geben und nehmen
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Berichte Radgruppe

 

Radtour von Venlo nach Duisburg am 14.11.2018

 

Heute waren es 8 Radfahrer, die sich bei gutem Wetter auf den Weg nach Venlo machten. Zunächst ging es um 8.41 Uhr mit dem Zug zum Duisburger Hbf. Von dort konnten wir pünktlich abfahren, so dass wir den nächsten Zug in Viersen gut erreichten und um 10.00 Uhr in Venlo ankamen.

Zunächst fuhren wir zum Hafen von Venlo und nahmen in Café BLVD bei einem munteren Niederländer einen guten Kaffee zu uns. Anschließend ging es weiter über die Grenze zu den Krickenberger Seen. Nach einiger Zeit erreichten wir dann auch noch den De Wittsee mit seinen schönen Ufern.

Die weitere Wegführung erfolgte ab dort durch die Bahntrasse Kempen-Kaldenkirchen. Dabei gab es in Grefrath eine kleine Überraschung, als uns der Weg durch eine Baustelle versperrt wurde. Durch einen freundlichen Hinweis einer Grefratherin erreichten wir dann aber doch bald unser wichtiges Zwischenziel, den Flugplatz Niershorst. Im Flughafenrestaurant Niershorst gab es eine ausgedehnte Mittagspause mit ausgezeichnetem Essen.

Danach erreichten wir Kempen und das Gut Heimendahl. Nach einer ausgedehnten Kaffeepause dort kamen wir über die Traprennbahn Krefeld zur Burg Linn. Nach Überquerung der Krefeld-Uerdinger Brücke waren wir nach Mündelheim und Serm um ca. 18.00 Uhr wieder in Buchholz.

Die gesamte Fahrstrecke betrug 68 km.

 

Manfred Hopf

 

 

Radtour über die Balkantrasse am 3. November 2018

 

Heute machten sich 3 unternehmungslustige Radfahrer auf den Weg um nicht den Balkan, aber doch die Balkantrasse zu erkunden.

Das Teilstück der Deutschen Bahn von Remscheid-Lennep bis Opladen wurde wegen der Streckenführung durch dünnbesiedeltes Gebiet und des bergigen, kurvenreichen Trassenverlaufs auch Balkantrasse genannt.

 

Mit einiger Verspätung - nach 9 Uhr - kam die S-Bahn in Duisburg-Buchholz an, was uns schon etwas an den Balkan erinnerte.

Nach dem Umstieg in Solingen-Ohligs gelangten wir über die Müngstener Brücke zu unserem Startpunkt Lennep.

Bei herrlichem Sonnenschein ging es über die Balkantrasse nun nach Wermelskirchen. Hier gab es nach 8 km erst einmal ein gutes Frühstück. Danach folgten wir der kurvenreichen und immer abwärts geneigten Trasse – über 30 km bei 300 m Höhendifferenz - bis zum Ende nach Opladen.

Ab Opladen fuhren wir mehr oder weniger an der Wupper entlang bis zur Wuppermündung am Rhein. Mit der Fähre Hitdorf Langel wechselten wir dann auf die linke Rheinseite.  Hier erreichten wir nach einiger Zeit den Ort Zons und kehrten dort im Schloss Café ein.

Anschließend ging es mit der Fähre Zons-Urdenbach wieder auf die rechte Rheinseite und durch die Urdenbacher Kämpe zum Schloss Benrath. Weiterhin ging es nun am Benrather Bahnhof vorbei durch den Forst Benrath zum Unterbacher See. Von hier aus war es nicht weit zum Bahnhof Düsseldorf-Eller, wo wir schnell die S 1 erreichten.

Wir waren um ca. 18.00 Uhr wieder zuhause und hatten eine Strecke von 65 km zurückgelegt.

 

Manfred Hopf

 

Radtour von Dernau nach Bonn am 18. Oktober 2018

 

Am 18. Oktober 2018 zog es 6 Radfahrer mehr zum Süden hin, obwohl der Himmel an diesem Tage auch dort überall bedeckt war.

Wir fuhren um 9.00 Uhr mit dem Zug über Duisburg Hbf. nach Remagen. Von dort ging es mit der Ahrtalbahn nach Dernau.

An der Ahr entlang fuhren wir zunächst zur Dagernova Weinmanufaktur, der Winzergenossenschaft im Ahrtal.

Eine fränkische Ahrtal-Siedlung im 8. Jahrhundert wird als "Dagernova", das heutige Dernau, erstmals urkundlich erwähnt. Der überlieferte Name stand Pate bei der Gründung der Weinmanufaktur Dagernova, die sich auf eine über 1.000-jährige Weinbautradition besinnt und auf "handgemachte" auserlesene Qualität setzt.

Danach ging es weiter an der Ahr entlang zum Kloster Marienthal. In der dortigen Gaststätte und dem einmaligen Ambiente des Klostergartens entbrennt des Öfteren ein kleiner Streit über Keller und Küche. Wovon sollte man eigentlich mehr begeistert sein: Von der Qualität und Vielfalt des Kellers oder der Küche?

Uns war das eigentlich egal, denn sowohl die angebotenen Weine wie auch unsere Flamm- oder Zwiebelkuchen haben uns hervorragend geschmeckt.

Nach dieser Stärkung ging es weiter über Ahrweiler, Bad Neuenahr und Sinzig zur Mündung der Ahr in den Rhein.

Kurz danach erreichten wir die Brücke von Remagen. Es ist vielleicht interessant, welchen Zusammenhang es hier mit unserer Gegend gibt. Beim Rückzug der Heeresgruppe B unter Generalfeldmarschall Walter Model auf die rechte Seite des Rheins 1945 sollten nach dem Willen der Wehrmachtführung – die Geschichte ist bekannt -  alle Rheinbrücken gesprengt werden.

Am 21. April 1945 erschoss sich Walter Model unter einer Gruppe Eichen im Spee’schen Wald, zwischen Wedau und Lintorf unweit der Sechs-Seen-Platte.

 

Auf unserer weiteren Rheinfahrt kamen wir zum Weinhäuschen am Rhein. Es gibt dort eine königliche Küche mit österreichischen und lokale Spezialitäten.  

Nach dieser letzten guten Pause fuhren wir zum neuen Haltepunkt „Bonn UN Campus“ der Deutschen Bahn.

