geben und nehmen
geben und nehmen

Bericht Wandern

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Wanderung am 28.10.2018 in und um Erkrath

 

Diesmal trafen sich 22 Wanderer an einem Sonntag am S-Bahnhof Duisburg-Buchholz zur Wanderung in und um Erkrath.Von Buchholz ging es über Düsseldorf Hauptbahnhof mit der S-Bahn nach Erkrath.

Bei schönem, aber kaltem und zeitweise sehr windigem Wetter wanderten wir überwiegend auf Feldwegen mit einzelnen kleineren Steigungen.Die sehr abwechslungsreiche Strecke mit einer Gesamtlänge von circa 15 km ermöglichte schöne Fernblicke und berührte das sehenswerte Naturschutzzentrum Bruchhausen. Zufällig konnten wir auch eine größere Schar vorbeiziehender Kraniche am Himmel beobachten.

 

Nach der Hälfte der Wegstrecke machten wir eine kurze Rast in der freien Natur.

 

Danach ging es weiter und nach knapp 3 Stunden erreichten wir Erkrath, wo wir in einem italienischen Restaurant einkehrten.

 

Nach einer kräftigen und wohlschmeckenden Stärkung traten wir den Rückweg zur S-Bahnstation Erkrath an, um wieder über Düsseldorf Hauptbahnhof nach  Duisburg-Buchholz zurückzufahren.

 

Die schöne und abwechslungsreiche Wanderung hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht.

Vielen Dank an Irmgard und Manfred, die diese Tour so gut vorbereitet haben.

 

Reinhart Böffel

 

Wanderung am 29. September 2018

Am Samstag wanderte die Gruppe auf dem westfälischen Jakobsweg. Dieser Teil des Jacobsweg schlängelt sich von Münster über Werne durch Lünen nach Dortmund und weiter über Hagen nach Köln. Die Gruppe von 10 Personen wanderte das Teilstück von Werne nach Lünen. DIe Wanderung begann in der Werner Innenstadt. Eine sehr schöne, individuelle Innenstadt.

Der Jacobsweg begann in der Einkaufszone der Innenstadt. Eine wunderschöne Platanenallee führte uns weiter aus dem Innenstadtbereich heraus. Die Wanderung führte über offenes Gelände durch eine Siedlung und über Feldwege weiter. Ein schmaler Steig führte uns durch den Wald und über ein kleines Bächlein bis zur ersten Rast.

Nach der Rast ging unser Weg weiter durch den Wald zum Schloß Cappenberg.

„Das barocke Anwesen Schloß Cappenberger steht auf einer Anhöhe in Selm und zählt zu den ältesten Adelsburgen in Westfalen.

„Die Daten über die Grundsteinlegung der Burg Cappenberg sind weitgehend ungeklärt, einige historische Überreste verweisen allerdings bis ins Zeitalter der Karolinger. Der letzte Graf von Cappenberg gründete 1122 auf Schloss Cappenberg den ersten Prämonstratenser Orden im deutschsprachigen Raum und lebte dort als Mönch. So wurde aus der Burg für die nächsten 700 Jahre ein Kloster. Im Jahr 1803 wurde der Stift aufgelöst und Schloss Cappenberg fiel in den Besitz des Preußischen Staats. Anschließend erwarb der ehemalige Staatsminister Karl Freiherr vom Stein 1816 das Anwesen, baute es um, bewahrte es vor dem Verfall und ist somit für das heutige Erscheinungsbild verantwortlich. Das Schloß Cappenberg befindet sich in Privatbesitz des Grafen von Kanitz, einem Nachkommen von Karl Freiherr vom Stein.“

Hier gab es die Möglichkeit in dem sehr schönen Restaurant „Alte Kegelbahn“ noch einmal einen Kaffee im Garten zu genießen. In der Vergangenheit war dieses Gebäude tatsächlich eine Kegelbahn der Schloßbesitzer.

Im Park des Schlosses stand eine beeindruckende alte Platane. Leider fanden wir nicht die Hinweise zu diesem Naturdenkmal.

Weiter ging es ein Stück der Straße entlang. Nach 2 km bogen wir ab zum Cappenberg See.

Der See ist ein Naherholungsbebiet in Lünen.“ Er entstand durch Ausbaggerung von Lehmböden, die in den Jahren 1919 bis 1928 zum Bau der eingleisigen Bahnstrecke Lünen–Münster benötigt wurden. Diese Bahnstrecke ging 1928 in Betrieb.“

Weiter ging es durch Lünen bis zur Innenstadt. Hier überquerten wir die Lippe und kamen an der für Lünen bekannten Persiluhr vorbei.

„Bis zur Zerstörung 1942 war die Persiluhr ein beliebter Treffpunkt in Lünen. Sie wurde 1983 neu aufgestellt.

Die Ochsengruppe in der Nachbarschaft, aufgestellt 1990, erinnert an die Bedeutung des mittelalterlichen Lünens als Handels- und Hansestadt am "Dänischen Ochsenweg".

In Lünen schloss die Gruppe die Wanderung mit einem Essen in einen griechischen Lokal ab.

Herzlichen Dank von uns allen an Manfred und Irmgard, die diese Tour wieder einmal perfekt vorbereitet haben.

 

Bericht Elke Brix / Manfred Roitzsch

Wanderung am 16. Juni 2018 durch grüne Landschaften im Norden von Dortmund

 

Heute machten sich wieder einmal 16 Wanderer auf den Weg, um ihre nähere Heimat zu erkunden. Vom Bahnhof in Duisburg-Buchholz ging es zum Duisburger Hauptbahnhof und von dort aus weiter mit dem Zug nach Dortmund-Mengede.

 

Die Stadt Mengede mit 12.000 Einwohnern hat auch eine bewegte Geschichte in der Weimarer Republik gehabt. Es gab ziemlich starke Auseinandersetzungen zwischen kommunistischen Arbeitergruppen und der äußersten Rechten mit Todesfällen und Verletzungen. Bekannt wurde Mengede damals auch durch Kartoffelunruhen, als es nur noch wenige Lebensmittel gab.

 

Am Mengeder Markt vorbei wanderten wir über die Emscher hinweg durch den Volksgarten Mengede zum Dortmund-Ems-Kanal. Dort passierten wir sogar ein Schild Begegnungsverbot. Davon ließen wir uns aber nicht beeindrucken und setzten unsere interessanten Gespräche unbeirrt fort.

Nach dem Dortmund-Ems-Kanal erreichten wir dann über den Kapellenweg die St. Laurentius Kapelle. Hier gab es eine längere erholsame Pause bei der wir uns um unseren Mundvorrat kümmern konnten.

Weiter ging es nun durch schöne Landschaften mit Feldern und Wäldern. Nach 14 km erreichten wir wieder den Mengeder Markt und kehrten in dem Eiscafe Dolomiti ein. Wir erhielten dort leckeres Eis, aber auch Kuchen und andere Speisen zur Stärkung. Der Inhaber hat uns sehr freundlich bedient und das Preis Leistungsverhältnis bei den Angeboten war sehr gut. Es ist wahrscheinlich das beste Eiscafe in der Umgebung.

Da von Dortmund-Mengede ständig Züge in Richtung Duisburg fahren, waren wir danach auch schnell wieder zu Hause.

Da Manfred Roitzsch auch für sehr gutes Wanderwetter gesorgt hatte und sonst die Wanderung von ihm sorgfältig geplant und umsichtig durchgeführt wurde, bleibt den Wanderer nur noch ein herzliches Dankeschön für den erlebnisreichen Wandertag.

 

Manfred Hopf

 

Wanderung am 26.05.2018  rund um Schloß Wickrath


 Am sonnigen Samstag morgen fanden sich am S-Bahnhof Buchholz 18  Wanderer ein, es ging dann zum DU-Hauptbahnhof und weiter mit der Regionalbahn nach  Mönchengladbach-Wickrath. 
 
