer aussehen.

 

Da sich ja Rotwein von der Ahr in den Radtaschen befand, lag es nahe, mit diesem edlen Tröpfchen auf die Ahr in geselliger Runde zu prosten. Natürlich auch auf die pannenfreien  geschafften 88 Kilometer und etwa 450 Höhenmeter.

Horst Lichter zitiert ab und zu  bei seinen Sendungen „Bares für Rares“ beim Vorliegen besonders bemerkenswerter oder wertvoller Dinge; „Es ist in Träumchen !“

Diesem Ausspruch schließen wir uns uneingeschränkt für den Ahrrardweg an: „Lieber Ahrradweg, wir kommen wieder!“

 

Adolf Friedrich

 

 

Mehrtägige Radtour in Münsterland, die zweite, vom 9. bis 13.September 2019

 

Es war im Januar, als alles begann. Wir mussten das Münsterland auf unser Kommen vorbereiten. Also kümmerten sich einige um eine Bleibe, andere um die Ziele, die das Münsterland ausmachen. Ja, und um eine solche Fahrradtour zu machen, braucht man natürlich auch eine fahrtüchtige Gruppe. Die fand sich im Netzwerk schnell. Neben den Fahrern, die die eigenen Muskeln zur Höchstleistung anspornen, um ihr Fahrrad durch das Münsterland zu bewegen, wollten auch diejenigen, die mit elektrisch unterstützter Muskelkraft unterwegs sind, dieses Gruppenfeeling nicht missen.

Im September nun legten wir vom 9. bis zum 13. den Plan und die Realität übereinander.

Die Bleibe, das Hotel Stüer in Altenberge, lud tatsächlich zum Bleiben ein. Für das Racing Team Netzwerk 55 plus war es ein idealer Platz zum Schlafen, Essen und Trinken. So war sichergestellt, dass keiner wegen Mangelerscheinungen an den Touren nicht teilnehmen konnte.

Aber was ist das beste Umfeld wert, wenn du dir das Münsterland nur von drinnen anschauen kannst, weil der Wettergott gerade Urlaub macht. So wurden ungefähr 18 Wetter Apps bemüht, um die Temperatur, um die 22 Grad, und Sonne mit ein paar Wolken herbei zu zaubern. Es gelang perfekt.

 Nur einmal war die Regenwahrscheinlichkeit schneller als wir. So ein Nachmittag mit Regen musste allerdings auch sein, damit der Übermut nicht zu groß wurde.

Weil die Bleibe und das Wetter stimmten, konnten die Radtouren durch Wiesen und Felder, begleitet durch das Aroma der Schweinezucht und beflügelt durch die Erwartung an interessante Ziele, nur gelingen.

Auf den Spuren der Sachsen besuchten wir den Sachsen Hof zwischen Greven und Emsdetten, ohne es zu versäumen, vorher in der Kirche Sankt Martin in Greven ein Chor Konzert zu geben. 9 Sänger wurden von 9 Zuhörern begeistert gefeiert. Ob unser Konzert in die Kirchenchronik eingeht, wissen wir allerdings nicht.

Nach dem Besuch des alten Dorfes der Sachsen des 4. bis 5. Jahrhundert nach Christus machten wir am nächsten Tag einen Zeitensprung von 1200 Jahren. Wir besuchten die Stadt des Westfälischen Friedens. Münster bot uns seinen wunderschönen Mittwochsmarkt auf dem Domplatz, Reibekuchen und Salzheringe, gemütliche Spaziergänge über den Prinzipalmarkt und rund um das Rathaus und eine heiße Schokolade mit Espresso bei Lindt. Da in Münster, wie ein alter Spruch sagt, „Die Glocken läuten oder es regnet“, hätten wir beim ersten Glockengeläut vorgewarnt sein müssen. Der Rückweg wurde dann, wie oben schon erwähnt, nass.

Nachdem wir die Themenfelder Geschichte und Kultur mit 2 Touren abgedeckt hatten, stand am dritten Tag die Natur auf dem Programm. Dort, wo bis vor 70 Jahren noch die Notdurft der Münsteraner verrieselte, wurden wir zu Ornithologen. Das heutige Naturschutzgebiet „Rieselfelder“ bot uns eine einzigartige Schilf- und Seenlandschaft mit zahlreichen Wasservogelarten, die wir von Stegen, Unterständen und einem Beobachtungsturm beobachten konnten.

Auf den insgesamt 185 Kilometern, die wir geradelt sind, gab es bei den per Muskelkraft angetriebenen Fahrrädern keine „Motor Störungen“. Auch technische Ausfälle bei denjenigen, die mit elektrischer Kraftunterstützung unterwegs waren, konnten wir vermeiden. Bei allen Touren erreichten alle gestarteten Radler ohne Verletzung und Beeinträchtigung das Ziel Altenberge. Lediglich bei 2 Berg- wertungen bei der Rückkehr nach Altenberge konnten einige muskelangetriebene Fahrzeuge nur noch geschoben das Ziel erreichen.

 Beim „after landing“ Bier, 10 Minuten nach der Ankunft, saßen die meisten schon wieder erholt in der Sonne. Spätestens aber zum Abendessen erschienen alle Radler frisch geduscht und gut gelaunt. Keiner wollte sich das leckere Essen entgehen lassen.

Nach dem Essen setzen wir die fröhliche Runde fort, bis das Blaulicht kam. Keine Sorge, es kam nicht die Altenberger Dorfpolizei mit Blaulicht angefahren, weil wir zu laut waren, sondern wir tranken die Schnappsspezialität des Hauses Stüer, die „Blaulicht“ heißt.

 Jede Radtour hat seine Besonderheit. So auch unsere.

 Wir waren nicht die einzigen Duisburger, die im Münsterland die Fahne Duisburgs hochhielten. In Greven wachte eine im Sankt Anna Krankenhaus geborene, am Altenbrucher Damm und in Wedau aufgewachsene Frau mit Hildegardis Abitur und Studium in Münster über den Sachsen Hof. Sie freute sich riesig, so eine fröhliche Gruppe aus Duisburg im Münsterland kennen zu lernen. Leider hatten wir keine Zeit mehr, uns ihrem Vortrag über den Sachsen Hof anzuhören.

Auch der MSV hat seine Fans im Münsterland. Auf dem Weg nach Münster trafen wir einen solchen Fan, der uns freudig begrüßte und uns zur Stärkung zahlreiche Äpfel mit auf die weitere Wegstrecke gab.

Das absolute Highlight war allerdings die spontane Einladung zur Besichtigung einer zum Wohnhaus umgebauten alten Windmühle. Eigentlich hatten wir auf dem Weg nach Münster an der Windmühle nur eine kleine Trinkpause eingeplant.  Es wurde aber daraus eine längere Pause, weil uns die Besitzerin zu einer Besichtigung ihres wunderschönen großen Gartens mit zahlreichen Skulpturen und der umgebauten Mühle mit angrenzenden Wintergärten einlud.

Auf einmal war die schöne Zeit im Münsterland dann am Freitagmorgen vorbei und Duisburg hat alle Radler wieder zurückbekommen. Wir sind wieder da.

Reinhold Pollmann

Radtour an der Sieg am 11. September 2019

 

  

Heute trafen sich 4 unermüdliche Genussradler, um die Sieg zu erkunden.

Zunächst fuhren wir von Duisburg-Buchholz mit der S 1 nach Lohausen und von dort zum Bahnhof Köln Messe/Deutz. Leider ereilte uns dort die Nachricht, dass unser Zug ausfallen ist. Der Bahnhof Messe/Deutz hat leider keinen Aufzug aber dafür lange Treppen. Wir mussten dadurch zweimal unsere Fahrräder herauf und herunter auf den richtigen Bahnsteig tragen. Dabei hatten wir das Glück, dass und zwei junge Leute geholfen haben.

Nach unserer Ankunft in Schladern haben wir zuerst einmal in der Bahnhofsgaststätte einen ordentlichen Kaffee mit einem entsprechenden Pflaumenkuchen zu uns genommen.  

Danach ging es dann zu dem sehr romantischen Siegwasserfall von Schladern. Nach einem kurzen Abstecher in dem dortigen Tourismuszentrum ging es nun an der Sieg entlang über Dattenfeld nach Hoppengarten. Weiter an den Ufern der Sieg erreichten wir den Kurpark von Herchen und die Löwenburg. Nach Eitorf waren wir schnell in Hennef und besuchten den Pizza King und damit eine sehr gute Pizzeria für eine längere Mittagsrast.

Es folgte nun eine längeren Fahrt durch die Siegauen und über den Siegdammweg kamen wir zur Siegfähre. Dies ist die letzte verbliebene Einmann-Personenfähre. Die einzige Fähre über den Fluss und eine der ältesten noch in Betrieb befindlichen Einmann-Gierfähren Deutschlands.

Danach ging es dann mit der Mondorfer Rheinfähre über den Rhein und weiterhin zum Bahnhof Bonn. Leider verpassten wir hier unseren Zug und mussten 1 Stunde warten. Mit dem nächsten Zug kehrten wir dann um 21.30 Uhr wohlbehalten - nach 68 km mit dem Fahrrad - wieder nach Duisburg-Buchholz zurück.

 

Manfred Hopf

 

Radtour Mittwoch 28.8.19 Kettwig-MüGa-Duisburger Wald-Entenfang

 

 

Zu früher Stunde um 9.00 Uhr, starteten 5 Radler/in bei angenehmen Temperaturen Richtung Kettwig. Die 6-Seenplatte den Entenfang und das Rottbachtal ließen wir zügig hinter uns und waren nach ca. 1 Std. pünktlich zur Eröffnung der Eisdiele in Kettwig. Dort ließen wir es und gut gehen und brachen nach genussreichem Eisschlecken auf, um rechts der Ruhr entlang bis zur Mendener Brücke zu radeln. Wir überquerten sie und schwenkten rechts in die Ruhrauen ein. Die landschaftlich schöne Strecke bis zur MüGa waren eine Augenweide für Naturliebhaber. Über den Ruhrtalradweg ging es dann am Aquaturm vorbei, bis zum Zoo-Duisburg. Im Duisburger Wald fuhren wir kreuz und quer, rauf und runter bis zum Entenfang, wo wir noch einmal eine ausgiebige Pause machten. Der Weg nach Hause war dann ein Klacks. Insgesamt waren die Temperaturen erträglich, weil wir zu 3/4 der Tour gut beschattet waren.

Etwas über 50 km kamen doch noch zusammen.

Siegfried Enge

Dienstag 27. August 2019

Erlebnisfahrradtour mit Michael Roth

 

 

 

 

 

Die Augustwärme machte aus der Kaffeetour am Nachmittag ein Erlebnisradeln um 9:15. Und was für ein Erlebnis wurde uns, den 5 hitzebeständigen Radlern, geboten?  Nach kurzer Anfahrt startete Michael seinen Erkundungsworkshop " Offroadfahren im Buchenwald, Asphalt- und Schotterwege sind nicht alles". Wer das Buchenwäldchen zwischen Bahnlinie, Wedauer Str. und Kalkweg ( Sana Klinik) nicht so genau kennt, schaut auf das obige Bild.