Die gesamte Fahrstrecke betrug 47 km. Wir hatten die Fahrt von Remagen nach Köln kurzfristig in die Fahrt von Dernau nach Bonn abgeändert.

 

Die Rückkehr nach Buchholz erfolgte gegen 21.00 Uhr.

 

Manfred Hopf

 

Radtour am 13. Oktober 2018 von Kevelaer nach Duisburg

 

Diesmal hatten sich 6 Radbegeisterte das  Ziel gesetzt von Kevelaer nach Duisburg-Buchholz zu fahren.

Zunächst ging es mit dem Zug um 9.30 Uhr von Duisburg-Buchholz zum Düsseldorfer Hbf. und von dort recht zügig zum Bahnhof Kevelaer.

Von hier fuhren wir zur Marienbasilika und zur Kerzenkapelle. Dies sind prachtvolle, schöne Kirchenorte bei denen man sich die Zeit nehmen sollte sie zu besichtigen. Leider wurden an diesem Tag dort Messen gefeiert und wir konnten nur einen kurzen Blick in diese Kirchen werfen.

Nach dem Besuch der Gnadenkapelle ging es nun weiter über Wetten nach Kapellen um eine Kaffeepause zu machen. Leider befanden wir uns aber auf dem Land wo die Backstuben am Samstag um 13.00 Uhr geschlossen haben.

Nach einiger Zeit fanden wir aber auf unserem Weg einen guten Rastplatz um das Versäumte mit eigenem Mundvorrat nachzuholen.

Danach erreichten wir auch schon den Bearlagshof, einem herausragenden Restaurant in der Nähe von Issum. Nach dem wir uns dort ausreichend gestärkt hatten ging es weiter zum Kloster Kamp.

Um Gastfreundschaft als typisch klösterliche Tradition neu mit Leben zu füllen, ist dort im alten Refektorium ein Kloster-Café eingerichtet worden.  Das Klostercafé wird als Spenden-Café – fair und lecker – geführt.

Nach einer guten Kaffeepause ging es über Kamp-Lintfort durch den Baerler Busch zum Rhein. Stromauf folgten wir nun unserem Vater Rhein bis zur Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke und waren dann wieder schnell in Buchholz.

 

Die gesamte Strecke betrug 66 km, da wir nicht wie zuerst vorgesehen zum Heesenhof gefahren sind.

 

Manfred Hopf

 

Radtour am 9. Oktober 2018 zum Haus der Japanischen Kultur

 

Bei gutem Wetter machten sich an diesem Tag um 9.00 Uhr vom Kirchplatz aus 7 Radfahrer auf den Weg nach Düsseldorf. Vielleicht um auch die symbolträchtige Zahl 12 zu erreichen stießen noch 5 weitere Radfahrbegeisterte unterwegs zu uns.

Zunächst erreichten wir den Klemensplatz in Kaiserswerth. Dort gab es erst einmal Kaffee- oder Eisgenuss. Danach ging es mit der Fähre auf die andere Rheinseite und am Freibad Lörick vorbei bis zur Theodor-Heuss-Brücke.

Hier hatten wir eine größere Stärkung verdient und kehrten in der Brauerei Johann Albrecht ein.

Anschließend besuchten wir das Haus der Japanischen Kultur. Schon ein kurzer Rundgang durch den dortigen Garten vermittelte einen Eindruck von der tiefen Verwurzelung der traditionell japanischen Kultur im Buddhismus. Sowohl die Gartenanlage als auch das japanische Haus gaben uns das Gefühl der Achtsamkeit und auch der stillen Einkehr.

 

Danach fuhren wir über die Theodor-Heuss-Brücke auf der rechten Rheinseite bis zum Nordpark. Hier besichtigten wir den dortigen Japanischen Garten.

Während die Japaner ihren Gärten sehr symbolische Bedeutung beimessen und als Orte der Besinnung verstehen, sind Gärten in Deutschland mehr praktisch Orte der Erholung. Bei unserer knappen Zeit hatten wir weder für das Eine noch das Andere Zeit.

Nach einer kurzen Kaffeepause im Café im Nordpark befanden wir uns schon wieder auf der Rückfahrt.

Die gesamte Radtour betrug ca. 52 km.

 

Manfred Hopf

 

Radtour am 5. Oktober 2018

von Haltern nach Dinslaken

 

Es waren wieder einmal 6 Pedalritter, die sich um 9.00 Uhr mit dem Zug auf den Weg nach Haltern machten.

Dies war allerdings einfacher gesagt als getan. Auf dem Duisburger Hbf. sollte unser Zug zunächst auf Gleis 10 fahren, danach auf Gleis 11 und zum Schluss sollten wir innerhalb von 3 Minuten auf Gleis 13 sein.

Wir kamen ganz schön ins Schwitzen und zum treppenrunter und treppenrauf Tragen, um in allerletzten Sekunde den Zug nach Haltern zu erreichen.

In Haltern fuhren wir bei sehr schönem Wetter zunächst am Römermuseum vorbei zur Tannenberg Kapelle. Nach einer kurzen Pause ging es am Ludgerusbrunnen vorbei zum Schloss Lembeck. Im Café am Schloss gab es dann dort eine ausgiebige Kaffeepause.

Danach erreichten wir schnell die Milchhaltestelle vom Hof Kerkmann. Es gibt dort frische, naturbelassene Rohmilch.

An der Milchtanke erwarben wir nun einen Liter frisch gemolkene Kuhmilch. Nach dem Verzehr konnten wir bestätigen, dass für Genießer der intensive, sahnig-süße bis nussige Geschmack der Inbegriff von natürlichem Genuss ist.

Wir störten uns nicht daran, was der Gesetzgeber rät: „Rohmilch ist unbehandelt sollte vor dem Verzehr auf mindestens 70° C erhitzt, bei 5° C oder weniger aufbewahrt werden“.

Als einer der Höhepunkte unserer Radtour konnten wir uns noch mit Frau Kerkmann über viele Gegebenheiten der Milchwirtschaft unterhalten.

Aber dann hieß es doch, an der Milchhaltestelle auftanken und abfahren.

 

Nach einiger Zeit erreichten wir nun Schloss Raesfeld. Dort kehrten wir im Restaurant „Zur Schlosskapelle“ ein. Ausreichend gestärkt fuhren wir nun durch den Schlosspark in Richtung Dämmerwald, der jetzt das erste ausgewiesenes Wolfsgebiet von NRW ist.