Von dort aus starteten wir unsere ca. 11 km lange Wanderung auf guten Wegen  in einem großen Bogen rund um Schloss Wickrath. Er führte durch den Grüngürtel an der Niers mit ihren vielen Kopfweiden entlang, vorbei an Kornfeldern, einem großen See mit schwarzen Schwänen und einem Kormoran. An einem schattigen Platz an der Niers machten wir eine kleine Pause für unseren Mundvorrat und natürlich Flüssiges.
 
Gut gelaunt ging es weiter zum Schloß Wickrath, im (angenehm kühlen) Museum dort besuchten wir kurz die Kunstausstellung der Malerin Elke Neumann, um nach knapp 3 Stunden bei einem Cafe einzukehren, dort hatte Manfred draußen im Schatten Tische und Stühle für uns reserviert. Von einer großen Kuchenauswahl oder auch Deftigem oder Salat sind wir gestärkt das kurze Stück zum Bahnhof gegangen und von dort mit der Bahn wieder nach Hause gefahren. 
 
Es war trotz der Hitze eine sehr schöne Wanderung mit heiteren Leuten, angenehmen und witzigen Gesprächen, die Manfred und Irmgard wieder super vorbereitet hatten. Dankeschön dafür!
 
Marianne Bürvenich

Wanderung am 21.04.2018 rund um Dortmund-Aplerbeck

Bei sommerlichem Wetter trafen sich 15 Wanderer an der S-Bahn in Duisburg-Buchholz. Die Fahrt mit der Bundesbahn verlief nicht ganz planmäßig, wir verpassten einen Anschlusszug und verkürzten unsere Wartezeit in Dortmund Hbf. mit einem Kaffee. Verspätet, aber guten Mutes ging es dann auf die Wanderstrecke rund um Dortmund-Aplerbeck.

Durch Wohngebiete, vorbei an einem jüdischen Friedhof führte die Route langsam ansteigend Richtung Wald. Der Aplerbecker Stadtwald bot viel Abwechslung – Bäche, Teiche, gelegentliche Ausblicke -  und jetzt blühte es überall. An einer idyllischen Stelle mit Teichblick war dann Zeit für eine Pause und den Mundvorrat.

Vorbei an blühenden Rapsfeldern erreichten wir nach etwa 12 km unseren Ausgangspunkt.  In der Nähe hatten Manfred und Irmgard wieder ein besonderes Restaurant entdeckt. Im „Masurenhof“ haben wir uns gut gestärkt und die schmackhafte, deftige polnische Küche entdeckt. Dann ging es mit der Bundesbahn ohne größere Verspätungen zurück Richtung Heimat.

Es war eine schöne Wanderung bei ganz herrlichem Wetter. Soviel Grün und abwechslungsreiche Landschaft hatten wir in einem Stadtteil von Dortmund kaum erwartet. Ganz herzlichen herzlichen Dank von uns allen für die Tour wieder einmal an Manfred Roitzsch.

Erika Ganswindt

Wanderung durch das Bruchgebiet der Schwalm bei Wegberg am 23.03.2018

 

Von Frühling war noch nicht viel zu spüren. Dennoch trafen sich 12 Wanderer und machten sich mit dem Zug auf die Reise nach Wegberg.

Dort hatten wir trotz eines kleinen Umwegs wegen Sperrung einer Brücke bald den Einstieg in den Wanderweg gefunden. Es ging durch urwüchsigen Bruchwald, vorbei an Bächen und Wasserläufen. Dabei entdeckten wir schwimmende Nutrias. Oder waren es doch Bisamratten? Wir konnten das nicht eindeutig klären, jedenfalls soll es an der Schwalm größere Populationen von Nutrias geben.

Weiter führte uns der Weg durch das malerische Schwalmtal. Das Flüsschen Schwalm entspringt südlich von Wegberg und mündet nach 45 km bei Swalm (NL) in die Maas. In der Region war ein großes Flachsanbaugebiet für die Textilindustrie, die Leinsamen wurden in den zahlreichen Ölmühlen entlang der Schwalm gemahlen. Einige Mühlen mit erhaltenen bzw. restaurierten Mühlrädern lagen auf unserer Tour – z. B. die Molzmühle.

Die Sonne ließ sich zwar nicht blicken, aber es war trocken und daher recht angenehmes Wanderwetter. Nach ca. 2 ½ Stunden hatten wir das Café am See an der Holtmühle erreicht. Mit Blick auf den See haben wir sehr gut gespeist. Nach Abschied von der Hausgans Emma – machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof Wegberg und beendeten dort die ca. 12 km lange Rundtour.

Und wieder ganz herzlichen Dank von uns allen an Manfred Roitzsch für die gelungene, besonders abwechslungsreiche Wanderung.

 

Erika Ganswindt

Wanderung am 03.03.2018 rund um Hilden

 

Bei trockenem, kalten Wetter trafen sich 10 Wanderfreunde am S-Bahnhof Duisburg-Bucholz.

Von dort fuhr unsere Gruppe nach Hilden.

Bei schönem und zeitweise sonnigem Wetter ging es auf ebenen Wegen auf fester Schneefläche zunächst an der Itter entlang.

Dank der guten Schneeverhältnisse ohne Matsch wanderten wir zügig durch den schönen Gararther Forst und den Stadtwald Hilden.

Nach etwa der Hälfte des Weges wurde eine kurze Rast unter dem Dach einer offenen Unterstandshütte eingelegt.

Anschließend wanderten wir zum Zentrum von Hilden und kehrten nach insgesamt knapp 3-stündigem Fußmarsch in den urigen Brauereiausschank am Marktplatz ein.

Nach einer kräftigen Stärkung ging es zurück zum S-Bahnhof von Hilden.

Danach brachte uns die S-Bahn wieder zurück nach Duisburg-Buchholz.

 

Bei schönem, aber kalten und trockenen Wetter hat diese abwechslungsreiche Wanderung in winterlicher Landschaft allen Beteiligten viel Spaß gemacht.

Dank von uns allen an Manfred und Irmgard für diese prächtige Wintertour.

 

Reinhart Böffel

Wanderung von Langenfeld-Berghausen nach Langenfeld am 6. Januar 2018

 

Vor einiger Zeit wollten wir schon einmal nach Langenfeld-Berghausen fahren, aber die Bundesbahn hatte etwas dagegen. Diesmal waren anscheinend keine Personen im Gleis und 12 unternehmungslustige Wanderer konnten sich um 10.30 Uhr ab Bahnhof Duisburg-Buchholz auf den Weg machen.

 

Schnell erreichten wir den Bahnhof Langenfeld-Berghausen. Der Haltepunkt Langenfeld-Berghausen liegt etwa 16 Kilometer südlich des Düsseldorfer Hauptbahnhofs.

Der Höhenunterschied zwischen niedrigstem und höchstem Punkt in Berghausen beträgt gerade einmal 8,90 Meter. Manchmal wird die Silbe Berg daher im Sinne der Zugehörigkeit zum Herzogtum Berg verstanden. Andere interpretieren Berg im Sinne von Geborgenheit. Wieder andere verknüpfen den Berg mit der kaum noch wahrnehmbaren, minimalen Geländeerhebung. Die Vermutung zugunsten der Geländeformation stellt jedenfalls die derzeit herrschende Meinung dar.

Um das alles zu klären und zur Meinungsbildung über den Ortsnamen beizutragen waren wir allerdings nicht hierhin gefahren.

Unsere Wanderung führte uns schnell auf ebenen Wegen durch Wald und Flur. Wir wanderten zwischen und an Baggerseen entlang und durchquerten sogar einen Golfplatz.

