geben und nehmen
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Berichte Radgruppe

Radtour über die Balkantrasse am 3. November 2018

 

Heute machten sich 3 unternehmungslustige Radfahrer auf den Weg um nicht den Balkan, aber doch die Balkantrasse zu erkunden.

Das Teilstück der Deutschen Bahn von Remscheid-Lennep bis Opladen wurde wegen der Streckenführung durch dünnbesiedeltes Gebiet und des bergigen, kurvenreichen Trassenverlaufs auch Balkantrasse genannt.

 

Mit einiger Verspätung - nach 9 Uhr - kam die S-Bahn in Duisburg-Buchholz an, was uns schon etwas an den Balkan erinnerte.

Nach dem Umstieg in Solingen-Ohligs gelangten wir über die Müngstener Brücke zu unserem Startpunkt Lennep.

Bei herrlichem Sonnenschein ging es über die Balkantrasse nun nach Wermelskirchen. Hier gab es nach 8 km erst einmal ein gutes Frühstück. Danach folgten wir der kurvenreichen und immer abwärts geneigten Trasse – über 30 km bei 300 m Höhendifferenz - bis zum Ende nach Opladen.

Ab Opladen fuhren wir mehr oder weniger an der Wupper entlang bis zur Wuppermündung am Rhein. Mit der Fähre Hitdorf Langel wechselten wir dann auf die linke Rheinseite.  Hier erreichten wir nach einiger Zeit den Ort Zons und kehrten dort im Schloss Café ein.

Anschließend ging es mit der Fähre Zons-Urdenbach wieder auf die rechte Rheinseite und durch die Urdenbacher Kämpe zum Schloss Benrath. Weiterhin ging es nun am Benrather Bahnhof vorbei durch den Forst Benrath zum Unterbacher See. Von hier aus war es nicht weit zum Bahnhof Düsseldorf-Eller, wo wir schnell die S 1 erreichten.

Wir waren um ca. 18.00 Uhr wieder zuhause und hatten eine Strecke von 65 km zurückgelegt.

 

Manfred Hopf

 

Radtour von Dernau nach Bonn am 18. Oktober 2018

 

Am 18. Oktober 2018 zog es 6 Radfahrer mehr zum Süden hin, obwohl der Himmel an diesem Tage auch dort überall bedeckt war.

Wir fuhren um 9.00 Uhr mit dem Zug über Duisburg Hbf. nach Remagen. Von dort ging es mit der Ahrtalbahn nach Dernau.

An der Ahr entlang fuhren wir zunächst zur Dagernova Weinmanufaktur, der Winzergenossenschaft im Ahrtal.

Eine fränkische Ahrtal-Siedlung im 8. Jahrhundert wird als "Dagernova", das heutige Dernau, erstmals urkundlich erwähnt. Der überlieferte Name stand Pate bei der Gründung der Weinmanufaktur Dagernova, die sich auf eine über 1.000-jährige Weinbautradition besinnt und auf "handgemachte" auserlesene Qualität setzt.

Danach ging es weiter an der Ahr entlang zum Kloster Marienthal. In der dortigen Gaststätte und dem einmaligen Ambiente des Klostergartens entbrennt des Öfteren ein kleiner Streit über Keller und Küche. Wovon sollte man eigentlich mehr begeistert sein: Von der Qualität und Vielfalt des Kellers oder der Küche?

Uns war das eigentlich egal, denn sowohl die angebotenen Weine wie auch unsere Flamm- oder Zwiebelkuchen haben uns hervorragend geschmeckt.

Nach dieser Stärkung ging es weiter über Ahrweiler, Bad Neuenahr und Sinzig zur Mündung der Ahr in den Rhein.

Kurz danach erreichten wir die Brücke von Remagen. Es ist vielleicht interessant, welchen Zusammenhang es hier mit unserer Gegend gibt. Beim Rückzug der Heeresgruppe B unter Generalfeldmarschall Walter Model auf die rechte Seite des Rheins 1945 sollten nach dem Willen der Wehrmachtführung – die Geschichte ist bekannt -  alle Rheinbrücken gesprengt werden.

Am 21. April 1945 erschoss sich Walter Model unter einer Gruppe Eichen im Spee’schen Wald, zwischen Wedau und Lintorf unweit der Sechs-Seen-Platte.

 

Auf unserer weiteren Rheinfahrt kamen wir zum Weinhäuschen am Rhein. Es gibt dort eine königliche Küche mit österreichischen und lokale Spezialitäten.  

Nach dieser letzten guten Pause fuhren wir zum neuen Haltepunkt „Bonn UN Campus“ der Deutschen Bahn.

Die gesamte Fahrstrecke betrug 47 km. Wir hatten die Fahrt von Remagen nach Köln kurzfristig in die Fahrt von Dernau nach Bonn abgeändert.

 

Die Rückkehr nach Buchholz erfolgte gegen 21.00 Uhr.

 

Manfred Hopf

 

Radtour am 13. Oktober 2018 von Kevelaer nach Duisburg

 

Diesmal hatten sich 6 Radbegeisterte das  Ziel gesetzt von Kevelaer nach Duisburg-Buchholz zu fahren.

Zunächst ging es mit dem Zug um 9.30 Uhr von Duisburg-Buchholz zum Düsseldorfer Hbf. und von dort recht zügig zum Bahnhof Kevelaer.

Von hier fuhren wir zur Marienbasilika und zur Kerzenkapelle. Dies sind prachtvolle, schöne Kirchenorte bei denen man sich die Zeit nehmen sollte sie zu besichtigen. Leider wurden an diesem Tag dort Messen gefeiert und wir konnten nur einen kurzen Blick in diese Kirchen werfen.

Nach dem Besuch der Gnadenkapelle ging es nun weiter über Wetten nach Kapellen um eine Kaffeepause zu machen. Leider befanden wir uns aber auf dem Land wo die Backstuben am Samstag um 13.00 Uhr geschlossen haben.

Nach einiger Zeit fanden wir aber auf unserem Weg einen guten Rastplatz um das Versäumte mit eigenem Mundvorrat nachzuholen.

Danach erreichten wir auch schon den Bearlagshof, einem herausragenden Restaurant in der Nähe von Issum. Nach dem wir uns dort ausreichend gestärkt hatten ging es weiter zum Kloster Kamp.

Um Gastfreundschaft als typisch klösterliche Tradition neu mit Leben zu füllen, ist dort im alten Refektorium ein Kloster-Café eingerichtet worden.  Das Klostercafé wird als Spenden-Café – fair und lecker – geführt.

Nach einer guten Kaffeepause ging es über Kamp-Lintfort durch den Baerler Busch zum Rhein. Stromauf folgten wir nun unserem Vater Rhein bis zur Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke und waren dann wieder schnell in Buchholz.

 

Die gesamte Strecke betrug 66 km, da wir nicht wie zuerst vorgesehen zum Heesenhof gefahren sind.

 

Manfred Hopf

 

Radtour am 9. Oktober 2018 zum Haus der Japanischen Kultur

 

Bei gutem Wetter machten sich an diesem Tag um 9.00 Uhr vom Kirchplatz aus 7 Radfahrer auf den Weg nach Düsseldorf. Vielleicht um auch die symbolträchtige Zahl 12 zu erreichen stießen noch 5 weitere Radfahrbegeisterte unterwegs zu uns.

Zunächst erreichten wir den Klemensplatz in Kaiserswerth. Dort gab es erst einmal Kaffee- oder Eisgenuss. Danach ging es mit der Fähre auf die andere Rheinseite und am Freibad Lörick vorbei bis zur Theodor-Heuss-Brücke.

Hier hatten wir eine größere Stärkung verdient und kehrten in der Brauerei Johann Albrecht ein.

Anschließend besuchten wir das Haus der Japanischen Kultur. Schon ein kurzer Rundgang durch den dortigen Garten vermittelte einen Eindruck von der tiefen Verwurzelung der traditionell japanischen Kultur im Buddhismus. Sowohl die Gartenanlage als auch das japanische Haus gaben uns das Gefühl der Achtsamkeit und auch der stillen Einkehr.

 

Danach fuhren wir über die Theodor-Heuss-Brücke auf der rechten Rheinseite bis zum Nordpark. Hier besichtigten wir den dortigen Japanischen Garten.

Während die Japaner ihren Gärten sehr symbolische Bedeutung beimessen und als Orte der Besinnung verstehen, sind Gärten in Deutschland mehr praktisch Orte der Erholung. Bei unserer knappen Zeit hatten wir weder für das Eine noch das Andere Zeit.

Nach einer kurzen Kaffeepause im Café im Nordpark befanden wir uns schon wieder auf der Rückfahrt.

Die gesamte Radtour betrug ca. 52 km.

 

Manfred Hopf

 

Radtour am 5. Oktober 2018

von Haltern nach Dinslaken

 

Es waren wieder einmal 6 Pedalritter, die sich um 9.00 Uhr mit dem Zug auf den Weg nach Haltern machten.

Dies war allerdings einfacher gesagt als getan. Auf dem Duisburger Hbf. sollte unser Zug zunächst auf Gleis 10 fahren, danach auf Gleis 11 und zum Schluss sollten wir innerhalb von 3 Minuten auf Gleis 13 sein.

Wir kamen ganz schön ins Schwitzen und zum treppenrunter und treppenrauf Tragen, um in allerletzten Sekunde den Zug nach Haltern zu erreichen.

In Haltern fuhren wir bei sehr schönem Wetter zunächst am Römermuseum vorbei zur Tannenberg Kapelle. Nach einer kurzen Pause ging es am Ludgerusbrunnen vorbei zum Schloss Lembeck. Im Café am Schloss gab es dann dort eine ausgiebige Kaffeepause.

Danach erreichten wir schnell die Milchhaltestelle vom Hof Kerkmann. Es gibt dort frische, naturbelassene Rohmilch.

An der Milchtanke erwarben wir nun einen Liter frisch gemolkene Kuhmilch. Nach dem Verzehr konnten wir bestätigen, dass für Genießer der intensive, sahnig-süße bis nussige Geschmack der Inbegriff von natürlichem Genuss ist.

Wir störten uns nicht daran, was der Gesetzgeber rät: „Rohmilch ist unbehandelt sollte vor dem Verzehr auf mindestens 70° C erhitzt, bei 5° C oder weniger aufbewahrt werden“.

Als einer der Höhepunkte unserer Radtour konnten wir uns noch mit Frau Kerkmann über viele Gegebenheiten der Milchwirtschaft unterhalten.

Aber dann hieß es doch, an der Milchhaltestelle auftanken und abfahren.

 

Nach einiger Zeit erreichten wir nun Schloss Raesfeld. Dort kehrten wir im Restaurant „Zur Schlosskapelle“ ein. Ausreichend gestärkt fuhren wir nun durch den Schlosspark in Richtung Dämmerwald, der jetzt das erste ausgewiesenes Wolfsgebiet von NRW ist.

Nach mutiger Durchquerung des Wolfsgebietes kamen wir nach längerer Zeit an die Lippe und den Wesel-Datteln-Kanal.

Anschließend erreichten wir den Flugplatz Schwarze Heide mit dem gleichnamigen Restaurant. Von hier aus ging es nach einer längeren Pause durch das Naturschutzgebiet Kirchhellen zum Rotbachweg. Es wurde nun immer schneller dunkel und da kam es gut aus, dass wir um 19.30 Uhr den Bahnhof Dinslaken erreichten.

Die weitere Fahrt nach Duisburg war zügig, so dass wir gegen 20.45 Uhr zurückkehrten.