Nach mutiger Durchquerung des Wolfsgebietes kamen wir nach längerer Zeit an die Lippe und den Wesel-Datteln-Kanal.

Anschließend erreichten wir den Flugplatz Schwarze Heide mit dem gleichnamigen Restaurant. Von hier aus ging es nach einer längeren Pause durch das Naturschutzgebiet Kirchhellen zum Rotbachweg. Es wurde nun immer schneller dunkel und da kam es gut aus, dass wir um 19.30 Uhr den Bahnhof Dinslaken erreichten.

Die weitere Fahrt nach Duisburg war zügig, so dass wir gegen 20.45 Uhr zurückkehrten.

Die gesamte Strecke betrug 74 km bei wunderschönem Herbstwetter.

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 19. September 2018

zum Museum "Insel Hombroich"

 

Heute hatten 5 Radler mehr ein kulturelles Interesse und machten sich um 9.00 Uhr auf den Weg zum Museum Insel Hombroich.

Zunächst ging es nach Kaiserswerth zum Clemensviertel um dort eine gute Kaffeepause zu machen.

Danach überquerten wir mit der Fähre den Rhein und waren schon nach kurzer Zeit in Meerbusch.

Anschließend erreichten wir Neuss und danach Holzheim.

 

Hier besuchten wir zunächst auf dem Museumsgelände die Raketenstation.  Auf der NATO-Raketenstation wurden früher Nike-Raketen bereitgehalten. Vor der Anlage kam es in den 1980er Jahren zu Demonstrationen und Sitzblockaden durch Anhänger der Friedensbewegung. Die Raketen wurden 1988 demontiert, der Stützpunkt 1990 geschlossen.

Karl-Heinrich Müller erwarb 1994 das Areal und ließ die vorhandenen Gebäude umbauen.. Auf dem Gelände arbeitet heute eine Vielzahl von Künstlern, Dichtern, Komponisten und Wissenschaftlern.

 

Danach ging es dann weiter zum Museum Insel Hombroich.

Vielleicht ist die Insel nur zu erleben, nicht zu beschreiben, sagte der Museums- und Stiftungsgründer Karl-Heinrich Müller (1936-2007)

Das 1987 eröffnete Museum Insel Hombroich umfasst ein Landschaftsschutzareal von 21 ha und ist ein reines Tageslichtmuseum mit zehn begehbaren, teils als Ausstellungsgebäude genutzten Skulpturen, um Kunst und Natur sinnlich erfahrbar zu machen. Speisen und Getränke brauchten wir als Gäste nicht mitzubringen. Essen und Trinken gab es im dortigen Bereich der Cafeteria kostenlos.

Anschließend fuhren wir über den Erftradweg bis zur Mündung der Erft in den Rhein.

Nach dem Yachthafen von Neuss erreichten wir die Rheinpromenade von Düsseldorf. Hier bot es sich natürlich für uns an beim Zum Uerige eine kleine Rast einzulegen.

Danach war dann die Strecke bis zum Duisburger-Süden leicht zu bewältigen.

Nach 82 km kehrten wir um ca. 20.00 Uhr wohlbehalten nach Hause zurück.

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 15. September 2018

zur Zeche Zollverein

 

Vier unternehmungslustige Radfahrer machten sich heute um 9.00 Uhr bei gutem Wetter auf den Weg ins Ruhrgebiet. Zunächst ging es an der Ruhr entlang über Kettwig zum Baldeneysee.

Von dort aus erreichten wir an der Ruhr entlang später das Café Celona. Nach einer guten Kaffeepause ging es nun weiter nach Steele.

Von hier aus kamen wir zur Erzbahntrasse, die uns direkt zur Zeche Zollverein führte. Auf der Essener Zeche Zollverein befindet sich die größte freistehende Rolltreppe Deutschlands. Sie befördert Besucher in die zum Ruhrmuseum umgebaute Kohlenwäsche.

Die Daten:
Gewicht 220 Tonnen ;2 Gangways mit je 250 Stufen;
Höhe 24 Meter; Länge 58 Meter
Im oberen Bereich der Kohlenwäsche befand sich eine kleine Versorgungsstation, bei der wir uns erst einmal wieder stärkten.

Danach ging es dann durch Essen weiter zum Radschnellweg über den wir bis nach Mülheim Bahnhof gefahren sind.

Nachdem wir bei Café Plati noch ein Eis zu uns genommen haben, ging es am Mülheimer Wasserbahnhof vorbei in die Ruhrauen. Wir erreichten nun auch Saarn und den Nachbarsweg, über den wir dann schnell wieder an unseren Startpunkt gelangten.

Die gesamte Strecke betrug 82 km.  

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 8. September

vom Duisburger Süden zum Neandertal und zurück.

 

Bei gutem Septemberwetter sind wir mit 5 Radlern um 8.00 Uhr in Richtung Lintorf losgefahren. Wir erreichten nach einigen Hügeln das Angertal.

Von dort ging es zu unserer Mittagspause im Golfclub-Restaurant Obschwarzbach.

Danach erreichten wir mit weiter Sicht über das umliegende Land Metzkausen sowie Mettmann und das Neandertalmuseum.

Der nächste Ort war dann Erkrath, wo wir bei Panciera sehr guten Kaffee, Kuchen und Eis bekamen.

Gestärkt fuhren wir anschließend über Gerresheim und weiterhin über den Heinzelmännchenweg bis Grafenberg.  Nach dem Grünen See der Volkardeyer Seen erreichten wir Angermund.

Unsere Radtour hatte einem Radlerehepaar so gut gefallen, daß sie uns noch zu einem Abschiedstrunk nach Hause eingeladen haben. Nochmals vielen Dank an das Ehepaar Kammerevert.

Die gesamte Strecke betrug 71 km und unsere Rückkehr erfolgte gegen 18.00 Uhr.

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 22. August 2018 von Düsseldorf Eller an den linken Niederrhein 

 

An diesem Tage sind wir um 9.00 Uhr von Duisburg-Buchholz mit der Deutschen Bundesbahn nach Düsseldorf-Eller gefahren.

Bis Benrath war die Welt noch in Ordnung. Leider fuhr aber unsere Fähre von Urdenbach nach Zons wegen Niedrigwasser nicht über den Rhein.