Wahrscheinlich lag es hauptsächlich an der Ablenkung durch acht charmante Wanderinnen, dass wir uns plötzlich im wahrsten Sinne des Wortes auf einem Holzweg befanden. Manfred Roitzsch hatte aber die Situation schnell wieder im Griff und wir konnten unsere Wanderung beruhigt fortsetzen.

 

Auf dem weiteren Weg konnten wir die 4-Bahnen-Wasserski-Anlage von Berghausen bewundern. Kormorane hatten sich sogar dort niedergelassen. Danach konnten wir auch noch einen Reptilienlebensraum – Echsenwiese - bewundern, der vom Naturschutzbund angelegt wurde.

 

Zu allem Überfluss hatte man sogar im Wald noch einen weihnachtlichen Tannenbaum für uns aufgestellt. Auf Weihnachtslieder am Tannenbaum waren wir aber nicht so wirklich eingestimmt. Vielleicht auch weil die Geschenke fehlten.

 

Zum Schluss unserer Wanderung begrüßte uns das freundliche Hotel-Restaurant Ratskeller in Langenfeld mit seinem rustikalen Ambiente.

Es gab eine traditionellen Auswahl aus gutbürgerlicher Küche nach dem Motto: „Deftig, aber nicht schwer“. Im Ratskeller wurden hausgemachte internationale Gerichte mit abenteuerlichen Namen serviert.

 

  • „Spion in Spitzenhöschen“                   9,60 €
  • „Zeugin der Anklage“                          12,90 €
  • „Der große Gatsby“                             12,90 €
  • „Der dritte Mann“                               15,90 €
  • „Aus Mangel an Beweisen“              17,90 €
  • „Die üblichen Verdächtigen“            24,90 €
  • „Staatsanwälte küsst man nicht“   12,90 €
  • „Die 12 Geschworenen“                    14,90 €

     

  • Natürlich werden dort alle Speisen mit viel Liebe zubereitet. Auch das man dort perfekt mit netten Leuten ausspannen kann, traf an diesem Tage besonders zu.

     

    Wir beendeten unsere Wanderung nach 14 km und wollten nun sofort ab Langenfeld mit dem Zug nach Hause fahren. Die Bundesbahn hatte aber wieder etwas dagegen. Wir überbrückten die Wartezeit durch den ausgefallenen Zug mit guten Gesprächen über „Gott und die Welt“.

     

    Damit wären wir auch schon wieder bei Manfred Roitzsch. Ohne große Worte machen zu müssen können wir wieder sagen, dass er diese Wanderung sehr umsichtig in seiner ruhigen Art organisiert und durchgeführt hat. Daher nochmals einen herzlichen Dank an ihn, dass er diese gute winterliche Wanderung möglich gemacht hat.

     

    Manfred Hopf

Rundwanderung in Sythen bei Haltern am 3. November 2017

 

Am Freitag hieß es wieder freie Bahn für 14 unternehmungslustige Genusswanderer. Allerdings mussten wir vorher schon unser Ziel: Langenfeld-Berghausen ändern, da die Bundesbahn eine Unterbrechung unserer Bahnlinie angekündigt hatte.

Jedenfalls kamen wir schnell in Sythen an und wanderten bald auf ebenen Wegen durch Wälder und Felder.

Nach der „Kapelle zur Heiligen Familie“ erreichten wir das in alten Buchenwäldern gelegene Naturschutzgebiet Mergelkuhlen. Bis zur Erfindung des Kunstdüngers dienten diese zur Gewinnung von mineralischem Dünger für die ansonsten sehr nährstoffarmen Böden der Gegend. Besonders nährstoffarme Sandböden befanden sich in der Heidenutzung, deren Spuren auch hier und dort noch in der Sythener Mark zu erkennen sind.

Danach hatten wir nach einiger Zeit Gelegenheit zur Rast in Enstrup´s Kartoffel & Gemüsescheune in Lavesum gegenüber der Antoniuskapelle.  

Auf diesem landwirtschaftlichen Familienbetrieb mit 45 ha Fläche, werden in der jeweiligen Saison unter anderem Erdbeeren, Rhabarber, Kartoffeln und Kürbisse geerntet. Diese und viele hausgemachte, selbstgekochte und gebackene Leckereien wurden in dem dortigem Hofladen für uns bereitgehalten.

Dabei ist hier ein besonders schonende Umgang und ein möglichst kurzer Weg von den Feldern bis auf die Teller ein besonderes Anliegen, um die hohe Qualität und Frische zu sichern. Wenn man den Geschmack der leckeren, deftigen, hausgemachten Eintöpfe bereits vergessen hat, hier kann man ihn wieder erleben. Es wird jeden Tag nach Großmutters Rezept gekocht, frische herzhafte Eintöpfe, eben Qualität die schmeckt!

Dies konnten wir auch bestätigen. Einigen Damen war es darüber hinaus nicht möglich, die Menge der vorzüglichen Speisen zu bewältigen.

Als wenn der Hofladen nicht schon alle unsere kulinarischen Sehnsüchte erfüllt hätte, erreichten wir bald nach der Durchquerung der schönen herbstlichen Landschaft auch noch das Café Sahnehäubchen in Sythen.

In diesem kleinen Café erhielten wir einen guten Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen und Torten nach Landfrauen-Art.

Das Motto dieses Cafés mit Sahnehäubchen lautet: Entspannen in einem schönen Ambiente und den  "Alltag" vor der Tür lassen.

 

Nach dieser in jeder Hinsicht ausgezeichneten Wanderung über 13,5 km standen wir bald wieder am Bahnhof um die erfolgreiche Rückreise anzutreten.

 

Wandern ist gut, um den Kopf frei zu bekommen. Die Menschen sagen nicht umsonst:  Wie geht’s?

Weiterhin steht im Internet:  Es gibt einen starken Zusammenhang zwischen Gehen und Erkenntnis. Nur wer schreitet verlässt seinen Standpunkt. Lässt sich überholen und bekommt dauernd neue Aus- und Einblicke durch sein beständiges Unterwegs-Sein.

Reale Wanderer riskieren tatsächlich das Verlaufen, stehen vor Holzwegen, lassen sich nassregnen und wissen zuweilen mit Blasen an den Füßen nicht weiter. Diese Relativierung durch Wirklichkeit tut dem Denken nur gut.

 

Jetzt stehen wir wieder an dem Punkt, um unseren Dank an Manfred Roitzsch auszudrücken. Es ist eben schwer so eine erfolgreiche Wanderung und seine große Mühe in Worte zu fassen, deshalb sagen wir einfach herzlichen Dank für Alles!

 

Manfred Hopf

Wanderung von Ratingen-Hösel nach Düsseldorf-Kaiserswerth am 07.10.2017

Trotz der schlechten Wetterprognose trafen sich 10 Wanderer zu unserer Tour im Oktober. Wir fuhren mit der S-Bahn nach Ratingen-Hösel und begannen die Wanderung glücklicherweise bei trockenem Wetter.

Es ging auf schönen Waldwegen durch die herbstliche Natur. Am Wegesrand lockten malerisch aussehende Pilze, aber auf eine Mahlzeit mit selbst gesuchten Pilzen wollten wir lieber verzichten. Immer tiefer überflogen uns Flugzeuge, wir näherten uns dem Flughafen Düsseldorf-Lohausen. Nach etwa 2/3 der Strecke erreichte uns die angekündigte Regenfront, aber wir waren kleidungsmäßig und mental darauf eingestellt. In einer Hütte wurde erst einmal Rast gemacht und dann wanderten wir   - mit Regenschirmen bewaffnet - vorbei am Gelände des Flughafens nach Kalkum mit seinem Wasserschloss. Nach ca. 18 km erreichten wir Kaiserswerth. Die durchwachsene Wetterlage hatte unsere Schritte „beflügelt“, wir haben die lange Strecke recht zügig bewältigt.