Die gesamte Strecke betrug 74 km bei wunderschönem Herbstwetter.

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 19. September 2018

zum Museum "Insel Hombroich"

 

Heute hatten 5 Radler mehr ein kulturelles Interesse und machten sich um 9.00 Uhr auf den Weg zum Museum Insel Hombroich.

Zunächst ging es nach Kaiserswerth zum Clemensviertel um dort eine gute Kaffeepause zu machen.

Danach überquerten wir mit der Fähre den Rhein und waren schon nach kurzer Zeit in Meerbusch.

Anschließend erreichten wir Neuss und danach Holzheim.

 

Hier besuchten wir zunächst auf dem Museumsgelände die Raketenstation.  Auf der NATO-Raketenstation wurden früher Nike-Raketen bereitgehalten. Vor der Anlage kam es in den 1980er Jahren zu Demonstrationen und Sitzblockaden durch Anhänger der Friedensbewegung. Die Raketen wurden 1988 demontiert, der Stützpunkt 1990 geschlossen.

Karl-Heinrich Müller erwarb 1994 das Areal und ließ die vorhandenen Gebäude umbauen.. Auf dem Gelände arbeitet heute eine Vielzahl von Künstlern, Dichtern, Komponisten und Wissenschaftlern.

 

Danach ging es dann weiter zum Museum Insel Hombroich.

Vielleicht ist die Insel nur zu erleben, nicht zu beschreiben, sagte der Museums- und Stiftungsgründer Karl-Heinrich Müller (1936-2007)

Das 1987 eröffnete Museum Insel Hombroich umfasst ein Landschaftsschutzareal von 21 ha und ist ein reines Tageslichtmuseum mit zehn begehbaren, teils als Ausstellungsgebäude genutzten Skulpturen, um Kunst und Natur sinnlich erfahrbar zu machen. Speisen und Getränke brauchten wir als Gäste nicht mitzubringen. Essen und Trinken gab es im dortigen Bereich der Cafeteria kostenlos.

Anschließend fuhren wir über den Erftradweg bis zur Mündung der Erft in den Rhein.

Nach dem Yachthafen von Neuss erreichten wir die Rheinpromenade von Düsseldorf. Hier bot es sich natürlich für uns an beim Zum Uerige eine kleine Rast einzulegen.

Danach war dann die Strecke bis zum Duisburger-Süden leicht zu bewältigen.

Nach 82 km kehrten wir um ca. 20.00 Uhr wohlbehalten nach Hause zurück.

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 15. September 2018

zur Zeche Zollverein

 

Vier unternehmungslustige Radfahrer machten sich heute um 9.00 Uhr bei gutem Wetter auf den Weg ins Ruhrgebiet. Zunächst ging es an der Ruhr entlang über Kettwig zum Baldeneysee.

Von dort aus erreichten wir an der Ruhr entlang später das Café Celona. Nach einer guten Kaffeepause ging es nun weiter nach Steele.

Von hier aus kamen wir zur Erzbahntrasse, die uns direkt zur Zeche Zollverein führte. Auf der Essener Zeche Zollverein befindet sich die größte freistehende Rolltreppe Deutschlands. Sie befördert Besucher in die zum Ruhrmuseum umgebaute Kohlenwäsche.

Die Daten:
Gewicht 220 Tonnen ;2 Gangways mit je 250 Stufen;
Höhe 24 Meter; Länge 58 Meter
Im oberen Bereich der Kohlenwäsche befand sich eine kleine Versorgungsstation, bei der wir uns erst einmal wieder stärkten.

Danach ging es dann durch Essen weiter zum Radschnellweg über den wir bis nach Mülheim Bahnhof gefahren sind.

Nachdem wir bei Café Plati noch ein Eis zu uns genommen haben, ging es am Mülheimer Wasserbahnhof vorbei in die Ruhrauen. Wir erreichten nun auch Saarn und den Nachbarsweg, über den wir dann schnell wieder an unseren Startpunkt gelangten.

Die gesamte Strecke betrug 82 km.  

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 8. September

vom Duisburger Süden zum Neandertal und zurück.

 

Bei gutem Septemberwetter sind wir mit 5 Radlern um 8.00 Uhr in Richtung Lintorf losgefahren. Wir erreichten nach einigen Hügeln das Angertal.

Von dort ging es zu unserer Mittagspause im Golfclub-Restaurant Obschwarzbach.

Danach erreichten wir mit weiter Sicht über das umliegende Land Metzkausen sowie Mettmann und das Neandertalmuseum.

Der nächste Ort war dann Erkrath, wo wir bei Panciera sehr guten Kaffee, Kuchen und Eis bekamen.

Gestärkt fuhren wir anschließend über Gerresheim und weiterhin über den Heinzelmännchenweg bis Grafenberg.  Nach dem Grünen See der Volkardeyer Seen erreichten wir Angermund.

Unsere Radtour hatte einem Radlerehepaar so gut gefallen, daß sie uns noch zu einem Abschiedstrunk nach Hause eingeladen haben. Nochmals vielen Dank an das Ehepaar Kammerevert.

Die gesamte Strecke betrug 71 km und unsere Rückkehr erfolgte gegen 18.00 Uhr.

 

Bericht Manfred Hopf

Radtour am 22. August 2018 von Düsseldorf Eller an den linken Niederrhein 

 

An diesem Tage sind wir um 9.00 Uhr von Duisburg-Buchholz mit der Deutschen Bundesbahn nach Düsseldorf-Eller gefahren.

Bis Benrath war die Welt noch in Ordnung. Leider fuhr aber unsere Fähre von Urdenbach nach Zons wegen Niedrigwasser nicht über den Rhein.

Dadurch entschlossen wir uns über die Fleher Brücke nach Zons zu fahren. Bis zu dieser Brücke waren es aber noch 12 km und unsere Radtour gewann dadurch etwas an Länge.

Schnell waren wir nun anschließend in Zons und entschlossen uns nun über Dormagen zum Kloster Knechtsteden zu fahren. Nach einer Pause in dem dortigen Restaurant ging es über den Strategischen Bahndamm zur Erft und von hier aus zum Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Die gesamte Strecke betrug 85 km.

Radtour am 21.7.2018 von Wachtendonk nach Walbeck und über Straelen zurück

 

Mit einer Gruppe von 9 Netzwerkern sind wir von Wachtendonk aus gestartet. Der Weg führte uns zunächst ein Stück in die Wachtendonker Altstadt und dann ein wenig an der Niers entlang Richtung Straelen. Um aber nicht schon auf dem Hinweg zu nahe an Straelen heran zu radeln sind wir von dem ausgeschilderten Radweg abgewichen und durch Felder und Auenlandschaft der Niers Richtung Punt geradelt. Zwischen den vielen Gewächshäusern haben wir aber trotz Navigationsgerät und GPS die geplante Route verlassen und sind mit einem kleinen Umweg im Spargeldorf Walbeck angekommen. Der Ortskern mit seinen historischen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert wie dem alten Pastorat, Schloss Walbeck, Haus Steprath und der Steparather Mühle wirkte um die Mittagszeit bei einer Temperatur von 29 Grad verlassen. Viele Restaurants, die zur Spargelzeit geöffnet haben, waren um die Mittagszeit geschlossen.

Wir fanden allerdings nach 20 Km einen schattigen, aber auch warmen Platz für unsere Mittagspause. Aber nach Speis und Trank riefen dann doch wieder die Räder zur Weiterfahrt.

Schon nach einem Kilometer war allerdings eine Fotosession angesagt. Das Motiv im Vordergrund war klar: wir. Der Hintergrund die Kokermühle neben der Steprather Mühle, in der heute noch gemahlen wird, die zweite Walbecker Windmühle, war ja viel interessanter als wir. Sie wurde wohl 1825 aus den Niederlanden nach Walbeck verbracht.

Koker bedeutet im niederländischen Köcher, in dem der Holzbalken steht, der die Verbindung von der Flügelachse mit dem Mahlwerk herstellt. Heute ist Sie nach umfangreicher Renovierung im Privatbesitz eines Architekten.

 

Weiter ging es durch die großen Flächen der Gärtnereien mit Topfpflanzen von der Kokermühle Richtung Straelen. Jetzt ohne Baum und Strauch wurde es zu ersten Mal auf dieser Tour unangenehm heiß auf dem Rücken.

 

Schnell kam aber Straelen, die Stadt der Blumenvermarktung und die heutige Heimat des von Josef Boquoi in Issum am Niederrhein gegründeten größtem Tiefkühlkostdirektvertrieb Europas, näher. Auf dem Marktplatz von Straelen gab es dann die verdiente Erfrischungs- und Eispause.

 

Wer wollte dann noch weiterfahren? 8 Km waren es noch bis Wachtendonk. Der leichte Sommerwind und einige aufziehende dunklere Wolken erhöhten die Fahrgeschwindigkeit, so dass wir nach dieser schönen Tour in der sehr schönen Altstadt von Wachtendonk die Räder wieder ausrollen lassen konnten

Radtour an die Ahr von der Quelle bis zur Mündung am 20. Juli 2018

 

Heute hatten sich 5 Radler ein etwas größeres Ziel gesetzt, bei dem die Deutsche Bundesbahn eine große Rolle spielte.

Wir begannen unsere Fahrradtour im S-Bahnhof Duisburg-Buchholz, um am Flughafenbahnhof den Regionalzug RE 5 Richtung Köln Deutz zu erreichen  Leider kam der RE 5 in Köln Deutz so verspätet an, dass wir den Anschlusszug nach Blankenheim-Wald nicht erreichen konnten.

Der nächste Zug fuhr 1 Stunde später, was auch größere Folgen für den restlichen Tag haben sollte.

Endlich erreichten wir den Bahnhof Blankenheim-Wald eine Stunde später als geplant. Zunächst es ging nach Blankenheim (550 Höhenmeter) zur Ahr-Quelle und dann sofort auf die ehemalige Eisenbahntrasse an der Ahr entlang.

Nach der ersten Pause im Cafe Frings-Mühle erreichten wir bald  Antweiler wo noch einige von uns schöne Erinnerungen aus der Schulzeit an das Schullandheim der Stadt Duisburg am Fuße des Aremberges hatten. Nach über 60 Jahren hatte sich viel verändert, so auch die Nikolaus-Lenz-Brücke, die früher in Wedau zwischen Masurensee und Wolfsee stand, stand und nach Antweiler versetzt wurde.

Nach Antweiler erreichten wir den Ort Schuld, wo wir bei der Bäckerei Schlösser gutes Eifeler Brot und ebenso guten Kaffee bekamen. Die kulinarische Fahrradreise ging weiter nach Insuln, wo wir uns  einen kleinen Abstecher in das Spitzenrestaurant und Hotel Ewerts nicht verkneifen konnten.

Über wunderschöne Wege fuhren wir nun frohgemut weiter bis uns vor Altenahr der Regen einholte. Überrascht vom Regen waren diejenigen , die keinen Regenschutz dabei hatten. Irgendwo unterstellen? Ja, eine gute Idee, wenn da nicht wieder die Deutsche Bahn ins Spiel kam.