Weil vielen Radfahrern im Buchenwäldchen häufig die Orientierung verloren geht und sie nicht an der gewünschten Stelle den Wald verlassen, haben wir  alle Möglichkeiten ausgekundschaftet. 5 Km sind wir im Schatten der Baumkronen auf Trampelpfaden um Baumstümpfe herumgefahren, haben immer wieder die Hauptwege verlassen und wurden dann nach 40 Min. vom Buchenwäldchen an der Wedauer Str. wieder ausgespuckt.

Nach einer kurzen Erholungsfahrt am Dickelsbach entlang, kurvten  wir  wieder zwischen Farnen und Brombeeren um Bäume herum. Bis wir an der steilen Böschung eines ausgetrockneten Baches mitten in zwei Haarnadelkurven von einem Baumstamm gestoppt wurden. Also kam zum Radfahren auch noch eine Kraftübung hinzu. "Vor 30 Jahren, als ich das letzte Mal hier war, lag der noch nicht da", kommentierte Michael das Hinderniss. Um 10:45 war unser Erlebnistrail dann zu Ende. Es hat super Spaß gemacht. Michael herzlichen Dank.

Reinhold Pollmann

 

Montag 26.August 2019 Fahrradtour zu den Ilvernicher Rheinauen, die aber dort nicht ankam 

 

Die Radtour zu den Ivernicher Rheinauen, war als eine geteilte Radtour beschrieben. "Wer kann fährt die 50 Km mit zu den linksrheinischen Ilvernicher Rheinauen, wer nicht soweit eahren will, fährt mit Michael von Kaiserswerth aus zurück." Es wurde eine Mischung aus beidem. Wir setzen uns wie man sieht an den Rhein, aber nicht über. Wir suchten den Schatten und fanden Ihn. Bis zur Brücke der A44 über den Rhein rechtsrheinisch am Rhein entlang und dann von Lohhausen durch eine Schrebergartenanlage, die wie ein großen Park wirkt, mit Trink- und Eisgenuß-Pausen wieder über Kaiserswerth zurück. Am Ende freuten sich die 6 Radler nach 36 Km über die Dusche zu Hause. Zu den Ilvernichen Rheinaue fahren wir ein anderes Mal.

Mittwoch 21.8.2019 Fahrt zum Flughafen Mülheim

 

9 Radler/innen wollten sich die etwas beschwerliche, hüglige Radtour nicht entgehen lassen. Schließlich waren 520 hm zu überwinden und ca. 50 km abzustrampeln, nicht jeder Manns bzw. jeder Fraus Sache.  

Die ersten Höhenmeter absolvierten wir beim Anstieg zum Auberg. Oben angekommen, wurden unsere Anstrengungen durch einen wunderschönen Blick auf das Ruhrtal belohnt. Mit rasantem Tempo brausten wir bergab bis zur Ruhraue. Dort fuhren wir ein kurzes Stück über den Deich, um anschließend über die Mendener Brücke bis zu unserer nächsten Herausforderung dem Mendener Höhen zu fahren. Der anschließende Anstieg war dann auch ein gutes Stück Arbeit für unsere Akkus bzw. Beine. Am Mendener Hauptfriedhof vorbei, fanden wir schließlich doch noch den verpassten Radweg zum Forstbachtal. Rauf und runter ging es dann bis zum AERO-Club Mülheim. Wir umrundeten fast das gesamte Flughafengelände und ‚landeten‘ schließlich im Flughafen-Café direkt an der Abflughalle. Dort ließen wir es uns gutgehen und schauten interessiert dem Flughafentreiben zu.

Der Weg zurück bot uns noch eine sehr sehenswerte Berg-und-Tal-Landschaft, das Rohmbachtal ( eine der schönsten in unserer näheren Umgebung ).  An der Ruhr entlang, ging es dann wieder bis zur Mendener Brücke, über den Saarner Kirmesplatz und dem Leder und Gerber-Museum welches direkt am Heuweg liegt. Dieser Weg hat es in sich. Mit ca. teilweise 13% Steigung der steilste Anstieg auf unserer Tour aber auch diese Herausforderung haben wir gemeistert und fuhren nun über die Großenbaumer Straße bis zum Entenfang wo wir uns noch einen Absacker gönnten.

Diese Radtour war nach einhelliger Meinung eine der landschaftlich schönsten.

Siegfried Enge

 

Dienstag 20. August 2019

Kulinarisches Genussradeln vom Feinsten

 

„Hallo  liebe Genussradler“ …..

So beginnt in der Regel der Text , mit dem Manfred zu  Radtouren einlädt.

Immer wieder überrascht er dann mit neuen Strecken abseits der gekennzeichneten Radrouten.

Auf und entlang Straßen wird nur gefahren, wenn es überhaupt nicht mehr anders geht. Und wenn, dann nur kurze Strecken.

 

Hauptbahnhof Duisburg.  Wir stehen mit 9 Rädern auf Gleis 3.  Einige Meter weiter noch eine Radgruppe , dazu weitere Einzelradler. Alle wollen  um 9.40 Uhr  mit dem RE Richtung Düsseldorf.

Strategische Absprachen.  Alle ins Fahrradabteil auch auf die Gefahr hin, dass es zu voll wird, oder sich besser verteilen und zu zweit  die jeweiligen Einstiege entern?   Und wo wird das Radabteil sein?

Vorne wie angekündigt, oder doch wieder hinten wie schon oft erlebt…?

Alle kommen mit. Wie immer natürlich . Aber das alles gehört einfach dazu.

 

Entspannter Umstieg in Düsseldorf. Ankunft in Dormagen wie geplant um 10.36 Uhr.

Nun kann es beginnen, das Genussradeln mit Manfred, diesmal die Klostertour.

Kloster Knechtsteden – Kaffeepause.

Neben mir genießt ein Kollege eine Waffel mit heißen Kirschen und Sahne. Sozusagen als 2. Frühstück.

Über den „Strategischen Bahndamm“ geht es zu Kloster Langwaden . Unser Feldweg endet im Nichts, nach 100 m Räderschieben über einen schmalen Pfad fahren wir weiter

 

Dienstag ist Reibekuchentag in Langwaden. Wahlweise mit Apfelmus, Rübenkraut oder Lachs.

Die vielen Gäste an den gedeckten Tischen des Klosterhofes lassen ahnen, wie gut das Essen sein kann.

Und es schmeckt einfach toll.

Ein Blick durch die Türe des ansonsten abgeschlossenen Klostergartens zeigt  fleißige  Brüder bei der Gartenarbeit . Das Wildkraut zwischen Möhren, Kohl, Salat und Gurken sagt mir, das hier auf die Giftpritze verzichtet wird.

 

Satt und zufrieden geht es weiter zum Nikolauskloster.

Kaffepause – mit Kuchen. Diesmal Selbstbedienung. Kleine Warteschlange.

 

Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als es Mönche in den Klöstern gab und man zu Einkehrtagen oder Exerzitien hinfuhr.  Etwas für Herz und Seele.

Was mir heute deutlich geworden ist:

Es kommen viel  mehr Menschen, Kinder, Familien, ältere Menschen  - um etwas für den Körper zu tun. Relaxen und gut essen.

Auch dieses Marketingkonzept geht voll auf und macht nicht weniger Spaß.

 

Kloster Knechtsteden- Kloster Langwaden- Nikolauskloster.

Das sind 3 sehr unterschiedliche  Klöster mit ihren jeweiligen Lebensgeschichten.

Und wen es interessiert, der kann das alles bei Wikipedia nachlesen.

 

Danke Manfred für eine sehr schöne, liebevoll ausgearbeitete Tour, die über die Eisdiele in Kaiserswerth zurück nach Buchholz führte. ( 70 km )

Heiner

 

Mittwoch 14.8.2019 8-Seen-Tour zum linken Niederrhein

 

13 Radle/innen unternahmen heute bei schönsten Radler Wetter eine Tour zu den Seen des linken Niederrheins. Mindestens 8 hatte ich angekündigt, es wurden tatsächlich 11 wenn man genau zählt.

 

Krupp See, Dreverbachsee, Töpper See 1+2, Binsenteich, Angler See rechts und links vom Schwarzen Weg, 3 Seen im Erholungsgebiet-Schwafheim und zu guter Letzt das Feuchtbiotop im Schwafheimer-Bruch.

 

Wer hätte gedacht, dass der linke Niederrhein so viele Seen aufzuweisen hat. Eigentlich müsste man noch den Elfrather See hinzuzählen aber den haben wir ausgespart, weil wir pünktlich um 15.00 Uhr im Bienenmuseum in Rumeln sein wollten. Das schafften wir dann auch pünktlich und hatten Glück, dass gerade eine Führung begann, der wir uns anschließen konnten.

Über eine Stunde lauschten wir den interessanten Ausführungen des Imkers. Geduldig beantwortete er unsere vielen Fragen und gab uns somit einen tieferen Einblick in die Vielfältigkeit der Imkerei und der wirklich sehr umfangreichen Arbeit die ein Imker zu verrichten hat. Nun können wir gut nachvollziehen, warum das Glas Honig nicht gerade billig ist.

 

Die Strecke war geprägt, von vielen Richtungswechseln, Seeumrundungen und sehr schönen Streckenabschnitten durch Feld und Wald. Letztlich kamen ca. 45km zusammen.

 

Ach ja, die Rast im Restaurant des Gartencenters Schlösser, hat sich richtig gelohnt.

 

Siegfried Enge

Radtour Samstag 10.8.19 Angerbachtal rechts und links

 

Am heutigen, stürmischen Samstag trafen sich 5 Radler/innen. zu einer etwas hügligeren Ausfahrt zum Angerbachtal. Da wir überwiegend durch Waldgebiete fuhren, spürten wir vom teilweise stürmischen Wind fast nichts. Nach ca. 18km erreichten wir die linke Seite des Angerbachtals flussaufwärts gesehen. Dem sich malerisch schlängelnden Bachlauf folgten wir einige Fluss-km aufwärts um dann auf die andere Seite zu wechseln. Hierfür mussten wir die Güterbahnlinie Wülfrath-Ratingen überqueren und fuhren an ihr parallel entlang. Allerdings gab es keinen Radweg neben der Strecke, sodass wir im ständigen auf und ab über die angrenzenden Hügel fahren mussten. Zwischenzeitlich mussten wir Steigungen von ca. 17% überwinden. Mit den E-Bikes war das allerdings kein Problem, nur ich musste mich mit reiner Menschenkraft die Hügel hochwuchten. Im Gasthof Auermühle machten wir eine längere Rast und stärkten uns mit leckeren Gerichten und Getränken.

Die Testfahrt ins hüglige Umland kann als gelungen betrachtet werden. Nun können weitere mit ähnlichen oder auch mehreren hm folgen.

Insgesamt hatten wir am Ende 300 hm und knapp 50 km absolviert.

Siegfried Enge

Radtour von Emmerich nach Rheinberg am 8. August 2019

 

Diesmal wollten 6 Radler den schönen Niederrhein etwas näher kennen lernen.  Unser Zusammentreffen war um ca. 9.30 Uhr am Duisburger Hbf. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir es schon mit kleinen menschlichen Unregelmäßigkeiten zu tun. Ein Radler wollte einem anderen aus Freiburg das Denkmal für die Loveparade zeigen. Indem er sich nun dem Denkmal näherte und auch noch feststellte, dass dort Glas lag, hatte er selbst schon eine Panne und kam zu Fuß am Bahnhof an. Leider hatte er keinen Ersatzschlauch, sodass unser Gast aus Freiburg zufällig mit seinem Schlauch (französiches Ventil) aushelfen konnte.