Zum Trocknen und Stärken ging es dann in Kaiserswerth ins Gasthaus „Zum Einhorn“, wo wir sehr gut aufgehoben waren und neue Energien tanken konnten.  Die U 79 brachte uns zurück nach Duisburg – Buchholz.

Auch bei dieser Wetterlage war die Wanderung ein Erlebnis. Ganz herzlichen Dank von uns allen dafür an unseren Tourenführer Manfred Roitzsch.

Erika Ganswindt

Wanderung am 16.09.2017 von Essen-Werden nach Ratingen-Hösel

Mit 8 Wanderern ging es los mit der S-Bahn nach Essen Hbf., weiter mit dem Bus nach Essen-Werden und dann auf die Höhe Richtung Ruhrlandklinik bis zur Haltestelle „An der Braut“.

Der erste längere Aufstieg blieb uns durch die Busfahrt erspart und wir starteten die Wanderung voll motiviert. Zunächst waren die Temperaturen herbstlich kühl, aber die Bewegung brachte uns rasch auf Betriebstemperatur. Bei viel Sonnenschein hatten wir wieder mal Wetterglück.

Es ging durch die sehr abwechslungsreiche hügelige Landschaft südlich des Ruhrtals. Die Wanderwege führten uns anfangs durch aufgeweichtes Gelände – das Schuhe putzen nach der Wanderung bleibt uns nicht erspart. Sturmschäden hatten einige Bäume abgeknickt und der Weg wurde auf einem Teilstück recht abenteuerlich. Aber das haben wir gemeistert und wurden durch die Natur, auch durch die weiten Ausblicke bis hin zur Mintarder Brücke belohnt.

Auf Höhe der Fachklinik Rhein-Ruhr oberhalb von Kettwig-Stausee machten wir dann Rast und stärkten uns aus unserem Mundvorrat. Talabwärts führte der Weg durch das idyllisch gelegene Gelände der Rindersberger Mühle, wo uns ein Wegweiser Richtung Santiago de Compostela begrüßte und mahnte „Der Weg ist das Ziel.“ Am klappernden Mühlrad am rauschenden Bach vorbei folgte noch ein Anstieg, wir erreichten den jüdischen Waldfriedhof und dann ging es gemütlich Richtung Bahnhof Hösel.

Am Ziel haben wir uns in einem netten Café vom Chef des Hauses „verwöhnen“ lassen – und auch etwas „für sein Sparschwein“ getan.

Auf der Rückfahrt brachte uns vor dem Bahnhof Düsseldorf-Derendorf eine Tafel mit schwarzem Schriftzug „Verhaltet Euch ruhig!“ ins Grübeln. Nach „Befragen“ von Google handelt es sich um ein Graffiti aus dem Jahre 2011, das daran erinnern soll, dass vom Derendorfer Güterbahnhof zwischen den Jahren 1941 – 1944 etwa 6000 Juden deportiert wurden.

Im heimischen Duisburg angekommen waren wir glücklich und zufrieden, dass wir die ca 16 km lange Strecke durch nicht immer einfaches Gelände gut geschafft haben. Vielen lieben Dank von allen Teilnehmern an unseren Tourenspezialisten Manfred Roitzsch für diese tolle Wanderung.

Erika Ganswindt

Wanderung am 19. August 2017 in Haltern am See

 

Alles hat seine Zeit sagte Kohelet. Dies meinten auch 14 Wanderinnen, 4 Wanderer und 2 Hunde und machten sich auf den Weg nach Haltern am See um das Wanderglück zu finden. Zunächst ging es mit der S-Bahn zum Mülheimer Bahnhof und von dort dann nach Haltern am See.

Nach dem Bahnhof in Haltern am See erreichten wir schnell den Wesel-Dattel-Kanal, auch Lippe-Seitenkanal genannt. Er ist einer der wichtigsten und verkehrsreichsten Schifffahrtskanäle Deutschlands.

Eine Zeit lang begleiteten wir diesen Kanal und kamen dann an einen Rastplatz des Naturschutzgebietes Westruper Heide. Ab hier waren wir nun zu Gast bei einer durch den Menschen veränderten Natur. Diese Heide ist ein kulturhistorisches Zeugnis für die durch menschliche Tätigkeit waldarm gewordenen Gebiete. Regelmäßiger Holzeinschlag und Nutzung des Waldes als Waldweide führte dazu, dass kein Wald mehr entstehen konnte. Nur einige besondere Pflanzen wie die Heide konnten stattdessen gedeihen. Wir erfreuten uns aber trotzdem oder gerade an der eindrucksvollen Heidelandschaft.

Weiter ging es nun zu einer beeindruckenden großen Wasserfläche, dem Haltener Stausee. Diese Talsperre ist eine Trinkwassertalsperre und versorgt durch das Wasserwerk Haltern mehr als eine Million Menschen im Bereich des westlichen Münsterlandes sowie des nördlichen Ruhrgebietes bis nach Duisburg mit Trinkwasser.

Nach kurzer Zeit erreichten wir dann die Stever Brücke am Walzenwehr. Die Stever (54 km lang) schlängelt sich durch das Münsterland bis nach Haltern. Sie speist den Halterner Stausee um kurz hinter dessen Staumauer in die Lippe zu münden.

Nachdem wir die Stever noch ein Stück lang begleitet haben, kamen wir zum Zentrum von Haltern. Die Stadt hat eine über 2000jährige Geschichte. Als während der Germanienfeldzüge unter Kaiser Augustus römische Truppen die Lippe aufwärts marschierten mit dem Ziel, Germanien zu einer römischen Provinz zu machen, wurde auch die Gegend um Haltern zu einem militärischen Stützpunkt. Bekanntlich scheiterte dieser Plan durch den Aufstand der Germanen unter Arminius in der "Varus-Schlacht" im Jahr 9 n. Chr. Spuren der römischen Präsenz sind durch die umfangreichen Ausgrabungen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in außergewöhnlich großer Konzentration gefunden worden.

Nun wurde es aber auch Zeit für ein gemütliches Lokal. An dem alten Rathaus und dem Marktbrunnen vorbei kehrten wir neben der Kirche „St. Sixtus“ in das „Rossini am Markt“ ein.

Aus dem Internet kann man der Philosophie des Rossinis schon einiges entnehmen. Obwohl Philosophie von der Liebe zur Weisheit spricht wurde uns vor Ort schnell klar, dass so eine Liebe vorher aber auch durch den Magen gehen kann.  

Man konnte den Eindruck haben, dass sich das Rossini Team seit mehr als zehn Jahren schon darauf freut uns bei einem schönen Aufenthalt zu verwöhnen. So steht es jedenfalls im Internet.
Freundliche, aufmerksame Servicekräfte und ein kreatives, engagiertes Küchenteam hießen uns willkommen und luden uns ein, eine schöne Zeit bei sich zu erleben. Auf unseren Wunsch hin einmal die Köchin dieser kulinarischen Köstlichkeiten sehen zu dürfen, wurde uns diese Ehre auch zuteil.

Die  Speisekarte war bewusst klein gehalten, um stets die Frische und Qualität der verwendeten Produkte zu garantieren. Auch die Herkunft der Produkte spielt hier eine übergeordnete Rolle - so sind ein Großteil der verarbeiteten Lebensmittel von Händlern aus Haltern am See und dem Umland. Es wird dort heute wie  früher so schön gesagt: "Die Kohle muss im Dorf bleiben."

Wir ließen zwar nicht unsere gesamte „Kohle“ dort, waren aber auch nicht traurig ein Teil davon für die gute Bewirtung zurückzulassen.

 

Die Rückfahrt erfolgte Dank der Bundesbahn recht zügig, sodass wir nach unserer 14 km langen Wanderung recht schnell wieder zu Hause waren.