 

Nicht nur die 1 Stunde morgentliche Zeitverzögerung, sondern auch

der Schienenersatzverkehr ab Ahrweiler durch Busse ohne Fahrradtransport zwangen uns nicht nur statt 67 km bis Ahrweiler, sondern 86 km bis Remagen zu fahren, wenn wir in Remagen den Zug um 20.43 Uhr erreichen wollten. Wir hatten keine Zeit zum Unterstellen und ganz wenig Zeit für die restlichen 35 km. Als kleine Abwechslung gab es dann zwischendurch auch noch Eisregen mit viel Wind. Zum Unterstellen wären die dortigen Tunnel eigentlich ideal gewesen, aber es musste im Regen weitergehen. Zu unserer Freude hörte

in Dernau der Regen dann plötzlich auf und war auf der weiteren Strecke wie weggeblasen. Nach Ahrweiler, Bad Neuenahr und Sinzig erreichten wir den Rhein und über die Walnuss-Allee die Mündung der Ahr in den Rhein. Auf dem Weg zum Bahnhof in Remagen konnten wir noch einen Blick auf die Brücke von Remagen werfen.

 

Wir kamen 5 Minuten vor Zugabfahrt an und hatten somit großes Glück nach Umstieg in Lohausen um 22.30 Uhr wieder in Duisburg-Buchholz zu sein.

 

Radtour an die Maas am Freitag, dem 13. Juli 2018

 

An diesem sonnigen Freitag machten sich 8 unternehmungslustige Radler um 8.41 Uhr ab Duisburg-Buchholz S-Bahnhof auf den Weg nach Boisheim um die Maas zu erkunden.In den DB-Zügen war an diesem Tag sehr viel Platz und die Fahrzeiten wurden trotz kurzer Umsteigezeit eingehalten.

Also diesmal - auch auf die Rückfahrt bezogen – ein großes Lob an die Deutsche Bahn.

 

 Leider holte uns aber unterwegs der Freitag, der 13. unser „Schwarzer Freitag“ ein. Es stellte sich heraus, dass der Maas-Hopper mit dem wir von Steyl nach Arcen schippern wollten an diesem Tag eine Pause machte.

 

Wir mussten neu disponieren und sind dann folgende neue Strecke gefahren:

 

Nach Boisheim - unserem Zielbahnhof - erreichten wir schnell den Ort Born mit seinem schönen See. Danach ging es dann durch ein Naturschutzgebiet an der Schwalm entlang nach Brüggen. Am Schloss und an der Burg Brüggen ging es nun zügig durch ein großes Waldgebiet weiter an der Schwalm entlang zum Venekotensee.

 

Weiter ging es durch ein Naturschutzgebiet – Elmpter Schwalmbuch – über die „Alte Zollstraße“ zur Deutsch- Niederländischen Grenze. Vorbei am Kasteel Hillenraad erreichten wir bald ein großes Seengebiet  und damit auch den Ort Asselt an der Maas.

 

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es nun zu einer alten Windmühle – De Graue Beer - vorbei nach Beesel zum Cafe‘ Terras Maashof. Hier hatten wir einem wunderbaren Ausblick auf die Maas.

 

Anschließend erreichten wir schnell die Maasfähre nach Kessel. Dort steht als markantes Zeichen für den Ort die Kirche „Onze Lieve Vrouw Geboorte“  und die neu restaurierte Burg (8 Millionen) „Kasteel de Keverberg“. Nach einem gutem Eis in der dortigen hervorragenden Eisdiele erreichten wir bald der Maas stromab folgend und an der Schleuse in Belfeld vorbei die Fähre nach Steyl.

 

Aufgrund der Schwarzen Freitagsgegebenheiten ging es nun ohne Schiff weiter  nach Tegelen. Kurz vor der Grenze nach Deutschland erreichten wir vorher noch einen sehr schönen Biergarten neben einem ehemaligen Trappistenkloster.

 

Nach der Grenze waren wir schnell am Bahnhof von Kaldenkirchen. Hier beginnt die sehr schöne Eisenbahntrasse nach Kempen.  

 

Wir durchquerten den „De Wittsee“ und waren bald in Grefrath. Von hier aus waren wir schnell in Kempen und erreichten so das letzte Ziel unserer Schwachheiten, nämlich den Buttermarkt. Wie jeder gut Informierte weiß gibt es hier ein hervorragendes Eiscafe, welches in heißen Sommerzeiten ein unbedingtes Muss ist.

 

Ab Kempen fuhr unser Zug um 20.15 Uhr ab und wir erreichten nach umsteigen in Düsseldorf um ca. 21.30 Uhr wieder unsere Heimat.

 

Die gesamte Fahrstrecke betrug bei herrlichem Sommerwetter und viel Schatten 70 km.

 

Radtour von Emmerich nach Rheinberg am 6. Juli 2018

 

Um 9.00 Uhr trafen sich 4 Radfahrer an der Ecke Neidenburger Straße /Dickelsbachbrücke, Großenbaumer Allee und Sittardsberger Allee um sich auf den Weg zum Duisburger Hbf. zu machen. Dort fuhr dann der Zug planmäßig nach Emmerich um 9.44 Uhr ab.

Schnell erreichten wir die Rheinpromenade in Emmerich und es ging über die Rheinbrücke auf die andere Rheinseite. Dort fuhren wir durch eine bäuerliche Niederrheinlandschaft über den Ort Wissel am Wisseler See vorbei nach Kalkar.

Hier machten wir an einem ruhigen schattigen Platz im Brauhaus Kalkarer Mühle eine gute Mittagspause. Danach ging es durch Felder und auf kleinen Wegen an Seen vorbei nach Durchquerung eines Golfplatzes nach Obermörmter.

Hier folgten wir dann dem Rhein bis zur Xantener Nordsee und erreichten danach schnell auch die Xantener Südsee.  Dort ließen wir uns im Hafen bei Plaza del Mar zu einem verdienten Eis und anderen Südseegegebenheiten nieder.

Weiter ging es danach über die Bislicher Insel am Vogelparadies vorbei zur Weseler Rheinbrücke. Da das GPS-Gerät ausgefallen war, entschlossen wir uns aufgrund von besserer Wegekenntnis nicht nach Friedrichsfeld sondern nach Rheinberg zu fahren um dort den Zug zu erreichen.

Der Zug war pünktlich und nach Erreichen des Duisburger Hbf. fuhren wir von dort mit dem Fahrrad weiter und waren um ca. 19.30 Uhr zu Hause.

Die gesamte Fahrstrecke von Emmerich bis Rheinberg betrug bei wunderbarem Wetter 70 km.

Radtour am 10 Juli  Entenfang - Mühlheimer Wald - Saerbeck -Breitscheidt-Schloß Linepp- in der Drucht- Sechs Seen Platte 

 

Mit12 Teilnehmern sind wir in die den meisten bekannte Umgebung von Duisburg gestartet. Da es aber so viele Möglichkeiten gibt den Mülheimer Wald zu durchqueren gibt, war auch diese Radtour wieder abwechslungsreich. Gleichzeitig stellte sie auch technische Herausvorderungen an die Gruppe, musste doch der Schlauch in einem Vorderrad gewechselt werden. Alle Golfer des Golfclubs in Selbeck hatten wohl schon Mittagspause als wir am Clubhaus vorbeiradelten.So konnten wir unbehelligt von umherfliegenden Golfbällen weiter nach Selbeck fahren. Dort kreuzten wir die B1 nach Mülheim, um unseren Weg Richtung Ruhrtal fortzusetzen. Bevor uns aber der Übermut einer rasanten Abfahrt ins Ruhrtal erfasste, bogen wir rechts unter der A52 ab richtung Breitscheid. Wir landeten im Paradies aller Bachfreunde. Bemerkenswerte Flußläufe begleiteten uns oder zwangen uns zu ihrer Überquerung. Langkampbach,Hummelsbach,Mückeshoferbach und Linneper Bach heißen die in jedem Quiz gefragten Gewässer rund um Breidscheidt. Der Weg führte uns durch Feld und Wald. Und siehe da oder auch dort, begrüssten uns,an zwei unterschiedlichen Stellen,zwei Rehe. Nach der überraschenden Naturkunde folgte mit dem Schloß Linnep das achitektonische High Light der Tour. Lange konnten wir aber dort nicht verweilen, weil High Noon schon überschritten war, die Magenuhr schon schrill läutete. In dem Lokal Lumare-Zur Grenze haben wir dann im Innnenhof gesessen und uns an den preiswerten aber leckeren Gerichten der italienischen Küche erfreut. Vorbei an dem Lintorfer Waldsee und  an den mondänen Häusern der Lintorfer Waldsiedlung begann der Heimweg über das Lintorfer Pferde Mekka Gut Hülchrath, die Drucht und den Entenfang.

https://www.komoot.de/tour/35737589

 

Fahrradtour Rund um Dülmen vom 30.6.2017

 

Um 9 Uhr haben wir , 11 radelnde Netzwerker, uns am Standort des Anhängers auf der Sittardsberger Allee getroffen und geneinsam die Fahrräder verladen. Hans Peter Andresen hat dann den Anhänger in die Nähe des Freibades und des Stadions nach Dülmen gezogen. Von dort sind wir dann zu der Rundtour um Dülmen herum bei herrlichem Sommerwetter gestartet.

 

Erst einmal mussten wir uns den Weg durch ein schönes Wohngebiet in die Dülmener Innenstadt suchen. Dabei haben wir leider die 120 Jahre alte Klosteranlage  Marian Hamicolt verpasst.

http://www.kloster-hamicolt.de/

Aus der Dülmener Innenstadt ging es dann gleich  in den Wildpark Dülmen. Dieser englische Landschftsgarten wurde um 1860 eröffnet. Der 250 Hektar große Park mit vielen Sichtachsen, kleinen Seen und einem alten Baumbestand war Teil der Gartenanlagen des Schloss Dülmen des Herzog von Croy, das 1830 erbaut aber 1945 zerstört wurde. In den Wiesen, Wäldern und Seen in dem 250 Hektar großen Areal leben Damwild, Rotwild und Heidschnucken. Die Teiche sind Heimat für eine Reihe von Vogelarten.https://de.wikipedia.org/wiki/Wildpark_Dülmen

Durch kleine Dorfschaften führte uns der immer von Alleen gesäumte Weg.

Nach 15 km erreichten wir das rund 360 Hektar große sich im Privatbesitz des Herzogs von Croy befindliche Naturschutzgebiet mit den dort lebenden 300 bis 400  Dülmener Wildpferden. Damit wir einen guten Überblick über die Herde bekommen konnten, hatten sich alle Pferde im Schatten einer Baumreihe versammelt. Besonderes Interesse fanden die trächtigen Stuten und die zahlreichen Fohlen. Die Hengste gingen in der Herde unter.https://www.wildpferde.de/index.php?id=3

Nach 18,1 km folgte die Einkehr im Bauern Café Schnieder in Merfeld. Um 13.30 waren wir zu früh. Die größere Kuchenauswahl für den Nachmittag war noch nicht fertig. So nahmen wir mit den gut schmeckenden Rhabarber Baiser und Eierlikör Torten vorlieb. Für den herzhaften Gaumen wurde uns Schinkenbrot serviert.

Weitere 8 Km weiter bei Km 26,3 erreichten wir in Welte den Teich und den Rhododendronwald einer Gärtnerei. Die unter großen Fichten im Wald stehenden Rhododendren waren natürlich jetzt schon verblüht.

Von dort radelten wir locker durch Felder die 7 Km wieder bis zum Ausgangspunkt am Dülmener Stadion zurück.

26.Juni Dienstag Radtour 25 Km 

 

Zu unserer gemütlichen 25 Km Radtour trafen sich 12 radfahrbegeisterete Netzwerker um 11 Uhr bei schönem Sommer Wetter an der Arlberger Str.