Dadurch entschlossen wir uns über die Fleher Brücke nach Zons zu fahren. Bis zu dieser Brücke waren es aber noch 12 km und unsere Radtour gewann dadurch etwas an Länge.

Schnell waren wir nun anschließend in Zons und entschlossen uns nun über Dormagen zum Kloster Knechtsteden zu fahren. Nach einer Pause in dem dortigen Restaurant ging es über den Strategischen Bahndamm zur Erft und von hier aus zum Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Die gesamte Strecke betrug 85 km.

Radtour am 21.7.2018 von Wachtendonk nach Walbeck und über Straelen zurück

 

Mit einer Gruppe von 9 Netzwerkern sind wir von Wachtendonk aus gestartet. Der Weg führte uns zunächst ein Stück in die Wachtendonker Altstadt und dann ein wenig an der Niers entlang Richtung Straelen. Um aber nicht schon auf dem Hinweg zu nahe an Straelen heran zu radeln sind wir von dem ausgeschilderten Radweg abgewichen und durch Felder und Auenlandschaft der Niers Richtung Punt geradelt. Zwischen den vielen Gewächshäusern haben wir aber trotz Navigationsgerät und GPS die geplante Route verlassen und sind mit einem kleinen Umweg im Spargeldorf Walbeck angekommen. Der Ortskern mit seinen historischen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert wie dem alten Pastorat, Schloss Walbeck, Haus Steprath und der Steparather Mühle wirkte um die Mittagszeit bei einer Temperatur von 29 Grad verlassen. Viele Restaurants, die zur Spargelzeit geöffnet haben, waren um die Mittagszeit geschlossen.

Wir fanden allerdings nach 20 Km einen schattigen, aber auch warmen Platz für unsere Mittagspause. Aber nach Speis und Trank riefen dann doch wieder die Räder zur Weiterfahrt.

Schon nach einem Kilometer war allerdings eine Fotosession angesagt. Das Motiv im Vordergrund war klar: wir. Der Hintergrund die Kokermühle neben der Steprather Mühle, in der heute noch gemahlen wird, die zweite Walbecker Windmühle, war ja viel interessanter als wir. Sie wurde wohl 1825 aus den Niederlanden nach Walbeck verbracht.

Koker bedeutet im niederländischen Köcher, in dem der Holzbalken steht, der die Verbindung von der Flügelachse mit dem Mahlwerk herstellt. Heute ist Sie nach umfangreicher Renovierung im Privatbesitz eines Architekten.

 

Weiter ging es durch die großen Flächen der Gärtnereien mit Topfpflanzen von der Kokermühle Richtung Straelen. Jetzt ohne Baum und Strauch wurde es zu ersten Mal auf dieser Tour unangenehm heiß auf dem Rücken.

 

Schnell kam aber Straelen, die Stadt der Blumenvermarktung und die heutige Heimat des von Josef Boquoi in Issum am Niederrhein gegründeten größtem Tiefkühlkostdirektvertrieb Europas, näher. Auf dem Marktplatz von Straelen gab es dann die verdiente Erfrischungs- und Eispause.

 

Wer wollte dann noch weiterfahren? 8 Km waren es noch bis Wachtendonk. Der leichte Sommerwind und einige aufziehende dunklere Wolken erhöhten die Fahrgeschwindigkeit, so dass wir nach dieser schönen Tour in der sehr schönen Altstadt von Wachtendonk die Räder wieder ausrollen lassen konnten

Radtour an die Ahr von der Quelle bis zur Mündung am 20. Juli 2018

 

Heute hatten sich 5 Radler ein etwas größeres Ziel gesetzt, bei dem die Deutsche Bundesbahn eine große Rolle spielte.

Wir begannen unsere Fahrradtour im S-Bahnhof Duisburg-Buchholz, um am Flughafenbahnhof den Regionalzug RE 5 Richtung Köln Deutz zu erreichen  Leider kam der RE 5 in Köln Deutz so verspätet an, dass wir den Anschlusszug nach Blankenheim-Wald nicht erreichen konnten.

Der nächste Zug fuhr 1 Stunde später, was auch größere Folgen für den restlichen Tag haben sollte.

Endlich erreichten wir den Bahnhof Blankenheim-Wald eine Stunde später als geplant. Zunächst es ging nach Blankenheim (550 Höhenmeter) zur Ahr-Quelle und dann sofort auf die ehemalige Eisenbahntrasse an der Ahr entlang.

Nach der ersten Pause im Cafe Frings-Mühle erreichten wir bald  Antweiler wo noch einige von uns schöne Erinnerungen aus der Schulzeit an das Schullandheim der Stadt Duisburg am Fuße des Aremberges hatten. Nach über 60 Jahren hatte sich viel verändert, so auch die Nikolaus-Lenz-Brücke, die früher in Wedau zwischen Masurensee und Wolfsee stand, stand und nach Antweiler versetzt wurde.

Nach Antweiler erreichten wir den Ort Schuld, wo wir bei der Bäckerei Schlösser gutes Eifeler Brot und ebenso guten Kaffee bekamen. Die kulinarische Fahrradreise ging weiter nach Insuln, wo wir uns  einen kleinen Abstecher in das Spitzenrestaurant und Hotel Ewerts nicht verkneifen konnten.

Über wunderschöne Wege fuhren wir nun frohgemut weiter bis uns vor Altenahr der Regen einholte. Überrascht vom Regen waren diejenigen , die keinen Regenschutz dabei hatten. Irgendwo unterstellen? Ja, eine gute Idee, wenn da nicht wieder die Deutsche Bahn ins Spiel kam.

 

Nicht nur die 1 Stunde morgentliche Zeitverzögerung, sondern auch

der Schienenersatzverkehr ab Ahrweiler durch Busse ohne Fahrradtransport zwangen uns nicht nur statt 67 km bis Ahrweiler, sondern 86 km bis Remagen zu fahren, wenn wir in Remagen den Zug um 20.43 Uhr erreichen wollten. Wir hatten keine Zeit zum Unterstellen und ganz wenig Zeit für die restlichen 35 km. Als kleine Abwechslung gab es dann zwischendurch auch noch Eisregen mit viel Wind. Zum Unterstellen wären die dortigen Tunnel eigentlich ideal gewesen, aber es musste im Regen weitergehen. Zu unserer Freude hörte

in Dernau der Regen dann plötzlich auf und war auf der weiteren Strecke wie weggeblasen. Nach Ahrweiler, Bad Neuenahr und Sinzig erreichten wir den Rhein und über die Walnuss-Allee die Mündung der Ahr in den Rhein. Auf dem Weg zum Bahnhof in Remagen konnten wir noch einen Blick auf die Brücke von Remagen werfen.