 

Zum Schluss bleibt uns nur noch zu sagen, dass Manfred Roitzsch es wieder einmal geschafft hat uns einen schönen und erfüllten Tag zu bescheren.

Daher nochmals herzlichen Dank für seine Mühe dies alles für uns vorzubereiten und wahr werden zu lassen.

 

Manfred Hopf

 

Wanderung von Erkrath-Hochdahl nach Gruiten am 23. Juli 2017

 

Heute machten sich wieder 13 Wanderer auf den Weg, diesmal nach Erkrath-Hochdahl.

Wir erreichten trotz der Schwierigkeiten im Wuppertaler Bahnwesen schnell den Ort Erkrath-Hochdahl. Hier ging es an der Neanderkirche und dem Neanderfriedhof vorbei direkt in das idyllische hügelige Gelände des Neandertales.

Vor  161 Jahren , 1856, wurden dort die Überreste eines Menschen gefunden, der das Tal und seinen Namen weltberühmt gemacht hat. Davor war hier die Düsseldorfer Malerschule unterwegs und nannte diese Landschaft das „Gesteins“. Es wurden dort viele Feste gefeiert und Bilder gemalt. Die einstige Schönheit dieses Tales wurde von den Malern  festgehalten. Davon ist heute wenig übriggeblieben und Ironie der Geschichte, ohne Zerstörung des Neandertales wäre der 40.000 Jahre alte Neandertaler mit seinen 16 erhaltenen Knochen nicht gefunden worden. Die Zerstörung des Neandertales im 19. Jahrhundert erfolgte übrigens insbesondere dadurch, dass die Stahlindustrie und die Bauindustrie den Kalkstein brauchten.  

 

Als erstes erreichten wir danach sinnigerweise den Kunstweg "MenschenSpuren". Im Spannungsfeld Mensch-Natur soll der Mensch versucht haben allmählich aus der Natur heraus zu treten und eine eigenständige Position zu finden.

In einem von der Vegetation überwucherten, ehemaligen Steinbruch wurde von Künstlern ein Bild für das Gedächtnis der Welt geschaffen. MEMORIA MUNDI wird vor allem durch zwei fremde Elemente, einen Pfeil und ein Gehirn dargestellt. Das Bild soll an unsere kulturellen Wurzeln und ihre Bewahrung erinnern und fordert zum Nachdenken über die Natur des Menschen heraus.

 

Weiter ging es nun durch hügeliges Gelände zum Bienenlehrpfad und dann zum Wildpark zu den Urviechern, zum Auerochsen- und Wisentgehege. Bald erreichten wir danach  „Op dem Kam“, das Wanderercafe im Neandertal.  Hier gibt es ein gutes täglich wechselndes Angebot bis hin zum hausgebackenen Kuchen. Wir waren angenehm überrascht in dieser abgelegenen Gegend ein so tolles Cafe vorzufinden.

 

Danach wanderten wir später an der Düssel entlang, die ruhig wie eh und je neben uns floss. Kleine Waldstücke wechselten sich mit Wiesengründen ab und wir erreichten die romantische Winkelsmühle.  

Die Natur wurde immer mehr hautnah erfühlbar und wir kamen  zur Gaststätte „Im kühlen Grund“. Die Gaststätte wird von einer  traditionellen Familie geführt, die ihrer Berufung seit nun mehr als 100 Jahren treu geblieben ist. Die dortige Küche bot uns deftige, bergische Kost in einer gemütlichen Atmosphäre auf einer schönen Terrasse an.

 

Danach ging es wieder aufwärts und wir erreichten nach tollen Aussichten und 12 km Wanderweg den Bahnhof Gruiten. Dort hatten wir es wieder mit den schwierigen Wuppertaler Eisenbahnverhältnissen zu tun. Manfred Roitzsch hatte aber auch hier alles im Griff. An dieser Stelle daher nochmals herzlichen Dank für die umsichtige Führung und ausgezeichnete Organisation durch Manfred Roitzsch.

Wir kehrten wohlbehalten mit dem Bus über Solingen Hbf. und der S-Bahn an den Bahnhof Buchholz um 18.00 Uhr zurück.

 

Manfred Hopf

Wanderung im Muttental in Witten am 24. Juni 2017

 

Glückauf ! Glückauf! das wandernde Netzwerk kommt und es hat sein helles Licht, den Wanderführer Manfred auch mitgebracht. Mit solchen und ähnlichen Gedanken machten sich heute um 9.15 Uhr ab Bahnhof Duisburg-Buchholz 16 Wanderer und 2 Hunde auf den Weg nach Witten.

Wir erreichten dort sehr schnell das Muttental. Der dortige Bergbaurundwanderweg Muttental zählt zu den schönsten Wanderstrecken im Ruhrgebiet. Das Muttental gehört zu den seltenen Regionen, in denen sich die Natur die ehemals industriell genutzten Gelände vollständig zurückerobert hat.

Entlang des Rundwanderweges befinden sich Zeugnisse aus vielen Jahrhunderten Ruhrbergbau. Dazu zählen Stollen, Fördergerüste, Halden, Verladeanlagen und mehr. Die umgebenden Wälder, Wiesen und der Muttenbach machen den Weg zu einem Naturerlebnis. Der Name des Tals kommt wahrscheinlich von einem Bauer der Mutten hieß.  

Wer gründlicher informiert sein möchte, kann durch Wikipedia ausführlicher noch mehr erfahren.

 

Nach 9 km erreichten wir das Restaurant „Zur alten Tür“.  Früher waren es vor allem Bergleute, die nach ihrer Schicht auf einer der umliegenden Zechen dort vorbeikamen. „Die haben gerne mal ein Schnäpsken getrunken“, erzählt die ältere Wirtin. „Ganz schwarz saßen sie hier und haben Karten gespielt.“ Zum Duschen blieb vor dem Kneipenbesuch keine Zeit.

Diese umliegenden Zechen hatten urtümliche Namen, wie z.B.: Morgenstern, Louisenglück, Turteltaube Nord und Süd, Österbank und Aufgottgewagt.

Auch die Sprache gibt das Schicksal der Bergleute wieder: Vor der Hacke ist es duster - Tief in der Erde Schoss, erwartet uns ein ernstes Los => wer im tiefen Schoß der Erde selber hat gepocht, gehämmert, dem dabei in langen Jahren Kraft und Jugend sind verdämmert – schaffte einst im Dunst und Qualme bis ihm Hirn und Schläfen pochen, bis die Not den starken Körper und der Druck den Geist gebrochen. 

Heute kommen nur noch Wanderer, und getrunken werde auch weniger, sagt die ältere Wirtin. „Es ist nichts mehr los an der Theke.“

Für uns war jedenfalls genug dort los. Wir wurden sehr gut mit Getränken und Essen versorgt.

 

Danach ging es dann weiter über einen abenteuerlichen Bergweg an der Burgruine Hardenstein vorbei zum Bethaus. Das Bethaus im unteren Muttental ist das letzte seiner Art im Ruhrgebiet. Im frühen Ruhrbergbau waren diese Häuser weit verbreitet und erfüllten mehrere Funktionen: als Ort des Gebets vor und nach der Schicht, damit aber auch einer Anwesenheitskontrolle, denn so wurde festgestellt, wer zu Schichtbeginn einfuhr und ob nach Schichtende alle auch wieder wohlbehalten zurückgekehrt waren.

Wir sind alle dort wohlbehalten eingekehrt und erhielten wiedererwarten guten Kaffee und Kuchen.

 

Danach schlossen wir unsere Wanderung nach 12 km am Bahnhof Witten ab und schnell waren wir wieder nach einem Bundesbahn-Umstieg in Duisburg.

 

Wieder einmal sagen wir Manfred Roitzsch für seine gute Organisation und umsichtige Führung durch nicht einfaches Gelände ein herzliches Dankeschön.