 

Vom Forsthaus am Wambachsee sind wir dem Dickelsbach bis in die Heltorfer Mark gefolgt, bis wir die Lintorfer Waldstraße, die Angermund und Lintorf verbindet erreicht hatten. Von dort statteten wir Angermund einen Besuch ab,

um dann an der Burg Angermund http://amt-angermund.de/2016/12/20/kellnerei-und-burg-angermund/ vorbei dem Angerbach zu folgen. Nach der Überquerung des Angerbaches hatten wir eigentlich vor durch den Hinkesforst direkt nach Lintorf zu fahren. Daraus wurde dann eine sehr schöne Hinkesforst Rundfahrt, die wieder an der Lintorfer waldstraße endete. So konnten wir auf dem Weg nach Lintorf auch noch die uralte Korbweide besuchen. In Lintorf fanden wir dann im Biergarten des Bürgershof einen schönen Platz für unsere Gruppe. Der Bürgershof ist eine der wenigen ehemaligen historischen Hofanlagen der Gegend. Seit 1597 dient der Bürgershof schon als Gaststätte. Wohl gestärkt suchten wir uns den Weg durch Lintorf Richtung Entenfang. Dabei konnten wir einen längeren Aufenthalt an einem Handarbeitsgeschäft noch gerade vermeiden. Die Lintorfer Mark und die Drucht haben wir rechts liegengelassen ,um  dann links über den Bahnübergang entlang der Bahnstrecke Duisburg Bissingheim - Düsseldorf wieder die Sechs-Seen-Platte zu erreichen. Von der BG U.Klink fand dann jeder wieder selber den Weg nach Hause.

 

 

Mittwoch der 16.Mai 2018 ‚Tour der Sinne‘

 

Das Wetter war uns hold an diesem Mittwoch, so dass wir eine sehr schöne und ‚sinnige‘ Radrunde erleben konnten.

Wer kennt sie alle auf Anhieb? Sie sind uns oft gar nicht bewusst. Meist nutzen wir sie wie selbstverständlich und denken wenig über sie nach.

  • der Sehsinn (Augen)
  • der Geruchssinn (Nase)
  • der Gehörsinn (Ohren)
  • der Haut- oder Tastsinn (Haut)
  • der Geschmackssinn (Zunge)
  • der Bewegungssinn
  • der Gleichgewichtssinn

Diese Radtour sollte ein bewusstes Wahrnehmen unserer Sinne werden. Gegenseitig machten wir uns dann auch auf verschiedene Sinneswahrnehmungen aufmerksam.

 

Besonders nahmen wir unsere Umgebung mit den Augen wahr, der Geruchssinn wurde durch die vielen jetzt blühenden Sträucher und Bäume angenehm beansprucht, auf das Gezwitscher der Vögel achteten wir in besonderem Maße, der Geschmackssinn wurde dann beim leckeren Kuchenessen auf dem Eller Hof getestet, dem Bewegungs-und Gleichgewichtssinnen stellten wir uns über die gesamten ca. 30km der Radstrecke, schließlich konnten wir den Fahrtwind auf unserer Haut als letzten Haut-und Tastsinn spüren.

 

Es wurden also alle uns zur Verfügung stehenden Sinne bei unserer Mittwochfahrt angesprochen. Welch ein bewusstes Radfahrerlebnis! Allen die verhindert waren, rate ich, dies auch einmal für sich auszuprobieren, es lohnt sich.

 

Wie ihr seht, ist Radfahren nicht nur eine Sportart die der Gesundheit nutzt, sondern Radfahren kann auch ein sinniges Erlebnis werden.

 

Siegfried Enge

Montag den 7. Mai 2018 17-Seen-Rundfahrt

 

Kaiserwetter war angesagt an diesem schönen Maimontag. Wir haben es dann auch auf unserer 17-Seen-Rundfahrt in vollen Zügen genossen.

14 Radler/innen waren neugierig auf diese 17 Seen. So viele soll es in unserer näheren Umgebung geben? Einige konnten es kaum glauben aber es waren tatsächlich 17 an der Zahl.

Hier noch einmal zum nachzählen:

Remberger See, Großenbaumer See, Rahmer See, Angermunder See, Entenfang, Weißer See, Haubach See, Wildförster See, Wolf See, Wambach See, Masuren See, Böllert See, Blauer See, Barbara See, Regattabahn, Berta See, Margareten See.

Zwischendurch machten wir Halt an einer Pizzabude in Angermund und ließen uns dort die wirklich leckere Pizza schmecken.

Nicht alle Seen konnten wir von den Wegen aus in ihrer vollen Pracht sehen aber stellenweise erahnen wo sie sich hinter Bäumen und Sträuchern verbargen. Wer möchte, kann diese Tour ja noch einmal alleine abfahren und sich die Seen in Ruhe ansehen.

Insgesamt war unsere Tour 36km lang.

 

Siegfried Enge

Samstag 21.4.2018  2. Fahrradtour                                              Von Weeze durch den Nationalpark De Maasduinen zur Maas und über Twisteden und Kevelaer zurück nach Weeze

Um 9 Uhr trafen sich 12 Fahrradfahrer zu einer Rundtour, die Siegfried ausgearbeitet hatte, zum Verladen der Fahrräder in den Anhänger.Dann begann die Sternfahrt nach Weeze, wo wir uns alle auch an einem für den Anhänger geeigneten Parkplatz an der Niers in der Nähe des Weezer Tierparks wiedertrafen.

Gerade dieser Tierpark ist ja die Heimat seltener vom Aussterben bedrohter Vogelarten wie die Cröllwitzer Puttenhenne. Nachdem Weihnachten schon zwei seltene Tauben aus dem 24 Stunden ohne Eintritt zugänglichen Tierpark gestohlen wurden, berichtete die Rheinische Post nun von Dieben die letzte Woche eine Warzenente und zwei Küken mit einer Cröllwitzer Henne entwendet haben.

Aber nicht diese Kriminalgeschichte machte Weeze über den Niederrhein hinaus bekannt. Denn Weeze ist ja nicht, wie einige auswärtige Fluggäste meinen, ein Stadtteil von Düsseldorf. Vermarktet doch Ryanair den Flughafen unter Düsseldorf (Weeze). Nur aus der Fußnote „ca. 70 Kilometer von Düsseldorf“ wird erkennbar, dass es sich um einen sehr weit entfernten Stadtteil am linken Niederrhein handeln muss.

Diesen Flughafen, der Weeze als Royal Air Force Laarbruch und heutigen Airport Weeze bekannt gemacht hat, gibt es schon seit 1933.

Uns interessierte aber nicht der Flugbetrieb, sondern das schöne Umland um den weitläufigen Flugplatz, dessen ehemalige militärischen Anlagen heute privat von einer Championzucht bis hin zu Ferienhäusern genutzt werden.

Unsere Radtour führte uns aus Weeze heraus in Richtung Niederlande. Zunächst auf dem Radweg entlang einer Landstraße vorbei an Feldern und Bauerhöfen. Es handelt sich hier um eine Kulturlandschaft mit vielen ehemaligen Heiden und Mooren. Mit Ausnahme des Laarbruchs,der im 14. Jahrhundert kultiviert worden ist, wurden die anderen Feucht- und Heidegebiete sowie Moore erst um 1900 kultiviert.

 

Diese als Kulturlandschaft "Maasterrassen" bezeichnete Gegend ist Teil der Flussterrasse ,die sich von Arcen bis nach Goch entlang der niederländischen Grenze von hinzieht.

 

Das diese langausgestreckte Flussterrasse bis zu 35 m über dem Meeresspiegel liegen kann, haben wir dann erfreulich zu spüren bekommen, als wir zum Nationalpark De Maasduinen hinunter „düsten“. Wir waren nun in den Niederlanden angekommen.

 

Von nun an ging es von „Knooppunt“ zu „Knooppunt“. Das Knotenpunktnetz wurde von Belgiern entwickelt, um Freizeitradlern ein einfaches Orientierungssystem entlang schöner Wege zur Verfügung zu stellen. Dabei geht es nicht um die Schnellsten, sondern um die schönsten Verbindungen von A nach B.

 

So fanden wir auch an Knooppunt 30 das Reindersmeer. In den Jahren um 1960 wurde hier Sand abgebaut. Aus dieser ehemaligen Sandgrube ging das Reindersmeer und das benachbarte Leukermeer hervor. Das Reindersmeer ist eine ökologisch sensible Naturlandschaft, die sich von dem, mit der Maas über einen Kanal verbunden Leukermeer deutlich unterscheidet. Denn am Leukermeer stehen Freizeiteinrichtungen, Schwimmbad und ein langer Sandstrand bei schönem Wetter vielen Menschen zur Verfügung.

So genossen wir am Reindersmeer unsere Trinkpause lieber in der Ruhe der Natur.

Nach der Pause ging es auf sandigen Boden vorbei am Seeufer und durch Wald in Richtung Maas. So langsam begannen einige vom leckeren Spargelessen zu träumen. So fuhren wir in den Ort Well an der Maas ein – nur auf die Restauration konzentriert- und übersahen das Wasserschloss Well.

Das Schloss Well umgeben von zwei Wassergräben wurde im 13. Jh. erbaut, um den Fährübergang bei Well zu schützen. Es gilt als ein Juwel unter den Schlösser in Nordlimburg. Heute gehört es dem "Emerson College" aus Boston, das dort ein europäisches Bildungszentrum für die Studenten betreibt.

Da das Menu Restaurants Brienen aan de Maasdes -mit wunderschöner direkt an der Maas gelegner Gartenterasse - mit seinen 7 Gängen unseren Zeitrahmen sprengte, mussten wir ein paar Meter weiter fahren.

Aber auf der kleinen Terrasse des kleinen Hotels la Bell Meuse konnten wir aus einer übersichtlicheren Karte mit Sandwiches, Suppen und hausgemachten Apfelkuchen a la Mutter unseren Hunger stillen und ein Amstel Radler oder Bavaria 0% trinken. Die 117 € pro Person für ein 7 Gang Menu konnten wir bei La bell Meuse nicht ausgeben.

Nach der Stärkung führte der Weg an der Maas entlang, bis uns Schilder und Navigationsgerät daran erinnerten, dass wir ja über Twisteden nach Kevelaer fahren wollten. In Twisteden hörten  wir von unserer Radroute, die sich im Freizeitpark „Das Irrland“ freuenden Kinder. Der Park entstand aus Maislabyrinth, das ein Bauer angelegt hatte und wurde über mehrere Jahre zu einem Park mit einer Fläche von etwa 300.000 m² ausgebaut.

Von Twisteden bis Kevelaer reifte in der Gruppe der Wunsch nach einem Eis. In Kevelaer war uns aber die Fußgängerzone zu voll, so dass wir erst noch an der Niers entlang 8 km bis nach Weeze radeln mussten.

Weeze war schon in Sichtweite, als uns Raphaël Freiherr von Loë mit seinem Wasserschloß Wissen den Weg versperrte. Seit 16 Generationen leben die von Loe auf Schloss Wissen direkt an der Niers.

Vorburg, Kernburg mit Haupthaus und Schlosskapelle, Schlossmühle und Schlosspark dienen heute nicht nur als Wohnung der Besitzer, sondern beherbergt auch einen Forst- und Gutsbetrieb,  Ateliers und Werkstätten, sowie einen Hotelbetrieb in den ehemaligen Gesindehäusern.