 

Wir kamen 5 Minuten vor Zugabfahrt an und hatten somit großes Glück nach Umstieg in Lohausen um 22.30 Uhr wieder in Duisburg-Buchholz zu sein.

 

Radtour an die Maas am Freitag, dem 13. Juli 2018

 

An diesem sonnigen Freitag machten sich 8 unternehmungslustige Radler um 8.41 Uhr ab Duisburg-Buchholz S-Bahnhof auf den Weg nach Boisheim um die Maas zu erkunden.In den DB-Zügen war an diesem Tag sehr viel Platz und die Fahrzeiten wurden trotz kurzer Umsteigezeit eingehalten.

Also diesmal - auch auf die Rückfahrt bezogen – ein großes Lob an die Deutsche Bahn.

 

 Leider holte uns aber unterwegs der Freitag, der 13. unser „Schwarzer Freitag“ ein. Es stellte sich heraus, dass der Maas-Hopper mit dem wir von Steyl nach Arcen schippern wollten an diesem Tag eine Pause machte.

 

Wir mussten neu disponieren und sind dann folgende neue Strecke gefahren:

 

Nach Boisheim - unserem Zielbahnhof - erreichten wir schnell den Ort Born mit seinem schönen See. Danach ging es dann durch ein Naturschutzgebiet an der Schwalm entlang nach Brüggen. Am Schloss und an der Burg Brüggen ging es nun zügig durch ein großes Waldgebiet weiter an der Schwalm entlang zum Venekotensee.

 

Weiter ging es durch ein Naturschutzgebiet – Elmpter Schwalmbuch – über die „Alte Zollstraße“ zur Deutsch- Niederländischen Grenze. Vorbei am Kasteel Hillenraad erreichten wir bald ein großes Seengebiet  und damit auch den Ort Asselt an der Maas.

 

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es nun zu einer alten Windmühle – De Graue Beer - vorbei nach Beesel zum Cafe‘ Terras Maashof. Hier hatten wir einem wunderbaren Ausblick auf die Maas.

 

Anschließend erreichten wir schnell die Maasfähre nach Kessel. Dort steht als markantes Zeichen für den Ort die Kirche „Onze Lieve Vrouw Geboorte“  und die neu restaurierte Burg (8 Millionen) „Kasteel de Keverberg“. Nach einem gutem Eis in der dortigen hervorragenden Eisdiele erreichten wir bald der Maas stromab folgend und an der Schleuse in Belfeld vorbei die Fähre nach Steyl.

 

Aufgrund der Schwarzen Freitagsgegebenheiten ging es nun ohne Schiff weiter  nach Tegelen. Kurz vor der Grenze nach Deutschland erreichten wir vorher noch einen sehr schönen Biergarten neben einem ehemaligen Trappistenkloster.

 

Nach der Grenze waren wir schnell am Bahnhof von Kaldenkirchen. Hier beginnt die sehr schöne Eisenbahntrasse nach Kempen.  

 

Wir durchquerten den „De Wittsee“ und waren bald in Grefrath. Von hier aus waren wir schnell in Kempen und erreichten so das letzte Ziel unserer Schwachheiten, nämlich den Buttermarkt. Wie jeder gut Informierte weiß gibt es hier ein hervorragendes Eiscafe, welches in heißen Sommerzeiten ein unbedingtes Muss ist.

 

Ab Kempen fuhr unser Zug um 20.15 Uhr ab und wir erreichten nach umsteigen in Düsseldorf um ca. 21.30 Uhr wieder unsere Heimat.

 

Die gesamte Fahrstrecke betrug bei herrlichem Sommerwetter und viel Schatten 70 km.

 

Radtour von Emmerich nach Rheinberg am 6. Juli 2018

 

Um 9.00 Uhr trafen sich 4 Radfahrer an der Ecke Neidenburger Straße /Dickelsbachbrücke, Großenbaumer Allee und Sittardsberger Allee um sich auf den Weg zum Duisburger Hbf. zu machen. Dort fuhr dann der Zug planmäßig nach Emmerich um 9.44 Uhr ab.

Schnell erreichten wir die Rheinpromenade in Emmerich und es ging über die Rheinbrücke auf die andere Rheinseite. Dort fuhren wir durch eine bäuerliche Niederrheinlandschaft über den Ort Wissel am Wisseler See vorbei nach Kalkar.

Hier machten wir an einem ruhigen schattigen Platz im Brauhaus Kalkarer Mühle eine gute Mittagspause. Danach ging es durch Felder und auf kleinen Wegen an Seen vorbei nach Durchquerung eines Golfplatzes nach Obermörmter.

Hier folgten wir dann dem Rhein bis zur Xantener Nordsee und erreichten danach schnell auch die Xantener Südsee.  Dort ließen wir uns im Hafen bei Plaza del Mar zu einem verdienten Eis und anderen Südseegegebenheiten nieder.

Weiter ging es danach über die Bislicher Insel am Vogelparadies vorbei zur Weseler Rheinbrücke. Da das GPS-Gerät ausgefallen war, entschlossen wir uns aufgrund von besserer Wegekenntnis nicht nach Friedrichsfeld sondern nach Rheinberg zu fahren um dort den Zug zu erreichen.

Der Zug war pünktlich und nach Erreichen des Duisburger Hbf. fuhren wir von dort mit dem Fahrrad weiter und waren um ca. 19.30 Uhr zu Hause.

Die gesamte Fahrstrecke von Emmerich bis Rheinberg betrug bei wunderbarem Wetter 70 km.