Wir können ihm auch getrost und wohlwollend Glückauf zurufen. Der deutsche Bergmannsgruß beschreibt die Hoffnung der Bergleute, „es mögen sich Erzgänge auftun“ mit der längeren Formulierung „Ich wünsche Dir Glück, tu einen neuen Gang auf“. Beim Abbau von Erzen ließ sich oft nur unsicher vorhersagen, ob die Arbeit der Bergleute überhaupt zu einem Lohn führen würde.

Manfred Roitzsch eröffnete uns an diesem Tag ohne Unsicherheiten neue schöne und interessante Wege und wir erhielten mehr „Lohn“ an diesem Tag, als wir erwartet hatten.

 

Manfred Hopf

Wanderung rund um Neviges am 20.05.2017

 

Angelockt durch das schöne Wetter trafen sich 17 Wanderer und fuhren mit der S-Bahn nach Neviges.

Von dort aus starteten wir und hatten den Ort bald hinter uns gelassen. Vorbei an dem idyllisch gelegenen Schloss Hardenberg ging es hinauf in die umliegenden „Berge“. Für die Mühen des Aufstiegs wurden wir immer wieder mit wunderschönen Ausblicken in die hügelige Landschaft belohnt. Die blühende Natur im Mai bei Sonnenschein – wir fühlen uns fast wie “im Urlaub“.

Zurück in Neviges besichtigten wir natürlich die Wallfahrtskirche, den Mariendom. Die moderne Betonkonstruktion hat bei uns keine Begeisterung geweckt. Allerdings sind die Glasfenster in der Kirche beeindruckend und sorgen für eine besondere Atmosphäre. 

Durch malerische Altstadtgassen rund um die evangelische Kirche ging es dann wieder bergauf zu einer weiteren Runde um Neviges. Wir kämpften uns den „Esel“ hinauf und verpassten dort auch nicht die beste Aussicht auf die drei Kirchen im Ort. Fast am Ende der Tour kam noch das kleine Abenteuer beim Durchqueren einer morastigen steilen Passage. Stockeinsatz war gefragt.

Am Ende der Wanderung freuten wir uns dann über die verdiente Stärkung im Nostalgie-Café in Neviges. Dort erwartete uns eine Reise in die vergangenen Jahrzehnte. Überall waren alte Schätzchen zu entdecken – schon ein ganz spezielles Café.

Es war wieder einmal eine besonders tolle Tour. Ganz herzlichen Dank dafür von uns allen an unseren Wanderführer Manfred Roitsch.

Erika Ganswindt

Wanderung durch das Rotthäuser- und das Schwarzbachtal am 29.04.2017

Zu einer Tour  bei herrlichem Frühlingswetter trafen sich am 29.04.2017 sieben Wanderer. 

Vom Bahnhof Düsseldorf-Eller aus ging es zunächst durch den maigrünen Wald im  Eller Forst, teilweise vorbei an sumpfigen verwunschenen Wasserstellen.

Unterwegs trafen wir dann auch auf Zwerge, die natürlich mit aufs Foto mussten.

Unsere erste Rast haben wir dann mit Blick über ein blühendes Rapsfeld und weiter Aussicht genossen. Vorbei am Haus Morp – einer ehemaligen Wasserburg am historischen Fernweg „Mauspfad“ - , die Düssel passierend, erreichten wir dann das Rotthauser Bachtal. Der Bach fließt von Norden nach Süden und mündet unterhalb von Haus Morp in die Düssel. Auf Teilstrecken ist er zu zahlreichen Fischteichen aufgestaut.

Auf idyllischen und landschaftlich abwechslungsreichen Wegen gelangten wir zum Gasthaus „Kaisershaus“. Wir haben dort zwar keinen Kaiser angetroffen, aber uns richtig gut für die nächsten Herausforderungen gestärkt.

Weiter führte uns der Weg durch hügelige Landschaft, immer wieder mit Ausblicken auf die Farbkleckse der blühenden Rapsfelder.

Kaffee und  ein Stück leckere Torte im Bauernhof-Café Groß Illerbeck brachte neue Energie für die letzte Etappe.

Im Schwarzbachtal wartete dann auch das angekündigte Abenteuer. Es ging über morastige Teilstücke und auf dem Weg liegende Baumstämme – also war voller Körpereinsatz gefordert. Aber die malerische Wegstrecke hat uns dafür voll entschädigt.

Glücklicherweise fand unser Wanderführer seinen verloren geglaubten Fotoapparat doch noch in den Tiefen seines Rucksacks wieder,  sodass die Fotos der Tour gesichert waren und es entspannt weiter gehen konnte.

Punktgenau erreichten wir den Bus und waren auch ganz froh, dass nach der  ca. 20 Kilometer langen Wanderung die Rückfahrt überraschend zügig klappte.

Nach allgemeiner Einschätzung war das für uns ein Premiumweg.                     

Herzlichen Dank dafür an Manfred Hopf , der die Wanderführung für diese „Abenteuertour“ übernommen hatte.

Erika Ganswindt

Wanderung im Naturpark Schwalm-Nette auf dem „Premiumwanderweg“ Galgenvenn am 31. März 2017

 

Am Freitag, dem 31. März war es wieder soweit. 11 wanderlustige Netzwerker trafen sich bei strahlendem Sonnenschein um 9.25 Uhr am Duisburg-Buchholzer Bahnhof. Es ging darum wieder einmal durch viel Bewegung Glückshormone auszuschütten. Nach dem Umstieg im Duisburger Hbf. kamen wir bis Viersen und verpassten den Zug um nur wenige Minuten. Dass der nächste Zug 1 Stunde später fuhr berührte uns nicht weiter, da das Café „Käffchen“ uns dort wohlwollend nach dem Motto aufnahm: Gemütlichkeit für alle - das ist unser Ziel.

 

Vom Bahnhof Kaldenkirchen erreichten wir schnell das Waldgasthaus Galgenvenn. Hier beginnt der erlebnisreiche Premium-Wanderweg "Galgenvenn", der den Wanderer - mal auf deutscher, mal auf niederländischer Seite - durch eindrucksvolle Natur führt. In südliche Richtung kamen wir dann zunächst durch den verwunschenen Grenzwald. Daran schlossen sich das idyllische Sonsbeck-Venn und das schöne Langen-Venn an, welche gemeinsam das Naturschutzgebiet Heidemoore bilden.
Weiter ging es nun durch einen hochstämmigen Wald zur malerischen Kiesgrube, die inmitten einer renaturierten Landschaft liegt.  In Richtung Norden kamen wir dann auf schmalen Pfaden an den Maas-Abhang zum Naturschutzgebiet "Schlucht" mit einem wunderschönen Blick ins Tal vorbei. An Bachläufen und über wunderschöne Wege erreichten wir wieder den Ausgangspunkt Waldgasthaus Galgenvenn.   

 

Wie der Inhaber dieses Lokals selber sagt und wir auch bestätigen konnten, ist der Besuch bei ihm etwas Besonderes. Deswegen arbeitet er stetig an der Qualität und seinen Kreationen, um für seine Gäste eine ausgewogene Kombination aus Erholung in der Natur und geschmackvollen Speisen anzubieten.

Wir hatten aber nicht nur die Natur und das Essen im Auge sondern wollten auch dem geheimnisumwitterten Namen Galgenvenn und weiteren Besonderheiten nachspüren.

 

Nach Rücksprache mit einer Kellnerin und weiteren Nachforschungen ergab sich Folgendes:

 

Es gibt eine gruselige Namensgeschichte. "Galgen-" kommt wirklich vom Wort Galgen, an dem Menschen gerichtet wurden und "-Venn" ist das niederländische Wort für Moor. Hier sollen im Mittelalter tatsächlich Menschen aufgehängt und versenkt worden sein, deren Leichen dann im Moor versunken sind.