Als wir im Zug nach Emmerich saßen, stellte sich dann heraus, dass die Freifahrtscheine unserer zwei Bundesbahner zwar bei der Deutschen Bahn aber für den Abellio Rail NRW nicht gültig waren. Die Beiden hatten Glück, dass der großzügige Kontrolleur nach kurzer Diskussion einfach nur sagte, „diese Fahrkarten habe ich nicht gesehen“.

Nachdem wir in Emmerich mit der Fahrradreparatur fertig waren ging es nun über die Emmericher Rheinpromenade und die Rheinbrücke auf die linke Rheinseite. Hier erreichten wir bald den Wisseler See und danach das Brauhaus Kalkarer Mühle. Hier kehrten wir ein und nach einer guten Stärkung fuhren wir auch noch zum Eiscafé am Kalkarer Markt.

Danach erreichten wir nach einiger Zeit die Xantener Nordsee und natürlich auch die Xantener Südsee. An der Südsee kehrten wir in dem ausgezeichneten Restaurant Plaza del Mar im Hafen von Xanten ein.

Gut versorgt ging es danach weiter durch die Auenlandschaft der Bislicher Insel.  Vorbei an der Weseler Rheinbrücke kamen wir schnell nach Rheinberg und erreichten nach 70 km pünktlich unseren Zug der NordWestBahn um 19.18 Uhr. Diesmal wurden wir glücklicherweise wegen der zwei ungültigen Fahrkarten nicht mehr kontrolliert.

Zum Schluss gab es noch einen kleinen Abschied von unserem Radler aus Freiburg in der Jugendherberge, sodass wir gegen 21.30 Uhr wieder unseren Ausgangspunkt erreichten

  

Manfred Hopf

Radtour Mittwoch 7.8.19 Kaiserswerth mal anders herum

7 Radsportler/innen machten sich auf eine 35km lange Radtour nach Kaiserswerth aber dieses Mal aus einer anderen Richtung. So ging es an mehreren Seen vorbei: Dem Remberger-See, dem Rahmer-Baggerloch und dem Rahmer-See. Wir durchquerten Rahm-West fuhren am Schloss Heltorf vorbei bis wir in Kalkum wieder historischen Boden überfuhren. Kurz hinter den hoffmannschen Reitställen, fuhren wir durch schöne Feld und Wiesenlandschaften bis wir wieder an 3 Seen vorbeikamen: Lambertus-See, Fliedner-See und Suitbertus-See. So heißen sie. Sie waren aber teilweise so versteckt, dass wir nicht alle in voller Pracht sehen konnten. Kurz danach machten wir auch schon am Klemensplatz in Kaiserswerth bei unserer Lieblingseisdiele Rast. Der Eisgenuss wurde leider durch viele Wespen getrübt( siehe Foto), sodass wir es dort nicht lange ausgehalten hatten und uns wieder aufmachten Richtung Rhein und Aschlöksken. Eine Rast dort war nicht gewünscht, sodass wir uns über Gut Kesselsberg und dem Golfplatz Huckingen wieder heimwärts bewegten.

Es war ein schöner sonniger Ausflug ins Grüne.

Siegfried Enge

Radtour nach Kempen am 3. August 2019

 

Ohne die Deutsche Bahn zu belasten haben sich heute 5 Radler um 9 Uhr auf den Weg nach Kempen gemacht.

Zunächst ging es über die Eisenbahnbrücke Rheinhausen und danach am Töpper See vorbei zum Gartencenter Schlößer. Nach einer guten Kaffeepause dort ging es dann weiter in Richtung Schloß Lauersforst. Leider stellte ein Radler nun fest, dass er seine Fahrradtasche im Café Schlößer vergessen hatte. Wir fuhren darauf hin weiter bis zum Café Büsch in Kapellen und warteten dort bis unser vergesslicher Radbruder mit seiner Radtasche glücklich ankam.

Über den Grafschafter Rad- und Wanderweg erreichten wir bald den Hülser Berg und trotz einer baustellenbedingten Umleitung waren wir auch schnell in St. Hubert. In Kempen hatten wir das Glück 5 Minuten vor Geschäftsschluss noch bei De Beukelaer Kekse und Schokolade einkaufen zu können. Danach ging es natürlich zum Eiscafé am Buttermarkt. Anschließend fuhren wir dann endlich zum Gut Heimendahl, wo schon die wohlverdiente Erbensuppe auf uns wartete.

Nach dieser guten Stärkung ging es durch Krefeld nach Burg Linn und zum dortigen Museumscafé. Anschließend fuhren wir über die Uerdinger Brücke in den Duisburger Süden.

Nach 77 km kamen wir wieder um ca. 18 Uhr wohlbehalten zurück.

 

Manfred Hopf

Mittwochtour am 31.7.2019 Lintorfer Wald, Blauer See

 

12 Radler/innen nahmen eine ca. 40 km lange Tour durch den Lintorfer- und die angrenzende Wälder unter ihre Räder. Am Blauen See in Ratingen machten wir unsere erste Rast und hatten Glück, dass der Regenschauer der an diesem Tage herniederging, genau zu dieser Zeit fiel als wir im Trockenen saßen.

Bei der Abfahrt stellte uns der platte Reifen von Elkes Vorderrad auf eine fast unlösbare Aufgabe. Doch Youtube sei Dank, konnten wir den rätselhaften Achsenverschluss doch noch öffnen. Es half uns aber nicht viel, weil wir feststellen mussten, dass der Mantel auf der Felge verklebt war. So mussten Hans-Peter und Petra alleine mit vermutlich ständigem Luftpumpen die Rückfahrt antreten.

Für uns ging es weiter durch die Wälder bis zu einem beschrankten Bahnübergang den die Hälfte vor dem Schließen der Schranke überqueren konnten und die andere Hälfte warten musste, bis zwei Züge an uns vorbei gerollt sind. Der Schrankenwärter erschreckte uns dann auch noch mit der Durchsage, dass die Schranken sich nun schließen und nie wieder geöffnet werden. Zum Glück machte er mit uns einen Scherz und die Schranken gingen nach langem Warten dann doch noch auf.

Den zweiten Halt machten wir im Waidmannheil in Großenbaum und fuhren dann gut gelaunt und mit uns zufrieden nach Hause.

 

Dieses Mal

Siegfried Enge

Radtour von Wickrath nach Duisburg am 23. Juli 2019

 

Heute waren es immerhin 5 Radfahrer, die sich trotz der großen Hitze auf den Weg nach Wickrath machten.

Zunächst ging es um 9.35 Uhr mit der Bahn von Duisburg-Hbf. nach Wickrath. Um 10.30 Uhr waren wir schon am Schloss Wickrath. Leider hatten wir nicht lange Zeit, den barocken Schlossgarten zu bewundern.

Weiter ging es jetzt an der Niers entlang zum Wasserschloss Rheydt. Dort machten wir eine sehr gemütliche Kaffeepause im Innengelände des Schlosses.

Danach ging es über schattige Wege nach Schelsen zum dortigen Gartencenter Lenders. Hier machten wir eine kleine Mittagspause bei Suppen, Salaten, Kalten Getränken und Eis- und Kaffee-Spezialitäten.

Nach dieser Stärkung fuhren wir zum Liedberger Burghof, wo wir uns mit sehr preiswerten Kirschen ( 1 kg für 1,90 € ) versorgten. Danach erreichten wir schnell die Liedberger Schlosskapelle und den Mühlenturm, einem wunderbaren Aussichtspunkt gegenüber von Schloss Liedberg.

Weiter ging es nun nach Schloss Dyck und anschließend zum Nikolauskloster. Hier gab es dann wieder guten Kaffee und leckeren Kuchen.   

Danach fuhren wir über heiße Felder zur Raketenstation Hombroich. Die Raketenstation Hombroich ist ein Museumsgelände auf dem Gebiet der Stadt Neuss. Früher befand sich hier eine Raketenstellung der NATO. Vor der Anlage kam es in den 1980er Jahren zu Demonstrationen und Sitzblockaden durch Anhänger der Friedensbewegung. Die Raketen wurden 1988 demontiert und der Stützpunkt 1990 geschlossen.

Weiter ging es nun an der Museumsinsel Hombroich vorbei und entlang der Erft bis zur Rheinmündung zum Sporthafen Neuss. Da wir bis hierhin genug Tageslast und Hitze getragen hatten, entschlossen wir uns ab Neuss Rheinparkcenter mit dem Zug in Richtung Heimat zu fahren.  Da zur Zeit keine Züge in Duisburg Buchholz halten, sind wir mit der S-Bahn nur bis Düsseldorf-Flughafen Terminal gekommen.  Da der Flughafen nicht für Radfahrer gebaut worden ist, dauerte es einige Zeit bis wir über den Bahnhof Flughafen einen Ausweg ins Freie gefunden haben.

Die restliche Strecke haben wir dann mit dem Fahrrad zurückgelegt. Einem freundlichen Ehepaar gefiel unsere Radtour so gut, dass wir noch zu einem kleinen Abschiedstrunk in Angermund eingeladen worden sind.

 

Durch die hitzebedingte Unterbrechung betrug die gesamte Wegstrecke 67 km. Um 21.30 Uhr erreichten wir wohlbehalten wieder den Duisburger Süden.  

Manfred Hopf   

17.Juli 2019  Mittwochtour  3-Seen-Fahrt zum linken Niederrhein

9 Radler/innen nahmen eine 43km lange Tour zum linken Niederrhein unter ihre Räder. Der Weg führte uns in Hochfeld über die Eisenbahnbrücke auf die andere Rheinseite. Ein kurzes Stück mussten wir den LKW-Lärm auf dem Logportgelände ertragen, doch bald konnten wir auf dem Rheindeich bis Friemersheim über ruhige Radwege fahren. Durch Friemersheim und am Kruppsee vorbei, fuhren wir dann in Richtung unseres Etappenziels dem Elfrather-See. Wir umrundeten den See und machten nach 23 km den ersehnten Stopp am Seekaffee.

Die Rückfahrt nahmen wir nach einer ausgiebigen Pause gestärkt und gut gelaunt in Angriff. Der 3. See ( Üttelsheimer See ) stand ja noch auf unserem Plan. Dorthin war es nicht weit, sodass wir ihn in kurzer Zeit erreichten. Eine kleine Umfahrung zeigte uns erneut, wie schön unsre Heimat ist. Es war mal wieder eine gelungene Mittwochsfahrt bei angenehmen 23 C°.