Wären wir ein kurzes Stück auf der Landstraße und nicht an dem anderen Niersufer weitergefahren, hätten wir uns diese Wasserburg auch anschauen können, denn der Innenhof ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Aber als nächstes Ziel hatte sich die Eisdiele in Weeze in den Köpfen festgesetzt.

Am Ziel unserer Rundreise gab es dann noch das erträumte Eis im Becher. Der Waldbeerbecher war mit 5 Bestellung der absolute Hit.

Nach der Beladung des Anhängers fuhren wir dann um 17:45 wieder nach Duisburg.

Reinhold Pollmann

Samstag 24.3.2018 Rund um Wegberg im Schwalm-Nette-Gebiet

 

Die Premiere ist gelungen!

 

Die Fahrt mit dem großen Anhänger für unsere Räder nach Wegberg im Schwalm-Nette-Gebiet, hat hervorragend geklappt. Das Verstauen und Abladen der Räder hat zwar mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet aber fürs nächste Mal wissen wir nun Bescheid.

 

Eine weitere Premiere war das Finden der Strecke mittels meines Fahrradcomputers, nach einer Strecke die ich nicht vorher abfahren konnte. Ich musste mich also auf einen unbekannten Radler verlassen, der seine Strecke ins Netz gestellt hatte. Das hat er aber sehr gut gemacht und uns eine sehr schöne Radrunde quer durchs Schwalm-Nettegebiet beschert.

 

Wir fuhren entlang der Schwalm, durch das feuchte Bruchgebiet, an mehreren Wassermühlen, vielen Riedgedeckten wunderschönen Häusern vorbei und kamen nach ca. 40 km wieder am Ausgangsort in Wegberg an.

Zwischendurch machten wir Rast in einer italienischen Eisdiele wo wir uns bei schönsten Sonnenwetter mit Eis und heißem, sehr leckeren Apfelstrudel belohnten.

 

Die erste Tour war schon eine Herausforderung für unsere Gesäßpartie und die Muskulatur. Wir trainieren aber fleißig weiter, sodass dieses kleine Ärgernis in Zukunft kleiner werden wird.

 

10 Radler/innen wagten diesen Premiereausflug und haben ihn nicht bereut. Leider konnten min. 5 angemeldete Radler/innen aus Krankheitsgründen nicht teilnehmen, wollen aber beim nächsten Mal dabei sein.

 

Die nächste Fahrt mit dem Fahrradtransportanhänger findet wie geplant, am Samstag den 21. April statt. Wir fahren einen Rundkurs von und nach Weeze ab. Zwischenstation wird in den Maasduinen sein. Insgesamt ist die Strecke 45km lang.

 

Siegfried Enge

‚Anradeln‘ ins Jahr 2018 6-Seen-Platte Entenfang Lintorf 30km 14.3.2018

 

Bei schönsten Sonnenscheinwetter und Temperaturen zwischen 5 und 12 C° kamen 10 Radler/innen zum Anradeln ins neue Jahr 2018.

Gemütliche 30 km sollten es werden.

Vom Kirchplatz aus, fuhren wir kreuz und quer an den Seen der 6 Seenplatte entlang und staunten wieder mal über das schöne Naherholungsgebiet direkt vor unserer Haustüre.

Ein kurzer Halt am Entenfang unterbrach unsere Fahrt für die eine oder andere Notwendigkeit, doch hielten wir uns nicht lange dort auf und fuhren weiter durch den schönen Mülheimer Wald bis nach Lintorf.

Da der Lindenhof in Lintorf seine Gäste erst ab 16.00 Uhr bewirten wollte, fuhren wir weiter zur Gaststätte Waidmannsheil in Großenbaum. Dort konnten wir in der Gartenwirtschaft sogar draußen sitzen und den schönen Radausflug bei Kaffee und Frikadelle ausklingen lassen.

 

Fazit: Es war ein schöner Radausflug, doch merkten wir alle, dass es der erste in diesem Jahr war, denn das Sitzfleisch und die Muskulatur müssen sich wohl erst noch an die Belastung gewöhnen.

 

Siegfried Enge

Jahresabschlussfeier 2017 und Terminplanung für 2018

 

Das war ja wohl eine gelungene Jahresabschlussfeier. 32 Radler/innen sind meiner Einladung gefolgt und haben selbst dazu beigetragen den Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten abzurunden.

Die Stimmung war gut und das Essen sowieso. Wir haben aber nicht nur gegessen und geklönt, sondern konnten bereits erste Pläne für das neue Jahr schmieden. Diese Themen haben wir besprochen:

 

  • Eintagestouren:

sollen im nächsten Jahr auf dem Plan stehen. Dazu können mir per Mail Vorschläge über Ziele mitgeteilt werden. Sie sollten nicht weiter als 1 bis 1,5 Autostunden von Duisburg entfernt liegen. Wie wir mit unseren Rädern dorthin kommen, werden wir kurzfristig, je nach Anzahl der Mitfahrer/innen entscheiden.

Eine Möglichkeit wäre, einen Radanhänger zu nutzen den ich besorgen könnte. Doch für diesen benötigen wir ein Auto welches eine Anhängerlast von 2000kg ziehen darf. Wer über solch ein Fahrzeug verfügt und es uns zur Verfügung stellen könnte, den würde ich bitten, mir dies mitzuteilen. Es wurde auch angedacht, ein solches Zugfahrzeug auszuleihen.

Weitere Möglichkeiten: Fahrradtransport mit dem eigenen Auto oder mit dem Zug.

 

  • Mehrtagesreise:

Reinhold Pollmann hatte bereits eine solche Reise vorgeplant und in unserer Runde vorgestellt. Er schlug vor, ins Münsterland zu fahren und ein Hotel in Steinfurt für z.B. 4 -5 Tage zu buchen. Von dort aus können wir dann täglich unsere Radtouren sternförmig in die nähere und weitere Umgebung planen. An Sehenswürdigkeiten fehlt es jedenfalls im Münsterland nicht.

Nach einer Blitzumfrage ergab sich ein Termin für diese Reise in den ersten Septembertagen und zwar vom Montag den 3.September bis Freitag den 7.September. Wer also Interesse hat, an dieser Fahrt teilzunehmen, der sollte sich diesen Zeitraum freihalten.

 

  • Unterstützung in eigener Sache:

Da ich auch schon mal aus verschiedenen Gründen zu unseren turnusmäßigen Radausflugsterminen verhindert sein kann, habe ich Reinhold Pollmann und in Abwesenheit Manfred Hopf als Tourenleiter für diese Tage vorgeschlagen. Reinhold hat sich bereits dazu bereit erklärt. Manfred werde ich noch befragen.

Es ist also dafür gesorgt, dass kein Radtermin ausfallen muss.

 

Wie ihr seht, kann die nächste Radsaison kommen, wir sind gerüstet. Nun seid ihr gefragt um unsere Touren mit Eurer Teilnahme zu einem Erlebnis zu machen.

 

Für das zurückliegen Jahr konnte ich feststellen, dass unsere Ausflüge bei Euch sehr gut ankamen und wir auch zahlenmäßig eine starke Netzwerkgruppe waren. Der Zusammenhalt und die Stimmung waren unter den Radler/innen immer ausgezeichnet. Wir konnten viele schöne Ziele anfahren und unsere schöne, nähere Umgebung nun viel mehr wertschätzen.

 

Ich wünsche Euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesegnetes Fest.

 

Siegfried Enge

Samstag 23. September 2017 

Radtour zum Hülser-Berg

 

Bestes Radfahrwetter war zwar zur Startzeit um 11.00 Uhr nicht zu erwarten, stellte sich aber im Laufe des Tages ein. 3 Radlerinnen und 4 Radler nahmen die ca. 60 km lange Strecke unter ihre Räder. Sicher wären es noch mehr geworden, wenn nicht zur gleichen Zeit die Gruppe Städtereisen auch eine Reise nach Arnheim geplant hätte.

Die Strecke führte uns über die Eisenbahnbrücke in Hochfeld auf die andere Rheinseite, am Töpper See entlang, durch Rumeln-Kaldenhausen, rund um den Elfrather See, um den Segelflugplatz Engelsberg herum, über die Teiche der Niepkuhle bis zum Hülser-Berg. Dort machten wir eine ausgiebige Pause und erklommen danach über 160 Stufen den Aussichtsturm des Hülser-Berges.

Zurück ging es am Silbersee und vielen Pferdekoppeln vorbei, wieder durch Rumeln und dann Richtung Rheinhauser-Rheinauen. Diese durchfuhren wir bis wir zum Logportgelände, welches wir tatsächlich ohne großes Verkehrsaufkommen durchqueren konnten und kamen schließlich wieder an der Hochfelder Eisenbahnbrücke aus.

 

Es war wiedermal eine rundum gelungene Radtour die uns wie schon so oft, die schönen Seiten unserer näheren Umgebung gezeigt hat.

Radler sehen mehr!

 

Siegfried Enge

Mittwoch 13. September 2017 

Radtour zur Weltrekordsandburg im Landschaftspark Nord

 

Kein Regen…., hatte ich versprochen. Versprechen eingehalten! Die Wettervorhersage über stürmisches Wetter nahm ich nicht so ernst, die meisten Radler/innen aber schon und so trafen sich auf dem Kirchvorplatz nur Wolfgang Schütze, Friedhelm Kammerevert und ich. Eine reine Männerrunde? Nein, Edeltraud Köhler stieß in Neudorf noch zu uns. Sie hat also die Frauenquote gerettet.

Wir vier trotzen dem stürmischen Wetter und fuhren durch den Duisburger Wald, am ZOO vorbei, bis zum Ruhrstauwehr und bogen dann links ab in eine wenig befahrene Straße, die uns entlang der Ruhr führte und am TÜV endete. Über die Kanalbrücke ging es dann weiter zum Landschaftspark.

Die Sandburg dort bot ein imposantes Bild, welches wir natürlich mit unseren Handys aus allen Lagen abfotografierten, zu sehen auf unserer Homepage.  Wir waren fasziniert über die künstlerischen Fähigkeiten der Burgbauer. Wirklich beeindruckend.

Anschließend durchfuhren wir das Gelände des Landschaftsparks und konnten einige sehenswerte Besonderheiten entdecken, wie z.B. das wieder restaurierte Windrad, die gärtnerisch schön gestalteten Bunkernischen, die renaturierten Kühlwasserbecken oder den Klettergarten etc. Der Landschaftspark hat wirklich viel zu bieten. Ein Spaziergang ohne Zeitlimit lohnt sich allemal, besonders für Fotografen.

Nach einer Curryfrikadellenpause ging es wieder Heimwärts. Dem Radweg ‚Grüner Pfad‘ folgten wir bis zu seinem Ende in Hamborn und mussten wohl oder Übel eine kurze Strecke durch diesen Ortsteil und später auch am Hafengelände vorbei bis nach Ruhrort fahren. Den Schlänker zur Rheinorange nahmen wir noch mit und fuhren dann über Neuenkamp, Hochfelder Grüngürtel wieder nach Hause. So kamen ca. 50 km zusammen.

Siegfried Enge

Ruhrtalradweg von 4.September 2017 bis zum 7.September 2017

 

14 Radler/innen unseres Netzwerkes nahmen die 243 km lange Strecke zwischen der Ruhrquelle in Winterberg und der Ruhrmündung in Duisburg unter ihre Räder und bewältigten sie allesamt in 4 Etappen.