Gefunden hat man noch keine aber in der Abenddämmerung soll es so sein, dass die Erhängten als Geister im weißen abendlichen Nebel über einem verwunschenen Gewässer zu sehen sind.

 

Im 19. Jahrhundert wurde dann das Galgenvenn – ebenso wie andere Heidemoore – zur Anlage von Flachsröstekuhlen benutzt. In die meist rechteckigen, wassergefüllten Gruben wurde der von den Feldern geerntete Lein bündelweise für mehrere Wochen eingetaucht. hierbei kam es zu einem Zersetzungsprozess, der das anschließende Trennen der Flachsfasern von den holzigen Stängelteilen ermöglichte. Wegen des Gestanks, der bei der Zersetzung der Fasern entstand, konnten die Flachsrösten nur weitab von menschlichen Behausungen angelegt werden. Der größte Teil der heute sichtbaren Kuhlen wurde in jüngerer Zeit entschlammt. Hierdurch entstanden ökologisch wertvolle Kleingewässer.

Verschiedene Molch- und Libellenarten gehören heute zur charakteristischen Tierwelt. Die kennzeichnende Pflanzenwelt der Heidemoore bilden vor allem die Echte Glockenheide und das Schmalblättrige Wollgras. Vielfach vertreten sind auch Moorbirke, Grauweide, Pfeiffengras und Torfmoose.

 

Unser Heimweg verlief schnell und problemlos. Es hat uns gut getan in Gemeinschaft zu wandern und es war nicht zu anstrengend und tat dem Körper gut.

„Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung, will man das wahre Leben entdecken“. Manfred Roitzsch hat uns dies als Wahlspruch vorgegeben.

Wir danken ihm, dass er in seiner umsichtigen und sympathischen Art  diese schöne Wanderung in diesem Sinne wieder möglich gemacht hat.

 

Manfred Hopf

Wanderung von Wetter über den Ruhrhöhenweg

 

Befreit von Mützen und Handschuhen machten sich 9 Wanderer am 04.03.2017 auf den Weg zu unserer ersten Frühlingswanderung.

 

Vom Bahnhof Wetter ging es durch die Innenstadt vorbei an Marktständen mit bunten Frühlingsblumen Richtung Ruhrhöhenweg.

Durch ein Tal stiegen wir im Wald langsam aber stetig nach oben. Auf der Höhe wurden wir belohnt mit tollen Ausblicken ins Ruhrtal, über Herdecke und den Harkortsee. Auf einem Rastplatz am Höhenweg legten wir die erste Pause ein und erfreuten uns an dem Panoramablick. Weiter ging es talwärts zur Innenstadt von Herdecke. Im Gasthof “ Haus Pfingsten”  haben wir gemütlich gesessen und gut gespeist.

 

Danach fielen die ersten Schritte etwas schwer, aber wir waren schnell wieder im Wanderrhythmus. Wir marschierten an der Ruhr entlang, über die Brücke zum anderen Ufer, dann zum Ruhr-Viadukt.

 

Die Gleise des Eisenbahnviadukts führen in 30 Meter Höhe mit 313 Metern Länge über den Fluss. Im Jahre 1879 wurde die Strecke eingeweiht, damals eine technische Meisterleistung. Im Mai 1943 wurde ein Pfeiler des Viadukts bei der Zerstörung der Möhne-Sperrmauer von der folgenden Flutwelle weggerissen. Ein sich nähernder Personenzug konnte gerade noch 20 Meter vor der entstandenen Lücke halten. 1945 sprengte die Wehrmacht noch zwei Bögen. Erst 1957 konnten die ersten Züge den Viadukt überqueren. (vergl. Wikipedia).

 

Nach Ausblicken auf den Harkortsee erreichten wir die Burg Werdringen, idyllisch gelegen, mit Wassergräben und altem Baumbestand. Uns hat natürlich das Burgcafé - berühmt für seine hausgemachten Torten - gelockt.

Leider waren wir alle noch so “abgefüllt“, dass wir die die Tortenauswahl nur mit den Augen genießen konnten.

Das Ende der Tour war am Bahnhof Hagen-Vorhalle erreicht.

 

Es war wieder mal eine besonders schöne abwechslungsreiche Wanderung - vielen Dank dafür an Manfred Roitsch.

 

Erika Ganswindt

Winterliche Wanderung durch das Angertal am 11. Februar 2017

 

Bei winterlichen Temperaturen und leichtem Schneefall machten sich wieder einmal 8 Wanderer auf den Weg, diesmal zum verschneiten Angertal. Abfahrt war um 9.30 Uhr vom S-Bahnhof-Duisburg-Buchholz.

Vom Bahnhof Ratingen-Ost sind wir dann an der Auermühle vorbei in das mit Neuschnee besonders verzauberte Angertal gelaufen. Das Angertal ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet. Seinen Namen verdankt es dem Angerbach, auch kurz Anger genannt. Die Anger ist ein etwa 35,8 km langer rechtsrheinischer Zufluss zum Niederrhein, welcher sich von Wülfrath aus bis zur Mündung in den Rhein durchs Rheinland schlängelt.

Uns begleitete ständig die Angertalbahn,  die wegen der Kalktransporte auch Kalkbahn genannt wird. Durch Fertigstellung dieser Bahn um 1903 konnten die großen Kalksteinbrüche um Wülfrath und an der oberen Düssel erschlossen werden. Auf ihr wird Kalk von Wülfrath zu den Hüttenwerken an Rhein und Ruhr transportiert.

 

Vielleicht sollte man doch einmal die geschichtlichen Zusammenhänge vom Angerbach erwähnen, da er mit vielen uns bekannten Orten im Zusammenhang steht. Nach der Schlacht von Worringen im Jahr 1288 wurde im Friedensvertrag zwischen Adolf VIII. von Berg und dem Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg den Kölnern verboten, an der Anger Befestigungen oder Burgen anzulegen. Die heute noch zahlreichen Burgen, Rittergüter und Herrensitze zeugen womöglich von der Zeit des frühen Mittelalters. In Ratingen liegen Haus Anger, die Burg Gräfgenstein, und die Wasserburg Haus zum Haus an der Anger, auf Düsseldorfer Gebiet Burg Angermund, Schloss Heltorf, Rittersitz Groß-Winkelhausen sowie auf Duisburger Gebiet Haus Böckum, Haus Remberg und das Haus Angerort. Weitere historische Gebäude sind in Ratingen die ehemalige Wassermühle Auermühle sowie auf Duisburger Gebiet das Gut Kesselsberg, die Sandmühle, und der Biegerhof.

 

Nach dem Rittersitz Burg Gräfgenstein unterquerten wir einen riesigen Viadukt und erreichten die Skulptur „Mann im Hirschgeweih“ von Stephan Balkenhol. Vor dem grauen Himmel war schon von weitem zu sehen: Ein überdimensionierter Tisch, darauf ein Hirsch, in seinem Geweih ein Mann. Halb sitzend, halb liegend, scheint er es bequem zu haben, die Trophäe der Jäger als Hochsitz zu nutzen. Mensch und Tier: Als wüsste der eine nichts vom anderen, blicken sie in verschiedene Richtungen

Es ist ein ironisch-surreales Denkmal, das die Welt der Jagd auf den Kopf stellt. Das Wild, wie zum Verzehr auf einem Tisch präsentiert, widersetzt sich in höchst lebendiger Haltung der Verarbeitung zum Ragout. Und der kleine Mann in seinem Geweih? Wie ein Waidmann wirkt er nicht, eher wie ein Jedermann, den ein unbekanntes Schicksal in diese rätselhafte Lage brachte – genauso wie den Hirsch, den man eher im Walddickicht als auf einer Weide vermutet.