Siegfried Enge

10.Juli 2019  Blaubeeren Radtour

Wie letztes Jahr führte uns die Blaubeeren Radtour nach Broekhuizen (Limburg / Niederlande)  in der Nähe zu Arcen an die Maas. Dort in der Blue Berry Hill Blaubeeren Plantage sind 9 Netzwerker in einen genüsslichen Tag gestartet. Ausgestattetet mit Eimern eroberten wir zunächst einmal Reihe 16 bis 22 der Blaubeerplantage, um erst einmal ein zweites Frühstück direkt vom Strauch einzunehmen und dann alle freien Kapazitäten im heimischen Kühl- oder Gefrierschrank mit Blaubeeren auszufüllen. Da wir ja auch noch durch Limburg Fahrradfahren wollten, wurde uns von Heiner, der die Tour angeboten hatte, ein zeitliches Limit dafür gesetzt, ob die Blaubeeren in den Mund oder den Eimer wanderten. Als fast alle schon beim Kaffee und einem Stück Blaubeerkuchen saßen, fehlte noch einer aus der Gruppe. Siegfried war noch irgendwo in Reihe 16 bis 22 in Blaubeer-Ekstase. Er wurde dann auch mit 3,3 Kg gepflückten Blaubeeren Blaubeerkönig vor Michael mit 2.7 kg und Reinhold mit 2,5 kg. Aber auch die anderen Pflückergebnisse um die 2 KG konnten sich sehen lassen. Mangels Ermittlung des Eingangsgewichtes vor dem Pflücken, konnte die gegessene Blaubeermenge nicht ermittelt werden.

Nach den Blaubeeren Genuss fieberten wir dem Radl-Genuss entgegen. Von nun an wurde nicht mehr in Blaubeeren sondern in Knotenpunkten gedacht. Gestartet sind wir bei Knotenpunkt 56. Während Heiner die Knotenpunkte auf seiner Karte suchte schaute Michael immer auf seinen Zettel mit Zahlen 56,91,82,81,84,………… Natürlich verbergen sich da auch Ortsnamen wie Houthuizen oder Grubbehorst hinter. Am Kontenpunkt 84 in Grubbehorst bot uns nämlich die Fähre für 2.50 € eine kurze Maas Kreuzfahrt. Wer nun gedacht hatte, es geht nun gemütlich am Maasufer nach Arcen , wurde von Heiner mit einer Route durch  die abseits der Maas liegende Schandeloer und Leermarkscher Heide überrascht. Auf gut ausgebauten Radwegen durch die Heidelandschaft der Maasduinen erreichten wir dann mit einem kurzen Blick auf das Schloss den quirligen Marktplatz von Arcen. Das Ziel unserer Radfahrträume an diesem Tag war aber nicht dieser Marktplatz, sondern ein Herzog. Jan Hertog heißt die nahe Arcen an der Maas gegenüber von Knotenpunkt 56 gelegene Brauerei mit Biergarten und dem malzigen Geruch in der Luft. Ja, wir wären gerne noch länger Gäste von Jan Hertog geblieben aber wir mussten ja noch Knotenpunkt 56 dort wo alles begann auf der anderen Seite der Maas erreichen. Wieder waren 2,50 € pro Person für eine Maas Kreuzfahrt fällig um nach Broekhuizen dem Knotenpunkt 56 zurückzukehren.

Jetzt galt es nur noch die Blaubeeren und die pflückenden Radler des Netzwerkes gut nach hause zu bringen. Auch dies ist gelungen.

Und das Wetter?  Es begann sonnig, bewölkte sich, es wurde schwüler, es bestand die Gefahr, dass das Bier von Jan Hertog mit etwas Wasser von oben verwässert wurde, aber wir saßen trocken.

Reinhold Pollmann

Rad- und Schiffstour von Viersen nach Duisburg-Süd am 3. Juli 2019

 

Heute machten sich 7 Radfahrer mit dem Zug vom Duisburger Hbf. aus auf den Weg nach Viersen. 

Bei schönem Wetter ging es nun von dort mit dem Rad nach Dülken. Hier gab es am Marktplatz erst einmal eine gute Kaffeepause. Danach ging es nach Boisheim und am Breyeller See sowie an vielen weiteren Seen vorbei nach Kaldenkirchen. Nachdem wir dort die Grenze zu den Niederlanden überschritten hatten erreichten wir bald den Ort Steyl an der Maas. 

Nach einer kleinen Stärkung kam langsam unser Schiff, der Maashopper, in Sicht. Wir hatten schon vorher gesehen, dass es keine Anlegestelle gab und waren nun gespannt, wie wir mit den Fahrrädern an Bord kommen sollten. Zu unserer Überraschung konnten wir bequem vom Ufer aus über eine ausfahrbare Gangway in das Schiff gelangen. 

Mit dem Maashopper fuhren wir dann zunächst nach Venlo und waren nach 1 ½ Stunden in Arcen. 

Von hier aus erreichten wir durch ein schönes Waldgebiet hinter der Grenze das Bauern Café Jacobs. Nach einer guten Stärkung ging es weiter nach Straelen und von dort aus über Wachtendonk und Mariendonk nach Kempen. 

Hier wäre eigentlich unsere Radtour zu Ende gewesen. Über Handy erfuhren wir aber, dass in Düsseldorf durch einen Brand die Rückfahrt nur mit Verspätung möglich war. Das hatte zur Folge, dass wir in Meerbusch den Zug verließen und mit dem Fahrrad bis Duisburg-Süd weitergefahren sind.

 

Durch diese zusätzlichen 30 km kamen wir nach ca. 90 km wieder wohlbehalten in Duisburg an. 

 

 

Manfred Hopf

Radtour nach Kettwig, Mittwoch der 3.7.2019

 

Der Mittwoch ist Radfahrtag. Das Angebot für diesen Tag war dann auch außergewöhnlich. Eine Gruppe fuhr an die Maas und wir an die Ruhr nach Kettwig. Die Temperaturen waren erfreulich angenehm, sodass wir ohne ins Schwitzen zu kommen, in Kettwig ankamen und uns dort einen phänomenal, bombastischen Schwarzwaldeisbecher gönnten. Er hat uns sehr gemundet und vergrößerte unsere gute Laune noch um ein gutes Stück. Die Heimfahrt nach Duisburg führte uns an der Ruhr entlang, über die Mendener Brücke, den RS1 Weg und den Duisburger Wald bis zu Michas Büdchen am Parallelkanal in Wedau, wo wir es uns noch einmal mit einer Curryfrikadelle gutgehen ließen. 

Schließlich hatten wir ca. 40 km auf dem Tacho.

Siegfried Enge

Mittwochstour Duisburger Wald 26.Juni 2019

 

Hitzefrei ? ….. Nicht für 6 Radler/innen unseres Netzwerkes. Wegen der zu erwartenden hohen Temperaturen ( 36°C waren angesagt ) trafen wir uns nicht um 11.00 Uhr wie üblich, sondern bereits um 9.00 Uhr an der Jesus-Christus-Kirche um eine ca. 30 km lange Radtour durch den beschatteten Duisburger Wald zu starten.

 

Die Tour führte vorbei an der 6 Seen Platte und durch den Duisburg-Mülheimer Wald. Zwei gemeine Steigungen mussten leider in Kauf genommen werden, damit wir das Wildschweingehege oben auf den Duisburger Höhen besichtigen konnten. Auch am Gelände des Waldgottesdienstes kamen wir vorbei und konnten erahnen, wo sich der ‚Heilige Brunnen‘ verbirgt.

Der Fliegerberg war für uns ein lohnenswerter Haltepunkt um ein kleines Päuschen zu einzulegen. Ein größeres machten wir schließlich an der Radlerkneipe des Entenfangs um uns dort ausgiebig über Gott und die Welt zu unterhalten. Hier wurde so fleißig diskutiert und philosophiert, dass wir total die Zeit vergaßen. Nach dieser langen Pause fuhren wir um einige Erkenntnisse reicher, oder auch nicht, wieder nach Hause.

Mittlerweile zeigte das Thermometer stolze 33°C.

 

Siegfried Enge

Mittwochstour 19. Juni 2019

Trotz Regenwarnung ab 14 Uhr, ließen sich 6 Radler/innen den ‚Höhepunkt‘ der Tour, den Mintarder Berg 110m ü.N. nicht entgehen. Die Wetterprognose spornte uns besonders an, etwas schneller als üblich zu fahren. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 18km/h fuhren wir so flott wie niemals zuvor. Das war aber auch möglich, weil 5 Fahrer/innen mit E-Bikes ausgerüstet waren, ich leider ohne.  Wir waren so schnell unterwegs, dass wir uns am Entenfang eine längere Pause gönnen konnten. Als wir uns wieder auf den Weg machten, zogen bereits die Regenwolken auf. Die meisten von uns kamen mit ein paar Regentropfen davon, Volker jedoch musste noch nach Meiderich fahren, er wurde sicher etwas nasser als wir.

Letztlich sind wir 32km und 162hm über verkehrsberuhigte Wege und durch schöne Landschaften gefahren.

Siegfried Enge

8.Juni 2019 Fahrradtour von Kevelaer nach Duisburg – nur umgekehrt
Mit Manfred eine Fahrradtour zu unternehmen, bedeutet immer flexibel zu sein. Am Samstag trafen sich 5 Radler auf dem Buchholzer S Bahn Bahnsteig, um zur ersten Etappe der Radtour mit dem Zug von Buchholz über Düsseldorf nach Kevelaer zu starten. Wer sich aber auf ein gemütliches Samstagsfrühstück im Zug eingerichtet hatte, hatte seine Planung ohne den Wind gemacht. Der meinte es an diesem Samstag im Gegensatz zur Sonne sehr gut mit uns. Er blies für die geplante Strecke Kevelaer nach Duisburg nur in die verkehrte Richtung. Spontan wurde die Tour daher umbenannt. Ab 9:30 hätte auf der Homepage des Netzwerkes stehen müssen „spontanes Genussradeln mit Manfred und mit Windunterstützung von Duisburg nach Kevelaer.“

In den Straßen von Buchholz war die Windunterstützung gering. Der Wind beschäftigte sich eher mit Bäumen und Dächern. Nach der Rheinüberquerung mittels Rheinhausener Eisenbahnbrücke war es bis zum „Rheinblick“ in Baerl schon hilfreich nicht gegen den Wind anzuradeln. Der Himmel war grau, das Wasser des Rheins war Grau, die Skyline von Ruhrort war grau. Vier in hellblau und ein in Rot gekleidetem Radler brachten Farbe in die Landschaft.

Nach gut 20 km in Baerl angekommen, veränderten wir die Fahrtrichtung Richtung Kamp-Lintfort. Der Schwere dieser Entscheidung und der Tatsache, dass Manfred die ganze Zeit die Tour verkehrt herum denken musste, ist es geschuldet, dass eine Bäckerei mit Kaffeeservice einen deutlichen Umsatzsprung machen konnte.

Mit Coffein wieder aufgemuntert, fanden wir unsere Feldwege zwischen der B75 von Moers nach Xanten und der A 57 bis in das Zentrum von Kamp-Lintfort. An den Flächen der zukünftigen Landesgartenschau und der Gartenanlage des Zisterzienser Klosters „Kloster Kamp“ vorbei, suchten wir, auch ohne den Segen von Kloster Kamp bekommen zu haben, uns den Weg durch die Leucht nach Issum.

 Gut das bereits lange vor uns im 17. Jahrhundert ein junger Herr namens Feltens ein großes Wildschwein auf der Jagd erlegte und an dieser Stelle mit seiner Familie später den Baerlaghof errichtete. In den Gebäudeteilen, die früher als Pferdestelle genutzt wurden, befindet sich nämlich heute ein Bauernkaffee, das gerade an diesem Samstag, oh Schreck, geschlossene Gesellschaften beherbergte. Je näher wir dem Hinweisschild „am 8.6.2019 geschlossene Gesellschaft kamen, desto besser konnten wir auch den kleinen Zusatz „Biergarten geöffnet“ lesen.