( 1.Tag 43 km, 2.Tag 65km, 3.Tag 70 km, 4.Tag 65 km )

 

Die Vorplanung für diese Radtour mit 14 Teilnehmern war in Bezug auf die gemeinsame Unterbringung nicht ganz leicht. Die Vorgabe: alle unter einem Dach und preiswert sollte es auch noch sein, war schon eine Herausforderung. Letztlich konnte Edeltraud nach vielen Telefonaten diese Vorgaben erfüllen.

 

Der erste Tag fing schon am Bahnhof in Duisburg sportlich an. 12 Räder mussten die vielen Stufen bis zum Abfahrgleis 12 des Duisburger Hauptbahnhofes heraufgetragen werden. Kurz vor Abfahrt schreckte uns die Durchsage des Bahnhofssprechers auf, als er die Fahrgäste aufforderte auf den Bahnsteig 11 zu wechseln…. Treppe wieder runter die andere hoch und das in 5 Min., Puh und das am Morgen! Der Einstieg in den Zug klappe bis auf eine Ausnahme recht gut und die verzögerte die Abfahrt dann auch um einige Minuten. Heiners Rad wurde von der zu früh geschlossenen Tür eingequetscht, nichts ging mehr. Nach endlosen Minuten der Wartezeit klappe es dennoch und wir fuhren Richtung Dortmund HBf. Dort wieder, Bahnsteigtreppen rauf, mit 14 Rädern in den Zug, der schon mit etlichen anderen Rädern fast vollgestellt war, verursachte unerwarteten Stress. Eng gedrängt fuhren wir den Rest der Strecke dann bis nach Winterberg.

 

In Winterberg angekommen, ging es natürlich hinauf zur Quelle der Ruhr. Der Anstieg war kurz aber knackig. Am ersten Abzweig im Wald haben wir uns dann auch sofort verfahren, weil wir den Hinweisschildern für Wanderer zur Quelle gefolgt sind. Auf dem holprigen Feldweg stürzte Herbert so unglücklich, dass er auf sein Vorderrad fiel und dadurch eine erhebliche Unwucht verursachte, Glücklicherweise ist ihm nichts passiert, sodass wir weiterfahren konnten. Nach teilweise schlechten Wegen kamen wir schließlich an der Quelle an, nicht jedoch ohne einen weiteren Sturz. 20m vor der Quelle stürzte Edeltraud über Steine/Wurzeln und fiel in die Büsche. Auch sie konnte mit ein paar Blessuren die Fahrt wiederaufnehmen. An der Quelle machten wir dann das obligatorische Gruppenfoto und folgten der nun richtigen Beschilderung für den Ruhrtalradweg.

Die nächsten km bis nach Meschede, unserem ersten Quartierort, hatten wir uns nicht so anspruchsvoll vorgestellt. Die Bodenbeschaffenheit durch die Waldgebiete sorgten für reichlich ‚Schüttelfrust‘. Auch die noch folgenden 3 Anstiege mit teilweise 15% Steigung hatten wir so nicht auf unserm Plan. Wir bewältigten diese aber dann durch gemeinsame Schiebephasen. Hier zeigte sich zum ersten Mal der Zusammenhalt der Gruppe. Die ‚Starken‘ halfen den ‚Schwachen‘. Zwischenzeitlich konnte Herbert in einer Fahrradwerkstatt seine Unwucht aus dem Vorderrad herausreparieren lassen, so dass er nun auch wieder richtig bremsen konnte. In Meschede angekommen, waren wir froh, diese erste Etappe hinter uns gelassen zu haben. Aufregungen hatten wir wahrhaftig genug und hofften für die nächsten Tage auf weniger Steigungen,unerfreuliche und unerwartete Ereignisse.

Im Hotel eines passionierten Jägers aßen wir zu Abend und nahmen am nächsten Morgen ausgeruht und mit guter Laune die nächste Etappe unter unsere Räder.

 

Bis zum nächsten Übernachtungsort in Fröndenberg, mussten wir 65 km bewältigen. Der Bodenbelag der Strecke war zum Glück nun besser als am Vortag, sodass nun mit Stürzen weniger zu rechnen war. An die Ausschilderung der Strecke hatten wir uns schnell gewöhnt und konnten mit nur wenigen kurzen Orientierungspausen unser Ziel erreichen. Wir genossen das schöne Wetter, die wunderschöne Landschaft des Sauerlandes und hatten uns reichlich zu erzählen. Fotos wurden in großer Zahl gemacht, die aber noch gesammelt werden müssen, um sie später in Form einer DIA-Show zeigen zu können.

 

Der Wetterbericht für den 3.Tag verhieß nichts Gutes. Regen und hohe Windgeschwindigkeiten waren angesagt und das an dem Tag der längsten Etappe! Bis Hattingen sollten es 70 km werden. Leider hatte der Wetterbericht Recht und es begann auch bald zu regnen. Der Wind wurde im Laufe der ersten Stunden dann zwischenzeitlich so stark, dass wir eine Schiebephase eingelegen mussten. Erstaunlicherweise sank die Laune nicht volllends in den Keller, denn wir machten das Beste aus dieser Situation und redeten uns ein, dass es bald besser werden würde. Leider kam es, durch diese Umstände bedingt auch wieder zu einem Sturz. An einer Asphaltkante rutschte Ruth aus und verschaffte sich so einige leichte Abschürfungen und blaue Flecken. Es ging aber trotzdem weiter und wir passten nun noch besser auf uns auf. Nach einigen Stunden Regenfahrt, hörte er auf und es kam sogar die Sonne heraus. Nun stieg die Laune sofort wieder und die Gedanken, die Tour durch eine Zugfahrt zum nächsten Etappenziel abzukürzen, war sofort vom Tisch. Einsetzender Sonnenschein und eine Flusskreuzfahrt über die Ruhr, hellten unsere Stimmung immer mehr auf. Wir kamen nach erlebnisreichen Strecken-km am Spätnachmittag nun doch in Hattingen an und hatten dort leider ein wenig Stress mit dem Gastwirt, der trotz rechtzeitiger Buchung, seine Stammgästen uns vorgezogen hatte und Herbert, Volker und mich in ein anderes Hotel ausquartierte. Auch diese kleine Schwierigkeit haben wir überwunden und trafen uns am Abend zum gemeinsamen Abendessen natürlich nicht in diesem unfreundlichen Hotel, sondern beim Spanier in der Hattinger Altstadt.

 

Der letzte Tag forderte von uns nun auch die letzten Reserven und unsere kleinen Blessuren nicht so ernst zu nehmen. Das Wetter war gut und die Laune sowieso. Die Flusslandschaft wurde nun immer prägender und wir konnten uns an ihr auch immer wieder erfreuen. Ein kleines Abenteuer, wie Kühe zur Seite drücken um an ihnen vorbeizukommen, nahmen wir gerne mit. In Mülheim an der Ruhr zeigten sich nun doch leichte Ermüdungserscheinungen. Diese und die Blessuren des Sturzes von Ruth führten zu der Entscheidung, nicht bis zur Rheinorange, sondern ab dem Zoo auf direkten Weg nach Hause zu fahren. Heiner musste uns wegen eines Termins ab Mülheim verlassen, Annelene schloss sich im an und die verbliebene Gruppe fuhr ihrem Ziel, der Ruhrmündung, unaufhaltsam entgegen. Erleichtert und doch ein wenig abgekämpft kamen wir schließlich an der Rheinorange am, machten natürlich ein Abschlussfoto und mussten leider auch noch bis nach Hause radeln. So kamen für manche 275 km zusammen.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass wir sehr schöne sportliche 4 Tage erlebt und uns untereinander prächtig verstanden haben. Wir konnten eine wunderschöne Landschaft bei Sonne, Wind und Regen erleben.

Die Resonanz der Teilnehmer/innen war ausnahmslos positiv, so dass eine nächste Tour in dieser Form bereits in der Vorplanung ist.

 

Und das sind die sportlichen Netzwerker:

Edeltraud Köhler, Ruth Stoppelkamp, Annelen Roth, Elke Heidenreich, Jutta Höffkens, Birgit Pollmann und Renate.

Heiner Roth, Herbert Rohden, Volker Hoffmeister, Reinhold Pollmann, Harald Amann, Rainer Wilcke und Siegfried Enge

 

Siegfried Enge

Mittwoch der 16.August Fahrt zur Burg Linn

 

Eigentlich war die Fahrt Reinhold Pollmann als Tourenführer vorbehalten. Da er mit seiner Frau aber verdientermaßen einige Urlaubsfahrten nachholt und aus diesem Grunde nicht zur Verfügung stand, habe ich ihm ‚seine Tour‘ kurzerhand geklaut.

 

Es ging also auf bekannten Wegen am Haus-Milser und der Holtumer-Mühle vorbei, bis zur Uerdinger Brücke. Von dort aus fuhren wir auf direktem Weg zur Burg Linn. Im Burgmuseumskaffe machte wir Rast und begaben uns nach leckerem Kuchen und getoastetem Sandwich auf den Heimweg.

Herbert Rhode kannte einen kleinen Umweg der uns an Feld-Wald-und Wiesen vorbei, wieder bis zur Uerdinger Brücke führte.

 

Nach der Uerdinger Brücke fuhren wir zur Landmarke Tiger-und Turtle und von dort aus durch den Bieger-Park wieder nach Hause.

 

Da wir nur 7 Radler/innen waren, werden wir diese Tour sicher noch einmal abfahren, dann aber mit Reinhold als Tourenführer!

 

Es kamen ca. 40km zusammen.

 

Siegfried

Montag 7. August 2017

Fahrt zur anderen Rheinseite, Gartenrestaurant Schlösser

 

Bei schönstem Radfahrwetter nahmen 16 Radler/Innen die Tour auf die andere Rheinseite in Angriff. Die Route führte uns durch den Rheinpark, über die Brücke der Solidaritätbis zur Rockelberg-Halde. Die gute Sicht vom 'Gipfel' der Halde wollten sich einige Radler nicht entgehen lassen. Enorme Kraftanstrengungen waren nötig, um sie zu bezwingen, Anstiege von 11% stellten sich uns entgegen. 6 bärenstarke 55plus'ler hatten es schlißlich geschafft. Belohnt wurden wir nicht nur mit dem herrlichen Ausblick über Duisburg, sondern auch mit der Sichtung von einer fast ausgestorbene seltene Ziegenrasse den sogenannte Ruhrpott-Halden-Ziegen. Diese seltene Spezis gibt es nur auf den Halden des Ruhrgebiets. Was hatten wir für ein Glück diese anzutreffen. Wer genau hinsieht auf unseren Fotos, kann sie sicher erkennen.

 

Weiter ging es rund um die mit neuen Wegen angelegte Rockelsberg-Halde bis zur A40 Brücke. Dort nutzen wir die Gelegenheit der gesperrten Autobahnbrücke um einmal mit dem Rad auf einer 3-spurigen Autobahn Rad fahren zu können, siehe auch Fotos.

 

Von dort aus fuhren wir durch den schön angelegten Industriepark Asterlagen um dann auf verschlungenen Wegen beim Gartenbaubetrieb Schlösser anzukommen. Dort machten wir Rast und nutzen u.a. das Tagesangebot Blaubeerpfannekuchen.

 

Zufrieden und gestärkt fuhren wir am Töpper-See entlang, kurz durch Friemersheim und dann zum Schluss über die Hochfelder Eisenbahnbrücke nach Hause. Insgesamt hatte die Tour eine Länge von ca. 40km.

 

Siegfried Enge

Samstag 22.Juli 2017 6-Burgen-und Schlössertour

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen absolvierten 13 Radler-und Radlerinnen diese geschichtsträchtige ca. 60km lange Tour zu 6 historischen Gemäuern. 4 Wassers-schlösser/Burgen, eine Burgruine und ein historischer Park wurden von uns angefahren.