Radtour am 10 Juli  Entenfang - Mühlheimer Wald - Saerbeck -Breitscheidt-Schloß Linepp- in der Drucht- Sechs Seen Platte 

 

Mit12 Teilnehmern sind wir in die den meisten bekannte Umgebung von Duisburg gestartet. Da es aber so viele Möglichkeiten gibt den Mülheimer Wald zu durchqueren gibt, war auch diese Radtour wieder abwechslungsreich. Gleichzeitig stellte sie auch technische Herausvorderungen an die Gruppe, musste doch der Schlauch in einem Vorderrad gewechselt werden. Alle Golfer des Golfclubs in Selbeck hatten wohl schon Mittagspause als wir am Clubhaus vorbeiradelten.So konnten wir unbehelligt von umherfliegenden Golfbällen weiter nach Selbeck fahren. Dort kreuzten wir die B1 nach Mülheim, um unseren Weg Richtung Ruhrtal fortzusetzen. Bevor uns aber der Übermut einer rasanten Abfahrt ins Ruhrtal erfasste, bogen wir rechts unter der A52 ab richtung Breitscheid. Wir landeten im Paradies aller Bachfreunde. Bemerkenswerte Flußläufe begleiteten uns oder zwangen uns zu ihrer Überquerung. Langkampbach,Hummelsbach,Mückeshoferbach und Linneper Bach heißen die in jedem Quiz gefragten Gewässer rund um Breidscheidt. Der Weg führte uns durch Feld und Wald. Und siehe da oder auch dort, begrüssten uns,an zwei unterschiedlichen Stellen,zwei Rehe. Nach der überraschenden Naturkunde folgte mit dem Schloß Linnep das achitektonische High Light der Tour. Lange konnten wir aber dort nicht verweilen, weil High Noon schon überschritten war, die Magenuhr schon schrill läutete. In dem Lokal Lumare-Zur Grenze haben wir dann im Innnenhof gesessen und uns an den preiswerten aber leckeren Gerichten der italienischen Küche erfreut. Vorbei an dem Lintorfer Waldsee und  an den mondänen Häusern der Lintorfer Waldsiedlung begann der Heimweg über das Lintorfer Pferde Mekka Gut Hülchrath, die Drucht und den Entenfang.

https://www.komoot.de/tour/35737589

 

Fahrradtour Rund um Dülmen vom 30.6.2017

 

Um 9 Uhr haben wir , 11 radelnde Netzwerker, uns am Standort des Anhängers auf der Sittardsberger Allee getroffen und geneinsam die Fahrräder verladen. Hans Peter Andresen hat dann den Anhänger in die Nähe des Freibades und des Stadions nach Dülmen gezogen. Von dort sind wir dann zu der Rundtour um Dülmen herum bei herrlichem Sommerwetter gestartet.

 

Erst einmal mussten wir uns den Weg durch ein schönes Wohngebiet in die Dülmener Innenstadt suchen. Dabei haben wir leider die 120 Jahre alte Klosteranlage  Marian Hamicolt verpasst.

http://www.kloster-hamicolt.de/

Aus der Dülmener Innenstadt ging es dann gleich  in den Wildpark Dülmen. Dieser englische Landschftsgarten wurde um 1860 eröffnet. Der 250 Hektar große Park mit vielen Sichtachsen, kleinen Seen und einem alten Baumbestand war Teil der Gartenanlagen des Schloss Dülmen des Herzog von Croy, das 1830 erbaut aber 1945 zerstört wurde. In den Wiesen, Wäldern und Seen in dem 250 Hektar großen Areal leben Damwild, Rotwild und Heidschnucken. Die Teiche sind Heimat für eine Reihe von Vogelarten.https://de.wikipedia.org/wiki/Wildpark_Dülmen

Durch kleine Dorfschaften führte uns der immer von Alleen gesäumte Weg.

Nach 15 km erreichten wir das rund 360 Hektar große sich im Privatbesitz des Herzogs von Croy befindliche Naturschutzgebiet mit den dort lebenden 300 bis 400  Dülmener Wildpferden. Damit wir einen guten Überblick über die Herde bekommen konnten, hatten sich alle Pferde im Schatten einer Baumreihe versammelt. Besonderes Interesse fanden die trächtigen Stuten und die zahlreichen Fohlen. Die Hengste gingen in der Herde unter.https://www.wildpferde.de/index.php?id=3

Nach 18,1 km folgte die Einkehr im Bauern Café Schnieder in Merfeld. Um 13.30 waren wir zu früh. Die größere Kuchenauswahl für den Nachmittag war noch nicht fertig. So nahmen wir mit den gut schmeckenden Rhabarber Baiser und Eierlikör Torten vorlieb. Für den herzhaften Gaumen wurde uns Schinkenbrot serviert.

Weitere 8 Km weiter bei Km 26,3 erreichten wir in Welte den Teich und den Rhododendronwald einer Gärtnerei. Die unter großen Fichten im Wald stehenden Rhododendren waren natürlich jetzt schon verblüht.

Von dort radelten wir locker durch Felder die 7 Km wieder bis zum Ausgangspunkt am Dülmener Stadion zurück.

26.Juni Dienstag Radtour 25 Km 

 

Zu unserer gemütlichen 25 Km Radtour trafen sich 12 radfahrbegeisterete Netzwerker um 11 Uhr bei schönem Sommer Wetter an der Arlberger Str.

 

Vom Forsthaus am Wambachsee sind wir dem Dickelsbach bis in die Heltorfer Mark gefolgt, bis wir die Lintorfer Waldstraße, die Angermund und Lintorf verbindet erreicht hatten. Von dort statteten wir Angermund einen Besuch ab,

um dann an der Burg Angermund http://amt-angermund.de/2016/12/20/kellnerei-und-burg-angermund/ vorbei dem Angerbach zu folgen. Nach der Überquerung des Angerbaches hatten wir eigentlich vor durch den Hinkesforst direkt nach Lintorf zu fahren. Daraus wurde dann eine sehr schöne Hinkesforst Rundfahrt, die wieder an der Lintorfer waldstraße endete. So konnten wir auf dem Weg nach Lintorf auch noch die uralte Korbweide besuchen. In Lintorf fanden wir dann im Biergarten des Bürgershof einen schönen Platz für unsere Gruppe. Der Bürgershof ist eine der wenigen ehemaligen historischen Hofanlagen der Gegend. Seit 1597 dient der Bürgershof schon als Gaststätte. Wohl gestärkt suchten wir uns den Weg durch Lintorf Richtung Entenfang. Dabei konnten wir einen längeren Aufenthalt an einem Handarbeitsgeschäft noch gerade vermeiden. Die Lintorfer Mark und die Drucht haben wir rechts liegengelassen ,um  dann links über den Bahnübergang entlang der Bahnstrecke Duisburg Bissingheim - Düsseldorf wieder die Sechs-Seen-Platte zu erreichen. Von der BG U.Klink fand dann jeder wieder selber den Weg nach Hause.