Ja, vom Wind war schon lange nicht mehr die Rede. Er war immer da wo wir waren. Wenn wir durch kleine Büsche oder gar einen Wald gefahren sind, konntest Du dank des Windes Büsche und Wald hören. Im Biergarten haben wir dann im Schutze von Hecken herzhafte Gerichte genossen.

Schöne Waldwege mit saftigem Grün führten und durch die Leucht, einem geschichtsträchtigen Waldgebiet von 1200 ha, das zur Bönnighardt, einem Teil der niederrheinischen Höhen, gehört.

Wenn man durch diese Landschaft radelt, kann man sich kaum vorstellen, dass die Bönnighardt früher über die Boxteler Bahnlinie (von Boxtel bei Eindhoven bis nach Wesel) an die internationale Bahnpostlinie, die von Übersee und England ab Vlissingen Post mit der Boxteler Bahn über Wesel, Haltern und Hamburg bis nach Skandinavien und Russland transportierte.

Der Wind ließ weiterhin die die Bäume rauschen, doch bei Issum wagten wir uns dann aus der Deckung der Leucht heraus, um über die Felder mit und gegen den Wind zum Dorf Hamb zu fahren. Schon 1607 n.Chr. war hier die St. Sebastian Kirche erbaut worden.

Hamb war aber nur eine Zwischenstation auf dem Weg über Kapellen nach Kevelaer. Wenn aber zwischen drin ein Bauernkaffee, das fast jeder in der Gruppe durch vorherige Besuche kannte, lockt, nimmt man auch schon einmal holprige Treckerspuren als Weg ins Tal der Niers, an der das Bauernkaffe Binnenheide liegt, in Kauf.

Zwischen Hecken, Schiefertafeln mit klugen Sprüchen und Gemälden schmeckten uns windgestählten Radlern Kaffee und Kuchen umso besser.

Über Wetten schafften wir dann, trotz des Windes, der sich hier auf freiem Feld, das ein oder andere Mal gegen uns wandte, den Rest der Wegstrecke bis zum Bahnhof in Kevelaer.

Zurück nach Buchholz war es eine fast entspannte Heimreise, wenn uns nicht auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof unser „Schöner Tag Ticket“ Inhaber, Manfred, durch zu schnelles wechseln der Bahnsteige, abhandengekommen wäre. Aber am Ende fanden wir Manfred wieder und kamen wieder am Bahnsteig des S-Bahnhofs an, wo alles an diesem Tag begann.

Reinhold Pollmann

5.Juni.2019 Radtour Buchholz – zum neuen RS1, Saarn – Selbeck - Buchholz

 

37 KM mit einigen Steigungen, reine Fahrzeit in der 7er Gruppe 3 Stunden (+ Pausen)

 

Bei der BGU in den Wald, an den Seeen vorbei zur Masuren Allee. Über die Wedauer Brücke kurz links dann rechts in den Duisburger Wald. Über die A3 dann links den Rehweg am Forsthaus vorbei, Uhlenhorst überqueren, unterhalb des Steinbruches vorbei  Richtung Forellenteich.

Wir unterfuhren die Güterzugstrecke an der der RS1 vorbeigehen soll und fahren Rechts an dieser Strecke bis zum Bahnübergang entlang; dann über die Gleise und links weiter an den Gleisen lang bis zum Blötterweg.

Einige Selbsttreter überqueren den Blötterweg weiter bis zur Saarnerstr. Dann rechts bis zur Friedhofsallee. 

Für die Pedelecs geht es rechts und 10 m Links den Aschenbruch hoch bis zum Friedhof und dann bergab  ! Tempo 30!! bis zur Saarnerstr., Ampel. Überqueren und 30 m rechts in die Heerstraße, dann rechts die  Liebigstraße folgen , wieder an der Bahnstrecke vorbei und erreichten die Duisburger Straße (L78).  Rechts ab ca. 50m weiter ist ein Fußgängerüberweg mit Ampel zum Campus Mülheim. Hier  rüber , über das Campusgelände auf die RADAUTOBAHN. Wir bestaunen das neue Stück vom RS1; es ist einer KFZ-Autobahn nachgebaut:  2 Radbahnen ca. 2,5 m breit mit Mittelstreifen, 2m breiter Fußgängerweg mit dicken Noppenstrich und alles glatt geteert. So mancher ist es so aus den Niederlanden gewohnt.

Nach der Ruhrüberqurung sehen wir rechts den Aufzug zur Uferpromenade runter. Ab ier ist der RS1 keine Radbahn mehr sondern eine breite Fläche mit teilweise Gemischtem Rad- u. Fußverkehr. Wir radeln ca. 500 m weiter die Abfahrt links vorsichtig runter durch die Pfähle auf die Straße und bei „grün“ gleich rechts auf der Straße unter den Kurt-Schumacher-Platz dann rechts ca. 100 m die Leineweberstr. (Einbahn) lang. Wenn links die Kirche in der Altstadt in Sicht kommt, halten rechts auf den Gehweg an, um gemeinsam die Straße  zu überqueren.

Wir essen gut im Restaurant Mediterran bei überhöhten Getränkepreisen aber das dreigängige Business- Menü ist lecker und seinen Preis wert. Weiter geht es über den Wasserbahnhof durch die Ruhrauen  zum „Saarner Damm“. Wem die bald folgenden Anstiege aus dem Ruhrtal zu schwierig ist, könnte hier über den „Nachbarsweg“ zurück fahren.

Der Saarner Damm führt am Kloster Saarn vorbei zur Landbergerstr., dort rechts und wieder links auf Voßbeck auf bewaldeter, verkehrsarmer Straße den Auberg hinauf. Mit Schiebehilfe schaffen wir den Anstieg und werden oben mit einem schönen Blick über das Ruhrtal bei Mintard belohnt. Nach ca. 800m biegen wir rechts auf einen breiten Schotterweg, dann den ersten Weg links und nach ca. 500m wieder rechts einen schmaleren Weg, der uns bergab nach einer sandigen Stelle wieder bergauf zur Fahrradstraße Stooterstraße.

Wir überqueren die Kölnerstr. Kurz links und dann rechts in den Stockweg; an der „Drucht“ vorbei geht’s dann zurück nach Buchholz.

29. Mai 2019  Radtour über Großenbaum  Wasserburg Angermund  Schloß Kalkum  Kaiserswerth Mündelheim

Bei bestem Radelwetter machten sich 6 Radler auf den Weg, unterwegs haben wir noch Birgit aufgepickt, die wegen eines Termins nicht rechtzeitig an der Kirche sein konnte. Wir fuhren über Großenbaum und schauten uns die Burg Angermund leider nur von außen an. Die Wasserburg Angermund wurde im 12. Jahrhundert erbaut und hat eine lange Geschichte. Im 19. Jahrhundert diente sie auch als Grenzposten. Im Laufe der Zeit verfiel die Burg und wurde 1985 umgebaut als moderne Wohnanlage. Die Außenfassade wurde erhalten und steht unter Baudenkmalschutz.

Dann machten wir einen Halt  bei einer ehemaligen Mühle, von der nur noch das Mühlrad vorhanden ist. Mit Enten auf dem Angerbach und einem Paradiesvogel heute noch ein Hingucker. Weiter ging es über Wirtschaftswege zu Schloss Kalkum, von dem allerdings wenig zu sehen war, da eingerüstet. Wir durchfuhren den Schlosspark und machten noch eine  kleine Runde durch den sehr schattigen Laubengang. Kaiserswerth umfuhren wir über einen neu angelegten Weg bis zum Deich. Unser Ziel war der Ellerhof und dort probierten wir den leckeren Kuchen. Als ein Bus mit 22 Personen zum Spargelessen ankam, machten wir uns auf den Heimweg durch die Erdbeerfelder in Mündelheim. Nicht ohne vorher noch für den Feiertag ganz frischen Spargel einzukaufen. Wir fuhren durch den Postenhof, an der alten Sandmühle in Huckingen vorbei, am alten Angerbach und Remberger See entlang bis zum Altenbrucher Damm, wo sich die Gruppe auflöste.

Es waren 38 km.

Elke Heidenreich

25.Mai 2019 Radtour nach Burg Linn – Lank-Latum – Langst – Kaiserswerth

Am 25.5.2019 trafen sich 7 Netzwerker bei angenehmen Radfahrwetter um 9 Uhr zu dieser Radtour.

Von Buchholz fuhren wir über den Biegerpark, durch das Angertal zum Heidberg und die Felder zwischen Serm und Wittlaer nach Gellep Stratum. Gellep ist der neuzeitliche Name für das ca. 100 Jahre n.Chr. von den Römern errichtetet Kastell Gelduba, das nach dem Untergang des römischen Reiches bis ins 5.Jahrhundert n. Chr. von den Franken genutzt wurde.

Vor Gellep Stratum bogen wir zum Römersee ab und erreichten das an Gellep Stratum angrenzende Bruchwald und Feuchtgebiet Latumer Bruch, zu dem auch das Trinkwassergewinnungsgebiet Elt gehört, an dem wir eine Zeitlang entlang radelten.

Vorbei an für einen Auenwald typischen Wiesen, Gräben und Tümpeln erreichten wir die Ausläufer des Landschaftsgartens von Haus Greiffenhort, der sich entlang des Linner Mühlenbaches erstreckt. Haus Greiffenhorst wurde 1826 vom Krefelder Seidenfabrikant Cornelius de Greiff erbaut.

Bis Burg Linn im Krefelder Stadtteil Linn und der Kaffeepause nach 20 Km im Museums Café war es nun nicht mehr weit.

Nach der Kaffeepause gehörte natürlich eine Umrundung der Wasserburg Linn, die schon im 12 Jahrhundert von Otto von Lynn erbaut wurde, zum Pflichtprogramm.

Zwischen Linn und Lank-Latum, unserem nächsten Ziel, lag nach dem Latumer Bruch das zweite größere Feuchtwald mit altem Baumbestand, der Herrenbusch. Von Burg Linn führte uns der Weg durch diesen Herrenbusch zum Latumer See an der Ortsgrenze von Lank-Latum.  Auf der Pappelallee sind wir dann um Lank-Latum herum zur Rheinfähre in Langst geradelt. Nach dem Übersetzen nach Kaiserswerth ließen wir uns nach nunmehr 37 Km im Café Werthvoll zur Mittagspause nieder.

Am Rhein entlang bis Wittlaer und weiter durch die Felder bis zum Froschenteich ging es dann zurück nach Buchholz. Um 15:30 war die Tour von 50,2 km zu Ende.

Reinhold Pollmann

15. Mai 2019 Radtour von Buchholz über das Solebad Raffelberg und Saarn zurück nach Buchholz

 

15 Netzwerker wollten an diesem Mitwoch radfahren.

Durch das Wäldchen zwischen Wedauer Str. und Sana Klinikum sind wir Richtung Parallelkanal und Regattabahn gefahren, um an der Koloniestraße direkt hinter der Eisenbahnbrücke den Einstieg in das Nachtigallental, durch das ja mal der Radschnellweg nach Mülheim führen soll, abzuzweigen.