Nach dieser Irritation im Vertrauten erreichten wir dann die Irritation im Unvertrauten „Die Eule“. Es handelt sich hier um ein großes Anwesen, welches unsere Neugier weckte. Um es abzukürzen, wir standen vor einem Pärchen- oder Swingerclub. Für Eulenfans soll es dort zur Happy-Hour-Night frivol, aber nicht vulgär nach dem Motto „Alles kann, nichts muss!“ zugehen.  

Weiter ging es nun den Viadukt unterquerend über interessante kleine und größere Pfade und bergige Wegführungen zur Auermühle. Trotzdem hier mit dem Slogan „Liebevoll in der Auermühle“ geworben wird, hatten wir mehr ein Brauhaus im Sinn.

Nach kurzer Zeit kehrten wir deshalb in das Ratinger Brauhaus ein. Manfred Roitzsch hatte natürlich wieder umsichtig einen Tisch für uns reservieren lassen. Dies war auch besonders notwendig, weil das große Brauhaus bis auf den letzten Platz besetzt war. Das Brauhaus bestach durch eine hervorragende bürgerliche Küche mit bodenständiger Hausmannskost. Das köstlich gebraute Altbier erneuerte sich immer wieder wie von selbst.

Rückschauend kann man vielleicht sagen. Wanderungen fördern Freundschaften und führen Menschen zueinander die sozialen Kontakte außerhalb ihres gewohnten Umfeldes suchen. Das Gute von Wanderungen besteht eben in dem Erleben des Miteinanders in Verbindung mit kompetenter Begleitung. Diese Begleitung hatten wir durch Manfred Roitzsch auch wieder an diesem Tage in vollem Maße. Daher nochmals herzlichen Dank von der gesamten Wandergruppe an Manfred Roitzsch für den schönen und gelungenen Tag.

Manfred Hopf    

Wanderung von Marl-Sinsen nach Recklinghausen am 27. Januar 2017

 

Heute machten sich wieder 10 Wanderer/innen um 9.25 Uhr auf den Weg um die nähere Umgebung Ihrer Heimat kennenzulernen. Zunächst ging es vom Buchholzer Bahnhof mit der S 1 zum Hauptbahnhof Duisburg und dann mit dem Regionalzug nach Marl-Sinsen.

 

Hier waren wir nach einer kurzen Wegstrecke sofort in einem Waldgebiet. Wir überquerten den naturbelassenen mäandernden Silvertbach an einer sehr schönen Stelle und gelangten durch Felder und Wiesen zum Korthäuser Graben.  Danach ging es an dem Flugplatz Leomühle vorbei weiter über den Nieringbach zu einem Rastplatz am Freibad Mollbeck. Hier machten  wir eine gute Pause.

 

Danach erreichten wir dann das Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen. Hier handelt es sich um eine der größten Bühnen Deutschlands.  Das Ruhrfestspielhaus eignet sich durch flexible und individuell angepasste Raumaufteilung für Veranstaltungen aller Art, bietet Besuchern ein ganz besonderes Flair und Teilnehmern einen exklusiven Rahmen für kommunikative Begegnungen.

Kommunikative Begegnungen hatten wir aber bis hierhin schon genug. Jede Wanderung ist eben etwas Einzigartiges. Neben der frischen Luft und dem Fitbleiben wird immer etwas Neues entdeckt. Es wurden wieder gute und zwanglose Gespräche geführt, die die Wanderer „Schritt für Schritt“ näher zueinander führten.

 

Zum richtigen Abschluss unseres Premium-Wanderweges hatte Manfred Roitzsch wieder ein gutes Brauhaus in Recklinghausen ausgesucht. Nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 braut man hier das Boente Bier ohne Chemikalien, nur aus den besten und sorgfältig ausgesuchten Zutaten der Hausbrauerei. Nach alter Handwerkskunst mit Wasser aus dem Halterner Stausee, Hopfen, Malz und Hefe aus deutschem Lande entsteht hier dieses Bier. Gut vier Wochen lagert es dann in einem der 12 Gärtanks, die je 1.000 Liter Bier fassen, bis es schlussendlich gezapft werden kann. Neben Märzenbier gab es noch Karnevalsbier, Winterbier, Hellbier, Dunkelbier und Saisonbier. Das Essen war natürlich auch auf höchstem Niveau. Das war der richtige Abschluss für einen Premium Wanderweg.  Wir konnten so in froher Stimmung unsere Wanderung über 12 km beenden.  

 

Möglich gemacht hat dies natürlich wieder Manfred Roitzsch durch seine umsichtige Führung und Vermittlung einer freundlichen und lockeren Atmosphäre. Daher noch einmal herzlichen Dank im Namen der gesamten Wandergruppe für seine Mühe und bewundernswerten Einsatz zum Gelingen der Wanderung.

 

Manfred Hopf  

Wanderung durch Ilverich, Strümp und den Meerbuscher Wald

am 7. Januar 2017

 

Bei winterlichen Temperaturen machten sich auch an diesem Tag um 9.15 Uhr 13 bewegungsfreudige Wanderer unverdrossen auf den Weg. Diesmal ging es mit der S 1 vom Buchholzer Bahnhof nach Düsseldorf Hbf. und von dort mit der Straßenbahn zur Haltestelle Forsthaus in Meerbusch.

Von hier aus wanderten wir auf hohen Deichen am Rhein entlang und erreichten danach die Ilvericher-Altrheinschlinge.  Die Ilvericher Schlinge ist die einzige vollständig geschlossene Altarmschlinge am Niederrhein. Die Auenlandschaft mit ihren Sumpfgewässern, feuchten Wiesen und Ackerflächen, Rainen und kleinen Auen- und Bruchwaldgebieten und der darin lebenden reichhaltigen Fauna und Flora ist offizielles Naturschutzgebiet. Es gilt als eines der wertvollsten Naturschutzgebiete in der Region Niederrhein.

Weiter ging es nun durch den Ort Strümp und danach dann durch weite Felder zum Meerbuscher Wald. Der Meerbusch (Meerer Busch) trägt seinen Namen vom östlich des Waldes gelegenen, früheren Adelssitz und Kloster Haus  Meer, zu dessen Ländereien der Wald historisch gehörte. Dessen Name leitet sich wiederum vom niederrheinischen Wort Meer ab, welches ein Feuchtgebiet bezeichnet.

Im Anschluss an den Meerbuscher Wald erreichten wir wieder die Haltestelle Forsthaus in Meerbusch, die Stadt der Millionäre: Schicke Autos und feine Villen.

Von hier aus fuhren wir eine Haltestelle weiter nach Meerbusch-Büderich. Hier kam es dann wieder - wie von Manfred Roitzsch gewohnt - in der Brauerei Gulasch zu einem der schönen Wanderung angemessenen Abschluss.

 

Der herzliche Empfang dieser Brauerei wird dort mit dem Zitat begleitet:

 

Nicht dort, wo man geboren wurde fühlt man sich wohl, sondern da wo man verstanden wird.

 

Jedenfalls hat uns Manfred Roitzsch sehr gut verstanden und wieder eine sehr gemütliches und angenehmes Restaurant ausgesucht, wo wir einen schönen Moment unseres Lebens genießen durften. Natürlich hatte Manfred auch wieder für uns einen Tisch reservieren lassen, so dass wir alle in einer frohen Runde zusammensitzen konnten.

Herzlichen Dank nochmals an Manfred Roitzsch für sein gutes Organisationstalent und die umsichtige Führung der Wandergruppe über 12 km.

Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass wir bei der Rückkehr am Buchholzer S-Bahnhof Blitzeis hatten. Wir hatten wohl alle einen guten Schutzengel, da alle Wanderer zwar ungewohnt vorsichtig aber trotzdem gut nach Hause gekommen sind.

 

Manfred Hopf

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