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Berichte Wandern

Rundwanderung am 19.11.2022 durch die Parks von Herne zum Umspannwerk an der Emscher mit Start und Ziel am Bahnhof Herne

 

Bei kühlen 3 Grad begannen 14 Wandermenschen vom Bahnhof Herne aus ihre Rundwanderung. Zuerst ging es durch die Einkaufspassage , ehe die Wanderung durch ruhiges Gelände weiterging: über ehemalige Schienenstränge , die als Wanderwege angelegt wurden , vorbei an Streuobstwiesen zum Umspannwerk an der Herner Grenze . Als die Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen im Februar 1928 das Umspannwerk Recklinghausen in Betrieb nahmen, ahnte niemand,  dass dies einmal der Standort einer ungewöhnlichen Kombination aus Industriedenkmal,  moderner Betriebsstätte und einem Museum sein sollte. Direkt an der Herner Stadtgrenze an Emscher und Rhein-Herne-Kanal gelegen, umfasste die Anlage damals 5 Gebäude:

ein 110 000 -Volt und ein 10 000 -Volt -Schalthaus, eine Leitwarte, ein Wohnhaus für die Mitarbeiter sowie ein Trafohaus. Nach diversen Umbauten in den folgenden Jahrzehnten wurde das  Umspannwerk schließlich,  zwischen 1991 und 1994 im Rahmen eines Projekts der Internationalen Bauausstellung Emscherpark denkmalgerecht restauriert und technisch modernisiert. Seit Dezember 2000 nimmt das "Museum Strom und Leben" , Deutschlands größtes Elekrizitätsmuseum,  seine Besucher auf 2500qm Ausstellungsfläche mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Elektrizität. 
Weiter ging es vorbei an der Marina mit ihren kleinen Booten und entlang des Kanals, bis wir die Straße erreichten. Damit wir den letzten Kilometer nicht an der Straße entlanglaufen mußten,  nahmen wir bis zum Startpunkt den Bus, der, wie von Manfred bestellt? , sofort kam. 
Von hier aus kehrten wir nach insgesamt 3,5 Stunden, 12,5km, 16300 Schritten in das italienische Restaurant "Fratelli " ein, um uns bei einem leckeren Essen aufzuwärmen .
Übrigens : Dies war die 65-ste Wanderung , die Manfred und Irmgard organisiert haben. Die erste Wanderung begann im Juni 2015.
An dieser Stelle ein ganz großes DANKESCHÖN an die Beiden,die immer so interessante Wege und Restaurants für die Gruppe organisieren und vorbereiten.???
 
Bärbel Koberg

 Wanderung am Samstag, 24.7.2021

 

Rundwanderung von Ruhrort auf den Rheindeich nach Beeckerwerth und über einen Grünzug nach Beeck und Laar und zurück nach Ruhrort

 
Nach fast einjähriger Abstinenz  (letzte Wanderung war am 20.9.2020) ging es nun wieder los. Zur 55-sten Wanderung trafen sich 12 Wandermenschen an der U-Bahn Station Münchener Straße,  um mit der U 79 und U 901 nach Ruhrort zu gelangen. Am  Betriebshof Grunewald war wegen eines Notarzteinsatzes an der Karl-Jarres-Str. erst mal Schluß mit der Fahrt. Mit dem Bus und einem kleinen Fußmarsch bis zum Rathaus(zum Warmlaufen) konnten wir schließlich unsere Fahrt nach Ruhrort fortsetzen. Vorbei am Ruhrorter Yachtclub gelangten wir auf den Rheindeich, wo nun unsere gemütliche Wanderung begann. Auf Höhe der Deichstr. 50 winkte uns der Laarer Junge vom Dach des Hauses zu : Ende des 19.Jahrhunderts,  so erzählt es die Legende, gab es einen Kapitän, der in Laar wohnte. Jedesmal, wenn er auf Fahrt ging oder von seinen Fahrten nach Ruhrort zurückkehrte, galt sein erster und letzter Blick seinem Sohn, der ihm zuwinkte. Eines Tages jedoch fehlte ihm der vertraute Anblick  bei seiner Ankunft - der Sohn war tragischerweise gestorben. In seiner Trauer ließ der Vater das steinerne Abbild seines Sohnes anfertigen und auf dem Sims seines Hauses aufstellen. Eine andere Geschichte erzählt, daß ein dankbarer Vater die Figur aufgestellt hat, nachdem sein Sohn sich beim Spielen auf das Dach verirrt habe und von dort in einer dramatischen Aktion gerettet werden konnte. ...so heißt es. 
Auf jeden Fall winkte der Laarer Junge vom Dach des Hauses Rheinstr. 54 fröhlich den Schiffern zu und wurde ein Wahrzeichen Laars. Anfang 1987 mußte das Haus abgerissen werden,  die Figur wurde gerettet und restauriert. Sie sollte auch wieder aufgestellt werden,  allerdings nicht in Laar. Nach langem Kampf und mit der Bedingung , die Figur für alle sichtbar, gleichzeitig aber vor mutwilliger Beschädigung zu schützen,  wurde den Laarern die Figur überlassen. Zu dieser Zeit war gerade das Haus Deichstr.50 wegen einer Restaurierung eingerüstet. Hier bekam der Junge in 11 m Höhe und abends mit Beleuchtung seinen Platz.
Weiter ging es vorbei an der schön gelegenen Rheinklinik Beeckerwerth bis ins Ortszentrum, wo sich alle erst mal als Vorspeise ein Eis gönnten. Nach diesem Genuss zeigte uns Manfred noch die Fertighaussiedlung von 1948 (im Fachwerkhaus-Stil). 
Durch Grünanlagen führte uns der Weg noch vorbei an einer großen  Voliere mit Rassezucht-Geflügel, vorbei am Flora-Park bis zum Endziel : Ristorante siamo qui ( deutsch: wir sind hier ), wo wir nun die Hauptspeise einnahmen.
Gut gestärkt verlief anschließend die Rückreise ohne Probleme.
Gemütliche 18000 Schritte, ca. 13 km : Danke an Irmgard und Manfred für einen schönen  Neustart.
Bärbel Koberg 
 

 

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