 

 

Mittwoch der 16.Mai 2018 ‚Tour der Sinne‘

 

Das Wetter war uns hold an diesem Mittwoch, so dass wir eine sehr schöne und ‚sinnige‘ Radrunde erleben konnten.

Wer kennt sie alle auf Anhieb? Sie sind uns oft gar nicht bewusst. Meist nutzen wir sie wie selbstverständlich und denken wenig über sie nach.

  • der Sehsinn (Augen)
  • der Geruchssinn (Nase)
  • der Gehörsinn (Ohren)
  • der Haut- oder Tastsinn (Haut)
  • der Geschmackssinn (Zunge)
  • der Bewegungssinn
  • der Gleichgewichtssinn

Diese Radtour sollte ein bewusstes Wahrnehmen unserer Sinne werden. Gegenseitig machten wir uns dann auch auf verschiedene Sinneswahrnehmungen aufmerksam.

 

Besonders nahmen wir unsere Umgebung mit den Augen wahr, der Geruchssinn wurde durch die vielen jetzt blühenden Sträucher und Bäume angenehm beansprucht, auf das Gezwitscher der Vögel achteten wir in besonderem Maße, der Geschmackssinn wurde dann beim leckeren Kuchenessen auf dem Eller Hof getestet, dem Bewegungs-und Gleichgewichtssinnen stellten wir uns über die gesamten ca. 30km der Radstrecke, schließlich konnten wir den Fahrtwind auf unserer Haut als letzten Haut-und Tastsinn spüren.

 

Es wurden also alle uns zur Verfügung stehenden Sinne bei unserer Mittwochfahrt angesprochen. Welch ein bewusstes Radfahrerlebnis! Allen die verhindert waren, rate ich, dies auch einmal für sich auszuprobieren, es lohnt sich.

 

Wie ihr seht, ist Radfahren nicht nur eine Sportart die der Gesundheit nutzt, sondern Radfahren kann auch ein sinniges Erlebnis werden.

 

Siegfried Enge

Montag den 7. Mai 2018 17-Seen-Rundfahrt

 

Kaiserwetter war angesagt an diesem schönen Maimontag. Wir haben es dann auch auf unserer 17-Seen-Rundfahrt in vollen Zügen genossen.

14 Radler/innen waren neugierig auf diese 17 Seen. So viele soll es in unserer näheren Umgebung geben? Einige konnten es kaum glauben aber es waren tatsächlich 17 an der Zahl.

Hier noch einmal zum nachzählen:

Remberger See, Großenbaumer See, Rahmer See, Angermunder See, Entenfang, Weißer See, Haubach See, Wildförster See, Wolf See, Wambach See, Masuren See, Böllert See, Blauer See, Barbara See, Regattabahn, Berta See, Margareten See.

Zwischendurch machten wir Halt an einer Pizzabude in Angermund und ließen uns dort die wirklich leckere Pizza schmecken.

Nicht alle Seen konnten wir von den Wegen aus in ihrer vollen Pracht sehen aber stellenweise erahnen wo sie sich hinter Bäumen und Sträuchern verbargen. Wer möchte, kann diese Tour ja noch einmal alleine abfahren und sich die Seen in Ruhe ansehen.

Insgesamt war unsere Tour 36km lang.

 

Siegfried Enge

Samstag 21.4.2018  2. Fahrradtour                                              Von Weeze durch den Nationalpark De Maasduinen zur Maas und über Twisteden und Kevelaer zurück nach Weeze

Um 9 Uhr trafen sich 12 Fahrradfahrer zu einer Rundtour, die Siegfried ausgearbeitet hatte, zum Verladen der Fahrräder in den Anhänger.Dann begann die Sternfahrt nach Weeze, wo wir uns alle auch an einem für den Anhänger geeigneten Parkplatz an der Niers in der Nähe des Weezer Tierparks wiedertrafen.

Gerade dieser Tierpark ist ja die Heimat seltener vom Aussterben bedrohter Vogelarten wie die Cröllwitzer Puttenhenne. Nachdem Weihnachten schon zwei seltene Tauben aus dem 24 Stunden ohne Eintritt zugänglichen Tierpark gestohlen wurden, berichtete die Rheinische Post nun von Dieben die letzte Woche eine Warzenente und zwei Küken mit einer Cröllwitzer Henne entwendet haben.

Aber nicht diese Kriminalgeschichte machte Weeze über den Niederrhein hinaus bekannt. Denn Weeze ist ja nicht, wie einige auswärtige Fluggäste meinen, ein Stadtteil von Düsseldorf. Vermarktet doch Ryanair den Flughafen unter Düsseldorf (Weeze). Nur aus der Fußnote „ca. 70 Kilometer von Düsseldorf“ wird erkennbar, dass es sich um einen sehr weit entfernten Stadtteil am linken Niederrhein handeln muss.

Diesen Flughafen, der Weeze als Royal Air Force Laarbruch und heutigen Airport Weeze bekannt gemacht hat, gibt es schon seit 1933.

Uns interessierte aber nicht der Flugbetrieb, sondern das schöne Umland um den weitläufigen Flugplatz, dessen ehemalige militärischen Anlagen heute privat von einer Championzucht bis hin zu Ferienhäusern genutzt werden.

Unsere Radtour führte uns aus Weeze heraus in Richtung Niederlande. Zunächst auf dem Radweg entlang einer Landstraße vorbei an Feldern und Bauerhöfen. Es handelt sich hier um eine Kulturlandschaft mit vielen ehemaligen Heiden und Mooren. Mit Ausnahme des Laarbruchs,der im 14. Jahrhundert kultiviert worden ist, wurden die anderen Feucht- und Heidegebiete sowie Moore erst um 1900 kultiviert.

 

Diese als Kulturlandschaft "Maasterrassen" bezeichnete Gegend ist Teil der Flussterrasse ,die sich von Arcen bis nach Goch entlang der niederländischen Grenze von hinzieht.

 

Das diese langausgestreckte Flussterrasse bis zu 35 m über dem Meeresspiegel liegen kann, haben wir dann erfreulich zu spüren bekommen, als wir zum Nationalpark De Maasduinen hinunter „düsten“. Wir waren nun in den Niederlanden angekommen.