Unser Ziel war aber nicht der Aufstieg durch das Nachtigallental, sondern das Solebad Raffelberg in Mülheim. Um dem Lärm der A3 zu entgehen sind wir über den Amselsteig ein wenig weiter in den Duisburger Wald hineingefahren, ohne aber die Brücke über die Mülheimer Str. zu verpassen. In einem etwas höheren Tempo rasten wir dann den Schafsweg hinab Richtung Solebad Raffelberg in Speldorf.

Die Geburtsstunde des Solebades liegt im Jahr 1855 in Altstaden (damals noch auf dem Stadtgebiet von Oberhausen gelegen). Beim Abteufen einer Zeche fanden die Bergleute eine 26 Grad warme Quelle mit Solewasser, die wohl auf ein urzeitliches Meer zurückgeht. Am Anfang badeten die Bergleute nach der Schicht in selbstgebauten Wannen. Als aber 1884 Alstaden Oberhausen zugeschlagen wurde, hat die Stadt Mülheim zusammen mit Unternehmen die Aktiengesellschaft Solebad Raffelberg gegründet, ein das Gut Raffelberg mit 72000 m² hinzugekauft (der heutige Raffelberg Park) und 1909 den Badebetrieb begonnen. Die Sole wurde durch eine 2,5 Kilometer lange Pipeline ins Solebad Raffelberg gepumpt. Das schlossähnliche Gebäude erhielt 1911 auch noch einen Kursaal mit 800 Zuschauerplätzen. Im Jahr 1973 wurde auf Grund der Schließung der Zeche in Altstaden die Natursole von der Zeche Concordia aus Oberhausen mit dem Tankwagen geholt.

1992 schloss dann das Solebad wegen mangelnden Interesses. Schon seit 1981 ist das Solebad Raffelberg auch eine Spielstätte des renommierten Mülheimer Theaters an der Ruhr.

 

Weiter ging es am Raffelberger Wasserkraftwerk, an der Ruhrschleuse und entlang der A 42 durch die Ruhrauen zum Schloss Broich und dem 50 Meter hohen, von August Thyssen 1893 erbauten, Styrumer Wasserturm, der heute das 1992 eröffnete Wassermuseum Aquarius beheimatet.

 

Schnell durchquerten wir das ehemalige Gelände der Mülheimer Landesgartenschau, um an der Ruhr entlang mit Blick auf den Wasserbahnhof und einige schöne Villen über die Ruhrinsel nach Saarn zu radeln.

 

Im Brauhaus in Saarn haben wir uns dann etwas länger für den Aufstieg zum Nachbarsweg gestärkt.

 

Aber als wir nach einem etwas steileren Stück durch eine Siedlung an Höhe gewonnen hatten, rollten wir aber auch schon gleich wieder über den Nachbarsweg durch den Wald hinab zum Entenfang, den wir bevor wir an unserer Sechs-See-Platte nach Hause fuhren, umrundeten.

 

Reinhold Pollmann

14. Mai 2019 Radtour von Wickrath nach Kaldenkirchen

 

Immerhin machten sich am heutigen Tage um ca. 9.00 Uhr 10 Radfahrbegeisterte auf den Weg zum Duisburger Hauptbahnhof. Von dort kamen wir nach ca. 1 Stunde mit der Regionalbahn pünktlich zum Bahnhof Wickrath bei Mönchengladbach.

Zunächst fuhren wir dort zum Wickrather Schloß. Das Schloss Wickrath ist eine Wasserschlossanlage an der Niers. Das Schloss besteht aus zwei barocken Vorburg-Flügeln, einem schlossartigen Wohngebäude und einem barocken Park in Form einer fünfeckigen Grafenkrone. Es wurde zwischen 1746 und 1772 erbaut.

Nach dem Wickrather Schloss erreichten wir den Ort Genhausen und danach die Holtmühle. An der Buschmühle vorbei fuhren wir weiter durch das Schwalmtal und kamen zur Molzmühle. Das Schwalmtal ist in den Naturpark Maas-Schwalm-Nette integriert. Umgeben ist das Schwalmtal von einer typisch niederrheinischen Landschaft. Der Namensgeber für das Tal, die Schwalm, ist ein 45,3 km langer Nebenfluss der Maas.  Das Schwalmtal wird auch das „Tal der Mühlen“ genannt.

Unsere erste ausgiebige Rast machten wir beim Gasthof Timmermanns. Nach einiger Zeit fuhren wir direkt neben der Schwalm zur Lüttelforster Mühle. Bald erreichten wir auch die Pannenmühle und die Radermühle. Nun ging es durch den schmalen Mühlenbruch zum Waldschlösschen am Hariksee, an dessen Ende sich die schöne Mühlrather Mühle befindet.

Unser nächstes Ziel war Brüggen und insbesondere die „Alte Brüggener Mühle“. Neben dieser besonders attraktiven Mühle gibt es dort ein Restaurant in dem wir sehr gut bewirtet worden sind.

Nach dieser guten Rast ging es nun weiter an der Schwalm entlang zum Venekotensee. Danach erreichten wir schnell das Naturschutzgebiet Brachter Wald. Dort fuhren wir durch das ehemalige Munitionsdepot der Britischen Rheinarmee. Es bestand von 1948 bis 1996 und war zeitweise eins der größten Munitionsdepots Europas.

Anschließend erreichten wir danach auf niederländischem Gebiet das ausgezeichnete Restaurant „Weißer Stein“. Nach einer längeren Erholungspause – es gab Weißer-Stein-Torte - erreichten nach ca. 58 km den Bahnhof Kaldenkirchen.

Der Zug kam pünktlich um ca. 19 Uhr sodass wir um ca. 21. Uhr wieder wohlbehalten im Duisburger Süden angekommen sind.

 

Manfred

 

1. Mai 2019 Genussradeln nach Zons

Am 1. Mai trafen sich 5 Radler, um am Tag der Arbeit die wiedererwachte Natur zu genießen. Pünktlich um 9.00 Uhr kam am Bahnhof Duisburg-Süd die S-Bahn und wir waren schnell in Düsseldorf Eller.

Von Eller aus erreichten wir Benrath und konnten hier einen Kaffee trinken. Nach dem Benrather Schloss kamen wir zur Rheinfähre Urdenbach – Zons und wechselten zur linken Rheinseite.  

Bis hierhin hatten wir eigentlich auf wärmere Wettertemperaturen gehofft. Leider blieb es an diesem Tage relativ kalt. Im Eiscafé am Kräutergarten hatten wir aber trotz der beengten Verhältnisse das Glück, einen warmen Platz im Hause zu bekommen.

Nach einer Rundfahrt durch Zons, dessen Geschichte auf das 7. Jahrhundert zurückgeht, ging es anschließend über schöne Wege auf der linken Rheinseite weiter nach Stürzelberg und Uedesheim.

Nach der Fleher Brücke erreichten wir schnell die Erftmündung und den Sporthafen Neuss. Über die Josef-Kardinal-Frings-Brücke ging es wieder auf die rechte Rheinseite, um hier nach dem Landtag NRW bald den Nordpark zu erreichen.

Hier nahmen wir Im Nordpark Café Restaurant eine kleine Stärkung zu uns, bevor wir mit Sonnenschein und Kälte weiterfuhren.  

Ab Düsseldorf-Flughafen waren wir nun schnell wieder in unserer Heimat. Bis auf die zu kalten Wettertemperaturen für diese Jahreszeit, war es eine interessante Radtour.

 

24. April 2019 Spontanradtour über Friemersheim, Rheinauen,Uerdingen ,Serm nach Buchholz

Auch dieses Mal waren die Wetterprognosen nicht gerade einladend für eine Radtour. Dennoch trafen sich 7 Radler/innen an der Jesus-Christus-Kirche, trotzen den Prognosen und wurden schließlich mit bestem Radler Wetter belohnt.

Der Weg zu den Rheinauen führte uns über die Eisenbahnbrücke am Rheinpark, durch einen Teil des Logportgeländes bis zu den Rheinauen. Dort genossen wir das schöne Wetter, die blühende Farbenpracht der Natur und lauschten dem vielstimmigen Vogelchor. Der Weg zur Einkaufsstraße in Altuerdingen führte uns direkt am Rheinufer entlang. Ein Pausenstopp an der Eisdiele dort, musste natürlich sein. Von nun an mussten wir leider mehr oder weniger den Straßenverkehr in Kauf nehmen um schließlich oben auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe das Kunstwerk Tiger & Turtle und die Aussicht auf den Duisburger Süden zu bewundern. Schließlich kamen wir nach ca. 33 km wieder in Buchholz an.

Siegfried Enge

 

23. April 2019 Radtour von Aprath nach Duisburg

Bei gutem Wetter trafen sich heute wieder 8 unternehmungslustige Radfahrer um 8.45 Uhr auf dem Buchholzer Bahnhof. Ihr Ziel war es einmal über den PanoramaRadweg Niederbergbahn zu fahren.

Der PanoramaRadweg Niederbergbahn geht zurück auf eine stillgelegte Bahntrasse, die in den zwanziger Jahren des frühen zwanzigsten Jahrhunderts entstand. Sie verband die Städte Oberdüssel – Wülfrath – Velbert – Heiligenhaus und Kettwig-Stausee.

Heute ist es eine sichere und komfortable Verbindung für Radfahrer und Fußgänger. Außerdem folgt diese Trasse einem Trend der Zeit, denn Bahntrassenradeln auf ehemaligen Bahnstrecken ist eine neue und weit verbreitete Freizeitbeschäftigung vieler Menschen. Dabei kommt den Radfahrern entgegen, dass ehemalige Bahntrassen nur wenig Steigung haben. Das Radeln ist daher nicht kraftraubend sondern geht eher entspannt vonstatten. Der PanoramaRadweg selbst, bietet an vielen Stellen interessante Aus- und Einblicke, eben PanoramaAusblicke in die Landschaft.  

Die S-Bahn kam pünktlich um 9.00 Uhr und wir erreichten schnell den Düsseldorfer Hbf. Hier und auch später machten wir wieder die Erfahrung, dass E-Biker mit dem Gewicht ihrer Räder unterschiedliche Probleme beim Umsteigen haben. Danach ging es vom Düsseldorf Hbf. nach Düsseldorf-Vohwinkel weiter, um von dort nach erneutem Umstieg die S-Bahn nach Wülfrath-Aprath zu erreichen.

In Aprath erwartete uns eine kleine Überraschung. Eine Radlerin war schon vorgefahren und nahm uns strahlend in Empfang.

Nach einer kurzen Wegstrecke erreichten wir über den PanoramaRadweg das Café am Zeittunnel.

Bei dem Zeittunnel handelt es sich um einem alten Abbautunnel, einem Überbleibsel aus der Zeit des Kalksteinabbaus. Hier können Besucher auf eine Reise durch die Erdzeitalter gehen. Hinter farbigen „Zeitfenstern“ zwischen dunklen Tunnelabschnitten ertönt das Gebrüll des Raubsauriers Megalosaurus. Etwas weiter wird ein Film über den Pflanzenfresser Iguanodon gezeigt.  Am Ende des Tunnels ragen 70 Meter hohe Felswände des ehemaligen Steinbruchs Bochumer Bruch in die Höhe. Auf Aussichtsplattformen direkt an der Abbruchkante haben Besucher einen tollen Blick auf den Bochumer Bruch. 

