geben und nehmen
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Worte zum Advent

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Adventszeit hat begonnen, die 1. Kerze auf dem Kranz brauchte ich gar nicht mehr als Ansage.Die Advents-  und Weihnachtsmärkte verschaffen sich genug Gehör.


Ich gehe gerne mal auf einen Glühwein zum Weihnachtsmarkt und halte den Frauen von einem bestimmten Reibekuchenstand seit Jahren die Treue.Meistens gehe ich mittags, da ist es noch einigermaßen ruhig. Denn seit geraumer Zeit vermisse ich etwas an der Adventszeit: die Stille.


Am 1. Advent hat Jupp Götz das Offene Singen gestaltet. Einige Stücke hat er solo gesungen und dazu seine Gitarre gespielt.Es war ein doppeltes Geschenk: seine Musik und die aufmerksame, empfangsbereite Stille in der Kirche mit immerhin rund 150 Besuchern.

 

Erinnern wir uns: der Advent ist eine stille Zeit. Zeit zum Einstimmen, Zuhören, Aufmerksam sein für den anderen und für sich selbst.In der Stille tauchen aber auch andere Gedanken und Gefühle auf: Angst, Enttäuschung, Einsamkeit.


Wir brauchen sie nicht  mit Lärm zu vertreiben. Halten wir die Stille aus, ja suchen wir sie auf, dann wird sie heilsam - die Stille. Wir werden erfahren, wir sind nicht allein. Andere sind bei uns und für uns da. Zuerst und zuletzt Jesus Christus.


In der Stille der Heiligen Nacht wollen wir ihn begrüßen. Dann dürfen wir unsere Freude laut werden lassen.

 

Ihr und Euer Netzwerkpfarrer Björn Hensel

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