 

Von nun an ging es von „Knooppunt“ zu „Knooppunt“. Das Knotenpunktnetz wurde von Belgiern entwickelt, um Freizeitradlern ein einfaches Orientierungssystem entlang schöner Wege zur Verfügung zu stellen. Dabei geht es nicht um die Schnellsten, sondern um die schönsten Verbindungen von A nach B.

 

So fanden wir auch an Knooppunt 30 das Reindersmeer. In den Jahren um 1960 wurde hier Sand abgebaut. Aus dieser ehemaligen Sandgrube ging das Reindersmeer und das benachbarte Leukermeer hervor. Das Reindersmeer ist eine ökologisch sensible Naturlandschaft, die sich von dem, mit der Maas über einen Kanal verbunden Leukermeer deutlich unterscheidet. Denn am Leukermeer stehen Freizeiteinrichtungen, Schwimmbad und ein langer Sandstrand bei schönem Wetter vielen Menschen zur Verfügung.

So genossen wir am Reindersmeer unsere Trinkpause lieber in der Ruhe der Natur.

Nach der Pause ging es auf sandigen Boden vorbei am Seeufer und durch Wald in Richtung Maas. So langsam begannen einige vom leckeren Spargelessen zu träumen. So fuhren wir in den Ort Well an der Maas ein – nur auf die Restauration konzentriert- und übersahen das Wasserschloss Well.

Das Schloss Well umgeben von zwei Wassergräben wurde im 13. Jh. erbaut, um den Fährübergang bei Well zu schützen. Es gilt als ein Juwel unter den Schlösser in Nordlimburg. Heute gehört es dem "Emerson College" aus Boston, das dort ein europäisches Bildungszentrum für die Studenten betreibt.

Da das Menu Restaurants Brienen aan de Maasdes -mit wunderschöner direkt an der Maas gelegner Gartenterasse - mit seinen 7 Gängen unseren Zeitrahmen sprengte, mussten wir ein paar Meter weiter fahren.

Aber auf der kleinen Terrasse des kleinen Hotels la Bell Meuse konnten wir aus einer übersichtlicheren Karte mit Sandwiches, Suppen und hausgemachten Apfelkuchen a la Mutter unseren Hunger stillen und ein Amstel Radler oder Bavaria 0% trinken. Die 117 € pro Person für ein 7 Gang Menu konnten wir bei La bell Meuse nicht ausgeben.

Nach der Stärkung führte der Weg an der Maas entlang, bis uns Schilder und Navigationsgerät daran erinnerten, dass wir ja über Twisteden nach Kevelaer fahren wollten. In Twisteden hörten  wir von unserer Radroute, die sich im Freizeitpark „Das Irrland“ freuenden Kinder. Der Park entstand aus Maislabyrinth, das ein Bauer angelegt hatte und wurde über mehrere Jahre zu einem Park mit einer Fläche von etwa 300.000 m² ausgebaut.

Von Twisteden bis Kevelaer reifte in der Gruppe der Wunsch nach einem Eis. In Kevelaer war uns aber die Fußgängerzone zu voll, so dass wir erst noch an der Niers entlang 8 km bis nach Weeze radeln mussten.

Weeze war schon in Sichtweite, als uns Raphaël Freiherr von Loë mit seinem Wasserschloß Wissen den Weg versperrte. Seit 16 Generationen leben die von Loe auf Schloss Wissen direkt an der Niers.

Vorburg, Kernburg mit Haupthaus und Schlosskapelle, Schlossmühle und Schlosspark dienen heute nicht nur als Wohnung der Besitzer, sondern beherbergt auch einen Forst- und Gutsbetrieb,  Ateliers und Werkstätten, sowie einen Hotelbetrieb in den ehemaligen Gesindehäusern.

Wären wir ein kurzes Stück auf der Landstraße und nicht an dem anderen Niersufer weitergefahren, hätten wir uns diese Wasserburg auch anschauen können, denn der Innenhof ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Aber als nächstes Ziel hatte sich die Eisdiele in Weeze in den Köpfen festgesetzt.

Am Ziel unserer Rundreise gab es dann noch das erträumte Eis im Becher. Der Waldbeerbecher war mit 5 Bestellung der absolute Hit.

Nach der Beladung des Anhängers fuhren wir dann um 17:45 wieder nach Duisburg.

Reinhold Pollmann

Samstag 24.3.2018 Rund um Wegberg im Schwalm-Nette-Gebiet

 

Die Premiere ist gelungen!

 

Die Fahrt mit dem großen Anhänger für unsere Räder nach Wegberg im Schwalm-Nette-Gebiet, hat hervorragend geklappt. Das Verstauen und Abladen der Räder hat zwar mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet aber fürs nächste Mal wissen wir nun Bescheid.

 

Eine weitere Premiere war das Finden der Strecke mittels meines Fahrradcomputers, nach einer Strecke die ich nicht vorher abfahren konnte. Ich musste mich also auf einen unbekannten Radler verlassen, der seine Strecke ins Netz gestellt hatte. Das hat er aber sehr gut gemacht und uns eine sehr schöne Radrunde quer durchs Schwalm-Nettegebiet beschert.

 

Wir fuhren entlang der Schwalm, durch das feuchte Bruchgebiet, an mehreren Wassermühlen, vielen Riedgedeckten wunderschönen Häusern vorbei und kamen nach ca. 40 km wieder am Ausgangsort in Wegberg an.

Zwischendurch machten wir Rast in einer italienischen Eisdiele wo wir uns bei schönsten Sonnenwetter mit Eis und heißem, sehr leckeren Apfelstrudel belohnten.

 

Die erste Tour war schon eine Herausforderung für unsere Gesäßpartie und die Muskulatur. Wir trainieren aber fleißig weiter, sodass dieses kleine Ärgernis in Zukunft kleiner werden wird.

 

10 Radler/innen wagten diesen Premiereausflug und haben ihn nicht bereut. Leider konnten min. 5 angemeldete Radler/innen aus Krankheitsgründen nicht teilnehmen, wollen aber beim nächsten Mal dabei sein.

 

Die nächste Fahrt mit dem Fahrradtransportanhänger findet wie geplant, am Samstag den 21. April statt. Wir fahren einen Rundkurs von und nach Weeze ab. Zwischenstation wird in den Maasduinen sein. Insgesamt ist die Strecke 45km lang.

 

Siegfried Enge

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