Heute nutzen Kletterer die Felsen für ihr Hobby. Auf verschiedenen Routen können sie sich an rauem und überhängendem Kalkfels ausprobieren. Und das immer im Einklang mit der Natur.

 

Manfred Hopf

 

Leider reichte unsere Zeit für eine Reise durch die Erdzeitalter nicht aus und auch zum Klettern hatten wir nicht die richtige Ausrüstung dabei, um im Einklang mit der Natur zu stehen. Allerdings bekamen wir von einer freundlichen Dame einen ausgezeichneten frischen Kaffee im Café Zeittunnel serviert.

 

Unsere Fahrt ging nun über den PanoramaRadweg mit vielen schönen Ausblicken weiter und an Neviges  vorbei nach Velbert. Unterwegs war der PanoramaRadweg auch noch gesperrt und ein hilfreicher einheimischer Radfahrer zeigte uns den richtigen Weg in dieser bergigen Gegend.

Schnell erreichten wir nun Heiligenhaus. Hier konnten wir auf dem Heiligenhauser Streckenabschnitt mit seinen 13 Brücken interessante Aussichten genießen. Ein Viadukt war auch dabei, welches wir aber nicht in vollem Umfang sehen konnten.

Einkehrmöglichkeiten gab es an diesem Tag nicht viele auf dem PanoramaRadweg, so dass wir erst in Kettwig ein gutes türkisches Restaurant gefunden haben. Danach ging es dann auf dem Leinpfad unter der Ruhrtalbrücke hindurch nach Mülheim. Neben dem Wasserbahnhof in Mülheim kehrten wir noch in eine Eisdiele ein. Anschließend ging es durch den MüGa-Park Mülheim zum Kurpark Raffelberg. Nun folgte der Duisburger Wald und an der Regattabahn vorbei waren wir nach 53 km wieder um ca. 18 Uhr im Duisburger Süden.

17.April 2019  Radtour Lintorfer Wald

Trotz der schlechten Wetterprognose, fanden sich 7 Radler/innen am Mittwoch zu einer ca. 32km langen Radtour am Startpunkt Arlberger Straße ein und wurden für ihren Mut schließlich auch belohnt, denn es regnete nicht. Die Fahrt führte am Rande der 6-Seenplatte entlang, durch den Rahmer Wald, über Lintorf bis zum ‚Lintorfer Wald‘. Ich habe ihn so getauft, weil ich keine nähere Namensangebe für diesen wunderschönen Wald gefunden habe. Der etwas hügelige Wald ließ uns an manchen Stellen vermuten, wir wären irgendwo in der Eifel. Wir durchquerten ihn kreuz und quer und landeten schließlich in Angermund. Der Weg von dort bis nach Hause war dann ein Klacks. Doch ohne eine Pause im Waidmannheil in Großenbaum ließen wir die schöne Radtour nicht ausklingen.

Siegfried Enge

 

9. April 2019 Aufbruch zum Quellgebiet des Dickelsbaches – eine bemerkenswerte Radtour

In der Radgruppe des Netzwerkes 55 plus hatte sich eine Expeditionsgruppe um den Dickelsbach Erforscher und Bike Spezialisten Heiner Roth gebildet.  Sie wollten den Dickelsbach, den jeder in Buchholz kennt, aber keiner weiß, wo er entspringt, mit dem Fahrrad bis zu Quelle begleiten. Am 9.4.2019 startete die Expetition mit 11 Expeditionsteilnehmern, um in einer Vorortrecherche festzustellen, ob es wirklich stimmt, dass der Dickelsbach 100-mal kürzer als der Colorado ist, aber ebenso wieder Colorado nur unterirdisch das Meer erreicht.

Expeditionsleiter Heiner Roth nutzte an der ersten Dickelsbachüberquerung zwischen BGU und Golfplatz, die Möglichkeit einer kurzen thematischen Einführung in die Fragestellungen „Woher kommt der Dickelsbach her? Wo fließt der Dickelsbach hin?“

 

Das der Dickelsbach tatsächlich ein fließendes Gewässer und kein ausgetrockneter Graben ist, hatten die Expeditionsteilnehmer schon selbst erkannt. Daher war die Fragestellung „Wo fließt der Dickelsbach hin?“ schon richtig. Schon seit dem 8 Jahrhundert nach Christus, weiß man, dass sein Quellgebiet in den Wiesen des heutigen Hösel liegt. Wer also wie die Radexpeditionsteilnehmer des Netzwerkes 55 Plus in dieses Quellgebiet radeln will, muss nach der ersten Dickelsbachüberquerung

einen Höhenunterschied von 109,23 m überwinden.

 

Lange wusste der Dickelsbach zwar wo er herkommt, aber nicht wo er hinwill. Das macht es auch für ein radelndes Expeditionsteam schwer, von der Quelle bis zur Mündung zu radeln.  Im Mittelalter floss er in den, unmittelbar an dem mit einer 10 Meter hohen und 21 Türmen befestigten Duisburg, vorbeifließenden Rhein. Dann überlegte sich der Rhein es anders und verlegte sein Bett um 3 km. Duisburg lag nun nur noch an einem Altarm. Und was machte der Dickelsbach? Er behielt sein Bett, benutzte den alten Rheinarm als Abflussbett und mündete nun in die Ruhr, bis er es nach dem großen Hochwasser 1926 zwischen Wacholder- und Berlepschstraße in Rohren unter die Erde verlegt und dem Rhein zugeführt wurde.

 

  Der Dickelsbach war aber nicht immer ein liebes braves wahrscheinlich namenloses Flüsschen. Er neigte nun immer bei Ruhrhochwasser dazu mit über die Ufer zu treten. Das gefiel den Bürgern von Duisburg damals gar nicht und sie „diekten“ den Bach mit einem Dick ein. Dieser eingedeichte Bach hieß nun im Unterlauf nicht aber Deichbach, sondern Dickelsbach. Ein Name, der wie der Lachs erst einmal den Bach hinaufsteigen musste. Weil in Lintorf Mühlen vom Wasser des Baches profitierten, hieß er bis 1802 noch die Bleek.

Weit war das radelnde Expeditionsteam noch nicht gekommen. Aber der Expeditionsleiter hatte Ihnen viele Informationen über den Dickelsbach gegeben.

 

Da der Dicklesbach, wie der Colorado, schon ab der 1925 nach ihm benannten Dickelsbach Siedlung zwar nicht das Meer aber den Rhein erreicht, strebte das Expeditionsteam nun entlang des hier an der Sechs Seen Platte noch immer kanalisierten Dickelsbaches dem Lintorfer Wald entgegen. Der Forschungsleiter führte die Gruppe immer eng am Bachlauf entlang, so dass auch ein auf dem belaubten Weg liegender Baum mit dem Fahrrad überwunden werden musste.

 

Selbst die Autobahn A 288 kann den Dickelsbach nicht stoppen. Während die Forschergruppe über eine Brücke radeln musste, nahm der Dickelsbach seinen direkten Weg unter der Autobahn hindurch.

 

Im Wald zwischen Lintorf und Angermund, auf dem Stadtgebiet von Düsseldorf und Ratingen, hörte die Kanalisierung des Dickelsbaches auf und er begann sich durch den Laubwald zu schlängeln. Eine Furt, durch die Waldarbeiter mit ihren Fahrzeugen können, erinnerte an Bäche des Mittelgebirges. Die radelnde Forschergruppe konnte nicht umhin durch Selbstversuche an dieser Stelle die Tiefe des Dickelsbaches zu ermitteln. Mangels eines Maßbandes wurde die Bachtiefe als über knöcheltief festgestellt.

 

Abseits der Hauptfahrradrouten von Großenbaum nach Lintorf, wird an einem Sandfangbecken, mit dem die Versandung des Dickelsbaches verhindert werden soll,

deutlich welche Bedeutung der Dickelsbach früher auch für die Trinkwasserversorgung von Duisburg hatte. So bestand im Rahmen der Trinkwasserverteilung auch vom Dickelsbach ein Seitenkanal, den die Stadt Düsseldorf auf dem Gebiet von Angermund geschlossen hat, zum nunmehr ausgetrockneten Rahmer Bach.

 

Mäandert der Dickelsbach durch die Felder zwischen Angermund und Lintorf,

passiert er dort noch Sperrwerke, die früher den Bach aufstauten, um die Felder zu bewässern.

 

Im Rahmen der Fotodokumentation der Forschungsreise wären an dieser Stelle des Bachlaufs auch fast einzigartige Unterwasseraufnahmen des Dickelsbaches durch die

Bachforscherin Ruth möglich gewesen. Das Handy stoppte seine eigensinnige Expetition aber vor der Wasserkante.

 

Mit dem Dickelsbach, der hier bis 1802 Bleek oder Mühlenbeek hieß, erreichte die Netzwerk Forschergruppe mit dem Expeditionsleiter Heiner Roth um die Mittagszeit den Ortskern von Lintorf. Schon im 8. Jahrhundert war der Dickelsbach hier lebenswichtig für die erste Ansiedlung im Beekerhof und dem Gut Helpenstein mit der älteste Lintorfer Mühle und dem Taubenturm.

 

Da 1567 der Graf vom Broich eine Rechnung in einem Gasthof haben wollte und die auch noch aufgehoben hatte, wissen die Lintorfer nun, dass der Gasthof Bürgershof die älteste Gaststätte in Lintorf ist. Etwas jünger, nämlich aus dem Jahr 1642 ist Gut Porz, das heute auch als Gasstätte lockt.

 

Als Forschungsreisender muss man Entbehrungen in Kaufnehmen. So hatte der Expeditionsleiter eine Bäckerei zur körperlichen und geistigen Erholung ausgesucht, um die in der Gruppe, die beim Fahrradfahren ausschließlich auf ihre Muskelkraft angewiesen sind, auch gleichzeitig auf die zu erwartende Höhendifferenz von 109 Metern zwischen Lintorf und Hösel einzustimmen.

 

Nach der Pause lag das Überqueren des Hülsenberg, der südwestlich an Lintorf und Tiefenbroich, südöstlich an Eggerscheidt und nördlich an Breitscheidt grenzt, vor der Gruppe. Das der Hülsenberg den Übergang von den niederrheinischen Sandtrassen zum Bergischen Land bildet, bekamen auf kurzen Stücken nicht nur die Radlerwaden zu spüren, sondern auch das Landschaftsbild im Dickelsbachtal änderte sich. Der Dickelsbach entwickelte sich von einem kanalisierten Arbeitsgewässer, das Walk-. Loh-, Getreide- und Tabakmühlen antrieb und der Holzbeförderung diente zu einem romantischen Mittelgebirgsbach.

 

Durch schönen Laubwald führte der Dickelsbach das Expeditionsteam dann seinem Quellgebiet in Hösel entgegen. 22 Km hat jeder Wassertropfen, der der Quelle des Dickelsbaches entspringt, nun Zeit auf seinem Weg bis in den Rhein das Bachbett zu genießen.

 

Genießen war ein gutes Stichwort für die radelnden Dickelsbacherforscher.