Und das waren sie:

  • Wasser-Schloss Heltorf des Grafen Spee, erbaut im Jahre 1695.
  • Wasser-Schloss Kalkum der Fürsten von Hatzfeld. aus dem 16.Jahrhundert.
  • Burgruiene Kaiserpfalz die als Kloster um 700 erbaut wurde und von den Kaisern Heinrich der II und Heinrich der III um ca. 1000 als aus dem 11.Jahrhundert vorrübergehend genutzt wurden, auch Kaiser Barbarossa war einmal dort, weitere Kaiser gaben sich in Kaiserswerth ein Stelldichein: Heinrichs V., Konrads III., Heinrichs VI., Ottos IV. und Heinrichs VII.
  • Der alte ursprünglich wasserumwehrte Rittersitz der Herren von Calkum zu Lohhausen jetzt Lantz‘scher Park genannt.
  • Die Wasserburg in Angermund stammt aus der 2. Hälfte des 12.Jahrhunderts und wurde vom Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg gekauft.
  • Das Wasserschloss Linnep als Burganlage ausgebaut aus dem Jahre 1296
  • Die Wasserburganlage ‚Haus im Haus‘ in Ratingen um 1000, habe ich ausgespart, da die sommerlichen Temperaturen keine weiteren km mehr zuließen.  

Mit mehr Geschichtswissen und müden Beinen kamen wir schließlich wieder in Duisburg an.

Siegfried Enge

Montag 3.Juli 2017 Fahrt zum Mülheimer Hafen

 

13 Radler/innen radelten an diesem schönen, sonnigen und milden Montag ca.45 km weit bis zum ‚Mülheimer Hafen‘. Wer nun einen Hafen mit vielen Schiffen bzw. Segelbooten erwartet hatte, der musste sehr enttäuscht sein. Na ja, der Name wird‘s wohl machen.

Der Weg dorthin führte uns durch den Grüngürtel von Hochfeld, über das Schwanentor Richtung Neuenkamp, auf separaten Radwegen bis zur Rheinorange. Von dort ging es auf dem Ruhrtalradweg durch das MÜGA-Gelände bis zum neuen Mülheimer Hafen. Dort machten wir Rast und fuhren wieder übers MÜGA-Gelände Richtung Mülheim-Saarn. In Höhe der Lederfabrik ging es kurz steil hinauf ( 9% ) Richtung Uhlenhorststraße.

Da ich wegen Terminknappheit einer unserer Mitfahrerinnen abkürzen wollte, änderte ich die geplante Route und so fuhren wir leider über einen holprigen Weg parallel zum Worringer Reitweg bis nach Bissingheim um von dort aus durch Wedau und der 6-Seenplatte wieder am Start und Zielort in Buchholz anzukommen aber eine Abkürzung war es letztlich dann doch nicht.

 

Siegfried Enge

 

24.6.2017 Fahrt zum Kloster-Kamp in Kamp-Lintfort

 

Trotz Doppelangebots unseres Netzwerkes, Wandern und Radfahren, an einem Tag, trafen sich 6 tapferen Radler und eine Radlerin um die ca. 70 km lange Fahrt zum Kloster-Kamp in Angriff zu nehmen. Unterwegs stieß, noch etwas verspätet, Edeltraud zu uns, die erst noch einen Vorderradplatten flicken lassen musste. Somit waren wir dann zu acht.

Zum Glück gingen die hohen Temperaturen der letzten Tage auf erträgliche Werte um die 23°C zurück, die Folge war ein bedeckter Himmel mit wenig Sonnenschein und teilweise kräftigem Wind.

Es ging lange linksrheinisch am Rhein entlang bis kurz vor Baerl. Von dort aus bogen wir gen Westen ab, fuhren unterhalb der Rhein-Preußenhalde am Waldsee entlang um dann auf verkehrsarmen Wegen in Kamp-Lintfort anzukommen. Ein Radweg entlang eines langgezogenen Baches führte uns direkt zum Kloster. Dort angekommen, stärkten wir uns erst einmal mit Spätzle und Flammkuchen um danach die wunderschöne Gartenanlage des Kosters zu bewundern.

Die Fahrt zurück führte auf fast gleichem Weg bis zur A42 Brücke, die wir überquerten um rechtsrheinisch bis zur Mühlenweide zu fahren. Dort wollten wir eigentlich Halt machen, doch hatte die Gastronomie dort geschlossen. Über die Friedrich-Ebertbrücke wechselten wir die Rheinseite und fuhren linksrheinisch bis zur Eisenbahnbrücke-Rheinhausen, somit wechselten wir 4 mal die Rheinseite.

Gegen 17.30 Uhr sind wir zufrieden mit unserer Leistung zu Hause angekommen. Die meisten hatten min. 70 km in den Beinen, einige etwas mehr, weil sie noch zu ihren Wohnorten weiterfahren mussten.

Wir stellten gemeinsam fest, dass wir die Herausforderung der langen Strecke gut gemeistert und eine abwechslungsreiche, landschaftlich schöne Radtour abgefahren sind.

 

Siegfried Enge

Mittwoch 14.6.17 Fahrt zum Nordpark in Düsseldorf

 

2 Radlerinnen und 6 Radler machten sich bei bestem Radlerwetter auf zum Nordpark in Düsseldorf. Die Fahrt ging über Rahm-West, Schloss Heltorf, Kaiserswerth über den Rheindeichradweg bis zum Nordpark. In diesem wunderschönen Park machten wir Rast und fuhren ein kurzes Stück wieder zurück auf dem Rheindeichradweg bis zur A44 Brücke um dann rechts auf den Radweg zum Landzschen Park abzubiegen. Von dort aus fuhren wir durch Alt-Lohhausen um dann parallel zur A59 über einen landschaftlich schönen Radweg bis nach Angermund zu fahren. An der Gartenwirtschaft Waidmannsheil konnten wir dann doch nicht einfach vorbeifahren ohne einen letzten Absacker zu uns zu nehmen.

Zuhause angekommen, standen ca. 50 km auf dem Tacho.

 

Siegfried Enge

Samstagsradtour 20. Mai 2017 Uhlenhorst, Kloster Saarn, Auberg, Lintorf

 

Trotz Doppelangebot an diesem Netzwerkwochenende, Wanderer und Radler boten gleichzeitig Ausflüge an, fanden sich 12 Radler/innen bei schönsten Radlerwetter zu einer ca. 40 km langen Rundstrecke ein.

 

Die Strecke führte uns um die 6-Seenplatte und den Entenfang herum, unterhalb des Fliegerberges vorbei, hinauf zum Uhlenhorst. ( 7,5% Steigung! )

Die eingeplante Pause im Restaurant Tannenhof verschoben wir auf das Kaffee im Kloster-Saarn.

Auf dem Weg dorthin kamen wir an der bemerkenswerten Kriegsgräberstätte Uhlenhorst vorbei und fuhren dann auf verschlungenen Wegen durch den schönen Ort Mülheim-Saarn bis zum Kloster-Saarn. Dort genossen wir den die super leckeren, selbstgemachten Kuchen und machten uns dann gut gestärkt auf den anspruchsvollen Weg hinauf zum Auberg. ( 8-9% Steigung! )

Oben angekommen, genossen wir die schöne Aussicht auf das Ruhrtal und die Ruhrtalbrücke.

Über die weitläufigen Wiesen des Auberges ging es über die Kölner Str., an schönen Kopfweiden und Pferdekoppeln vorbei, schurstracks ins Brennesseldickicht. Leider war der schmale Pfad, der sonst gut befahrbar war, mit Brennessel fast zugewachsen, doch ließen wir uns nicht abschrecken und kämpften uns durch bis zum nächsten befestigten Weg.

Weiter ging es am Golfclub-Mülheim und weiteren Pferdekoppeln bis zum Boltener Gestüt bzw. Pferdehof. Dort machten wir einen kurzen Stopp und sahen uns das rege Treiben der Reiter und Reitschüler an. Das dort vormals betriebene Kaffee wurde leider nicht mehr betrieben, sodass wir beschlossen, die nächste Rast im Gartenkaffee Lindenhof in Ratingen-Lintorf zu machen.

Gestärkt durch Currywurst und Bier, manche begnügten sich auch mit Kaffee oder Wasser, nahmen wir die letzten km über die 6-Seenplatte bis Buchholz in Angriff.

Für die Stadtradler waren es wunderschöne min. 40 km die wir in die Liste der Gruppe: ‚Netzwerk 55 plus‘ eingetragen konnten.

 

ps. wir hatten am Ende fast 200 Höhenmeter auf dem Tacho. Alle Achtung!

 

Siegfried Enge

Mittwoch 10.05.2017 Fahrt zum Töpper See

 

12 Radler/innen nutzen das schöne sonnige Wetter um eine Radtour zum Töpper See und Umgebung zu unternehmen.

 

Die Radstrecke führte uns zuerst durch Wanheimerort und dann über die Hochfelder Eisenbahn-Rheinbrücke nach Rheinhausen. Diese kurze Strecke durchs Wohngebiet müssen wir leider in Kauf nehmen, um auf die andere Rheinseite zu gelangen.

 

Trotz des Wochentagsverkehrs sind wir auf kleinen Umwegen am schönen Töpper See angekommen. Dort machten wir im Biergarten an der Wasserskianlage eine längere Rast um danach gut gestärkt und gelaunt den 1100-jährigen Rumelner Jubiläumswald zu erkunden. Leider hielt er nicht was wir uns von ihm versprochen hatten, denn die 1100-jährigen alten knorrigen Bäume wurden von uns nicht gesichtet.

Der Rückweg führte uns über den Schelmenweg in Rumeln zum Friemersheimer Rheindeich, durchs Logportgelände und über die Hochfelder Eisenbahnbrücke wieder zurück nach Buchholz.

 

Bis auf das kurze Stück durchs überaus laute und von unendlich vielen LKW’s befahrene Lokportgelände, haben wir die Tour mal wieder genießen können.

Es waren schließlich ca. 35 km die wir abgespult hatten.

 

Die nächste Tour wird grüner und ruhiger, versprochen!

 

Siegfried Enge

22.April 2017 Fahrt zur MÜGA in Mülheim mit Abstecher auf den Fliegerberg

 

Am heutigen kühlen Apriltag ( 10 °C ) trafen sich 10 Radler/innen zu einer Fahrt nach Mülheim zum ehemaligen Landesgartenschaugelände. Dort wollten wir im Parkgasthaus Rast machen und uns aufwärmen.

Damit wir dort nicht vor verschlossenen Türen stehen müssen, habe ich einen kleinen Umweg über den Fliegerberg und dem Mülheimer Wald eingeplant.

Dieser kleine Umweg erwies sich im Nachhinein für die nichtmotorisierten Radler/innen als eine echte Herausforderung. Die kleinen Steigungen summierten sich letztlich auf bemerkenswerte 210 Höhenmeter.Éine echte Prüfung unserer Kondition aber wir haben sie alle bestanden. Gratulation!

Wir fuhren also an der 6-Seenplatte und dem Entenfang vorbei, um dann den Anstieg zum Fliegerberg zu wagen. Wir mussten 73 Höhenmeter überwinden um schließlich oben auf dem Fliegerberg anzukommen. Die schöne Aussicht konnten wir wegen der schlechten Sicht nicht genießen, doch ließen wir uns nicht verdrießen und fuhren weiter durch den hügligen Mülheimer Wald bis zum Duisburger Zoo und von dort aus weiter auf dem RS1-Radweg bis zum MÜGA-Gelände.

Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass das Parkgasthaus nicht um 13.00 Uhr sondern erst um 14.00 Uhr geöffnet hat. Somit mussten wir mit dem etwas kleineren Cafe‘ des Camera-Obscura-Museums nebenan, Vorlieb nehmen. Hauptsache warm, dachten wir und nahmen dann auch den überteuerten Automatenkaffee gelassen hin.

Für die Rückfahrt nutzen wir die gleiche Strecke bis Neudorf und waren dann je nach Wohnort nach ca. 45 bis 50 km wieder Zuhause.

 

Siegfried Enge

Mittwoch der 12. April 2017 Rhein, Rhein und noch einmal der Rhein

 

Der Radausflug an diesem Mittwoch führte uns zum Rhein, am Rhein entlang, in die Rheinauen, um die Rockelsberghalde auf neuen Radwegen herum, durchs Logportgelände zu den Rheinhauser Rheinauen, über den Rhein zurück zum Rheinpark, zur Wanheimer Rheinprommenade, zur Landmarke Tiger und Turtle, zum Bieger Park und zurück nach Buchholz.

Der Rhein, unser Heimatfluß, war uns auf dieser Tour also ständig präsent.

Es waren letztlich ca. 40 km für uns 14 Rdler/innen.

Da die Strecke wenig Einkehrmöglichkeiten bot, nahmen wir etwas Mundvorrat ( frei nach Manfred Roitzsch )  mit, den wir bei einer Rast in den Rheinhausener Rheinauen zu uns nahmen. Lange konnten wir allerdings diese Rast nicht genießen, da die Temperatur ( 12 C° ) uns schnell zum Weiterfahren animierte.

Bei der nächsten Rast im ‚Ziegenpeter‘ im Rheinpark, konnten wir uns stärken und aufwärmen. Es war nicht leicht in dem kleinen Lokal für alle 14 Radler/innen einen Platz zu finden. Doch letztlich saßen wir gemütlich zusammen und konnten nach unserer Stärkung die restliche Strecke in Angriff nehmen.

 

Wir konnten auf neu angelegten Wegen rund um die Rockelsberhalde ( ehemalige Schlackehalde der Kruppwerke ), durch die Rheinauen und am interessanten Logportgelände ( ehemaliges Krupp-Hüttenwerk ) vorbei viele schöne und auch neue Eindrücke mit nach Hause nehmen.

 

Es war mal wieder eine sehenswerte Radrunde, die uns unsere Heimatstadt in seinen vielen Fassetten und dem erlebbaren Strukturwandel vor Augen führte.

Siegfried Enge

Montag 3.4.2017 14-Seen-Runde

 

Waren es 14 oder sogar 16 Seen? Mit gutem Willen könnten es sogar 16 gewesen sein. Egal, der Ausflug zu den Seen im Duisburger Süden war auf jeden Fall sehr interessant und sehenswert.

Den meisten 16 Radlern/innen war nicht bewusst, dass sich in unserer unmittelbaren Nähe so viele Seen befinden. Nicht alle konnten wir umrunden, da Radwegen fehlten. Dennoch konnten wir meist einen Blick auf die Seen werfen und der war wunderschön. Fotografen würden sich auf dieser Tour reichlich Motive bieten.

Am Schluss hatten wir ca. 30 km in den Beinen und eine leckere Currywurst bzw. Frikadelle im Magen. Das Wetter hat sich dann auch noch von seiner besten Seite gezeigt, sodass wir alle sehr zufrieden auf die gelungene Tour zurückblicken konnten.

 

Siegfried Enge

Sonntag 26.3.2017 Radtour zum neuen Radweg auf'em Deich 

 

Am Sonntag staunte wir nicht schlecht. Die Teilnehmerzahl für unsere Sonntagsrunde war ziemlich rekordverdächtig. Es waren, wenn ich richtig gezählt habe, 23 Radler und Radlerinnen die sich diese schöne Tour nicht entgehen lassen wollten.

 

Bei schönem Radlerwetter fuhren wir ausnahmsweise am Sonntag von der ev. Jesus Christuskirche los. Kurz vorher war der Gottesdienst zu Ende und so wurden wir von Pfarrer Björn Hensel mit guten Wünschen auf die Strecke geschickt.

Sie führt am Haus Milser vorbei über Feld-Wald-und Wiesen bis zur ersten Rast auf dem neu eröffneten Eller-Hof. Wir bemerkten ziemlich schnell, dass die neuen Besitzer noch nicht auf den großen Ansturm der vielen Radler aus Duisburg eingestellt waren. Nachdem wir ordentlich die Kuchentheke geplündert hatten, war sie dann auch fast leergefegt. Wie die nach uns kommenden Gäste bewirtet wurden, war uns dann ein Rätsel. Wir aber brachen gut gestärkt auf, um den Radweg auf dem neu errichteten Deich zu erkunden. Der Deich ist mit zwei gut zu befahrenden Radwegen ( unterhalb und oben auf dem Deich ) angelegt worden. Mit nur einer Unterbrechung bei Rheinheim, verlief er bis zur Radlerkneipe ‚Aschlöcksken‘.

Von dort aus konnten wir auf dem ebenfalls neu erstellten und frisch asphaltierten Radweg bis nach Kaiserswerth radeln. Besonders sind uns die urig beschnittenen Kopfweiden im Trinkwassergewinnungsgebiet, kurz vor Kaiserswerth, aufgefallen.

Am Klemens-Platz machten wir unseren zweiten Stopp. Dort nutzten wir das schöne Wetter und schleckten genüsslich am Brunnen dieses schönen Areals das sehnlich erwartete leckere Eis.

Zuhause angekommen, hatten die meisten von uns ca. 40 Rad-km in den Beinen.

Allgemeiner Tenor: „Heute haben wir den schönen Sonntag richtig genossen“

 

Bis zum nächsten Ausflug in Duisburgs schöne abwechslungsreiche Umgebung.

Siegfried Enge

Mittwoch 15.3.2017 Fahrt um die 6-Seen-Platte, den Entenfang

 

5 Radler und 5 Radlerinnen haben sich zum ersten Radausflug in diesem Jahr am Vorplatz der Jesus-Christuskirche getroffen. Die ca. 30 km lange Tour führte uns kreuz und quer um die 6-Seenplatte bis zum Entenfang wo wir eine erste Kaffeepause machten.

Von dort ging es weiter über die A3-Autobahnbrücke nach Lintorf. Im Landgasthof Lindenhof gönnten wir uns bei Currywurst und Weizenbier eine etwas längere Pause.

 

Klönsnack, frische Luft und das Gefühl wieder etwas für unsere Gesundheit getan zu haben, ließen uns zufrieden auf diese landschaftlich wunderschöne Tour zurückblicken.

 

Siegfried Enge

Hallo liebe Radler/innen,

unsere Radgruppenversammlung am 7. März 2017 war mit ca. 25 Personen sehr gut besucht. Erfreut stellte ich fest, dass unsere Gruppe stetig wächst. So konnten wir an diesem Abend auch wieder einige neue Radler/innen in unseren Reihen begrüßen.

Wie angekündigt, sprachen wir über unsere Tourenziele für das Jahr 2017.

Die in den letzten beiden Jahren bereits abgefahrenen Touren die uns in die nähere Umgebung führten, werden wir sicherlich mit etwas veränderter Streckenführung wiederholen. Da sie so vielfältig und abwechslungsreich waren, wird es uns sicherlich nicht langweilig werden.

 

Zwei Neuerungen wollen wir dieses Jahr mal ausprobieren:

 

1.) Wir planen eine 4 tägige Radreise von Winterberg nach Duisburg auf dem Ruhrtalradweg. Der Termin steht bereits fest. Es soll am 4. September 2017 mit dem Zug nach Winterberg losgehen. Darauf folgen 4 Radtouren mit ca. 55 km Länge. 3 Übernachtungen werden erforderlich sein. Am 7. September 2017 planen wir wieder in Duisburg anzukommen.

Einen Begleitfahrer suchen wir noch. Er soll uns mit dem Besenwagen und unserem Gepäck begleiten. Seine Hotelkosten und die Spritkosten werden auf die Teilnehmer umgelegt, sodass er oder sie in dieser Hinsicht keine Kosten tragen muss. Wer Lust auf diese Aufgabe hat, kann sich bei mir melden.

Weiterhin benötigen wir noch einen Kastenwagen, Kleintransporter oder Ähnliches. Wer uns hiermit unterstützen kann, soll sich ebenfalls bei mir melden.

Die weitere Planung haben Jutta Höffkens, Rainer Wilcke, Harald Aman und meine Wenigkeit übernommen. Wir werden Euch früh genug über Hotelbuchung, Zugfahrtkosten etc. informieren.

Interessierte bitte ich hiermit, sich bereits im Vorfeld bei mir zu melden. Bitte nur ernstgemeinte Anmeldungen da die Planung entscheidend von der Größe der Gruppe abhängt.

 

2.) im Laufe des Jahres werden wir kurzfristig ( ca. 4 Wochen vorher ) eine Tagesreise nach 'Irgendwohin' planen. Reiseziele werden von mir gerne entgegengenommen. Auch hier wäre ein Kleintransporter etc. für unsere Räder eine große Hilfe. Alles Weitere besprechen bei Gelegenheit.

 

Ich möchte den Saisonauftakt zum Anlass nehmen, um noch einmal auf wichtige Verhaltensregeln bei unseren Gruppenausfahrten hinzuweisen:

- aus Sicherheitsgründen ist ein Helm sehr empfehlenswert,

- ein passender Ersatzschlauch und Standardwerkzeug sollte immer mitgeführt werden,

- eine gute Luftpumpe kann sehr hilfreich sein. Lasst Euch im Fachgeschäft beraten,

- vor Gefahrenstellen, Schlaglöcher, Äste auf der Fahrbahn etc. soll der Hintermann/frau mit Handzeichen gewarnt werden,

- auf Gegenverkehr wird mit lautem Rufen "Gegenverkehr" gewarnt und bis zum letzten Radler weitergegeben,

- der letzte Radler bekommt eine Trillerpfeife mit der er dafür sorgt, dass keine großen Lücken entstehen,

- meckern ist erlaubt aber ……. Beschwerden bitte umgehend an den Tourenleiter weitergeben, wer dies auch immer sein mag,

- Verbesserungs-und Streckenvorschläge sind immer erwünscht.

 

So, nun wollen wir hoffen, dass Petrus uns auf unseren Touren wohlgesonnen ist und wir von Verletzungen und Krankheiten verschont bleiben.

 

Liebe Grüße

Siegfried Enge

Hallo liebe Radler/innen,

das neue Jahr liegt vor uns mit all seinen unendlich vielen Möglichkeiten Rad-km zu sammeln.

Wohin sollen uns unsere Touren führen, wie lang sollen sie werden, ist Interesse an Sonderzielen vorhanden die eine Anreise mit dem Auto etc. erfordern, wird eine 3-4 Tage-Tour gewünscht z.B. Ruhrtalradweg oder kommt vielleicht auch eine 5-Tagereise zu einem festen Reiseort in Frage? Diese Fragen und andere stehen zur Besprechung an.

Termin für unseren Radgruppentreff ist der 24.Febr. 2017 um 18.00 Uhr. Den Ort gebe ich noch rechtzeitig bekannt.

Siegfried Enge

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