 

Warum nicht in den Ausläufern des Berghisch Landes auf den Höselner Höhen den Gegensatz suchen und in Italien eintauchen und Eis genießen. Claudio macht ein geniales Eis in seiner Eisdiele hausgemacht. Die Kugeln, die Auswahl aus den zahlreichen fällt schwer, sind riesig. die Eisbecher können als Hauptmahlzeit durchgehen. Zwei Expeditionsteilnehmerinnen bestellten die Spaghetti Eis Kinderportion, die dann die Frage aufwarf, „wie groß sind dann die normalen Portionen?“. Die Lage an direkt am Kreisverkehr gibt einem zu dem das Gefühl direkt in Rom oder Mailand im e italienischen Straßencafé zu sitzen. Mit dem Genuss funktionierte es auch deshalb, weil sich die nicht nur bei gutem Wetter bildende lange Schlange von Eis-Genießer aus der Umgebung nicht eingestellt hat.


Genuss hin oder her, der Höhepunkt der Forschungsradeltour war noch nicht erreicht. Das Expeditionsteam hat zwar im Quellgebiet des Dickelsbaches Eis gegessen, aber die Quelle noch nicht gefunden. Das ist, wie sich herausstellt, auch nicht so einfach.

 

Das eine unscheinbare Loch in einer Böschung im Grünpark Fernholz in Hösel soll eine der beiden Quellen des Dickelsbaches sein. Statt reines frisches Quellwasser ist dort ein ausgetrocknetes Bachbett am Straßenrand zusehen. Wo kommt das Wasser des Dickelsbaches her? Der Leiter des Erkundungsprojektes Dickelsbachquelle Heiner Roth führte die Gruppe zu einer zweiten Stelle, die wohl offiziell von der Stadt Ratingen als Quelle ausgewiesen wird. Dort trat tatsächlich Wasser aus einem Rohr heraus und floss den Berg hinab. Der Dickelsbach entspringt aus einem Rohr und verschwindet in Duisburg wieder in einem Rohr.

 

Das Ziel der Forschungstour war erreicht. Eine wunderschöne Tour durch das Dickelsbachtal hatte zur Quelle geführt. Nun ging es von Hösel in Richtung Breitscheidt über eine nicht minder interessante und schöne Radtour zurück nach Buchholz.

Neugierig wurden die Dickelsbach- Erforscher an einem großen Park mit Villa

am Rande von Hösel. Die Gemeinde Hösel ließ 1914 24 Villen in exklusivem Stil für gut betuchte Industrielle bauen. 1917 kaufte auch der Hugo Henkel, Gründer der Henkel Werke, ein großes Grundstück. Er blieb nicht der Einzige in Hösel Andere Industrielle folgten mit Villen in Parklandschaften. Die heutige dortige Villa mit eigenen Pferdestallungen mit Park und Waldlandschaft an der Hugo Henkel Str. wurde 1970 erbaut und steht nach dem Tod von Gabriele Henkel leer und wird für 2,5 Mio. zum Verkauf angeboten.

Kurz vor dem Wald, durch den der Weg nach Breitscheidt führt, wartete der Rückweg mit einer weiteren Überraschung auf: der alter Jüdischer Friedhof am Blomericher Weg. Dieser heute abseits von Kettwig gelegene erste, ältere jüdische Friedhof in Kettwig wurde ab 1786 belegt. Er lag am Blomericher Weg in der Nähe des Blomericher Hofes, der damals zu Essen gehörte. Nun liegt der Friedhof nach einer Gemeindereform im Jahr 1929 auf dem Gebiet der Stadt Ratingen-Hösel.  Weitere Info

https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12379-20110622-11

Danach rollte die Fahrradgruppe sich ganz entspannt den Berg  hinunter nach Breitscheidt.

Eine Supertour fand um 16:30 ihr Ende. Heiner Roth sei noch einmal gedankt.

 

30. März 2019 Radtour von Xanten durch das Naturschutzgebiet Bislicher Insel und entlang der Xantener Nord- und Südsee.

Bei schönstem Frühlingswetter starteten wir mit 11 Radlern aus der Netzwerk Fahrradgruppe mit 4 PKW und einem Anhänger nach Xanten. Verladen und Ausladen der Fahrräder sind ja mittlerweile fast zur Routine geworden.

Von unserem Parkplatz, der in den nächsten Monaten wohl mehrheitlich von Wohnmobilen besetzt sein wird, starteten wir auf den 75 über dem Meeresspiegel liegenden Fürstenberg, der auch dem ehemaligen Kloster Fürstenberg, von dem heute noch die Kreuzkapelle erhalten. Wer die 75 Meter hinauf geradelt ist, kann auf der Abfahrt von diesem Hügel, der sich als Stauchmoräne in der  Saaleeiszeit gebildet hat, mächtig Tempo mach und erst in Birten, dem ehemaligen Römerlager,  wieder anhalten.

Von Birten ging es weiter Richtung Ginderich ins Naturschutzgebiet Bislicher Insel. Dieses Naturschutzgebiet ist eine der wenigen noch vorhandenen Auenlandschaften in Deutschland. Die Bieslicher Inseln ist die Heimat von vielen Vogelarten, die auf Feuchtgebiete angewiesen sind. Eingebettet in das Naturschutzgebiet mit seinen Wasser- und Uferpflanzen ist ein 5 Kilometer langer alte Rheinarm. Im Bauernkaffee des Besucherzentrums legten wir eine kleine Kaffeepause ein, weil wir auch diskutieren mussten, ob in dem Storchnest mit Storch, dass wir alle kurz vorher fotografiert hatten, nun ein Storch stand und einer zu seinen Füssen lag. Es gab kein einhelliges Meinungsbild.

Mit einem Kaffee gestärkt sind wir dann zwischen Seen und Feuchtwiesen, zu einem Beobachtungsstand in der Bislicher Insel gefahren. Wieder gab uns ein Storch die Ehre und schaute sich aus seinem Storchennest die Netzwerkradler an.

Vorbei an der Fähre auf die andere Rheinseite zum Diersforder Wald, die aber erst am 14 April wieder den Fährbetrieb aufnimmt und durch ein Xantener Neubaugebiet fanden wir unseren Weg zur Xantener Nord- und Südsee. Die beiden Seen sind bis 1994 durch Kies-Aushebung entstanden. Beide Seen , die von Wassersportlern genutzt werden, haben eine  Wasserfläche von je rund 110 ha bei einer maximalen Tiefe von 15 m und sind durch einen Kanal verbunden. 

Entlang der Seeufer sind wir dann bis Vynen/Obermörmter geradelt, um dort direkt am Rheindeich in einem Bauern Café uns Kuchen und Eis schmecken zu lassen.

Zurück führte und der Weg am anderen Ufer der beiden Seen entlang auf den Marktplatz von Xanten.

 

20. März 2019 Mittwochsradtour

Am heutigen Frühlingsanfang machten sich 10 Radfahrer/innen bei mäßigen Temperaturen auf einen 26 km langen Weg rund um die 6-Seenplatte, am Entenfang und dem Saarner-Golfplatz vorbei, durch den Angermunder Wald  bis schließlich Rahm/Großenbaum wieder in Sicht kamen.  

Zwischenzeitlich mussten wir uns auf einem Nebenweg 6 ungehaltenen Gänsen erwehren, die flügelschlagend uns klarmachten, wer hier das Sagen hat. Auch einer Gruppe Eselwanderern sind wir begegnet. Wer also glaubt, dass schon öfter gefahrene Strecken nichts Interessantes mehr zu bieten haben, wurden heute eines Besseren belehrt.

6. März 2019  Mittwochsradtour

Heute ließen sich 5 Radler/innen von den kalten Temperaturen, dem wolkenbedeckten Himmel nicht abschrecken und erkundeten den Duisburger Süden. Die Strecke war ca. 30 km lang und begann wie immer in Buchholz, verlief dann durch überwiegend verkehrsberuhigte Zonen neuer Siedlungsgebiete, kreuz und quer durch Parks, am Tiger und Turtle Kunstwerk vorbei, entlang des Angerbachs bis zur Rheinmündung und zurück bis Huckingen, auf neu entdeckten Radwegen entlang der B288, schließlich über Rahm–West und entlang des Remberger Sees wieder nach Buchholz zurück.

Leider ist die Natur noch nicht so richtig erwacht aber wenn sie aus dem Winterschlaf erwacht ist, fahren wir diese Tour sicher noch einmal.

Siegfried Enge

23. Februar 2019  2.Spontanradtour

 

Es war noch kalt, aber Sonnenschein

da fanden sich 14 RadlerInnen ein.

Und die Freude dieses Wiedersehens wärmte unsere Herzen gleich.

Bei der Unfallklinik fuhren wir in den Wald hinein.

Entlang der Saarnerstr. Richtung Entenfang über die Rad- u. Fußbrücke (die bald wegen der Sanierung gesperrt wird).

Über Wedauerstr. und Steinderforst am Golfplatz vorbei;

am Stockweg links und dann bald rechts „ Im Hülgengrath“ über die A3,

zur A524 kurz vor Lintorf.

Daran ein Stück entlang und auch am Breitscheider Bach

und wieder nach Norden zum Bahnübergang in den Lintorfer Waldweg,

dann links den „Weißer Sandweg“ nach Lintorf - West unter die A524 her

über die „Kalkumerstr.“ zum Kalkweg.

Dort am alten Baum ne kleine Pause - diesmal ohne Reparatur.

Weiter ging es durch den Hinkesforst, Tiefenbroichermark, Überangermark zur Anger

und daran lang nach Angermund.

Die geplante Einkehr beim Anger Krug musste geschlossen ausbleiben;

wie gut das gleich Nebenan eine der über 400 Filialen der Düsseldorfer Bäckereikette unseren Appetit und Kaffeedurst stillen konnten.

So gestärkt fuhren wir dann zum Dickelsbach und radelten unserem Hausbach entlang gegen Buchholz.

Noch ein kleiner Abstecher zum Haubach und am LBN- Gelände vorbei waren wir pünktlich nach 4 Stunden Fahrt und geschätzten „paarunddreißig“ KM wieder zurück.

Wir haben die Sonne  das Radeln und die RadelgefährtInnen genossen. So hoffen wir auf Radelwetter am Samstag den 2.3.

 

Michael Roth

15. Februar 2019   1. Spontanradtour

 

Bei zehn, elf Grad und Sonnenschein

fanden sich 10 RadlerInnen ein. Wir fuhren`ne kleine Radeltour, die erste im Jahr, vor der Session; Rundum schönster blauer Himmel und die Temperaturen stiegen noch auf über 15 Grad. An Wambach-, Wolf-, Böllert- und Wildförstersee vorbei durch das Grindsmark und Helforfer Mark nach Lintorf West.

Am alten Baum auf der Kalkstr. machten wir eine kleine Pause; nicht nur zum trinken, auch für`ne kleine Reparatur.

Einem Reifen ging die Luft aus- endlich  wieder eine kleine Übung im Schlauchwechseln. Weiter ging es dann zur Anger und nach Angermund. Dort kam der erste kleine Anstieg über die Eisenbahnlinie. Richtung Schloß Heltorf, dann in gegen Froschenteich, am Kapellchen und Großwinkelhausen vorbei zur alten Sandmühle; am alten Angerbach lang zum Remberger See. Am Altenbrucher Damm war die schöne Tour am End.

 

Michael Roth

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